Fujifilm Makroobjektive - Welches ist das Richtige?
Letzte Aktualisierung : 20/05/2026
In diesem Artikel möchte ich Ihnen die Fujifilm-Makroobjektive für das APS-C-Format (X-Mount) vorstellen. Die Makrooptiken in G-Mount für das Mittelformat werde ich hier nicht behandeln. Nachdem ich Ihnen bereits ausführlich die E-Mount-Objektive von Sony sowie die Z- und RF-Mounts von Nikon bzw. Canon nähergebracht habe, widme ich mich nun den Optionen bei Fujifilm. Hierzu habe ich eine umfassende Seite, die alle aktuell verfügbaren Fujifilm-X-Objektive auflistet. Diese Seite enthält natürlich sowohl die Fuji-Objetive als auch sämtliche Drittanbieter (AF/MF), die Optiken für den X-Mount anbieten. Tatsächlich hat Fujifilm erst 2021 Fremdherstellern offiziell erlaubt, Objektive für ihren Mount zu produzieren. Sigma, Tokina und Tamron – um nur die größten Drittanbieter zu nennen – sind seitdem in diesem Markt aktiv.
Falls Sie gerade überlegen, auf Fujifilm umzusteigen oder ein neues Gehäuse ins Auge fassen, habe ich zudem in einem ausführlichen Artikel alle Fujifilm-X-Kameras detailliert beschrieben.
Das Fujifilm X-Bajonett gibt es bereits seit 2011 und ist meiner Meinung nach die Mount, die ich jedem empfehlen würde, der eine Systemkamera kaufen und beim APS-C-Format bleiben möchte. Ich werde hier keine Vorlesung halten, aber ich lade Sie ein, unseren Artikel über den Einfluss der Sensorgröße in der Fotografie zu lesen. Kurz gesagt, die anderen Hersteller, die APS-C-Objektive anbieten, sind eher begrenzt – mit Ausnahme des Sony E-Mount, der mit einigen wirklich interessanten Optiken aufwartet.
Makrofotografie ist hingegen ein echtes Nischenthema, und nur wenige Fotograf:innen entscheiden sich, sich voll und ganz darauf zu konzentrieren. Dieses Spezialgebiet erfordert viel Versuch und Irrtum, Übung, Geduld und optimale Aufnahmebedingungen. Obwohl X-Bajonett-Objektive seit 2011 verfügbar sind, gibt es zum Zeitpunkt dieses Artikels nur drei Makroobjektive von Fujifilm – inklusive des brandneuen Fujifilm XF 30 mm f-2-8 R LM W Macro, das erst im Januar 2023 auf den Markt kam.
In diesem Artikel stelle ich Ihnen diese drei Objektive detailliert vor. Anschließend gehe ich auf weitere Drittanbieter-Alternativen ein, insbesondere manuell fokussierbare Optiken, die ebenfalls interessant sein könnten, wenn Sie auf der Suche nach einem Fujifilm-Makroobjektiv sind.
Also, ich lege direkt los. Parallel dazu, falls Sie sehen möchten, was Fujifilm aktuell im Programm hat, haben wir eine ausführliche Seite verfasst, die besten Fujifilm X-Objektive im Moment übersichtlich präsentiert.
Die besten Fujifilm-Makroobjektive
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, existieren aktuell nur drei Makroobjektive (mit Autofokus) für den X-Mount, die ich Ihnen im Folgenden im Detail vorstelle. In der nachstehenden Tabelle finden Sie die wesentlichen physischen Spezifikationen zum Vergleich der Objektive untereinander. Falls Sie sich fragen: Es gibt ausschließlich Festbrennweiten, also kein Makro-Zoom.
Die nachstehende Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale dieser drei Fuji-Makroobjektive zusammen.

