Die besten Fujifilm-Zoomobjektive
Letzte Aktualisierung : 20/05/2026
Hallo zusammen! Ich bin zurück mit einem brandneuen Artikel über Kameraausrüstung. Ich habe damit begonnen, wieder neue Ratgeber zu Objektiven und Kameragehäusen zu schreiben. Ende 2024 haben wir den Fotografie-Bereich unseres Blogs grundlegend überarbeitet. Genauer gesagt, haben wir zwei umfassende Datenbanken erstellt: eine für Kameragehäuse und eine für Objektive. Das ermöglicht es uns, Neuerscheinungen im Blick zu behalten und sie mit euch zu teilen!
In diesem Sinne mache ich heute weiter und stelle euch die aktuell besten Zoomobjektive von Fujifilm vor.
Fujifilm bietet spiegellose Kameras mit APS-C-Sensor an, die seit Langem bei Fotograf\:innen sehr beliebt und hoch geschätzt sind. In diesem Artikel konzentriere ich mich ausschließlich auf Fujifilm-Objektive mit X-Mount – Objektive für das Mittelformat der Marke werden hier nicht behandelt.
Falls du es noch nicht gesehen hast: Ich habe vor Kurzem einen ausführlichen Ratgeber über die besten Fujifilm-Objektive für die Porträtfotografie veröffentlicht. Einige der Zoomobjektive, die ich in diesem Artikel vorstelle, findest du auch dort wieder. Zwar greift man für Porträts meist eher zu einer Festbrennweite mit großer Blendenöffnung, aber auch mit einem Zoomobjektiv lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. So viel nur als kleiner Hinweis – kommen wir zurück zum eigentlichen Thema dieses Artikels.
Wie bereits erwähnt, stelle ich dir hier die aktuell besten Zoomobjektive von Fujifilm vor. Ein Objektiv mit einem relativ großen Brennweitenbereich bietet in den meisten Fällen mehr Flexibilität und erleichtert das Fotografieren in unterschiedlichen Situationen. Standardbrennweiten wie 16–55 mm oder 18–55 mm eignen sich beispielsweise sehr gut für Landschaftsaufnahmen, Streetfotografie und sogar Porträts. Natürlich gibt es auch Objektive mit längeren Brennweitenbereichen, die sich besser für Sport- oder Tierfotografie eignen – zumindest unter bestimmten Bedingungen.
Wie immer musste ich eine Auswahl treffen – Fujifilm selbst und auch einige Dritthersteller bieten eine Vielzahl an Zoomobjektiven an. Ziel dieses Artikels ist es nicht, alle Modelle aufzulisten, sondern eine Auswahl derjenigen hervorzuheben, die wirklich herausragen und aus meiner Sicht besonders empfehlenswert sind. Keine Sorge: Ich werde im Laufe des Artikels auch einige Alternativen vorschlagen. Also, los geht’s!
Die besten Fujifilm-Zoomobjektive
Die besten Fuji X-Weitwinkelzoomobjektive
Oft denkt man bei Zoomobjektiven nicht sofort an Weitwinkelzooms. Doch wenn du ein Objektiv mit besonders kurzer Brennweite suchst, musst du nicht zwangsläufig zu einem Fujifilm-Zoom greifen. Warum? Ganz einfach: Es gibt mittlerweile mehrere neuere Fremdhersteller, die wirklich solide Alternativen anbieten (auf die ich weiter unten noch eingehe). Und wenn es für dich kein Problem ist, mit einer Festbrennweite zu arbeiten, kann ich dir diese Optionen sehr ans Herz legen. In vielen Fällen bekommst du nämlich Objektive, die in Sachen Lichtstärke mindestens genauso gut – wenn nicht sogar besser – sind. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen kann das ein echter Vorteil sein.
Übrigens: Wir haben bereits einen ausführlichen Ratgeber zu den besten Weitwinkelobjektiven für den Fujifilm-X-Mount erstellt. Schau gerne mal rein!
