Die besten Strände auf Lanzarote
Letzte Aktualisierung : 05/05/2026
Wenn Sie gern faulenzen und entspannen, dürfte dieser Artikel über die besten Strände auf Lanzarote genau das Richtige sein! Denn ja, Lanzarote ist nicht nur seine vulkanischen, wüstenartigen Landschaften wie der berühmte Nationalpark Timanfaya und die Feuerberge. Die kanarische Insel hält viele weitere Überraschungen bereit, etwa ihre schwarzen und/oder goldenen Sandstrände. Im Südwesten sind sie wunderschön und wild mit schwarzem Sand. Zum Baden sind sie jedoch weniger geeignet: Am Ufer liegen Felsen, und vor allem gibt es starke Strömungen und hohe Wellen (bis zu 9 Meter).
Ganz im Süden liegt der Naturpark Los Ajaches, perfekt zum Baden, mit mehreren Stränden direkt nebeneinander. Dazu gehört insbesondere die Papagayo-Bucht. Diese Strände bestehen aus goldenem Sand, der zu Felsen und türkisfarbenem Wasser kontrastiert. Außerdem gibt es an der Ostküste weitere, stärker ausgebaute Strände (eher Badeort-Feeling mit Liegen). Wie man sieht, bietet Lanzarote eine große Vielfalt an Stränden.
Ziel dieses Artikels ist es also, Ihnen die besten Strände Lanzarotes mit allen wichtigen Infos vorzustellen! So oder so kann ich versichern: Strände gehören zu den absoluten Must-sees auf Lanzarote.
Die schönsten Strände auf Lanzarote: unsere Top 10!
Kommen wir direkt zur Sache mit den schönsten Stränden Lanzarotes. Glauben Sie mir, es gibt echte Perlen zu entdecken!
Playa de Papagayo
Über die schönsten Strände Lanzarotes zu sprechen, ohne mit der Playa de Papagayo zu beginnen, ist unmöglich! Sie ist ganz klar der bekannteste Strand der Insel – zurecht. Streng genommen ist es eher eine Bucht als ein Strand. Verglichen mit anderen Stränden ist die Sandfläche eher klein; im Vergleich zu mediterranen Buchten jedoch größer – ein Mittelding also. Weil sie so beliebt ist, füllt sie sich schnell, vor allem im Sommer.
Daher mein Tipp: früh morgens oder am späten Nachmittag kommen, um sie besser zu genießen. Wie oben erwähnt, liegt sie im Naturpark Los Ajaches. Ein kleines Paradies aus goldenem Sand, ockerfarbenen Klippen und türkisblauem Wasser – eine Strandkulisse, die man auf Lanzarote nicht unbedingt erwartet. Mich erinnerte sie eher an eine mediterrane Bucht. Wunderschön anzusehen und ideal zum Schnorcheln. Besonders beeindruckt hat mich der Kontrast zwischen Wasserfarbe und vulkanischer Umgebung. Trotz Popularität bleibt sie roh und wild: keine Liegen, keine Hotels.


Praktisch: Die Anfahrt erfolgt 15 Minuten über eine holprige Schotterpiste. Fährt man langsam, ist das gut machbar. Ich habe sogar viele Reisende in einer Fiat 500 gesehen – ich hätte mich das nicht getraut, obwohl ein etwas größerer Kleinwagen (z. B. eine Clio) völlig ausreicht. Es gibt Passagen, die rütteln, auch bei langsamer Fahrt!
Ich hatte gelesen, dass der Eintritt in den Naturpark 3 € kostet. Als ich dort war, musste ich aber nicht zahlen – warum, weiß ich nicht, haha. Zum Baden ist das Wasser ruhig und flach, sehr angenehm! Für einen ganzen Tag gibt es oben auf der Klippe eine kleine Strandbar für einen Drink oder Snack. Wer es ruhiger mag: Ganz in der Nähe liegt die Playa Mujeres. Wenn Sie diesen Strand und den Park Los Ajaches genießen möchten, empfehle ich Ihnen, in Playa Blanca zu übernachten.