- Kompaktes und leichtes Objektiv
- Ultra-kurze Naheinstellung
- 1:1 Abbildungsmaßstab
- Wetterfestes Objektiv
- Manueller Blendenring
- Sehr gute Bildqualität
- Wenige Komfortfunktionen

- Leichtes Gewicht
- Nur 1:2 Abbildungsmaßstab
- Manueller Blendenring
- Ohne Bildstabilisator und ohne Wetterschutz
- Ältere Konstruktion
- Kaum optische Schwächen
- Exzellente Bildqualität

- Vorbildliche Bildqualität
- Mittlere Kompaktheit
- 1:1 Abbildungsmaßstab
- Manueller Blendenring
- Bildstabilisiert und wetterfest
- Hervorragende Verarbeitung
- Sehr gute Bildqualität
Hier nun die drei Fujifilm-Makroobjektive im Detail. Klicken Sie auf die folgenden Links, um direkt zur Optik zu gelangen, die Sie interessiert.
Fujifilm XF 30mm f/2.8 R LM W Macro
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das Objektiv kommt im Januar 2023 auf den Markt. Es ist das dritte Makroobjektiv für die X-Mount-Fassung. Die beiden anderen sind das berühmte Fuij XF 80 mm f/2,8 Makro und der „falsche Makro“ Fuji XF 60 mm f/2,4. Es ist das erste Makroobjektiv von Fujifilm mit einer so kurzen Brennweite (30 mm). Das Objektiv wiegt nur 195 g und ist 7 cm lang. Dieses Objektiv ist nicht gut für die Makrofotografie von lebenden Insekten, weil es sehr kurz ist und sehr lang. Das Objektiv hat einen 43-mm-Filter, ist nicht ausziehbar und wird mit einer einfachen Sonnenblende aus Kunststoff geliefert.
Das Objektiv ist nicht stabilisiert, aber das ist kein Problem, wenn Sie eine der neuesten Fujifilm-Kameras wie die Fujifilm XT-5 verwenden. Das Objektiv hat einen Blendenring („R“), einen Linearmotor („LM“) und ist wet-and-dry-fest („WR“). Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet, hat ein schwarzes Gehäuse und einen breiteren Sockel als die Vorderseite des Objektivs (wie das Fuji 50 mm f/2). Das Fuji 30 mm Makroobjektiv hat 11 Teile in 9 Gruppen. Es hat 3 asphärische Linsen, 2 ED-Linsen und eine Fluor-Beschichtung auf der Frontlinse. Diese reduziert Streifenbildung und erleichtert die Reinigung. Das Makro-Objektiv hat einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Aber die minimale Fokussierentfernung ist so gering, dass es sehr schwierig ist, den Abbildungsmaßstab 1:1 zu erreichen. Oft werden auch Schatten auf das Motiv geworfen. Mit Sonnenblende kann man nicht direkt fotografieren.
Die Optik hat zwei Ringe. Der Blendenring ist gut und hat Markierungen für alle „Blendenstufen“. Der Fokusring ist auch gut. Dieses Makroobjektiv hat keinen AF/MF-Schalter. Das ist für ein Makroobjektiv nicht gut. Es hat auch keine AF-Bereichsbegrenzung. Der Autofokus ist sehr gut, aber für Makrofotografie-Fans ist der manuelle Fokus besser.
Die Bildqualität ist in der Mitte sehr gut, an den Rändern und in den Extremen jedoch etwas schlechter. Wenn man bei Makroaufnahmen mit Blende 4 und dann 5.6 fotografiert, werden die Bilder schärfer und gleichmäßiger. Ab f/11 wird das Bild schlechter. Die Kissenverzeichnung ist stark ausgeprägt. Das Gleiche gilt für die Vignettierung. Beide Punkte lassen sich mit einer Nachbearbeitungssoftware oder durch Aufnahmen im JPEG-Format direkt in der Kamera korrigieren. Das kann aber die Bildqualität in den Ecken verschlechtern. Die chromatische Aberration und die Streulichtbildung sind unter Kontrolle. Die Qualität der unscharfen Hintergrund-Bilder ist gut. Bei einer so kurzen Brennweite sind aber nur schwer schöne Bilder zu machen.