Sigma 10-18mm f/2.8 DC DN Contemporary X
| Merkmale | Visuell |
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Das im September 2024 für den RF-Mount erschienene Sigma 10–18mm f/2.8 DC DN Contemporary ist ein Fremdobjektiv, das speziell für spiegellose APS-C-Kameras von Canon entwickelt wurde. Es handelt sich um ein kompaktes, lichtstarkes und gleichzeitig erschwingliches Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv. Dank seines geringen Gewichts und seiner kompakten Bauweise ist dieses Zoom eine praktische und leistungsstarke Option für Landschaftsaufnahmen, Architektur oder Vlogging.
Was die Verarbeitung betrifft, besteht das Gehäuse zwar größtenteils aus Kunststoff, wirkt aber dennoch solide und gut verarbeitet – mit einem Metallbajonett. Das wettergeschützte Objektiv kommt recht minimalistisch daher: Es gibt weder Schalter noch einen Blendenring. Im Inneren finden sich 13 Linsenelemente in 10 Gruppen, darunter 3 FLD-Glaselemente, 1 SLD-Element und 4 asphärische Linsen. Die optische Konstruktion ist klar darauf ausgelegt, Abbildungsfehler und Streulicht zu minimieren. Der Autofokus arbeitet schnell, präzise und nahezu geräuschlos. Die Bildqualität ist bereits bei Offenblende im Zentrum hervorragend. Für eine bessere Schärfe am Rand empfiehlt sich das Abblenden auf f/4.
Ein kleiner Nachteil: Bei 10 mm und Offenblende ist eine Vignettierung deutlich sichtbar, lässt sich aber in der Nachbearbeitung problemlos korrigieren. Auch wenn eine gewisse Verzeichnung vorhanden ist, bleibt sie gut kontrolliert. Chromatische Aberrationen werden ebenfalls effektiv minimiert. Kurz gesagt: Das Sigma 10–18mm f/2.8 DC DN Contemporary richtet sich vor allem an Landschafts- und Architekturfotograf\:innen sowie Vlogger\:innen. Wer viel unterwegs ist und Inhalte produziert, erhält hiermit eine leichte, lichtstarke und leistungsfähige Lösung. Mit einem Preis von rund 800 € bietet das Objektiv ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis – meiner Meinung nach ein sehr fairer Einstiegspunkt.
Fujifilm XF 10-24mm f/4 R OIS WR
| Merkmale | Visuell |
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Ende 2020 brachte Fujifilm das XF 10–24mm f/4 R OIS WR auf den Markt – eine überarbeitete Version seines beliebten Ultraweitwinkel-Zooms für APS-C-Kameras, das bei Nutzerinnen des X-Mounts seit Langem hoch angesehen ist. Das Objektiv bleibt leicht und kompakt, behält die Stärken seines Vorgängers bei und bringt gleichzeitig einige praktische ergonomische Verbesserungen mit. Der Brennweitenbereich entspricht 15–36 mm im Vollformat und eignet sich damit hervorragend für Landschafts- und Architekturfotografie.
Die Verarbeitungsqualität ist ausgezeichnet: Das Gehäuse besteht aus Polycarbonat mit hochwertigen Oberflächen. Die wichtigste Neuerung dieser Version ist die Wetterversiegelung, die den Einsatz im Freien deutlich zuverlässiger macht. Auch das Design wurde überarbeitet – seitliche Schalter wurden entfernt, was die Handhabung vereinfacht. Die Bildstabilisierung wurde verbessert und bietet nun eine Kompensation von bis zu 3,5 Belichtungsstufen. Die optische Konstruktion blieb unverändert: 14 Elemente in 10 Gruppen, darunter asphärische und besonders niedrig dispergierende Linsen. Die Leistung ist durchweg überzeugend – die Schärfe ist über den gesamten Zoombereich hinweg konstant hoch. Die Bildmitte ist bereits bei Offenblende sehr scharf, die beste Randschärfe wird zwischen f/5.6 und f/8 erreicht. Optische Schwächen sind gut unter Kontrolle: Bei 10 mm und f/4 zeigt sich eine leichte Vignettierung, die Verzeichnung wird kameraintern automatisch korrigiert. Farbsäume treten praktisch nicht auf – selbst bei Gegenlicht.