Wo übernachten in der Nähe? Hotel Cordial Marina Blanca in Playa Blanca : Ein tolles Aparthotel im Herzen von Playa Blanca, nahe der Marina, mit beheiztem Pool und großzügigen Zimmern – einfach eine echte Ruheoase auf Lanzarote!
2. Famara
Hier wechseln Kulisse und Atmosphäre deutlich gegenüber Papagayo. Dieser ebenfalls sehr bekannte Strand ist schlicht das Paradies der Surfer. Ein riesiger Strand von über 6 km Länge, eingerahmt von den Klippen des Risco de Famara, die im Atlantik enden. Schon bei der Ankunft ist man beeindruckt! Auch wenn Sie nicht surfen: Ein Blick lohnt sich, ebenso ein Spaziergang entlang der gesamten Bucht.

Zurück zu den Surfern: Es sind sehr viele. Die Wellen sind kräftig und eher hoch. Sogar spanische und französische Surfer kommen im Winter speziell hierher. Die Stimmung ist entspannt: viele Vans, barfuß laufende Surfer. Zum Baden ist der Strand jedoch nicht geeignet – meist weht die rote Flagge. Die Strömungen sind stark und es gibt Dünung. Auch bei mir war die Flagge rot und das Meer voller Boards. Es war sehr wolkig, doch das schmälert die Schönheit nicht – im Gegenteil, es gab der Szenerie etwas Mystisches!
Wo übernachten in der Nähe? Hotel Emblemático La Casa de los Naranjos : Ein charmantes Hotel im authentischen Dorf Haría, untergebracht in einem restaurierten kanarischen Haus. Hier erwarten Sie Ruhe, Authentizität und hoher Komfort!
3. Las Conchas
Dieser Strand liegt zwar nicht auf Lanzarote, sondern gleich nebenan auf der Insel La Graciosa – erwähnen muss ich ihn trotzdem! Ganz im Norden von La Graciosa gelegen, gilt er als der schönste der Insel (stimme ich zu!). Für mich ist er sogar einer der schönsten Strände der Kanaren. Man blickt über eine weiße Sandfläche auf türkisfarbenes Wasser, direkt gegenüber den kleinen Inseln Montaña Clara und Alegranza. Das Magische hier – wie überall auf La Graciosa – ist die unberührte, natürliche Umgebung: nichts ist verbaut oder angelegt.


So schön er auch ist – zum Baden ist er gefährlich. Ein Einheimischer erklärte uns, die Flagge sei immer rot und Baden inzwischen verboten. Bei der Höhe und Kraft der Wellen versteht man das sofort. Man kommt eher zum Hinsetzen und Staunen! Ich habe beste Erinnerungen und eine sehr schöne Zeit dort verbracht. Ich hätte den ganzen Tag bleiben können, musste aber noch mehr auf der Insel entdecken.
Wo übernachten in der Nähe? La Pardela Experience Apartamentos : Moderne Apartments im Hauptdorf von La Graciosa, Caleta de Sebo – perfekt für einen erholsamen Aufenthalt auf dieser wunderschönen, unberührten Insel!
4. Caletón Blanco
Caletón Blanco, ganz im Norden der Insel bei Órzola, ist ein ruhiges Plätzchen. Ein Kontrast zu den weiten Stränden zuvor: eher eine türkisfarbene Lagune zwischen goldenem Sand und schwarzen Felsen. Wieder einmal ein großartiger Kontrast. Zum Baden ist das Wasser ruhig und flach – wie eine Folge natürlicher „Pools“ zwischen vulkanischen Felsen.
Das Beste: Trotz seiner Schönheit kommen nur wenige Reisende her, selbst im Sommer. Es gibt direkt daneben einen kostenlosen Parkplatz, was die Anfahrt einfach macht. Achtung jedoch: Die Steine sind sehr spitz – vorsichtig parken! Da der Bereich klein ist, wirkt er mit nur wenigen Autos schon voll.
