Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote
Letzte Aktualisierung : 05/05/2026
Wenn du deine Reise nach Lanzarote vorbereitest, sollte dich dieser Artikel interessieren. Ich habe einen kompletten Guide zum Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote für dich zusammengestellt. Ich hatte gehört, dass er zu den absoluten Must-sees auf der Lanzarote gehört – und das kann ich dir nur bestätigen! Sobald man den Park betritt, hat man das Gefühl, auf einem anderen Planeten zu sein: dem Mars.
Die Landschaften sind atemberaubend – man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll: Vulkankrater, mal ältere, mal jüngere Lavafelder, Fumarolen – alles in Rot-, Violett- und Schwarztönen. Man spürt, dass dies ein wilder, beeindruckender Ort ist, an dem die Natur eindeutig das Sagen hat. Ehrlich gesagt, nur auf Lanzarote kannst du diese Erfahrung und diese Landschaften genießen. Ich rate dir wirklich, es nicht zu verpassen. Glaub mir, im Laufe des Besuchs versteht man schnell, warum Timanfaya das Herz der Insel Lanzarote ist.

Und zur kleinen Geschichte: Timanfaya ist das Ergebnis von sechs aufeinanderfolgenden Jahren nahezu ununterbrochener Vulkanausbrüche (zwischen 1730 und 1736). Diese Ausbrüche haben diesen Teil der Insel und seine Landschaften völlig verwandelt. Ganze Dörfer verschwanden unter Lava und Asche. Unter ihnen war das Dorf Timanfaya, das dem Park seinen Namen gab. Noch heute ist die vulkanische Hitze deutlich spürbar. Das siehst du bei den Vorführungen im Park. Mehr verrate ich dir an dieser Stelle nicht, haha!
Highlights von Timanfaya
Damit du deinen Besuch voll auskostest und im Timanfaya nichts verpasst, habe ich eine Liste der Highlights vorbereitet. Auch wenn der Besuch eher schnell geht, zwischen 1 Std. 30 und 2 Std., kann es passieren, dass man etwas übersieht. Das wäre echt schade! Und es ist auch die Gelegenheit, dir meine Erfahrungen im Timanfaya zu teilen.
La Ruta de los Volcanes
Die Ruta de los Volcanes ist sozusagen der Höhepunkt eines Besuchs im Timanfaya. Kaum aus dem Auto, sind wir direkt in einen offiziellen Bus für die Panoramatour gestiegen. Es ist die einzige Möglichkeit, den Park von innen zu entdecken und ganz nah an Kratern und Lavafeldern vorbeizukommen. Der Park ist geschützt, um seine einzigartigen Vulkanlandschaften zu bewahren – früher nutzten die Einheimischen die vulkanische Hitze sogar für Familiengrills. Heute ist das natürlich längst Vergangenheit.
Zur Tour: Sie dauert etwa 40 Minuten. Man muss sie im Bus machen; private Fahrzeuge sind nicht erlaubt. Weil wir früh da waren, mussten wir nicht warten, und man merkt schnell, wie gut alles organisiert ist, damit der Besuch möglichst reibungslos läuft. In der Hochsaison dürfte es tagsüber jedoch voll werden.
Im Bus gibt es eine mehrsprachige Tonspur: Spanisch, Englisch und Deutsch (in dieser Reihenfolge). Für Französisch oder Italienisch musst du per QR-Code im Bus eine App herunterladen (also keine Sorge, du kannst die wirklich interessanten Erklärungen hören).


Gleich zu Beginn ist es ein Fest für die Augen: Alle im Bus sind begeistert, niemand spricht. Wir hören zu und vor allem schauen wir (besser gesagt: wir bewundern). Solche Vulkanlandschaften sieht man nicht jeden Tag. Die Straße schlängelt sich durch eine immer eindrucksvollere Kulisse, zwischen riesigen Kratern, roten und schwarzen Felsen und erstarrten Lavaströmen. Man fühlt sich sogar klein vor diesen außerirdisch wirkenden Szenerien.