Kurz gesagt: Das Fujifilm XF 10–24mm f/4 R OIS WR ist eine hervorragende Wahl für anspruchsvolle Fotograf\:innen, die ein vielseitiges und robustes Ultraweitwinkelobjektiv suchen. Neben all seinen Qualitäten ist es auch angenehm leicht und daher ideal für längere Einsätze geeignet. Dieses Update eignet sich perfekt für Reisen und Arbeiten im Gelände – selbst unter schwierigen Bedingungen. Es positioniert sich im oberen Mittelklassebereich und liegt knapp unterhalb des XF 8–16mm f/2.8 – bei deutlich kompakteren Abmessungen und einem attraktiveren Preis.
Tamron 11-20mm f/2.8 Di III-A RXD X
| Merkmale | Visuell |
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Im Jahr 2023 brachte Tamron das 11–20mm f/2.8 Di III-A RXD für den X-Mount auf den Markt (für Sony E-Mount war es bereits seit Juni 2021 erhältlich). Schon bei der Markteinführung überzeugte das Objektiv als starke Alternative für Fotograf\:innen, die ein lichtstarkes Ultraweitwinkel-Zoom zu einem vernünftigen Preis suchen. Natürlich gibt es zwei weitere Optionen, die man in Betracht ziehen kann: das Fujinon XF 8–16mm f/2.8 R LM WR, das deutlich größer und teurer ist, sowie das Fujinon XF 10–24mm f/4 R OIS WR, das in Sachen Leistung nicht ganz mithalten kann.
Die Verarbeitung des Tamron ist solide, zudem ist es gegen Feuchtigkeit geschützt. Mit seiner kompakten Größe und dem geringen Gewicht eignet es sich bestens für unterwegs. Beachten sollte man, dass es keinen Blendenring besitzt. Der Autofokus arbeitet schnell und leise, und die Naheinstellgrenze liegt – je nach Brennweite – zwischen 15 und 23 cm. Die Abbildungsleistung ist im Zentrum bereits bei Offenblende ausgezeichnet, die Ränder sind etwas weicher. Für ein gleichmäßigeres Bild empfiehlt sich das Abblenden auf f/4 oder f/5.6. Was Schwächen angeht: Vignettierung und Verzeichnung sind zwar sichtbar, bleiben aber gut kontrollierbar. Auch Farbsäume werden effektiv minimiert.
Unterm Strich ist das Tamron 11–20mm f/2.8 Di III-A RXD X ein echter Geheimtipp für Fujifilm-Nutzer\:innen, die ein lichtstarkes, leistungsfähiges und dennoch erschwingliches Ultraweitwinkel suchen. Klar, wer auf Bildstabilisierung oder einen minimal weiteren Bildwinkel angewiesen ist, wird beim XF 10–24mm f/4 bleiben. Doch das Tamron ist ein echtes Ultraweitwinkel mit hervorragender Bildqualität und überzeugender optischer Leistung. Für ein Objektiv dieser Klasse ist der Preis mehr als fair – warum also nicht zugreifen?
Um dir den Vergleich der drei besprochenen Objektive zu erleichtern, habe ich die folgende Übersichtstabelle erstellt. Solche Zusammenfassungen sind immer hilfreich, wenn man eine Entscheidung treffen möchte!
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| Weitwinkel-Zoomobjektive für Fuji X | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Sigma 10-18mm f/2.8 DC DN Contemporary X | 10-18mm | f/2.8 | 250g | 72 x 64 mm | 12 cm | 749€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Fujifilm XF 10-24mm f/4 R OIS WR | 10-24mm | f/4 | 385g | 78 x 87 mm | 24 cm | 979€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Tamron 11-20mm f/2.8 Di III-A RXD X | 11-20mm | f/2.8 | 335g | 73 x 86 mm | 15 cm | 759€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Wie gewohnt habe ich auch ein paar Alternativen zu den vorgestellten Objektiven aufgeführt. Zugegeben, es gibt nicht viele Zoomobjektive mit Autofokus in diesem Bereich – aber eine Option habe ich dennoch :
- Fujifilm XF 8–16mm f/2.8 R LM WR: Das ist mit Abstand der größte Brennweitenbereich, den du im Fuji-Portfolio findest. Wie zu erwarten, ist es nicht gerade günstig – aber die Bildqualität ist herausragend!