Kleiner Tipp: Wenn möglich, kommen Sie späten Vormittag oder frühen Nachmittag bei noch niedrigem Wasserstand. Dann badet es sich besser und die Blautöne der Lagunen kommen zur Geltung. Und wie fast überall auf Lanzarote: Es gibt keinen Schatten. Also Sonnencreme und Kappe nicht vergessen.
Wo übernachten in der Nähe? Casa Suso & Casa Margarita : Geräumige und gut ausgestattete Apartments im Dorf Órzola – ideal, um den wilden Norden von Lanzarote zu erkunden oder zur Insel La Graciosa überzusetzen!

5. Playa de Mujeres
Wir fahren zurück in den Naturpark Los Ajaches, wo sich die zu Beginn des Artikels vorgestellte Playa de Papagayo befindet. Auch wenn die Playa de Mujeres nicht weit ist, rate ich euch, wieder mit dem Auto hinzufahren. Mir persönlich hat dieser Strand besser gefallen als Papagayo. Warum? Er ist größer und weniger besucht, man spürt sofort die wildere Seite. Der Sand ist golden, das Wasser glasklar. Ihr könnt dort baden oder euch einfach am Strand niederlassen und genießen.
Zur Info: Es ist praktisch der einzige Strand im Naturpark Los Ajaches – zusammen mit dem del Pozo (dazu weiter unten) –, der selbst in der Hochsaison ruhig bleibt. Genau das macht seinen Reiz aus: Schon bei der Ankunft spürt man die entspannte Atmosphäre zwischen Wüstenlandschaften auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen. Wie ihr euch denken könnt, gibt es weder Bars noch Liegestühle. Wenn ihr mindestens einen halben Tag bleiben wollt, bringt alles mit, was ihr braucht: Snacks, Picknick, Wasser, Sonnenschirm usw. Reist ihr mit der Familie nach Lanzarote, ist dieser Strand ideal.


Wenn ihr motiviert seid, könnt ihr auch die Küste entlang bis zur Playa del Pozo laufen – ebenfalls ein Highlight! Auf jeden Fall gehören diese Strände zusammen mit dem Strand von Papagayo zu den absoluten Must-Sees in Playa Blanca.
Wo übernachten ganz in der Nähe? Ona Las Brisas : Ein Aparthotel im traditionellen kanarischen Stil, gelegen in Playa Blanca, mit großem beheiztem Pool, geräumigen Unterkünften und erstklassigem Service – perfekt für einen gelungenen Aufenthalt auf Lanzarote!
6. Playa Flamingo
Auch wenn wir im Süden von Lanzarote bleiben und nicht weit vom Naturpark Los Ajaches, wechseln wir hier den Strandtyp. Da sie im Ferienort Playa Blanca liegt, ist sie stärker ausgebaut, mit einer Promenade am Meer. Perfekt für Familien und ein echter Ruhebereich, leicht zugänglich. Obwohl sie zu den wenigen ausgebauten Stränden Lanzarotes gehört, bleibt sie hübsch und angenehm.
Sie liegt geschützt in einer Bucht, mit feinem Sand und klarem, ruhigem Wasser. Magisch ist hier der Blick auf die Küste von Fuerteventura in der Ferne. Ist die Sicht klar, erkennt man gut, wie nah die beiden Inseln beieinander liegen.
Zum Baden könnt ihr hier ganz entspannt ins Wasser: keine Wellen, keine Strömungen, dazu geringe Tiefe. Weil das Wasser so klar ist, lohnt sich Maske und Schnorchel, um die Fische bei den Felsen zu beobachten. Selbst ohne an die Felsen zu gehen, sah ich schon nach wenigen Metern vom Sand aus Fische um meine Füße.

Ein kleiner Wermutstropfen: Der Strand ist beliebt. Da Playa Blanca sehr touristisch ist, wird es schnell voll, besonders im Sommer. Ich fand die Stimmung aber nicht störend – es ist ein familienfreundlicher Badeort mit Restaurants und Cafés direkt am Meer.
Wer Ruhe sucht, kommt am besten früh morgens: Dann seht ihr die Sonne über dem Wasser und der Insel Fuerteventura aufgehen.
