Die schönsten Wanderungen auf Malta
Letzte Aktualisierung : 18/05/2026
Hallo, wir sind wieder einmal auf Malta! Um einmal von den paradiesischen Stränden, dem türkisfarbenen, kristallklaren Wasser und den typischen befestigten Städten und Dörfern abzuschalten, möchte ich euch die besten Wanderungen auf Malta vorstellen. Entgegen der allgemeinen Vorstellung gibt es hier wunderschöne Wanderungen, die oft hoch oben an den Klippen entlang der Mittelmeerküste verlaufen. Ich würde sogar sagen, dass die Wanderwege zu den absoluten Must-dos auf Malta gehören.
Natur- und Landschaftsliebhaber werden begeistert sein! Ich selbst konnte einige davon gehen und sie waren großartig, besonders auf Gozo. Gozo ist grüner und ursprünglicher als die Hauptinsel Malta. Selbst innerhalb des maltesischen Archipels begegnet ihr dadurch völlig unterschiedlichen Landschaften. Und vergessen wir nicht die unbewohnte Insel Comino – dort habt ihr die meisten Wege fast für euch allein, denn viele Reisende bleiben nur an der Blue Lagoon stehen, statt sich 2 oder 3 Stunden Zeit zu nehmen, um diese schöne kleine Insel komplett zu umrunden.
Nach diesen paar Zeilen könnt ihr es sicher denken: Ich kann euch nur ans Herz legen, auf Malta wandern zu gehen. Ziel dieses Artikels ist es, euch durch die schönsten Wege zu führen, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft! Glaubt mir, es lohnt sich wirklich – Malta hält mehr Überraschungen bereit, als man denkt!
Warum ausgerechnet Malta zum Wandern?
Sind wir ehrlich: Die meisten wählen Malta wegen seiner Buchten, des türkisfarbenen Wassers, des mediterranen Klimas oder – manche – zum Feiern. Doch vor Ort merkt man schnell, dass es auch tolle Wanderspots gibt. Ich hatte mich vorher etwas eingelesen, um meine Aktivitäten zu variieren, und festgestellt, dass es eine ganze Reihe von Wanderungen gibt. Das half mir, mich schon vor der Anreise zu orientieren. Und vor Ort stellte ich fest, dass es fantastische Landschaften zu Fuß zu entdecken gibt.
Ich würde sogar sagen, dass die drei Inseln – Malta, Gozo und Comino – wahre Spielplätze für Naturwanderer sind. Zur Vorstellung: Die Wege reichen von Küstenpfaden direkt am Mittelmeer über riesige Klippen und ruhige, grüne Felsentäler bis zu kleinen Pfaden, die in fast geheime Buchten führen. Wie ihr seht, gibt es viel zu erkunden! Ein weiterer Pluspunkt Maltas ist sein Klima mit milden Temperaturen das ganze Jahr über – abgesehen von der großen Hitze im Juli und August.

Was mir persönlich besonders gefallen hat, ist, wie schnell man von einer Landschaft in die nächste wechselt. Beispielsweise gelangt man in kürzester Zeit von einem Tal in ein malerisches Dorf für eine Pause. Außerdem sind die Wanderwege auf Malta sehr zugänglich. Selbst wer nicht regelmäßig wandert, findet meist leichte bis mittelschwere Wege. Im Grunde genommen ist die größte Herausforderung die Hitze zur Hochsaison im Sommer. Ihr könnt aber einfach früh am Morgen starten, um es angenehmer zu haben! Also, bereit, alle Must-do-Wanderungen zu entdecken?
Top-Wanderungen auf Malta, Gozo und Comino
1. Die Dingli-Klippen entdecken
Wie ihr euch denken könnt, beginne ich mit den Dingli-Klippen, weil sie es wirklich wert sind! Mit 250 Metern über dem Meeresspiegel sind sie der höchste Punkt der Insel Malta. Ich weiß, 250 m klingt wenig, aber für Malta ist das der Gipfel! Ehrlich, der Panoramablick über das Mittelmeer ist einfach unglaublich. Mich beeindruckte besonders das Gefühl der Unendlichkeit zwischen Himmel und Meer, mit nur wenigen Inselchen in der Ferne.
Allerdings ist es keine durchgehende Wanderstrecke! Es gibt einige angelegte Abschnitte, die jedoch unterbrochen sind. Zwischendurch muss man am Straßenrand laufen. Keine Sorge, es ist keine stark befahrene Straße. Direkt am Startpunkt gibt es eine Baufirma, sodass dort Lkws vorbeifahren (leider nicht sehr angenehm!). Zum Glück betrifft das nur den Anfang und mindert die grandiose Aussicht nicht. Je weiter ihr geht, desto ruhiger wird es und desto unberührter die Landschaft.



