Entgegen der landläufigen Meinung ist Malta keine einzelne Insel, sondern ein Archipel aus sieben Inseln. Davon sind nur drei wirklich zugänglich: Malta (die größte und natürlich bekannteste), Gozo und Comino. Es handelt sich um einen kleinen Mittelmeerarchipel, in dem fast das ganze Jahr über die Sonne scheint (mehr als 300 Tage). Es lohnt sich, vorbeizuschauen, um diese charmanten Städte, türkisfarbenen Buchten und die reichhaltige Geschichte zu entdecken. Bereit, alle Infos über dieses traumhafte Archipel zu erfahren?
Malta besuchen

Die 10 Highlights auf Malta
- Die Hauptstadt Maltas, Valletta, entdecken : Ein Malta‑Besuch ohne einen Abstecher nach Valletta ist unmöglich! Die Stadt gehört zum UNESCO‑Welterbe und vereint Geschichte, Kultur und mediterranen Lifestyle.
- Mdina, die berühmte stille Stadt, besuchen : Kurze Info: Mdina war einst die Hauptstadt Maltas! Man nennt sie „die stille Stadt“ – und sobald man ankommt, versteht man sofort warum: keine (oder fast keine) Autos und enge Gassen!
- Im Blue Lagoon auf Comino baden : Wenn es auf Malta einen Ort gibt, den man nicht verpassen darf, dann ist es dieser! Stellen Sie sich eine strahlend türkisfarbene Lagune vor, umgeben von weißem Sand und Klippen – ein echtes Paradies, wie aus einer Mittelmeer‑Postkarte.
- Die Drei Städte Maltas erkunden (Vittoriosa, Senglea und Cospicua) : Sie liegen direkt gegenüber von Valletta und sind absolut einen Besuch wert! Alle sind befestigt, voller Charme und vor allem viel ruhiger als die Hauptstadt.
- Die Blue Grotto bestaunen : Steile Klippen mit Meeresgrotten, in denen das Wasser blau schimmert – einfach grandios! Sie können sie von oben sehen oder bei einer Bootstour. Kleiner Tipp: Gehen Sie morgens hin; mit dem Licht ist es noch schöner!
- Popeye Village besuchen : Der Klassiker! Zur Info: Es handelt sich um ein ehemaliges Filmset, das heute ein buntes Dorf am Meer ist – wirklich sehenswert!
- An den Dingli‑Klippen wandern : Eigentlich ist es eher ein zwei‑stündiger Spaziergang! Sie laufen oberhalb der Klippen mit Blick aufs Meer – viel Natur, Ruhe und fantastische Aussichten. Lust bekommen?
- Nach Gozo fahren : Die kleine Schwesterinsel Maltas – grüner und ruhiger! Die Hauptstadt Victoria besitzt eine hochgelegene Zitadelle mit grandiosem Blick über die ganze Insel. Außerdem gibt es schöne Strände und Wanderwege.
- Marsaxlokk entdecken : Ein kleines Fischerdorf mit bunten Booten – vielleicht haben Sie schon Fotos davon gesehen. Sehr hübsch und authentisch – perfekt, um frischen Fisch zu essen.
- Die schönsten Strände Maltas erkunden : Das Land ist bekannt für seine herrlichen Buchten und Strände mit türkisfarbenem Wasser. Nehmen Sie sich Zeit, sie zu entdecken.

Malta – Praktische Infos
Gesprochene Sprachen
Auf dem Archipel gibt es zwei Amtssprachen: Maltesisch und Englisch. Zur Einordnung: Das Maltesische wurde von Italienisch, Englisch und sogar Französisch beeinflusst! Maltesisch wird im Alltag wirklich genutzt, während Englisch überall präsent ist – in der Verwaltung, in Geschäften, Restaurants … Die Kommunikation wird also leicht. Aufgrund der geografischen Lage sprechen viele Malteser außerdem Italienisch. Einige verstehen sogar Französisch, was immer hilfreich sein kann!