Der Bus hält an einigen Aussichtspunkten, um die Feuerberge (Montañas del Fuego) aus verschiedenen Blickwinkeln zu bewundern. Ich nutze die Gelegenheit, um diese Momente und Landschaften festzuhalten – so einzigartig und schwer zu beschreiben. Der Audioguide erklärt die Geschichte des Parks und die berühmten Vulkanausbrüche des 18. Jahrhunderts. Er erzählt unter anderem, wie die Bewohner gehen und alles zurücklassen mussten, um ihr Leben auf einem anderen Teil der Insel neu aufzubauen. Zur Einordnung: Mehr als 200 km² wurden von Lava bedeckt und verwüstet. Außerdem gab es auf diesem Land eine enorme Obst- und Gemüseproduktion, die sogar auf andere Kanareninseln exportiert wurde. Es wird auch erklärt, wie das Leben nach und nach in diese Gegend zurückkehrte.
Ein wichtiger Tipp: Geh morgens so früh wie möglich, direkt zur Öffnung. Es kommen viele Reisebusse mit großen Gruppen, die Wartezeiten sind dann länger und das kann den Besuch stören. Wäre schade – besser den außergewöhnlichen Ort voll auskosten, oder? Und halte die Kamera oder das Handy bereit: Fast jede Kurve bietet ein tolles Foto. Aber vergiss nicht, diese unglaublichen Landschaften auch einfach zu genießen!
Geothermische Erlebnisse und El Diablo
Direkt nach der Ruta de los Volcanes setzt dich der Bus am Islote de Hilario ab. Das ist das Hochplateau, auf dem wir geparkt haben, mitten in den Montañas del Fuego. Hier erlebst du drei geothermische Vorführungen/Experimente. Sie zeigen, dass der Boden unter der Oberfläche sehr heiß ist – bis zu 600 °C – also richtig brennend. Man merkt: Die Vulkane sind irgendwie noch „lebendig“.
Vor Ort gibt es für jede Vorführung einen anderen Guide. Die erste ist ohne Zweifel die beeindruckendste: Der Guide gießt kaltes Wasser in ein Loch, und wenige Sekunden später schießt eine riesige Säule aus heißem Dampf heraus – wie ein Geysir. Der Geysir kann bis zu 10 Meter hoch steigen! Das wirkt jedes Mal! Ich habe es zwei- oder dreimal hintereinander gesehen, es geht sehr schnell. Schade ist nur, dass sich alle lange drängeln, um ihr Insta-Video oder Foto zu machen, ohne den Erklärungen wirklich zuzuhören.
Kurz danach legt ein anderer Guide ein paar Zweige in eine nur wenige Meter tiefe Vertiefung. Die Zweige entzünden sich sofort – wie ein natürlicher Grill, mit dem entsprechenden Geruch und Rauch. Da wird einem klar, wie viel Hitze direkt unter unseren Füßen steckt, ganz ohne große Tiefe.



Bei der letzten Vorführung wendet der Guide Lapilli (kleine Lavasteine) mit einer rauchenden Schaufel und legt jedem von uns eine kleine Handvoll in die Hände. Die Lapilli sind 80 °C heiß, deshalb musst du sie schnell von einer Hand in die andere geben, um dich nicht zu verbrennen. Ein schöner Abschluss der geothermischen Erlebnisse, wie ich finde. Man spürt eine besondere Wärme in den Handflächen. Und alle Sinne wurden geweckt: Sehen, Riechen und zum Schluss Tasten. Das Ganze ist wirklich gut durchdacht. Ein kleiner Wermutstropfen: Es wird zunehmend voller, und die Demos werden schnell durchgeführt, um Wartezeiten zu vermeiden. Ich hätte es gern noch länger und ruhiger genossen – und das, obwohl ich morgens zur besten Zeit da war.