Praktisch: Der Höhenunterschied ist gering und ihr könnt die Wanderung nach Belieben anpassen. Kurz gesagt verläuft der komplette Weg von den Dingli-Klippen bis Clapham Junction und dauert je nach Tempo und Fotopausen 1 ½ bis 2 ½ Stunden. Ich empfehle gute Schuhe, weil es viele Steine gibt. Vergesst nicht, Wasser mitzunehmen – es gibt wirklich keinen Schatten unterwegs. Wenn möglich, meidet die heißesten Stunden. Ich war Anfang April dort, und obwohl 25 °C angenehm klangen, brannte die Sonne die ganze Zeit! Aber ich kann euch sagen: Der Umweg lohnt sich – der Blick auf die Dingli-Klippen und das Meer ist einfach großartig!
2. Die Coral Lagoon bei Mellieħa erkunden
Wenn ihr eine schöne Wanderung mit beeindruckender Kulisse verbinden wollt, ist die Coral Lagoon ganz im Norden Maltas ideal. Zur Orientierung: Sie liegt direkt bei Mellieħa. Dort erwarten euch großartige Aussichtspunkte. Außerdem ist der Ort noch wenig besucht – also nutzt es aus! Zur Vorstellung: Die Coral Lagoon ist eine Höhle, die ein Loch im Fels bildet, darunter extrem klares, transparentes Wasser. Am Rand könnt ihr den Kontrast zwischen dem Kalkstein und dem intensiven Blau des Meeres sehen. Ganz klar: Wer eine Drohne hat, sollte sie hier starten!
Zur Info: Hin- und Rückweg sind rund 10 km, im Schnitt etwa 2 Stunden, je nach Tempo. Ein paar Abschnitte steigen etwas an, aber nichts Dramatisches. Als Startpunkt bietet sich der Red Tower (St.-Agatha-Turm) an! Der Weg ist etwas felsig und sandig, also gute Schuhe anziehen! Auch hier gibt es keinen Schatten …
An der Coral Lagoon könnt ihr den Blick von oben genießen oder hinunter zum Wasser steil absteigen. Es gibt keinen angelegten Pfad und es ist rutschig – seid vorsichtig, wenn ihr euch unsicher fühlt. Im Sommer schwimmen und paddeln dort Leute. Aber ihr müsst keineswegs hinunter: Aussicht und Fotos von oben sind bereits fantastisch!
Kurzum: eine einfache Wanderung, meist ohne Menschen, bei der sich ständig schöne Landschaften auftun. Perfekt für einen halben Tag!
3. Die Nordküste Gozos erwandern
Wenn ihr Gozo besucht, empfehle ich eine Wanderung von Marsalforn nach Wied il-Għasri. Es ist eher ein Spaziergang als eine echte Wanderung! Ihr folgt einer unberührten Küste, fernab von allem, direkt am Meer. Tatsächlich seid ihr den ganzen Weg über am Meer – super angenehm! Ihr kommt an den Salinen vorbei, die besonders bei Sonnenauf- und -untergang unglaublich sind. Danach lauft ihr entlang der Kalksteinklippen, bevor ihr die berühmte Bucht Wied il-Għasri erreicht.
Ehrlich, es ist eine kleine, ruhige Bucht, umgeben von Felsklippen. Man muss eine ganze Reihe Stufen hinuntergehen. Aber schon von oben ist der Blick auf die Bucht einfach wow. Das Wasser ist türkis und glasklar, mit einem kleinen Sandstreifen. Der Weg bleibt leicht, ist aber steinig. Mir gefiel besonders, dass man fernab von allem, allein zwischen Meer und Fels ist. Eine tolle Tour, um durchzuatmen und Gozos Naturseite zu entdecken.


Zeitlich hängt es von euch ab, aber plant insgesamt 2 bis 3 Stunden bei gemütlichem Tempo ein. Diesmal gibt es etwas Schatten, aber immer noch nicht viel!
4. Einmal um Comino wandern
Wenn ihr die berühmte Insel mit der Blue Lagoon entdecken wollt, ist eine Wanderung auf Comino (neben dem Boot, haha) der beste Weg. Die Insel ist winzig, nur 3,5 km² groß. Ihr könnt Comino also in 2 ½–3 Stunden gemütlich umrunden.