Wo übernachten in der Nähe? Grupotel Flamingo Beach : Ein Strandhotel in Playa Blanca – ideal für Familien – mit Pools, Animationen und All-inclusive-Angeboten, nur wenige Schritte von der Playa Flamingo entfernt!
7. Playa de El Jablillo
Seid ihr im Osten Lanzarotes, ist die Playa del Jablillo super zum Baden. Sie liegt in Costa Teguise. Ein kleiner, halbkreisförmiger Strand mit türkisfarbenem Wasser. Ihr könnt ruhig schwimmen und auch schnorcheln. Das Wasser ist sehr ruhig, da der Strand durch einen Felsdamm geschützt ist.
Auch hier wieder: familienfreundlich, ideal für einen ganzen oder halben Tag. Mir gefiel die entspannte Stimmung und die Nähe zu allen Annehmlichkeiten. Gleich nebenan gibt es Bars und Läden für einen Bummel. Am Strand selbst fühlt man sich wie in einer kleinen Blase – ohne das Treiben, das eigentlich nicht weit weg ist.
Kleiner Pluspunkt: Der Einstieg ins Wasser ist angenehmer als an anderen Stränden, weil der Untergrund weicher ist. Hervorragend zum Schnorcheln. Achtet aber auf die Krabben auf den Felsen! Sie sind meist schwarz mit dunkelroten Reflexen und daher nicht sofort zu sehen, haha.
Sucht ihr einen Strand zum Schwimmen und Familienzeit genießen, ist dieser perfekt!
Wo übernachten in der Nähe? Apartamentos Celeste : Charmante kanarische Apartments mit sonnigen Terrassen und Pools, im lebhaften Herzen von Costa Teguise. Kurz gesagt: eine Top-Lage mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis!
8. Playa Chica
Direkt nördlich von Costa Teguise liegt Puerto del Carmen – ebenfalls ein Badeort mit vielen Unterkünften, von günstigen Apartments bis zu Hotelanlagen. In dieser Touristenstadt könnt ihr an der Playa Chica baden oder entspannen. Sie ist klein, aber als ich am späten Nachmittag dort war, war der Andrang schon vorbei. So konnte ich die Ruhe und die Meeresbrise genießen. Obwohl es nicht besonders sonnig war, hatte das Wasser eine angenehme Temperatur – grob geschätzt gute 25 °C! Und Sorgen um die Wellen muss man sich nicht machen, denn der Strand liegt in einer geschützten Bucht.


Übrigens habe ich meinen Tauchgang in einer kleinen Bucht direkt nebenan gemacht, beim Parkplatz am Hafen von Puerto del Carmen. Sie hatte keinen Namen und ist ideal zum Schnorcheln oder Tauchen, denn der Einstieg erfolgt über Steine statt Sand. Kaum steckt man den Kopf ins Wasser – je tiefer man geht, desto mehr Fische sieht man. Faszinierend ist die Mischung aus Atlantik- und Tropenarten wie Papageifischen, Nacktschnecken, Lippfischen, Viejas und vielen mehr. Daran merkt man, wie artenreich die Gewässer rund um Lanzarote sind – ein Grund mehr, zumindest eine Maske aufzusetzen.
Noch ein Tipp: Auch wenn der Ozean hier meist ruhig ist, schaut immer auf die Flagge!
Wo übernachten in der Nähe? Hotel Floresta : Familienfreundliche Apartments mit großen Pools, Unterhaltung und Buffet – die ideale Adresse für sonnige Ferien in Puerto del Carmen!
9. Playa del Risco
Übrigens habe ich meinen Tauchgang in einer kleinen Bucht direkt nebenan gemacht, beim Parkplatz am Hafen von Puerto del Carmen. Sie hatte keinen Namen und ist ideal zum Schnorcheln oder Tauchen, denn der Einstieg erfolgt über Steine statt Sand. Kaum steckt man den Kopf ins Wasser – je tiefer man geht, desto mehr Fische sieht man. Faszinierend ist die Mischung aus Atlantik- und Tropenarten wie Papageifischen, Nacktschnecken, Lippfischen, Viejas und vielen mehr. Daran merkt man, wie artenreich die Gewässer rund um Lanzarote sind – ein Grund mehr, zumindest eine Maske aufzusetzen.