Die besten Standard-Zoomobjektive
Auch dieses Mal musste ich eine Auswahl treffen, denn der Markt bietet zahlreiche Optionen. Ich habe mich entschieden, fünf Objektive vorzustellen, die sich für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen: Allround-Fotografie, Landschaftsaufnahmen und Porträts. So findest du ganz sicher ein Objektiv, das zu deinen Bedürfnissen passt – ganz gleich, worauf du Wert legst!
Apropos Porträts: Wir haben einen umfassenden Artikel über die besten Fujifilm-Objektive für die Porträtfotografie zusammengestellt. Darin findest du einige der hier erwähnten Zooms wieder – vor allem aber lichtstarke Festbrennweiten, die sich für diesen Bereich besonders gut eignen.
Fujifilm XF 16-55mm f/2.8 R LM WR II
| Merkmale | Visuell |
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Das 2023 erschienene Fujifilm XF 16–55mm f/2.8 R LM WR II gilt als eines der beliebtesten Standard-Zoomobjektive für den X-Mount. Mit einem Brennweitenbereich von 24–70 mm (äquivalent zum Vollformat) eignet es sich ideal für die Porträtfotografie. Einer der größten Vorteile gegenüber der Vorgängerversion ist das kompaktere Design, das den Transport deutlich erleichtert.
Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend: Das Gehäuse ist robust gebaut und wetterfest abgedichtet. Auch die optische Konstruktion wurde überarbeitet und besteht nun aus 16 Elementen in 11 Gruppen – darunter 4 asphärische Linsen, 3 ED-Elemente und 1 Super-ED-Element. Die 11-Lamellen-Blende sorgt zudem für ein weiches, natürliches Bokeh. Zwar verfügt das Objektiv nicht über eine eigene Bildstabilisierung, es kann aber problemlos mit dem IBIS neuerer Kameramodelle kombiniert werden. Die Leistung überzeugt auf ganzer Linie: Die Schärfe ist über das gesamte Bildfeld hinweg sehr gut, insbesondere bei längeren Brennweiten. Bereits bei f/2.8 ist die Bildmitte extrem scharf, mit gleichmäßigen Ergebnissen bis zum Rand. Farbsäume sind gut kontrolliert, Verzeichnungen kaum wahrnehmbar.
Kurz gesagt: Das Fujinon XF 16–55mm f/2.8 R LM WR II ist ein gelungenes Upgrade für Nutzer\:innen des X-Mounts. Wer ein lichtstarkes und vielseitiges Standard-Zoom sucht, wird hier nicht enttäuscht. Es eignet sich perfekt für Reportagen, Reisen, Hochzeiten und Porträts bei natürlichem Licht. Auch wenn der Preis über dem der Vorgängerversion liegt, sind die verbesserte Bildqualität und die optimierte Ergonomie den Aufpreis meiner Meinung nach absolut wert.
Fujifilm XF 16-80mm f/4 R OIS WR
| Merkmale | Visuell |
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Das im Juli 2019 erschienene Fujinon XF 16–80mm f/4 R OIS WR ist ein vielseitiges Objektiv für den X-Mount von Fujifilm. Mit einem Brennweitenbereich von 24–122 mm (äquivalent zum Vollformat) deckt es einen großen Einsatzbereich ab. In Größe und Kompaktheit liegt es zwischen dem XF 18–55mm f/2.8–4 R LM OIS und dem XF 16–55mm f/2.8 R LM WR.
Wie zu erwarten, ist die Verarbeitungsqualität hervorragend – das Objektiv besteht vollständig aus Polycarbonat. Im Inneren finden sich 16 Elemente in 12 Gruppen, darunter auch asphärische Linsen. Das Bokeh wirkt weich und angenehm, auch wenn die konstante f/4-Blende in schwachem Licht ihre Grenzen hat. Zu den Stärken zählen das äußerst effektive optische Bildstabilisierungssystem und der schnelle, präzise Autofokus. Die Schärfe im Zentrum ist über den gesamten Zoombereich hinweg solide. Zwar bleiben die Ränder von 16 mm bis 80 mm etwas zurück, doch zwischen 22 mm und 50 mm ist eine deutliche Verbesserung spürbar. Eine gewisse Vignettierung ist vorhanden, Farbsäume hingegen sind gut kontrolliert.