Euer Ausgangspunkt wird wahrscheinlich die Blue Lagoon sein, denn hier legen die meisten Boote von Malta oder Gozo an. Und die Lagune ist definitiv ein Muss – ihr Blau ist so intensiv und türkis! Einziger Nachteil: die Menschenmassen. Aber ihr werdet sehen: Sobald ihr euch von der Blue Lagoon entfernt, seid ihr allein am Meer.
Der Weg ist zwar nicht markiert, aber intuitiv: Folgt einfach der Küste! Auf eurem Rundweg trefft ihr auf schöne Orte wie die San-Niklaw-Bay, die Santa-Marija-Bay mit ihrer Kapelle, den St.-Mary’s-Tower und die Crystal Lagoon. Ich kann euch sagen: Diese Plätze sind alle ganz unterschiedlich und absolut traumhaft.


Keine Sorge, die Wanderung ist nicht schwierig. Aber es gibt so gut wie keinen Schatten und keinen angelegten Pfad. Denkt also unbedingt an Wasser, Snacks oder ein Picknick und natürlich an eure Badesachen. Ihr könnt eure Tour mit Badepausen in wunderschönen, fast menschenleeren Buchten unterbrechen. Ein Traum, oder?
Für einen ruhigen, naturbelassenen Ort empfehle ich eine Wanderung auf Comino! Wenn ihr gern lauft und eine andere Seite des maltesischen Archipels entdecken möchtet, dann los!
5. Die Bucht Għar Lapsi erkunden
Auf geht’s nach Għar Lapsi, einer versteckten kleinen Bucht im Südwesten Maltas! Wie fast überall im Westen Maltas – und im Süden noch mehr – ist es hier ruhig: Es gibt nur wenige Touristen. Wenn ihr beim Wandern und Schwimmen echte Ruhe sucht, werdet ihr diesen Ort lieben! Es ist eigentlich keine Wanderung, eher ein Spaziergang am Meer!
Startet einfach vom Parkplatz oberhalb der Bucht und folgt dann den Pfaden entlang der Küste. Die Kulisse ist grandios: Felsen, Meer und eindrucksvolle Klippen! Wer fernab der Massen baden will, ist hier genau richtig! Es ist ein authentischer, abgeschiedener Ort mit nur wenigen Fischern und einem kleinen Restaurant, in dem es frischen Fisch gibt. Hier entdeckt ihr Maltas ursprüngliche Seite! Ich finde, das ist eine schöne Abwechslung zu den Klassikern und zeigt ein ganz anderes Gesicht des Archipels!
6. Küstenwanderung von Żebbuġ bis zum ehemaligen Azure Window auf Gozo
Diese Wanderung auf Gozo knüpft an die zuvor erwähnte Tour an. Diesmal sind wir im Norden von Gozo und starten im Dorf Żebbuġ. Das Dorf liegt erhöht und bietet Meerblick. Wenn ihr zur Küste hinabgeht, erreicht ihr die Bucht Wied il-Għasri.
Dort haltet ihr aber nicht an, sondern lauft weiter bis zur Dwejra Bay. Dort stand einst das berühmte Azure Window. Zur Erinnerung: Der Felsbogen stürzte vor einigen Jahren ein. Doch der Ort ist nach wie vor wunderschön, mit dem Inland Sea und dem Blue Hole. Ein weiterer Ort, der mir wegen seiner Ruhe und Ursprünglichkeit sehr gefallen hat.
Plant etwa 3 Stunden ein, besonders wenn ihr euch Zeit lasst und viele Fotos macht! Ich wette, ihr werdet häufig für Fotos stoppen!
7. Den Majjistral Nature and History Park entdecken
Zurück auf der Hauptinsel Malta: zum Majjistral Nature and History Park. Er liegt im Nordwesten der Insel, direkt oberhalb der berühmten Golden Bay. Es ist ein geschützter Naturpark, was sofort spürbar ist. Kein Bau, kein Beton – alles ist naturbelassen, zwischen Land und Meer.
Die Erdpfade schimmern goldrot, umgeben von kleinen Klippen und Wildpflanzen. Ein tolles Zusammenspiel und anders als die sonstigen Landschaften Maltas! Außerdem gibt es mehrere Routen, um alles auszukosten. Alle sind leicht – ihr könnt sie länger oder kürzer gestalten. Plant zwischen 1 und 3 Stunden, je nachdem, was ihr sehen möchtet. In jedem Fall genießt ihr herrliche Ausblicke aufs Meer! Vielleicht stoßt ihr auf Ruinen oder alte Agrarmauern, denn einst war dies eine sehr ländliche Gegend.