Um den Sinnesreigen fortzusetzen, kannst du im berühmten Restaurant El Diablo den Geschmackssinn aktivieren. Es wurde von César Manrique gestaltet und geschaffen – dem Künstler hinter mehreren Werken rund um Lanzarotes Landschaften, wie den Jameos del Agua und dem Jardín de los Cactus. Ich will ehrlich sein: Essen dort ist ziemlich teuer und die Plätze sind schnell weg. Das Restaurant ist komplett verglast, mit einem 360°-Panoramablick auf die einzigartigen Landschaften des Parks.
Und als Krönung werden alle Gerichte mit der Hitze des Vulkans gegrillt. Das verleiht ihnen einen besonderen Geschmack. Ob Huhn, Fisch oder Fleisch – alles gart auf einem Rost über einem natürlichen Wärmeschacht. Man könnte sagen: das ist der Höhepunkt, um das Timanfaya-Erlebnis zu verlängern. Und wenn es keinen Platz gibt oder du dein Budget lieber für andere Aktivitäten sparst, kannst du auch einfach etwas trinken gehen und die Aussicht genießen.
Für einen besonderen Moment kannst du Timanfaya abends besuchen – inklusive romantischem Dinner. In der Hochsaison kannst du auch eine geführte Tour mit Schnelleinlass für einen ganzen Tag im Timanfaya machen.
Wanderung: Ruta de Tremesana
Wenn du abseits der üblichen Pfade unterwegs sein und Timanfaya anders entdecken möchtest, ist die Ruta de Tremesana ein wunderschöner Trail. Es ist die einzige Wanderung, die im Inneren des Parks erlaubt ist. Du musst allerdings im Voraus reservieren, da sie nur mit offiziellem Guide möglich ist. Bei mir gab es leider keine Plätze mehr, obwohl ich frühzeitig dran war. Dafür habe ich eine geführte Wanderung im Parque de Los Volcanes direkt nebenan gemacht.
Zur Erklärung: Die Wanderung beginnt im Dorf Yaiza, am Rand des Parks. Von dort holt dich ein Shuttle ab und bringt dich zum Startpunkt. Du läufst zwischen Lavafeldern, Kratern sowie schwarzen und roten Hügeln. Man fühlt sich winzig mitten in diesem vulkanischen Schauspiel. So habe ich es jedenfalls bei meiner anderen Wanderung empfunden.

Die Wanderung ist gut machbar: Rechne mit etwa 3 km hin und zurück auf überwiegend flachem Terrain. Zeitlich sind das 2 bis 2 Std. 30 mit mehreren Stopps für die Erklärungen des Guides. Die Gruppengröße ist auf 15 Personen begrenzt – also schön ruhig, ohne Lärm und ohne Autos.
Auch wenn ich nicht genau diese Tour gemacht habe, habe ich eine ähnliche nicht weit weg unternommen. Ich empfehle dir Wanderschuhe, Wasser und eine Kappe oder einen Hut. Man merkt es vor Ort oft nicht, weil es gar nicht so heiß wirkt, aber die Sonne knallt. Zumal es auf dem Weg keinerlei Schatten gibt. Na, hast du Lust?
Wanderung: Ruta del Litoral
Wenn du die Ruta de Tremesana nicht machen kannst, empfehle ich dir die Ruta del Litoral. Sie ist ganz anders, aber genauso großartig. Hier gibt es keine Krater oder rot-schwarzen Hügel, sondern schwarze Lava, gesäumt von einem eher rauen Ozean.
Für diese Tour fährst du in das kleine Dorf El Golfo (dort habe ich übernachtet – super niedlicher Spot) oder zur Playa del Paso. Die Wanderung führt an der Südküste entlang, dann am Rand des Nationalparks Timanfaya bis nach Los Hervideros. Achtung: Sie ist recht lang – zwischen 10 und 12 km nur hin. Vorteil: Du kannst auch nur einen Teil gehen, kein Problem.