Einreisebestimmungen
Die Anreise nach Malta ist ziemlich einfach! Wenn Sie EU‑Bürger sind, benötigen Sie lediglich Ihren Personalausweis oder einen Reisepass, der bis zum Ende Ihres Aufenthalts gültig ist. Man weiß ja nie – ein verschobener Flug oder der Wunsch, länger zu bleiben, kann schnell passieren! Ein Visum oder besondere Formalitäten sind nicht erforderlich. Für Reisende aus Québec empfiehlt es sich, die Einreisebedingungen auf der offiziellen Seite des Außenministeriums zu prüfen.
Anreise nach Malta und Fortbewegung vor Ort
Nach Malta gelangen
Das Ziel ist nur 2 ½ – 3 Stunden Flug von Frankreich entfernt, je nach Abflugstadt. Auf dem Archipel gibt es nur einen Flughafen, er liegt ganz in der Nähe von Valletta (Luqa). Dorthin fliegen zahlreiche Direktverbindungen aus Paris, Marseille, Lyon, Toulouse sowie Brüssel und Genf.
- Von Frankreich aus bieten mehrere Airlines Direktflüge an, z. B. Ryanair, Transavia, Air France und Air Malta.
- Von Belgien und der Schweiz aus gibt es Direktflüge oder Verbindungen mit kurzem Zwischenstopp.
- Von Québec aus ist ein Zwischenstopp natürlich Pflicht. In der Regel hält man in London oder Frankfurt; die Gesamtreisezeit liegt zwischen 12 und 20 Stunden.
Kleiner Tipp: Sobald Ihre Reisedaten feststehen, buchen Sie Ihre Flüge, denn die Preise schwanken stark je nach Saison. Um gute Angebote zu finden, schauen Sie auch bei Flugsuchmaschinen wie Skyscanner vorbei.
Sich zwischen den maltesischen Inseln bewegen
Wie bereits erwähnt, umfasst der Archipel auch andere Inseln wie Gozo und Comino. Keine Sorge: Beide liegen nahe bei Malta und sind leicht zu erreichen. Um von Malta nach Gozo zu gelangen, haben Sie zwei Optionen :
- Die Fähre : Das ist die einfachste und gängigste Variante! Je nachdem, wo Sie auf der Insel wohnen, können Sie sie ab Ċirkewwa (im Norden Maltas) oder ab Valletta nehmen und in Mġarr auf Gozo ankommen. Zur Orientierung: Gozo liegt nördlich von Malta, daher dauert die Überfahrt ab Ċirkewwa (25 Minuten) kürzer als ab Valletta (45 Minuten) – beides bleibt aber überschaubar. Ein weiterer Unterschied: Die Fähre ab Ċirkewwa befördert Fußgänger und Fahrzeuge, während die ab Valletta nur Passagiere zu Fuß mitnimmt. Wenn Sie in Ċirkewwa starten, zahlen Sie Ihr Ticket nicht auf der Hinfahrt, sondern erst bei der Rückfahrt von Gozo nach Malta. Kleine Anekdote: Wir kamen genau um 15 : 15 Uhr (Abfahrtszeit) an und wollten eigentlich die nächste Fähre nehmen. Doch man winkte uns durch, sofort mit dem Auto an Bord zu fahren. Im Eifer des Gefechts sind wir schnell hineingefahren. Später fragten wir uns, wo wir Tickets kaufen sollten – völlig normal: Bezahlt wird erst auf dem Rückweg. Sofort waren wir beruhigt, haha.
- Die Wassertaxis : Wenn Sie Zeit sparen und den Andrang vermeiden möchten, können Sie Wassertaxis nutzen, um von der maltesischen Küste – etwa Sliema oder Valletta – nach Gozo zu gelangen. Praktisch, wenn Sie ganz flexibel unterwegs sein wollen.
- Ausflug : Um Transport und Sightseeing zu verbinden, bieten Anbieter wie Manawa Kreuzfahrten/Exkursionen als Halbtagesausflug oder Ganztagesausflug, bei dem Gozo und Comino kombiniert werden an. Auf dem Programm: Badestopps in Buchten (Blue Lagoon), Schnorcheln, Entspannung … klingt verlockend, oder?
Für Comino können Sie die Insel – zusätzlich zu organisierten Ausflügen – folgendermaßen erreichen :
- Fähre ab Malta : Ganz im Norden Maltas, von Ċirkewwa oder der Marfa Bay, fahren Fähren ab. Die Überfahrt dauert etwa 25 Minuten; in der Hochsaison legen sie alle 45 Minuten ab.