Tipp: Nutzt die Gelegenheit, hinunterzugehen und in der Golden Bay oder Għajn Tuffieħa zu baden. Für mich sind das die zwei schönsten Strände der Hauptinsel. Und ich übertreibe nicht – ich habe mich in beide verliebt! Ich liebe die Gegend und glaube nicht, dass dort viele wandern!

8. Die wilden Klippen bei Ir-Rabat
Wir bleiben an Maltas Westküste, um die rohen Klippen rund um Rabat zu entdecken, gleich neben Mdina, der „Stillen Stadt“. Vielleicht habt ihr noch nie davon gehört, denn sie sind weitaus weniger bekannt als die Dingli-Klippen. Umso besser: Das macht den Ort wilder, ruhiger und natürlicher.
Schon von der kleinen Stadt Rabat aus genießt ihr großartige Klippenpanoramen. Danach geht es über typisch mediterrane Pfade: Sukkulenten, Wildblumen und Sträucher wie Thymian. Dann öffnet sich der Blick weit aufs Meer! Kleiner Hinweis: Der Weg ist nicht gut markiert, also passt auf und seid gut ausgerüstet.
Tipp: Geht morgens zum Sonnenaufgang – das Licht auf den Klippen ist einfach traumhaft!
9. Von Sliema nach Valletta an der Uferpromenade
Das ist keine Wanderung, sondern ein echter Spaziergang! Aber er ist so schön und bekannt, dass ich ihn erwähnen muss! Ihr lauft am Meer entlang, mit schönen Aussichten, entspannter Atmosphäre und gemütlichem Sightseeing. Start ist Sliema; von dort folgt ihr der Fußgängerpromenade und bewundert die Festungsmauern Vallettas und die Bucht. Es könnte nicht leichter sein: Alles ist flach und gut ausgebaut (wir sind hier im östlichen, städtischeren Teil der Insel).
Die Atmosphäre ist ganz anders als im wilden Westen – eher Kurortflair mit Cafés zum Einkehren. Wenn möglich, geht am späten Nachmittag. Der Sonnenuntergang über den Mauern der Hauptstadt ist einfach großartig! Um den Spaziergang zu verlängern, nehmt die Fähre zwischen Sliema und Valletta: Vom Wasser aus habt ihr einen tollen Blick auf beide Städte – stellt euch das Panorama vor! Ein einfacher Spaziergang, perfekt für den späten Nachmittag!

10. Der Victoria-Lines-Trail: von Baħrija nach Pembroke
Zum Kontext: Der Victoria-Lines-Trail ist Maltas „Große Mauer“. Er besteht aus einer Reihe alter Bauten und Befestigungen, die im 19. Jahrhundert von den Briten errichtet wurden. Sie dienten als Verteidigungslinie, um den Norden vom Süden der Insel Malta zu trennen. Diese Wanderung ist wie eine Reise durch die Zeit. Zwischen Baħrija und Pembroke durchquert ihr die Landschaft – Dörfer, Felsen, Klippen – dazu noch Meerblick als Bonus.
Unterwegs werdet ihr feststellen, dass manche Abschnitte wilder sind als andere, mit mediterraner Vegetation und Überresten der Befestigungen. Vorwarnung: Der Pfad ist nicht immer gut erkennbar. Nehmt daher am besten eine Karte mit oder nutzt eine App.
Diese Tour ist länger als die vorherigen: Für die 12 km benötigt ihr 4 bis 5 Stunden. Auch wenn ihr langsam geht und viele Pausen macht!
Kurz gesagt vereint diese Wanderung Geschichte und Natur mitten in Maltas Landschaft. Ideal, um sich von Touristenorten zu entfernen und neue Wege zu gehen.
Zusammengefasst: eine ruhige Überquerung mit einer Mischung aus Natur, Geschichte und typischen Szenerien. Ideal, wenn ihr touristische Gebiete meiden und ein anderes Gesicht Maltas sehen möchtet.
11. Die Hügel von Gozo erwandern
Für die letzte Tour kehren wir noch einmal nach Gozo zurück! Die Schwesterinsel Maltas ist ruhiger und naturnaher – perfekt, um nach Herzenslust zu wandern. Da die Straßen teils holprig oder nur Schotterpisten sind, habe ich mir angewöhnt, zwischendurch zu parken und zu Fuß weiterzugehen. Auch wenn manche Abschnitte ordentlich ansteigen, kann man es genießen. Die Hügel rund um die Dörfer Xagħra, Nadur oder Żebbuġ sind ideal.