Es ist für unter 700 € zu haben und ist sehr gut für Makrofotografie. Makrofans werden sich eher für das 80-mm-Objektiv entscheiden, das immer noch sehr beliebt ist. Aber auch das kleine 30-mm-Objektiv wiegt nur 200 g und passt in Ihre Tasche! Im Vergleich zu den beiden Dinosauriern (60 mm und 80 mm) ist dies eine tolle Veränderung bei Fuji.
Fujifilm XF 60mm f/2.4 R Macro
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Fujifilm brachte 2012 das erste Makroobjektiv mit 60 mm auf den Markt. Dieses Objektiv ist auch ein kleines Teleobjektiv mit einer Brennweite von 90 mm auf einem Vollformatsensor. Es eignet sich zum Beispiel für Außenporträts. Es gibt aber mittlerweile besser geeignete Objektive. Das Fujifilm XF 60 mm f/2.4 R Macro ist ein Makroobjektiv. Es hat einen Abbildungsmaßstab von 1:2. Das reicht für die meisten Anwender. Das Objektiv wiegt nur 215 g und ist 6 cm lang. Es gibt eine große Sonnenblende aus Metall. Aber diese Optik ist über 10 Jahre alt.
Die Qualität der Verarbeitung ist nicht die neueste, aber das Objektiv ist immer noch sehr gut. Das Objektiv hat 10 Teile in 8 Gruppen, 9 Blendenlamellen sowie asphärische und ED-Linsen, die chromatische Aberrationen unterdrücken. Das Objektiv hat eine Fokussierentfernung von 26,7 cm. Es hat die gleichen Abmessungen wie das neue Fujifilm XF 30 mm f/2,8 R LM W Macro, aber eine deutlich größere Fokussierentfernung.
Die Optik ist weder stabilisiert noch tropentauglich. Es hat auch keinen Knopf am Gehäuse, wie zum Beispiel einen AF/MF-Schalter. Der Autofokus war einer der Kritikpunkte an diesem Objektiv, aber es muss noch einmal betont werden, dass diese Optik wirklich nicht von gestern ist. Ja, der Autofokus ist nicht der schnellste, aber wenn man ihn im Makromodus benutzt, ist der manuelle Fokus viel besser.
Die Schärfe der Optik ist trotz ihres Alters wirklich hervorragend, und das schon bei offener Blende von f/2,4. Bei Blende 3,2 und 4 erhält man eine bemerkenswerte und insgesamt homogenere Bildqualität. Ab f/8 verschlechtert sich die Qualität durch Beugungseffekte. Bei den optischen Fehlern schneidet das Objektiv sehr gut ab: Es zeigt nur eine sehr geringe Verzeichnung, eine leichte Vignettierung bei offener Blende, die aber sehr schnell verschwindet, und schließlich nur geringe chromatische Aberrationen.
Alles in allem ist das Objektiv zwar schon etwas älter, aber immer noch eine Option für alle, die sich in der Proxy-Fotografie versuchen wollen (ich sage das, weil es einen Abbildungsmaßstab von 1:2 hat), und das zu einem Preis von unter 600 €. Das Objektiv ist gut gebaut, liefert eine gute Schärfe und kann sogar für Porträts interessant sein.
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, haben wir für Sie einen Artikel verfasst, der die besten Fuji-X-Objektive für die Porträtfotografie detailliert vorstellt.
Fujifilm XF 80mm f/2.8 R LM OIS WR Macro
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Dieses Objektiv kam Ende 2017 auf den Markt und wurde von allen Fujifilm-Fans sehnsüchtig erwartet, die schon lange auf ein echtes Makroobjektiv mit X-Mount gewartet haben. Bis dahin war das Fujifilm XF 60 mm f/2.4 R Macro die einzige Option, allerdings nur mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2. Dieses neue 80 mm-Objektiv, das einer Brennweite von 130 mm bei einer Vollformatkamera entspricht, hat viele Vorteile und bietet echten Makrofotografie-Fans endlich eine Optik mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1. Der einzige Nachteil ist, dass es doch recht wuchtig und schwer ist (750 g bei einer Länge von 13 cm). Die Optik wird mit einer Gegenlichtblende und einer Aufbewahrungstasche geliefert. Obwohl es sich um ein Makroobjektiv handelt, eignet sich diese Brennweite natürlich auch sehr gut für Porträtaufnahmen.