Zusammenfassend ist das Fujinon XF 16–80mm f/4 R OIS WR ideal für Reisen, Streetfotografie und Porträts. Es verbindet gute optische Leistung mit Flexibilität. Dank des ergonomischen Designs lässt es sich zudem angenehm transportieren, ohne zur Last zu werden. Praktisch, oder? Ehrlich gesagt: Mit diesem Objektiv macht man nichts falsch – eine absolut sichere Wahl!
Tamron 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD X
| Merkmale | Visuell |
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Das 2023 für den Fuji-X-Mount erschienene Tamron 17–70mm f/2.8 Di III-A VC RXD ist eine hervorragende Alternative zum Fujinon XF 16–80mm f/4. Zu den größten Vorteilen gegenüber dem Fujinon zählen die größere maximale Blendenöffnung sowie der attraktivere Preis. Der Brennweitenbereich entspricht 25,5–105 mm im Vollformat. Dank seiner kompakten Bauweise eignet sich das Objektiv zudem sehr gut für den Alltag.
Obwohl es aus Kunststoff besteht, wirkt das Objektiv solide und modern verarbeitet. Es ist wetterfest abgedichtet und besteht aus 16 Elementen in 12 Gruppen, darunter 5 asphärische Linsen. Im Vergleich zu den hauseigenen Fujifilm-Optionen punktet es mit integrierter Bildstabilisierung und einem effizienten Autofokus – zwei klare Pluspunkte, die es von der Konkurrenz abheben. Einziger Wermutstropfen: Ein Blendenring fehlt. Die Bildqualität ist insgesamt sehr gut. Besonders hervorzuheben ist die hohe Schärfe im Zentrum schon ab f/2.8. Für bessere Schärfe an den Bildrändern und ein insgesamt gleichmäßigeres Ergebnis empfiehlt sich das Abblenden auf f/5.6. Vignettierung und chromatische Aberrationen sind zwar sichtbar, lassen sich jedoch in der Nachbearbeitung problemlos korrigieren.
Fazit: Das Tamron 17–70mm f/2.8 Di III-A VC RXD eignet sich hervorragend für Porträt- und Landschaftsfotografie. Insgesamt ist es ein hochwertiges Objektiv mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Meiner Meinung nach ist es ein ernstzunehmender Konkurrent zu den Zoomobjektiven von Fujifilm – und definitiv einen genaueren Blick wert!
Sigma 18-50mm f/2.8 DC DN Contemporary X
| Merkmale | Visuell |
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Das im Dezember 2022 für den X-Mount erschienene Sigma 18–50mm f/2.8 DC DN X ist ein lichtstarkes Zoomobjektiv, das sich mit einer konstanten Blende von f/2.8 positioniert. Der Brennweitenbereich entspricht 27–75 mm im Vollformat. Gewicht und Abmessungen sind angenehm kompakt – ideal für Kameras wie die X-T50 oder X-M5.
Dieses wettergeschützte Sigma-Objektiv besteht vollständig aus Polycarbonat und zeigt sich auch unter anspruchsvollen Bedingungen robust. Die optische Konstruktion umfasst 13 Elemente in 10 Gruppen, darunter 3 asphärische Linsen und ein SLD-Element. Es verwendet ein Standardfiltergewinde von 55 mm, verfügt aber über keine optische Bildstabilisierung. In der Praxis überzeugt das Objektiv durch eine gleichmäßig hohe Schärfeleistung über den gesamten Zoombereich. Auch das Bokeh wirkt weich und natürlich – ein klarer Pluspunkt für ansprechende Bildergebnisse. Verzeichnung und Vignettierung sind zwar vorhanden, werden aber kameraintern automatisch korrigiert.
Kurz gesagt: Das Sigma 18–50mm ist eine solide Alternative zur ersten Version des 16–55ers. Es eignet sich hervorragend für Streetfotografie, Porträts und Reisen. Ein hochwertiges, leistungsfähiges Objektiv zu einem attraktiven Preis – aus meiner Sicht definitiv eine Option, die man in Betracht ziehen sollte!