Das Panorama ist in jedem Fall außergewöhnlich. Auf der einen Seite das Meer mit riesigen Wellen bis zu 8 oder 9 Metern, auf der anderen Seite ein Lavafeld mit Felsen in unterschiedlichsten Formen. Man würde nicht glauben, dass die Lava seit 300 Jahren erstarrt ist: Sie ist noch tiefschwarz, die Formen sind präzise und markant. Da die Wanderung recht lang ist, ist es angenehm ruhig. Du wirst nur wenige Menschen treffen. Und du läufst im Rhythmus von Wind und Wellen – perfekte Entschleunigung.

Beim Schwierigkeitsgrad liegt sie zwischen leicht und moderat. Du solltest aber gut ausgerüstet sein: Wanderschuhe, Wasser sowie Hut oder Kappe. Sonst bereust du es schnell, denn unterwegs gibt es nichts. Um Sonnenbrand zu vermeiden, starte am besten morgens – die Sonne hat ordentlich Kraft. Bonus: Wenn du in El Golfo startest, nutze die Gelegenheit für einen Stopp am Charco Verde (dem berühmten grünen See, von dem ich unten noch erzähle!).
Ich finde, die Ruta del Litoral ist eine rundum gelungene Wanderung mitten in der Natur Lanzarotes. Es tut gut, atemberaubende Landschaften ohne Menschenmassen zu genießen.
Wenn wir schon beim Thema Wandern auf Lanzarote sind, lade ich dich ein, unseren ausführlichen Artikel dazu zu lesen.
Wenn du den Nationalpark lieber mit Guide besuchen möchtest – das kann auch sehr spannend sein –, gibt es mehrere geführte Ausflüge für 3 Stunden oder zum Beispiel auch 6 Stunden.
Was tun rund um den Nationalpark Timanfaya?
Für einen Kombitag mit dem Nationalpark Timanfaya findest du hier ein paar Spots ganz in der Nähe des Parks.
Charco Verde
Wie oben erwähnt, ist der Charco Verde (auch Lago Verde) ein kleines, verstecktes Juwel am Ortsausgang von El Golfo (20 Minuten vom Timanfaya). Ich war nur 5 Minuten zu Fuß von meiner Unterkunft entfernt und konnte ihn daher mehrfach sehen. Es ist eine intensiv grüne Lagune – bei Sonne fast neonfarben – eingebettet in rote und schwarze Klippen. Der Farbkontrast ist einfach unglaublich.
Ich hatte Videos in den sozialen Netzwerken gesehen, aber live ist es wirklich überwältigend! Allerdings ist es ein Schutzgebiet: Man darf nicht hinuntergehen, um zu baden, auch wenn man Lust hätte, näher heran oder sogar hinein zu springen. Du bleibst also auf dem angelegten Aussichtspunkt, der tolle Blicke auf den See bietet.

Wenn du weiter erkunden möchtest, spaziere am schwarzen Strand entlang. Und um den Tag perfekt abzurunden, empfehle ich dir eines der lokalen Restaurants in El Golfo – besonders das Pescador. Das Essen ist super – ich war begeistert!
Los Hervideros
Nur wenige Kilometer vom Charco Verde entfernt sind die Los Hervideros ein weiteres natürliches Highlight an der Westküste Lanzarotes. Dieser Ort ist wirklich magisch: Hier treffen die Lavaströme des Vulkans Timanfaya auf den Atlantik. Du kannst zwischen Höhlen, Felsbögen und von Wasser gezeichneten Klippen umherwandern. Übrigens bedeutet der Name Los Hervideros „die Brodelnden“ – und das trifft das Gefühl vor Ort perfekt. Das Wasser prallt mit Wucht gegen das vulkanische Gestein. Zwischen den Felsen siehst du es toben und hörst es klingen, als ob es kochte.


Natürlich ist das Umhergehen zwischen den Felsen nur möglich, weil der Ort mit Wegen und Aussichtspunkten in die Lava hinein angelegt wurde. Ein großartiger Naturspot, den du nicht verpassen solltest!