- Fähre ab Gozo : Wenn Sie ein paar Tage auf Gozo verbringen, können Sie von Mġarr aus in nur 15 Minuten nach Comino übersetzen!

Zeitverschiebung
Man könnte denken, es gäbe eine kleine Zeitdifferenz zu Frankreich – aber nein! Zwischen Malta und Frankreich, der Schweiz oder Belgien besteht kein Zeitunterschied. Die Umstellung auf Sommer‑ und Winterzeit erfolgt exakt zur selben Zeit. Für unsere Freunde in Québec gilt: Von November bis März beträgt der Unterschied 6 Stunden, von April bis Oktober 5 Stunden – da braucht es etwas Eingewöhnung!
Beste Reisezeit
Dank seines mediterranen Klimas kann man Malta das ganze Jahr über besuchen – erinnern Sie sich: mehr als 300 Sonnentage! Welche Zeit am besten passt, hängt von Ihren Vorlieben ab. Ein Überblick:
- Frühling (März – Juni) : Angenehme Temperaturen (20–25 °C) und noch wenig Touristen. Ideal zum Sightseeing, Wandern und Strandbesuch. Ich habe diese Jahreszeit gewählt, weil ich lieber entspannt reise – kein Grund zur Reue!
- Sommer (Juli – September) : Heiß und sonnig, manchmal sogar zu heiß. Temperaturen über 35 °C sind keine Seltenheit. Für Besichtigungen mittags kann es anstrengend sein. Malta ist im Sommer beliebt, u. a. wegen der Feste; Orte wie der Blue Lagoon sind schnell voll. Wenn Sie Hitze und Trubel mögen, spricht nichts dagegen.
- Herbst (Oktober – November) : Malta wird ruhiger, behält milde Temperaturen und das Meer bleibt warm. Wie im Frühling gut geeignet, wenn Sie Ruhe suchen und große Hitze meiden wollen.
- Winter (November – Februar) : Angenehme 12–17 °C – weit entfernt von kalten Wintern in Mitteleuropa. Kaum Besucher und sehr günstige Flüge. Perfekt für Schnäppchenjäger, mit etwas Regenrisiko.
Impfungen
Keine Sorge: Für Malta sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird lediglich empfohlen, den Standard‑Impfschutz (Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio usw.) aufzufrischen. Der Hepatitis‑A‑Impfschutz wird vor allem für längere Aufenthalte empfohlen, ist aber ebenfalls nicht verpflichtend. Sie können also beruhigt in die maltesische Sonne starten!
Reisekosten
Vielleicht ahnen Sie es: Malta ist ein relativ günstiges Reiseziel, besonders im Vergleich zu anderen Mittelmeerinseln. Natürlich hängt vieles von Ihrer Reiseart ab. Zur Orientierung einige Richtwerte:
Unterkünfte (pro Nacht)
- Hostel / kleines Hotel: 25–60 €
- 3‑Sterne‑Hotel oder schönes B&B: 40–120 €
- 4‑/5‑Sterne‑Hotel: ab 150–200 €
- Airbnb: meist 30–100 €
Essen
- Snack / Fast Food: 7–10 €
- Hauptgericht im Restaurant: 12–18 €
- Menü (Vorspeise, Hauptgericht, Dessert): 20–35 €
Transport
- Einzelticket Bus: 2 € (günstiger mit Pass)
- Mietwagen: 20–40 €/Tag in der Nebensaison
- Fähre Malta–Gozo: 4,65 € hin & zurück für Fußgänger (Auto Aufpreis)
- Bootsshuttle nach Comino: 10–15 € hin & zurück
Aktivitäten
- Eintritte / Museen: 5–10 €
- Tages‑Bootsausflug: 25–70 €
- Tauchen, Kajak, Schnorcheln: 30–60 €
- Katamaran‑Tag oder private Kreuzfahrt: 60–100 € und mehr
Hinweis: Leitungswasser ist auf Malta nicht trinkbar. Kaufen Sie daher Flaschenwasser oder nutzen Sie, falls vorhanden, die Wasserspender mit gefiltertem Wasser in Hotels – sehr praktisch!