Noch ein Tipp: Auch wenn der Ozean hier meist ruhig ist, schaut immer auf die Flagge!
Wo übernachten in der Umgebung? Canaryislandshost | Surf Lanzarote : Eine gemütliche und moderne Ferienwohnung im Herzen von Famara mit Terrasse oder Balkon – perfekt ausgestattet zum Entspannen mit Blick auf die beeindruckenden Klippen!
10. Playa del Pozo
Diesen Strand hatte ich schon erwähnt: wunderschön und wenig besucht. Weil so wenig los war, konnte man die Weite und den feinen Sand richtig genießen – trotz etwas Wind. Er liegt im Naturpark Los Ajaches, zwischen Playa Mujeres und Playa de la Cera (gleich neben der Playa de Papagayo). Obwohl er groß ist, wirkt er intimer als Papagayo, der an sich kleiner ist.

Beeindruckend sind auch die umliegenden Wüstenhügel: Wohin man den Kopf auch dreht, die Kulisse bleibt grandios. Solche noch unberührten, wilden Orte sollte man nutzen. Man fühlt sich winzig in dieser Landschaft! Auch wenn die Anfahrt und die Wege durch die Hügel mehr Einsatz erfordern, lohnt es sich absolut. Das Hin- und Herlaufen zwischen den Stränden ist anstrengend – auf und ab, alles im Sand –, aber die Entdeckungslust trägt einen weiter. Und springt unbedingt ins Wasser: Es ist angenehm und leuchtet in schönem Blau!
Wo übernachten in der Nähe? Bungalows Playa Limones : Typische Bungalows mit Pools, privaten Terrassen und ruhigen Gärten – alles zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis für einen wunderbaren Urlaub in Playa Blanca!
Weitere Strände auf Lanzarote
Nachdem wir die schönsten Strände Lanzarotes gesehen haben, zeige ich euch nun weitere – auch sie haben ihren Charme! Entgegen mancher Erwartungen gibt es auf Lanzarote tatsächlich noch viele Strände.
Playa del Golfo
Wie der Name sagt, liegt dieser Strand im Fischerdorf El Golfo. Genau hier befindet sich auch der berühmte grüne See von Lanzarote: der Charco Verde. Ein typischer Südwest-Strand: wild und vulkanisch (schwarzer Sand mit Steinen). Da El Golfo während meines Aufenthalts mein Basisort war, war dies der erste Strand, den ich entdeckt habe – buchstäblich drei Minuten zu Fuß von meiner Unterkunft. Von den Fischrestaurants aus hat man einen tollen Blick aufs Meer.
Am meisten mochte ich die natürliche, beruhigende Seite. Kaum jemand kommt her, dabei tut es so gut, einfach aufs Meer zu schauen. Wellen und Strömungen sind stark – besser nicht baden. Schön ist die Stimmung, die der Strand dem Dorf verleiht. Manche Glückliche haben kleine Häuser mit Terrasse direkt am Strand: einfach rausgehen, Sonnenuntergänge schauen und die Meeresluft genießen. Das war auch unser abendliches Ritual: am Strand spazieren oder uns einfach in den Sand setzen. Schon am ersten Tag, gegen 19 Uhr, gab es goldenes Licht – und fast niemand war da. Besser hätte die Kulisse in unmittelbarer Nähe unserer Unterkunft nicht sein können!


Wo übernachten in der Nähe? Casa Rural Caletón del Golfo : Eine friedliche Oase direkt am Meer – in einem liebevoll restaurierten Haus im Herzen von El Golfo. Genießen Sie eine Panoramaterrasse, ein natürliches Schwimmbecken und unvergessliche Sonnenuntergänge!