Das Fujifilm XF 80 mm f/2,8 ist hervorragend verarbeitet und verfügt über eine optische Stabilisierung und einen Witterungsschutz.Das Objektiv besteht aus 16 Linsen in 12 Gruppen, darunter eine asphärische Linse, 3 ED-Linsen und 1 Super-ED-Linse. Die Frontlinse ist fluorbeschichtet. Die Naheinstellgrenze beträgt 25 cm.
Die Optik ist komplett aus Metall gefertigt und strahlt Robustheit aus. Wie bei allen Objektiven der „R“-Serie gibt es einen in ⅓-Stufen rastenden Blendenring und einen hochwertigen, leichtgängigen Fokussierring. Auf dem Gehäuse befinden sich zwei Schalter. Mit dem ersten kann die Stabilisierung ein- und ausgeschaltet werden. Der zweite Schalter ist ein Schärfebereichsbegrenzer, mit dem der Schärfebereich auf das Gehäuse begrenzt werden kann (50 cm bis unendlich oder 25 cm bis 50 cm oder unendlich). Dieses 80-mm-Objektiv von Fujifilm ist mit den Telekonvertern x1,4 und x2 kompatibel.
Die Bildqualität dieses 80-mm-Objektivs ist einfach perfekt, selbst bei offener Blende. Bei Blende 2,8 sind die Ränder und Konturen noch etwas unscharf, bei Blende 8 ist die Schärfe perfekt und das Bild homogen. Ab f/11 treten Beugungserscheinungen auf, die die Bildqualität allmählich verschlechtern. Was die optischen Mängel betrifft, so tritt bei offener Blende eine Vignettierung auf, die jedoch bei Makroaufnahmen, bei denen man dazu neigt, die Blende zu schließen (sie verschwindet bereits bei f/5,6), kein Problem darstellt, da man nicht mit offener Blende fotografiert, um die Schärfentiefe zu maximieren. Verzeichnungen sind nicht vorhanden.
Alles in allem hat Fujifilm ein qualitativ hochwertiges Objektiv auf den Markt gebracht, das sich hervorragend für Einsteiger in die Makrofotografie eignet. Es ist nach wie vor das beste Objektiv der Marke und die beste Wahl, wenn man über ein zwar hohes, aber im Vergleich zur Konkurrenz klassisches Budget verfügt.
Die nachstehende Tabelle fasst die wichtigsten physischen Eigenschaften der oben genannten Fujifilm-Makroobjektive zusammen.
| Objektiv | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Fujifilm XF 30mm f/2.8 R LM W Macro | 30mm | f/2.8 | 195g | 60 x 70 mm | 10 cm | 656€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Fujifilm XF 60mm f/2.4 R Macro | 60mm | f/2.4 | 215g | 64 x 71 mm | 26 cm | 699€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Fujifilm XF 80mm f/2.8 R LM OIS WR Macro | 80mm | f/2.8 | 750g | 80 x 130 mm | 25 cm | 1 140€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Meines Wissens gibt es tatsächlich auch das Zeiss 50 mm f-2-8 Touit X, das allerdings weiterhin sehr teuer ist.
Die manuellen Makroobjektive von Fujifilm
Abgesehen von den drei oben genannten Objektiven möchte ich Ihnen 4 manuelle Makrooptiken für den Fujifilm X-Mount vorstellen.
Die Tabelle im Folgenden listet und vergleicht die physischen Eigenschaften dieser Makrooptiken. Hier sind die Makrooptiken, die ich empfehle. Klicken Sie auf den Namen der Optik, um direkt zur Detailbeschreibung zu gelangen.