Durchschnittliches Reisebudget für Malta
Hier ein grober Budget‑Überblick je nach Aufenthaltsdauer. Die Spannen sind bewusst weit gefasst – abhängig vom Reisestil (Backpacker, komfortabel, gehoben):
- 5 Tage Malta: 500 € – 1 100 €
- 1 Woche Malta: 700 € – 1 500 €
- 10 Tage Malta: 1 000 € – 2 000 €
- 2 Wochen Malta: 1 400 € – 2 800 €

Internet und Telefonie
Da Malta zur EU gehört, gibt es keine Roaming‑Gebühren: Sie können Ihren europäischen Mobilfunktarif ohne Aufpreis nutzen (trotzdem kurz prüfen!). Das Netz ist überall gut – sogar auf Gozo und Comino.
Alternativ gibt es Prepaid‑SIM‑Karten vor Ort (ca. 10–20 €).
Zum Laden Ihrer Geräte sollten Sie wissen: Obwohl Malta EU‑Mitglied ist, verwendet es britische Steckdosen. Kaufen Sie vorab einen Adapter oder besorgen Sie günstig vor Ort einen (im Hotel kostete meiner nur 3 €, in Frankreich ca. 12 €). Ich hatte bereits eine Universal‑Mehrfachsteckdose – musste sie nur finden, haha.
Autofahren
Wie bei den Steckdosen gilt auch im Straßenverkehr: britische Verhältnisse! Das Lenkrad ist rechts, Kreisverkehre laufen anders herum – kurz: alles ist „verkehrt“. Anfangs irritierend, aber man gewöhnt sich schnell. Überraschenderweise sind es nicht die Kreisverkehre, die am schwierigsten sind, sondern der Spurwechsel auf zweispurigen Straßen: Man will intuitiv in den Gegenverkehr fahren – macht es aber natürlich nicht und gewöhnt sich fix, haha.
Dazu kommt der maltesische Fahrstil: Blinker werden kaum benutzt oder bleiben an … Stoppschilder wirken wie „Vorfahrt gewähren“. Außerdem gilt auf der Insel Tempo 80 km/h. Klingt wenig, aber auf den kleinen Straßen fühlt es sich schneller an – und es ist oft viel Verkehr.
Tipp: Von Norden nach Valletta (oder umgekehrt) fahren Sie am besten an der Ostküste entlang; diese Straße ist am breitesten und gut ausgebaut, fast wie eine Autobahn. Im Westen oder Inselinneren sind die Straßen schmaler und kurviger; das Navi schlägt sie oft als schnellere Route vor, doch real dauert es länger, weil man häufig anhalten muss, wenn ein Auto entgegenkommt.
Parken: Im gesamten Archipel dürfen Sie nur in weißen Markierungen stehen (kostenlos). Gelb, grün und blau sind für Anwohner, Busse etc.
Ich habe mein Auto über den Vergleich Discover Cars gemietet und gute Angebote gefunden – empfehlenswert!
Sicherheit
Keine Sorge: Malta zählt zu den sichersten Ländern Europas. Wie überall sollte man auf seine Sachen achten, besonders an Touristenorten und am Strand – Taschendiebstahl kann vorkommen. Darüber hinaus gibt es kaum Sicherheitsprobleme.

Fauna & Flora
Auch außerhalb der Städte hält Malta einige Überraschungen bereit! In der Tierwelt gibt es viele Zugvogelarten. Besonders im Frühjahr und Herbst kann man sie beobachten! Aber das ist noch nicht alles! Wenn Sie gut aufpassen, können Sie Chamäleons begegnen … die sich sehr gut verstecken können, haha. Bei Spaziergängen in unberührten und abgelegenen Gegenden werden Sie mit Sicherheit Wildkaninchen sehen. Auch auf Wanderungen in abgelegenen Gegenden haben wir vor allem Eidechsen gesehen, aber keine Chamäleons. Die haben sich bestimmt gut versteckt. Die Eidechsen sind die gleichen wie in Frankreich, nur haben sie einen grünen Rücken (fast neonfarben), Sie werden sie oft sehen!