Playa Grande
Der Name ist Programm: Playa Grande bietet eine weite Sandfläche. Obwohl sie touristisch ist (sie liegt in Puerto del Carmen), tritt man sich nicht auf die Füße und die Stimmung ist angenehm. Es ist zudem der bekannteste Strand ganz Puerto del Carmens. Sehr zugänglich dank der Meerespromenade. Kristallklares Wasser und goldener Sand – die perfekte Kombi für einen Strandtag, mit allen Annehmlichkeiten in der Nähe. Auch wenn ich wilde Strände bevorzuge, tut so ein entspannter Tag mit allem in Reichweite ebenfalls gut.
Ein echtes Plus ist die angelegte Promenade: ideal zum Joggen, Bummeln zwischen Souvenirshops oder um bei den Wassersportclubs vorbeizuschauen.
Wo übernachten in der Nähe? Bitácora Lanzarote Club : Helle Apartments mit Küchenzeile und Balkon rund um einen großen Pool – nur wenige Minuten vom Strand und den Restaurants von Puerto del Carmen entfernt.
Playa Dorada
Zurück an die Südspitze, nach Playa Blanca! Playa Dorada liegt nicht weit von Playa Flamingo, und ich empfehle eher diesen Strand. Auch wenn wir uns in einem gut besuchten Ferienort befinden, ist Playa Dorada angenehmer. Er ist weniger bekannt und daher weniger voll – selbst im Sommer tritt man sich nicht auf die Füße. Besonders schön fand ich den späten Nachmittag, wenn das Licht den goldenen Sand und das Türkis des Wassers betont. Trotz Ausbau bewahrt der Strand meines Erachtens seinen natürlichen Charakter.
Das Wasser ist meist ruhig, da natürliche Wellenbrecher schützen. Mit Kindern also völlig unproblematisch! Müsste ich einen Strand mit Cafés und Restaurants für einen (halben) Tag wählen, dann diesen – ohne zu zögern! Kleiner Tipp: Folgt der Promenade am Meer bis zum Yachthafen Marina Rubicón – dort findet man die besten Lokale mit regionalen Produkten.

Wo übernachten in der Nähe? Casa Felicidad : Eine helle und gut ausgestattete Wohnung mit Terrasse und Grill, ruhig gelegen in Playa Blanca, nahe den Stränden und dem Hafen – ideal für einen entspannten Paarurlaub auf Lanzarote!
Playa del Ancla
Noch ein eher unbekannter Strand in Costa Teguise. Auch dies ist ein Badeort, doch die Playa del Ancla unterscheidet sich deutlich vom Rest der Stadt. Eine kleine Bucht mit Fischerbooten, sehr ruhig und eher von Einheimischen genutzt. Ein Strand, den man hier – erst recht in Costa Teguise – nicht erwartet.
Wer Ruhe will, kann hier schnorcheln oder ohne viel Trubel schwimmen – nur ihr und das klare Wasser (plus ein paar kleine Krabben, Kraken und bunte Fische). Ihr trefft höchstens auf ein paar Bewohner, die zum Fischen aufbrechen oder in der Gegend spazieren. Wenn ihr euch bewegen wollt, erreicht ihr die Playa del Jablillo leicht zu Fuß.
Wo übernachten in der Umgebung? Hotel Siroco : Ein ruhiges Hotel mit schönen Pools, einem grünen Garten, entspannter Atmosphäre und einem besonders aufmerksamen Team.
Playa de Montaña Bermeja
Vorweg: Dieser Strand gehört nicht zu den großen Klassikern – und ist trotzdem einer meiner Favoriten auf Lanzarote. Da er direkt bei den Salinas de Janubio liegt, wäre es schade, nicht anzuhalten. Der Parkplatz liegt auf der anderen Straßenseite, am Fuß der Montaña Bermeja. Achtet bei der Einfahrt und beim Parken: Die Steine sind recht groß und spitz.
Einmal geparkt, nur die Straße überqueren – schon seid ihr auf einem schönen Strand mit schwarzem Sand. Stellt euch einen vulkanischen Strand mit roten Klippen und aufgewühltem Ozean vor. Diese Kontraste sieht man selten anderswo als auf Lanzarote. Für mich ist es eine ganze Atmosphäre: Wind, Wellen, wilde Landschaften. Ein Stopp lohnt sich – zum Baden aber nicht: Man sieht sofort, dass Wellen und Strömungen zu stark sind. Das Gute: Weil der Strand unbekannt und abgelegen ist, habt ihr gute Chancen, ganz allein zu sein – das macht den Unterschied!