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, findest du hier eine Übersichtstabelle der fünf oben vorgestellten Objektive. Damit kannst du sie auf einen Blick vergleichen – also leg los!
| Standard-Zoomobjektive für Fuji X | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Fujifilm XF 16-55mm f/2.8 R LM WR II | 16-55mm | f/2.8 | 410g | 78 x 95 mm | 30 cm | 1 350€ | Weitere Informationen + | ||
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| + | Fujifilm XF 16-80mm f/4 R OIS WR | 16-80mm | f/4 | 440g | 78 x 89 mm | 35 cm | 808€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Tamron 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD X | 17-70mm | f/2.8 | 525g | 75 x 119 mm | 19 cm | 599€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 18-50mm f/2.8 DC DN Contemporary X | 18-50mm | f/2.8 | 285g | 62 x 77 mm | 12 cm | 549€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Da es auf dem Markt viele interessante Alternativen gibt, habe ich eine Auswahl nach verschiedenen Budgetstufen zusammengestellt:
Für kleinere Budgets
- Fujifilm XC 15–45mm f/3.5–5.6 OIS PZ: ein leichtes, kompaktes Objektiv mit ordentlicher Bildqualität – und das zu einem sehr günstigen Preis (unter 300 €). Auf jeden Fall einen Blick wert!
- Fujifilm XF 16–55mm f/2.8 R LM WR: die erste Version des weiter oben erwähnten Mark-II-Modells. Hervorragende Bildqualität zu einem deutlich niedrigeren Preis – immer noch erhältlich, wenn man ein wenig sucht!
- Fujifilm XF 18–55mm f/2.8–4 R LM OIS: eine weitere starke Option mit guter Bildqualität und flexibler Zoomreichweite. Die maximale Blendenöffnung ist bei kurzer Brennweite angenehm weit.
Mittleres Budget und längere Brennweite
- Fujifilm XF 18–120mm f/4 LM PZ WR: ein beliebtes All-in-One-Objektiv, das sich gleichermaßen für Landschafts- wie Porträtfotografie eignet.
- Fujifilm XF 18–135mm f/3.5–5.6 R LM OIS WR: eine tolle Alternative mit deutlich größerem Brennweitenbereich.
The best X-series telephoto zoom lenses
Ich weiß, ich wiederhole mich – aber bei der Vielzahl an verfügbaren Optionen musste ich einfach eine Auswahl treffen. Übrigens: Wir haben auch einen ausführlichen Ratgeber zu den besten Teleobjektiven für Fujifilm geschrieben – schau gerne mal rein!
Fujifilm XF 50-140mm f/2.8 R LM OIS WR X
| Merkmale | Visuell |
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Das Fujinon XF 50–140mm f/2.8 OIS WR wurde 2014 auf den Markt gebracht (ja, das ist schon eine Weile her!) – und es bleibt bis heute das einzige Telezoom, das ich wirklich für die Porträtfotografie empfehlen kann. Mit einem Brennweitenbereich von 76–213 mm (äquivalent zum Vollformat) und einer durchgängigen Blendenöffnung von f/2.8 eignet es sich hervorragend, um Motive freizustellen und den Hintergrund weich verschwimmen zu lassen.
Dieses Fuji-Objektiv besteht aus wettergeschütztem Metall und überzeugt durch eine exzellente Verarbeitung – man merkt sofort, dass es sich um ein hochwertiges Premium-Objektiv handelt. Die optische Konstruktion umfasst 23 Elemente in 16 Gruppen, darunter 5 ED-Elemente und ein Super-ED-Element. Der Autofokus arbeitet schnell und präzise, unterstützt von einem Bildstabilisator, der bis zu 5 Belichtungsstufen kompensieren kann. Die Bildqualität ist bereits bei Offenblende durchgehend sehr hoch. Das Bokeh wirkt weich und angenehm, auch bei f/2.8. Farbsäume und Vignettierung sind gut kontrolliert, Verzeichnung kaum vorhanden und Gegenlicht wird ebenfalls wirkungsvoll abgefangen.