Salinas de Janubio
Wenn du entlang der Küste weiterfährst, triffst du auf die Salinen von Janubio. Wieder ein beeindruckender Ort! Hier liegen die größten Salinen des gesamten Kanaren-Archipels – und der Blick ist atemberaubend!
Zur Vorstellung: Vor dir liegen rechteckige Becken in verschiedenen Farben – Weiß, Beige, Hellrosa und Gold. Genau diese Farbpalette ist so schön anzusehen. Sie entsteht durch die Kristallisation des Salzes. Seit dem 19. Jahrhundert dienen die Salinen der Herstellung von Meersalz zur Konservierung von Fisch. Auch heute wird die Ernte von Hand und nach traditionellen Methoden durchgeführt. Kurz: Vom Aussichtspunkt hast du einen unschlagbaren Blick – auf keinen Fall verpassen!
Nationalpark Timanfaya: praktische Infos
Wie immer habe ich dir einen praktischen Teil mit den häufigsten Fragen zusammengestellt. Hier findest du alle wichtigen Infos zum Timanfaya.
Wann den Nationalpark Timanfaya besuchen?
Um den Timanfaya voll zu genießen, empfehle ich dir, sehr früh zu gehen. Er öffnet um 9:00 Uhr. In der Hochsaison ist es jedoch besser, schon um 8:30 Uhr da zu sein, sogar vor der Öffnung. Ich kam genau um 9:15 Uhr an – gute Entscheidung, denn kurz darauf stauten sich die Autos auf dem Parkplatz, auch wenn Personal vor Ort Ein- und Ausfahrten koordiniert. Zur Info: Der Park schließt um 17:45 Uhr, letzter Einlass ist um 16:30 Uhr – täglich.
Für deinen Aufenthalt empfehlen wir, Mietwagenpreise zu vergleichen, zum Beispiel mit DiscoverCars, einem Vergleichstool, das wir inzwischen auf unseren Reisen täglich nutzen!

Wie viel Zeit für den Besuch des Nationalparks Timanfaya?
Diese Frage stellt sich wirklich jede*r vorab! In Wahrheit hängt alles von deinen Vorlieben und Plänen ab. Für einen klassischen Besuch – inklusive Ruta de los Volcanes (im Bus) und den geothermischen Vorführungen – brauchst du 1 Std. 30 bis 2 Std. Übrigens empfehle ich dir, im Souvenirshop vorbeizuschauen. Ich fand ihn wirklich gut – mit echten Mitbringseln zum Behalten oder Verschenken, kein Touri-Nepp. Schmuck und Magnete werden zum Beispiel auf Lanzarote mit Sand der Insel gefertigt. Wenn du nicht früh ankommst, plane selbst für den klassischen Besuch mehr Zeit ein.
Wenn du außerdem im Restaurant El Diablo essen willst, rechne mit zwei zusätzlichen Stunden. Insgesamt also im Schnitt drei bis fünf Stunden – sprich ein guter halber Tag. Keine Sorge, das geht entspannt, und du kannst den Besuch mit den oben genannten Spots wie Los Hervideros oder den Salinas de Janubio kombinieren.
Wenn du schließlich in den geschützten Bereichen wanderst, etwa auf der Ruta de Tremesana, plane einen vollen Tag ein, um alles auszukosten. Ich denke, so bekommst du schon ein gutes Gefühl dafür, wie viel Zeit du im Timanfaya einplanen solltest.
Kann man den Nationalpark Timanfaya mit dem Auto besuchen?
Die Antwort lautet: nein! Du kannst mit dem Auto bis zum Eingang des Nationalparks Timanfaya fahren. Im Inneren kannst du jedoch nicht frei herumfahren – du parkst einfach. Das ist normal, denn es ist ein Schutzgebiet und seit 1974 Nationalpark, um die Montañas del Fuego zu schützen und zu bewahren.