Laowa 65mm f/2.8 2x Ultra Macro APO X
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Meiner Meinung nach eine hervorragende Alternative, wenn man nicht das Budget für das Fuji 80mm Objektiv mit Autofokus hat und die manuelle Fokussierung nicht stört, was bei Makroaufnahmen ohnehin kein Problem darstellt. Laowa bietet hier eine hochwertige Optik, komplett aus Metall, relativ leicht (322 g), mit einer Naheinstellgrenze von 16,5 cm und vor allem einem Abbildungsmaßstab von 2:1. Zur Erinnerung: EXIF-Daten werden bei diesem Objektiv nicht an die Kamera übertragen.
Die Bildqualität ist bereits bei offener Blende hervorragend. Bei f/5,6 wird das Bild noch schärfer und homogener. Dieses Objektiv weist nur sehr wenige optische Fehler auf. Laowa bietet hier also eine sehr schöne manuelle Alternative für unter 500 € an.
TTArtisan 100mm f/2.8 Macro X
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das TTArtisan 100 mm f/2.8 Macro X, das im Mai 2023 auf den Markt kommen wird, ist ein vollständig manuelles Objektiv mit einem Makro-Maßstab von 2:1 und Funktionen zum Neigen und Verschieben. Es bietet eine Naheinstellgrenze von 25 cm und ist mit seiner 12-Lamellenblende ideal für Makro- und Architekturaufnahmen geeignet. Aufgrund seiner robusten Bauweise und seiner großen Abmessungen ist es ein etwas sperriges Objektiv. Die Ergonomie ist gut, könnte aber verbessert werden: Die Fokus- und Blendenringe sind recht schwergängig, der Fokussierweg ist auf 100° begrenzt.
Hinsichtlich der Handhabung ist das Objektiv für professionelle und erfahrene Fotografen, die die manuelle Fokussierung beherrschen, gut geeignet. Dank der Perspektivkorrektur ist das Objektiv ideal für Architekturaufnahmen, während der Abbildungsmaßstab von 2:1 perfekt für Makroaufnahmen ist. Das Fehlen eines Autofokus und die umständliche Bedienung machen es jedoch für Anfänger unpraktisch.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das TTArtisan 100 mm f/2,8 Macro X zwar einige ergonomische Einschränkungen aufweist, aber dennoch interessant ist, wenn man ein vielseitiges Objektiv sucht, das Makro- und Perspektivkorrektur vereint. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie damit zufrieden sein werden!
7Artisans 60mm f/2.8 II V2 Macro X
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Mit diesem Objektiv von 7Artisans wechseln wir eindeutig die Seiten. Die Version I dieses Objektivs war insgesamt von minderer Qualität, aber die Marke hat ihr Produkt überarbeitet und bietet hier eine deutlich verbesserte Version an. Dieses 7Artisans-Objektiv ist wesentlich leichter, hat eine Brennweite von 17,5 cm und verfügt über einen schönen Fokusring sowie einen klickfreien Blendenring.
Die Bildqualität wird bei voller Blendenöffnung als gut angegeben, aber man muss auf f/5.6 schließen, um die Schärfe zu verbessern und ein homogeneres Bild zu erhalten. Optische Mängel sind recht präsent, insbesondere eine überdurchschnittliche Anfälligkeit für Streulicht. Für weniger als 200 € geht man jedoch kein großes Risiko ein und es kann ein günstiger Einstieg in die Makrofotografie sein.
Samyang 100mm f/2.8 Macro ED UMC X
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das Samyang 100 mm f/2.8 Makroobjektiv ist ebenfalls eine Option, die man in Betracht ziehen sollte. Für weniger als 450 € bietet dieses Objektiv einen Abbildungsmaßstab von 1:1, eine Naheinstellgrenze von 30 cm und eine recht gute Verarbeitungsqualität. Allerdings ist das Objektiv mit einem Gewicht von 705 g und einer Länge von 15 cm (entspricht 80 mm bei Fuji) recht wuchtig. Die Bildqualität ist in der Mitte und bei offener Blende gut, aber die Ränder bleiben immer etwas zurück.