Ihr kommt durch Johannisbrotbaumfelder (typisch für Malta), an kleinen Steinmauern vorbei und habt stets Meerblick! Ihr trefft auf Kapellen, Bauernhöfe – aber kaum Menschen! Als Routenidee empfehle ich, in Xagħra zu starten. Dann steigt ihr hinauf zur Calypso Cave, die auf den rot-sandigen Strand der Ramla Bay blickt (der schönste auf Gozo)! Von dort könnt ihr zum Meer hinabsteigen – alles in 2 bis 3 Stunden!


Die besten Zeiten zum Wandern auf Malta
Wenn ihr auf Malta wandern möchtet, ist das Timing ziemlich wichtig! Für mich war der frühe Frühling perfekt. Es ist noch nicht heiß, überall blühen Wildblumen (ja, sogar auf Malta, haha) und die Wege sind grüner. Temperaturmäßig ist es sehr mild, zwischen 18 °C und 24 °C – ideal zum Streifen. Vom Meer weht oft eine leichte Brise – herrlich! Ich kann diese Jahreszeit nur empfehlen!
Auch der Herbst ist eine sehr gute Option. Nach dem Sommer werden die Temperaturen wieder angenehm, während das Wasser noch warm ist. Perfekt für Wander-Schwimm-Tage!
Der Sommer von Juni bis August ist heikel! Es ist extrem heiß, häufig über 35 °C, und auf vielen Touren gibt es kaum Schatten. Wenn ihr im Sommer geht, startet am besten sehr früh morgens. Wählt am besten Küstenwanderungen – die Meeresbrise tut gut!
Bleibt noch der Winter – gut, um Touristen zu vermeiden und ganz allein zu wandern. Dank Mittelmeerklima bleiben die Temperaturen mit etwa 15 °C moderat. Zwar hat Malta viele Sonnentage im Jahr, aber im Winter ist das Wetter weniger berechenbar: Ein paar Regentage sind möglich. Zur Beruhigung: Der Regen ist nicht so heftig wie bei uns, haha.
Für mehr Infos lest gern unseren Artikel wann man nach Malta reisen sollte.

Welche Ausrüstung braucht man zum Wandern auf Malta?
Nun, wie schon angedeutet: Man braucht nicht viel Ausrüstung, um auf Malta zu wandern. Wichtig ist vor allem Sonnenschutz, denn auf Maltas Wegen gibt es kaum Schatten. Hier die Essentials für euren Rucksack:
- Gute Wanderschuhe: Die Wege sind meist steinig und rutschig – Sandalen können zu Hause bleiben. Hohe Bergschuhe braucht ihr aber nicht; leichte Sport- oder Wanderschuhe reichen.
- Kappe oder Hut + Sonnenbrille + Sonnencreme: Da es praktisch keinen Schatten gibt und die Sonne stark ist, solltet ihr euch schützen!
- Wasser: Wegen Hitze und Sonne immer Wasser dabeihaben – unterwegs gibt es keins!
- Snacks oder Picknick: Genau wie bei Wasser – in abgelegenen Gegenden gibt es keine Cafés oder Restaurants, also vorab planen!
Bonus:
- Karte oder GPS-App (Maps.me oder AllTrails sind super), da die Wege nicht immer gut markiert sind.
- Badeanzug bzw. Badehose und Handtuch: Ein Sprung ins Wasser unterwegs tut gut!
Ich weiß, das ist Basis-Ausrüstung, aber bei Maltas Hitze ist Vorbeugen besser!
Damit sind wir am Ende dieses Artikels über die besten Wanderungen auf Malta! Ich hoffe, er hat euch Malta von einer anderen Seite gezeigt und Lust gemacht, Wanderungen in euren Plan aufzunehmen! Wie ihr seht, gibt es auch auf Gozo einige Wanderungen. Ich persönlich rate, die Touren auf Gozo und im Westen Maltas zu priorisieren. Dort sind die Landschaften am wildesten und die Stimmung ruhiger und natürlicher. Und vergesst Comino nicht: Wie gesagt, dort seid ihr fast allein!
Wenn ihr eure Route noch nicht festgelegt habt, schaut in unseren vollständigen Guide zu Reiserouten auf Malta. Er hilft euch dabei, eure Route nach euren Wünschen zu wählen!
Bis bald, um neue Überraschungen auf Malta zu entdecken,
Geschrieben von Laura CALLES
Dank Mélanie und Sylvain hatte ich die Gelegenheit, den wunderschönen maltesischen Archipel zu entdecken, um Ihnen all die Schönheit seiner Inseln zu zeigen. Ein kleines Paradies, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten!
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