Unter Wasser taucht man in eine andere Welt ein. Beim Schnorcheln oder Tauchen kann man dank des klaren Wassers bunte Fische, Muränen und manchmal sogar Rochen sehen… und mit etwas Glück sogar Delphine! Die Gewässer sind sehr artenreich.
Was die Flora betrifft, kann man sich das vorstellen: Da das Klima auf Malta vor allem im Sommer trocken ist, ist das Land karg und die Vegetation spärlich. Im Frühling blühen jedoch Wildblumen und Kräuter wie Thymian und andere Bäume, die an das mediterrane Klima angepasst sind, wie Olivenbäume oder Feigenkakteen. Etwas grüner ist es auf der Insel Gozo. Dort gibt es sogar Tomatenplantagen und Weinberge. Eine kleine Abwechslung zu Malta!
Kulinarische Spezialitäten
An alle Feinschmecker: Auch wenn Malta nicht als Gourmet‑Nation gilt, gibt es leckere Gerichte. Die Küche ist einfach, reichhaltig und von italienischen sowie englischen Einflüssen geprägt.
Hier eine kleine Auswahl typischer Speisen:
- Fenek: DAS maltesische Gericht – ein Kaninchenragout, geschmort in Rotwein, Knoblauch und Kräutern. Sehr lecker!
- Bragioli: Rinderrouladen mit würziger Tomatensauce.
- Kapunata: Maltesische Ratatouille aus Auberginen, Tomaten, Paprika und Kapern.
- Pastizzi: Kleine Blätterteigtaschen mit Ricotta oder Erbsenpüree – perfekt als Snack.
- Ftira: Lokales Brot, oft gefüllt mit Thunfisch, Tomaten, Oliven und Kapern. Weich wie Focaccia und ideal fürs Picknick – macht richtig satt!
Fischliebhaber aufgepasst: In Küstenrestaurants (besonders in Marsaxlokk) gibt es fangfrischen Fisch. Der Tagespreis hängt vom Marktpreis pro Kilo ab; manchmal verlangen Restaurants z. B. 7 € pro 100 g – das summiert sich schnell.
Für Naschkatzen gibt es ebenfalls einiges:
- Imqaret: Frittierte Teigtaschen mit Dattelfüllung, meist warm serviert – köstlich!
- Maltesische Kannoli: Ähnlich den sizilianischen Cannoli, mit knuspriger Teighülle und Ricotta. Groß, oft gefüllt mit Pistazie, Schokolade oder Kaffee – ein Traum!
- Figolli: Kleine Kekse in Tier‑ oder Herzform, traditionell zu Ostern.
Fazit: Auf Malta gibt es einiges zu probieren. Beachten Sie, dass viele Restaurants italienische Küche anbieten – manchmal leichter zu finden als rein maltesische Gerichte. Zum Frühstück gibt es häufig English Breakfast. Auf Gozo werden Gerichte gern mit grobem Meersalz gewürzt, das in den Salinen – besonders bei Marsalforn – gewonnen wird. Das verleiht Würze, man muss es jedoch mögen. Mir gefiel es, aber täglich brauche ich es nicht, haha.
Religion
Sie werden schnell merken, dass der Katholizismus auf Malta eine große Rolle spielt. Über 90 % der Bevölkerung sind katholisch; es gibt rund 360 Kirchen – enorm für ein so kleines Archipel! Religiöse Symbole findet man an Terrassen, Fassaden und Fenstern. Auf Malta sind die meisten Kirchen außerhalb der Messe geschlossen, um sie zu schützen. Auf Gozo spürt man den Glauben noch stärker. Kleines Erlebnis: An einem Freitag um 18 Uhr in Nadur wurden Straßen gesperrt, Autos parkten überall und die Einheimischen gingen fein gekleidet zur Messe – überraschend, denn sonst war der Ort ruhig. Im Sommer finden zudem die „Festas“ statt – lokale religiöse Feste, jede Gemeinde feiert ihre eigene.
Trotz der starken katholischen Prägung ist Malta offen gegenüber anderen Religionen; es gibt auch muslimische, orthodoxe, protestantische und jüdische Gemeinschaften.




