Kurz gesagt: Das Fujinon XF 50–140mm f/2.8 OIS WR ist ein echtes Premium-Teleobjektiv – ideal für Porträts. Ja, es ist teuer, aber angesichts der Leistung, Bildqualität und integrierten Stabilisierung ist der Preis mehr als gerechtfertigt. Für anspruchsvolle Fotograf\:innen ist es definitiv eine lohnenswerte Investition!
Fujifilm XF 70-300mm f/4-5.6 R LM OIS WR
| Merkmale | Visuell |
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Das im Januar 2021 erschienene Fujinon XF 70–300mm f/4–5.6 R LM OIS WR ist eine vielseitige Option für Tierfotografie, Sport und Reisen – perfekt für den täglichen Einsatz. Der Brennweitenbereich entspricht etwa 110–460 mm im Vollformat. Dank seiner kompakten Bauweise und seines relativ geringen Gewichts ist es eine erschwinglichere und transportfreundlichere Alternative zu klassischen 100–400mm-Objektiven.
Zwar besteht das Gehäuse teilweise aus Kunststoff, dennoch wirkt es solide und zuverlässig. Die optische Konstruktion umfasst 17 Elemente in 12 Gruppen, darunter ein asphärisches und zwei ED-Elemente. Das Objektiv verfügt über eine effektive optische Bildstabilisierung und ist mit Fujifilms 1.4x- und 2x-Telekonvertern kompatibel. Die Schärfe im Zentrum ist bereits bei Offenblende sehr gut, die Ränder sind – insbesondere bei 300 mm – etwas weicher. Für ein gleichmäßigeres Ergebnis empfiehlt sich das Abblenden auf f/7.1 oder f/8. Vignettierung und Verzeichnung sind gut kontrolliert.
Zusammenfassend überzeugt das Fujinon XF 70–300mm f/4–5.6 R LM OIS WR durch seine Vielseitigkeit und solide Leistung. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Zwar bringt die variable Blende bei wenig Licht gewisse Einschränkungen mit sich, doch diese werden durch die gute Abbildungsleistung und die integrierte Stabilisierung mehr als ausgeglichen. Im Vergleich zum Fujifilm XF 55–200mm f/3.5–4.8 R LM OIS halte ich das 70–300mm für die bessere Wahl – leichter und preislich attraktiver.
Sigma 100-400mm f/5-6.3 DG DN OS Contemporary X
| Merkmale | Visuell |
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Das seit 2023 erhältliche Sigma 100–400mm f/5–6.3 DG DN OS Contemporary ist eine zugängliche und praxisorientierte Alternative zu anderen Telezooms für den X-Mount. Der Brennweitenbereich entspricht 150–600 mm im Vollformat. Unter seinen Mitbewerbern hebt sich dieses Objektiv als das leichteste und kompakteste Telezoom ab.
Das wetterfeste Sigma-Objektiv verfügt über ein ausfahrbares Zoomdesign sowie mehrere Schalter, darunter einen Fokusbegrenzer und zwei Stabilisierungsmodi. Die optische Konstruktion besteht aus 22 Elementen in 16 Gruppen, bei einer maximalen Blendenöffnung von f/5 bis f/6.3. Die optische Leistung ist nahezu makellos und überzeugt mit ausgezeichneter Schärfe. Bei kürzeren Brennweiten (100/200 mm) kann es qualitativ sogar mit dem bekannten Fujifilm XF 100–400mm mithalten. Bei 400 mm liefert das Fuji jedoch ein insgesamt etwas ausgewogeneres Bild. Das Bokeh des Sigma ist angenehm, wenn auch nicht ganz so weich wie beim Fujinon. Schwächen? Kaum erwähnenswert – Vignettierung und Farbsäume sind minimal.
Unterm Strich ist dieses Sigma eine hervorragende Drittanbieter-Option: große Reichweite, schneller Autofokus und gleichmäßige Schärfe – und das zu einem deutlich günstigeren Preis als die nativen Telezooms von Fujifilm. Eine wirklich lohnenswerte Alternative zum Fujifilm XF 70–300mm f/4–5.6 R LM OIS WR und dem XF 100–400mm.