Wo übernachten in der Nähe? El Hotelito Del Golfo : Ein charmantes kleines Hotel im Dorf El Golfo, zwischen Meer und Vulkanen – mit Salzwasserpool und Aussicht, hellen Zimmern (oft mit Terrasse oder Balkon), hervorragendem Frühstück und Meeresfrüchterestaurants gleich um die Ecke.
Caleta del Congrio
Weiter mit den abgelegenen, touristenfreien Stränden: die Caleta del Congrio, mitten im Naturpark Los Ajaches (zur Erinnerung: hier liegen auch Papagayo, Mujeres, del Pozo usw.). Meiner Einschätzung nach ist dies der am wenigsten besuchte Strand im ganzen Park – die Kulisse ist aber genauso schön wie an den anderen.
Hier findet ihr ockerfarbene Klippen, türkisfarbenes Wasser, Felsen und feinen Sand. Hinweis: Der Strand ist nicht offiziell FKK, kann es stellenweise aber sein. Da wenig los ist, nutzen manche die Gelegenheit für Naturismus.
Wo übernachten in der Nähe? Jardines del Sol : Ein ruhiges Aparthotel mit großzügigen Bungalows/Apartments (ausgestattete Küche, Balkon/Terrasse, Klimaanlage) inmitten schöner Gärten – mit großem Pool, Bar-Restaurant und kostenlosem Parkplatz.
El Reducto
Zum Schluss noch der Stadtstrand im Herzen der Hauptstadt: Playa El Reducto. Überraschend ist, dass er wirklich mitten an der Küste von Arrecife liegt. Ruhig, mit sehr wenigen Leuten – und das in der Hauptstadt. Ich denke, man badet hier vor allem, wenn man in Arrecife wohnt; sonst ziehen Reisende für einen ausgebauten, belebten Strand eher Playa Blanca oder Puerto del Carmen vor.
Da Arrecife eine recht einfache Stadt ist, verleiht ihr dieser Strand etwas Besonderes. Vorteil: Er ist durch Vulkangestein geschützt – Baden ist also sicher, im klaren, flachen Wasser. Als ich dort war, war das Meer so ruhig, als läge ein großes Bad direkt an der Hauptstadt. Praktisch: Entlang der Promenade gibt es einige Bars und Restaurants. Und für einen Stadtstrand ist er sauber und gut gepflegt.

Wo übernachten in der Nähe? Hotel Lancelot : Ein Stadthotel direkt am Meer in Arrecife (an der Playa del Reducto) mit komfortablen Zimmern – einige mit Balkon und Meerblick – sowie einem hervorragenden Frühstücksbuffet. Außerdem liegt es zentral, ideal für Restaurants und Shopping!
Fazit
Geschafft – wir haben die besten Strände auf Lanzarote erkundet! Auch wenn ich persönliche Favoriten habe, bringt jeder Strand etwas Eigenes mit. Entgegen der Vermutung ist das Wasser fast das ganze Jahr über angenehm – abgesehen von den drei Wintermonaten liegt es sonst um die 24 °C. Damit hatte ich anfangs nicht gerechnet! Wenn ihr wirklich die Strände abklappern wollt, empfehle ich ein Mietauto. Ich habe über Discover Cars gebucht – alles lief reibungslos!
Passend dazu: Lest unseren Guide zu den besten Stränden auf Teneriffa. Auch dort gibt es sehr unterschiedliche Strände zu entdecken – mit meinen Favoriten und allen Details im eigenen Beitrag!
Bis bald mit weiteren Infos zu Lanzarote!
Verfasst von Laura CALLES
Dank Mélanie und Sylvain hatte ich das Glück, die Kanarischen Inseln, genauer gesagt Teneriffa und Lanzarote, zu entdecken, um Ihnen diese Inselparadiese näherbringen zu können. Zwei echte Favoriten für mich!
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