Optische Fehler werden im Allgemeinen gut kompensiert. Dieses Objektiv eignet sich auch sehr gut für Porträtaufnahmen, bei denen sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Für den Preis ist es eine interessante Wahl, wenn man eine lange Brennweite für seine Fujifilm-Kamera sucht.
TTArtisan APS-C 40mm f/2.8 Macro X
| Merkmale | Visuell |
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Ein paar Worte zu dieser letzten Option, falls Sie ein Makroobjektiv mit manueller Fokussierung für Ihre Fujifilm-Kamera in Erwägung ziehen. Dieses 40mm Objektiv von TTArtisan ist gut verarbeitet und komplett aus Metall, überträgt aber immer noch keine EXIF-Daten. Die Optik verlängert sich im Makromodus und auf dem Objektivtubus finden sich Angaben zur Naheinstellgrenze und zum Vergrößerungsverhältnis. Die Qualität wird in der Mitte und bei voller Blendenöffnung als sehr gut angegeben, auch wenn man auf f/11 schließen muss, um eine bessere Schärfe und Homogenität zu erzielen.
Es gibt nur wenige optische Mängel an diesem Objektiv, und unter uns gesagt: Für den verlangten Preis (120 €) ist es eindeutig eine gute Wahl, wenn man nicht allzu viel Geld ausgeben möchte!
Die physischen Eigenschaften der oben genannten manuell fokussierbaren Makroobjektive sind in der nebenstehenden Tabelle zusammengefasst.
| Objektiv | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | TTArtisan 40mm f/2.8 Macro X | 40mm | f/2.8 | 371g | 62 x 76 mm | 17 cm | 119€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | 7artisans 60mm f/2.8 II V2 Macro X | 60mm | f/2.8 | 339g | 60 x 81 mm | 26 cm | 199€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Laowa 65mm f/2.8 2x Ultra Macro APO X | 65mm | f/2.8 | 335g | 57 x 100 mm | 17 cm | 499€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | TTArtisan 100mm f/2.8 Macro X | 100mm | f/2.8 | 748g | 74 x 150 mm | 25 cm | 293€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Samyang 100mm f/2.8 Macro ED UMC X | 100mm | f/2.8 | 770g | 73 x 149 mm | 31 cm | 469€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Neben diesen manuellen Makroobjektiven von Fuji finden Sie auch weniger bekannte Modelle wie das neue AstrHori 25 mm f/2,8 2-5x Ultra Macro, das Mitakon Zhongyi 20 mm f/2 4,5x Super Macro, das Mitakon Zhongyi Creator 85 mm f/2,8 1-5x Super Macro oder das Voigtlander Macro APO-Ultron 35 mm f/2.
| Objektiv | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Mitakon Zhongyi 20mm f/2 4.5x Super Macro X | 20mm | f/2 | 230g | 62 x 60 mm | 2 cm | 119€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | TTArtisan 40mm f/2.8 Macro X | 40mm | f/2.8 | 371g | 62 x 76 mm | 17 cm | 119€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | 7artisans 60mm f/2.8 X | 60mm | f/2.8 | 550g | 66 x 100 mm | 26 cm | 146€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | 7artisans 60mm f/2.8 II V2 Macro X | 60mm | f/2.8 | 339g | 60 x 81 mm | 26 cm | 199€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Laowa 65mm f/2.8 2x Ultra Macro APO X | 65mm | f/2.8 | 335g | 57 x 100 mm | 17 cm | 499€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Lensbaby Velvet 85mm f/1.8 X | 85mm | f/1.8 | - | - | 24 cm | 505€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Mitakon Zhongyi Creator 85mm f/2.8 1-5x Super Macro X | 85mm | f/2.8 | 750g | 67 x 122 mm | 22 cm | 275€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | TTArtisan 100mm f/2.8 Macro X | 100mm | f/2.8 | 748g | 74 x 150 mm | 25 cm | 293€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Samyang 100mm f/2.8 Macro ED UMC X | 100mm | f/2.8 | 770g | 73 x 149 mm | 31 cm | 469€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Das war’s auch schon mit meiner Auswahl der meiner Meinung nach besten Makroobjektive für Fujifilm X. Mit Autofokus gibt es derzeit noch nicht viel Auswahl, aber da Makrofotografie ein Nischenbereich ist, sollte das reichen, damit Sie das Passende finden!