Konkret: Du fährst bis zum Islote de Hilario, wo es einen großen Parkplatz gibt (aber nie groß genug für so viele Besucherinnen). Sobald du geparkt hast, nimmst du entweder den Bus für die Ruta de los Volcanes oder gehst zu Fuß zu den drei geothermischen Vorführungen. So läuft das!

Wie viel kosten die Tickets für den Nationalpark Timanfaya?
In den letzten Jahren sind die Preise gestiegen, aber ich finde, es lohnt sich trotzdem. Auch wenn der klassische Besuch schnell wirkt, reden wir von einem Schutzgebiet, das Pflege und echten Erhalt braucht. Und wir nehmen als Besucherinnen unvergessliche Bilder mit! Hier die aktuellen Tarife:
Für Nicht-Resident*innen:
- 22 € pro Erwachsener
- 11 € für Kinder von 7 bis 12 Jahren
Für Einwohner*innen der Kanaren:
- 17,50 € pro Erwachsener
- 8,75 € für Kinder von 7 bis 12 Jahren
Für Einwohner*innen von Lanzarote:
- 2 € unabhängig vom Alter, ab 7 Jahren
Tickets kaufst du direkt am Parkeingang. Du kannst sie auch im Voraus online reservieren. Ich empfehle dir das, denn obwohl es viele Plätze gibt, ist die Zahl der Besucher*innen pro Tag begrenzt. Außerdem sparst du Zeit – vor allem, wenn es am Eingang Stau gibt.
Kleiner Tipp: Wenn du mehrere Besichtigungen auf Lanzarote planst, gibt es Kombitickets:
Wo rund um Timanfaya übernachten?
Um die einzigartigen Vulkanlandschaften des Timanfaya voll zu genießen, würde ich dir empfehlen, in einem der nahe gelegenen Dörfer zu übernachten. Yaiza ist wohl die ideale Basis: ein charmantes, ganz weißes Dorf nur wenige Minuten südlich des Parks – sehr ruhig und typisch kanarisch. In der Nähe ist Uga ebenfalls ein guter Spot, umgeben von Lava-Landschaften und Hügeln. Perfekt zum Erkunden der Vulkane, Panoramastraßen und Strände im Süden – abseits der touristischsten Zonen.
Du kannst auch El Golfo (im Südwesten) ins Auge fassen, ein kleines Fischerdorf direkt am Meer, bekannt für seine grüne Lagune und hervorragende Fischrestaurants – ideal, wenn du Meer und Berge kombinieren willst. Nördlich des Parks sind Tinajo und Mancha Blanca ausgezeichnete Optionen, wenn du Ruhe und Parknähe suchst. Diese Dörfer bieten eine authentische Atmosphäre und einige rustikale Unterkünfte mit großartigem Blick über die Lavafelder. Wenn du schließlich mehr Auswahl bei Unterkünften und Restaurants möchtest (aber in deutlich touristischeren Orten), sind Playa Blanca oder Puerto del Carmen hervorragende Basen, etwa 30 Autominuten vom Park entfernt.
Für die weitere Planung wirf gern einen Blick auf die Karte unten: Damit kannst du Unterkünfte rund um den Park je nach Lage suchen.
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Fazit
Dieser Besuch des Nationalparks Timanfaya geht zu Ende. Ich hoffe, ich habe all deine Fragen zum Must-see Nummer 1 auf Lanzarote beantwortet. Ich bin sicher, du wirst deinen Besuch genauso genießen wie ich!
Ich habe es kurz erwähnt: Ich hatte die Gelegenheit, eine geführte Wanderung im Parque de Los Volcanes zu machen. Lies gern meinen Bericht dazu!
Bis ganz bald für weitere Abenteuer auf Lanzarote,
Verfasst von Laura CALLES
Dank Mélanie und Sylvain hatte ich das Glück, die Kanarischen Inseln, genauer gesagt Teneriffa und Lanzarote, zu entdecken, um Ihnen diese Inselparadiese näherbringen zu können. Zwei echte Favoriten für mich!
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