Tamron 150-500mm f/5-6.7 Di III VC VXD X
| Merkmale | Visuell |
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Das seit August 2023 erhältliche Tamron 150–500mm f/5–6.7 Di III VC VXD ist eine starke Alternative zu den hauseigenen Teleobjektiven von Fujifilm. Ich selbst nutze es übrigens an einer Sony mit FE-Mount – und bin damit sehr zufrieden. Der Brennweitenbereich entspricht 225–750 mm im Vollformat. Zugegeben, das Objektiv ist nicht gerade leicht und kompakt, bewegt sich aber größen- und gewichtstechnisch irgendwo zwischen Fujis beiden wichtigsten Telezooms.
Das Gehäuse besteht aus einer Kombination aus Magnesium und Metall, was für Zuverlässigkeit und Stabilität sorgt. Im Inneren befinden sich 25 Elemente in 16 Gruppen, darunter 5 LD-Elemente und 1 XLD-Element. Die Bildstabilisierung arbeitet äußerst effektiv, und auch der Autofokus ist schnell und präzise. Die optische Leistung liegt auf Augenhöhe mit den Fujifilm-Objektiven: Die Bildmitte ist durchgehend sehr scharf, nur an den Rändern zeigt sich ein leichter Schärfeabfall. Schwächen wie Verzeichnung und Vignettierung treten praktisch nicht auf, und auch Streulicht wird gut kontrolliert. Das Bokeh ist angenehm weich und natürlich – ideal, um das Motiv wirkungsvoll vom Hintergrund zu lösen.
Kurz gesagt: Das Tamron 150–500mm f/5–6.7 Di III VC VXD ist eine preisgünstigere Alternative zu den Telezooms von Fujifilm. Zwar liegt es in Sachen Schärfe minimal hinter den besten Fuji-Objektiven, punktet aber mit einer starken Gesamtleistung. Für Wildlife-, Sport- oder Landschaftsfotografie ist es aus meiner Sicht eine ausgezeichnete Wahl mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wie immer empfehle ich, einen Blick auf die folgende Übersichtstabelle zu werfen. Wenn du zwischen mehreren Telezooms schwankst, findest du hier auf einen Blick alle wichtigen technischen Daten.
| Telezoom-Objektive für Fuji X | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Fujifilm XF 50-140mm f/2.8 R LM OIS WR X | 50-140mm | f/2.8 | 995g | 83 x 176 mm | 100 cm | 1 299€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Fujifilm XF 70-300mm f/4-5.6 R LM OIS WR | 70-300mm | f/4-5.6 | 588g | 75 x 133 mm | 83 cm | 739€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 100-400mm f/5-6.3 DG DN OS Contemporary X | 100-400mm | f/5-6.3 | 1135g | 86 x 197 mm | 110 cm | 999€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Tamron 150-500mm f/5-6.7 Di III VC VXD X | 150-500mm | f/5-6.7 | 1710g | 93 x 210 mm | 60 cm | 1 401€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Hier sind noch ein paar alternative Optionen, die ebenfalls einen Blick wert sind:
- Fujifilm XC 50–230mm f/4.5–6.7 OIS II: ein Teleobjektiv mit solider Bildqualität. Der größte Vorteil? Der günstige Preis – ideal für den Einstieg!
- Fujifilm XF 55–200mm f/3.5–4.8 R LM OIS: lichtstärker als das oben genannte Modell. Der Brennweitenbereich ist ähnlich, der Preis jedoch etwas höher.
Dieser Artikel über die besten Zoomobjektive für Fujifilm neigt sich dem Ende zu – ich hoffe, er hilft dir dabei, das passende Modell zu finden. Zwischen den hauseigenen Objektiven von Fujifilm und den Angeboten von Drittherstellern gibt es auf jeden Fall genug Auswahl, je nach Bedarf und Einsatzzweck.
Schau dir auch gerne unseren Ratgeber zu den besten Fujifilm-Objektiven an!
In der Zwischenzeit freue ich mich über deine Gedanken in den Kommentaren – und wir lesen uns bald im nächsten Artikel wieder!
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Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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