Makro-Verlängerungsrohre für Fujifilm
Auch als Makroring bekannt ist dies ein Makro-Zubehör, mit dem Sie experimentieren können, ohne gleich ein spezielles Makroobjektiv kaufen zu müssen. Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein hohles Rohr (mehr oder weniger breit), das keine Optik enthält und somit den Abstand zwischen Objektiv und Sensor vergrößert. Dies führt unmittelbar zu höherer Vergrößerung und geringerer Naheinstellgrenze, reduziert jedoch die Lichtmenge, die den Sensor erreicht, was in bereits lichtschwachen Situationen nachteilig sein kann.
Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob Sie in ein Fujifilm-X-Makroobjektiv investieren möchten, ist dies eine sehr kostengünstige Einstiegsvariante. Ich habe recherchiert und folgende Makro-Verlängerungsringe für Fujifilm zusammengestellt:
- Fujifilm MCEX-11 (11 mm) und Fujifilm MCEX-16 (16 mm) – die beiden einzigen Verlängerungsringe der Marke, bewährte Klassiker. Sie sind einzeln oder gemeinsam als Set erhältlich,
- Meike MK-F-AF3 (10 mm und 16 mm)
- Fotodiox (7 mm, 14 mm und 28 mm)
Wie wählt man ein Makroobjektiv aus – einige Hinweise!
Ich habe bereits einen umfassenden Leitfaden dazu verfasst, wie man ein Makroobjektiv auswählt, daher werde ich hier nicht alles wiederholen. Nachfolgend dennoch einige essentielle Informationen, die Sie im Hinterkopf behalten sollten :
- Vergrößerungsmaßstab : Auch bekannt als Abbildungsmaßstab, beschreibt das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Größe eines Motivs und der Größe, in der es auf dem Sensor abgebildet wird. Von einem Makroobjektiv spricht man erst ab einem Maßstab von 1:1. Einige Optiken (z. B. von Laowa) bieten sogar höhere Vergrößerungen (2:1 bis 5:1).
- Minimaler Fokussierabstand : Das ist der kürzeste Abstand zwischen Sensor (nicht Frontlinse) und Motiv, in dem das Objektiv noch scharfstellen kann. Achtung Falle : Das neue Fuji 30 mm gewährt nur eine Naheinstellgrenze von 10 cm, misst selbst aber 7 cm – Ihr Vordergrund wäre also effektiv nur 3 cm vom Motiv entfernt !
- Brennweite : Wie bei allen Objektiven haben Sie die Wahl zwischen etwa 35 mm und 180 mm (je nach Modell). Kürzere Brennweiten ermöglichen noch geringere Fokussierabstände, machen jedoch das Heranrücken an lebendige Motive oft schwierig oder unmöglich (z. B. mit dem Fuji 30 mm). Je länger die Brennweite, desto größer der Abstand zum Motiv und desto stärker lässt sich der Hintergrund freistellen.
Wie bei der Wahl eines klassischen Objektivs spielen auch bei Makrooptiken weitere Faktoren eine Rolle : Gewicht, Filtergewindegröße, Bildqualität, optische Fehler, maximale Blendenöffnung (wenngleich in der Makrofotografie weniger wichtig, aber in schwachem Licht hilfreich) sowie Ihr Budget.
Damit endet dieser Artikel zu den besten Fujifilm X Makroobjektiven (APS-C). Das Wichtigste haben Sie nun beisammen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen ! Ich werde nach und nach weitere Artikel zu Fujifilm-Objektiven veröffentlichen – so zum Beispiel meinen Beitrag über die besten Fujifilm-Pancake-Objektive, falls Sie an dieser Bauform interessiert sind.
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Bis bald,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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