Safari in Tansania: See Manyara Nationalpark
Letzte Aktualisierung : 18/05/2026
Von einer Safari habe ich lange geträumt. Schon allein afrikanischen Boden zu betreten, erschien mir fantastisch. Dann bot sich die Gelegenheit, als ich auf der Insel Mayotte im Indischen Ozean lebte. Da wir so nah dran waren, wäre es eine echte Schande gewesen, nicht hinzufahren. Also machten wir eine Safari in Tansania im Lake-Manyara-Nationalpark und besuchten außerdem andere Orte wie den berühmten Serengeti-Park, den Ngorongoro-Krater oder den Tarangire. In diesem Artikel stelle ich dir den Lake-Manyara-Nationalpark vor.
Welche Safari wählen – und wo?

Zuerst musste das Ziel festgelegt werden. Wir lebten auf der Insel Mayotte, und zwei Lösungen (ohne zu viel Geld auszugeben) boten sich an: Kenya oder Tansania. Wegen der damaligen Instabilität in Kenia und nach etwas Recherche im Internet entschieden wir uns für eine Safari in Tansania. Wenn du afrikanisch geprägte Inseln magst, wirf doch einen Blick auf die 20 Dinge, die du auf der Insel Mayotte nicht verpassen darfst.
Beachte, dass es viele Safaris in Nachbarländern wie Namibia oder Botswana gibt; vom Ausgangspunkt Mayotte wäre das jedoch deutlich teurer. Kommst du aus Frankreich oder einer anderen Region der Welt, kann das durchaus eine interessante Option sein.
Wir wollten diese Safari verwirklichen, sie aber möglichst kostengünstig gestalten, denn Fotosafaris gelten bekanntlich nicht als billig!
Es standen also mehrere Optionen zur Wahl.
- Über ein großes Reisebüro buchen, das alles von A bis Z organisiert (kostet aber mindestens ein Vermögen …)

- Eine kleine lokale Agentur finden, die alles organisiert;
- Einen Geheimtipp im Netz aufspüren und einen unabhängigen lokalen Guide engagieren, wobei man Betrügereien möglichst vermeidet (die gibt es). Diese Lösung wäre in jedem Fall die günstigste.
Nach etwas Recherche fand ich den Kontakt von Moses Cliff Mwanga, einem seriösen unabhängigen tansanischen Guide mit guten Referenzen. Also reisen wir mit ihm. Am Ende des Artikels findest du alle Details zu Moses und meine allgemeine Einschätzung unserer gemeinsamen Woche.
Die Safari im Lake-Manyara-Nationalpark
Nach einigen Flügen erreichen wir Arusha im Norden des Landes, den Hauptausgangspunkt für Safaris in dieser Region. Unsere Safari-Woche beginnt also im Lake-Manyara-Nationalpark.
Dieser 1960 gegründete Park umfasst 325 km². Er liegt zwischen dem Great Rift Valley und dem Lake Manyara. Berühmt ist er vor allem für seine Flamingo- und Storchkolonien – neben den typischen Parkbewohnern wie Giraffen, Elefanten oder Affen.
Alle Fotos wurden mit der Canon 6D und dem 70-300 L IS für Tieraufnahmen sowie mit dem 24-70 mm f/2.8 für Landschaften aufgenommen. Zur Orientierung habe ich einen Artikel geschrieben, wie man die richtige Ausrüstung für eine Safari wählt.
Schon dieser erste Park gab uns einen hervorragenden Einblick in die lokale Fauna. Überzeug dich selbst!





Mein Gesamtfazit zum Lake-Manyara-Nationalpark
Dieser Park war unser erster Stopp in Tansania. Üppige Wälder, rosafarbene Flamingos auf dem See und zahlreiche Giraffen beeindrucken sofort! Trotzdem ist es nicht mein Lieblingspark – der legendäre Ngorongoro oder die Serengeti gefielen mir noch besser. Dennoch: ein großartiger Einstieg!
Top-Tipps für eine Safari im Lake-Manyara-Nationalpark
Tipps, um eine Safari günstig zu buchen
Ja, man kann eine Safari preiswert buchen – unter 3000 € pro Woche:
- Mit mehreren Personen reisen: Die Preise sinken drastisch, wenn ihr euch das Fahrzeug teilt (z. B. zu viert oder zu sechst). Wir hatten Pech und landeten mit einem jungen französischen Paar, das meinte, Afrika besser zu kennen als der Guide, und sich ständig beschwerte. Sei also vorsichtig. Am besten reist du mit Freunden, etwa zwei Paare.
- Einen unabhängigen Guide buchen: Im Netz findest du viele Guides. Informiere dich gut und hol möglichst viele Meinungen ein, bevor du dich entscheidest.

- Große Agenturen vermeiden: Das hängt auch mit dem vorherigen Punkt zusammen. Große Agenturen haben in der Regel überhöhte Preise. Wenn Sie keinen klimatisierten Minibus benötigen, nachts nicht auf einem Kingsize-Bett schlafen und keine Cocktails schlürfen möchten, empfehle ich Ihnen, sich an einen unabhängigen Reiseführer oder eine lokale Agentur vor Ort zu wenden. Unzählige Büffel im Park!
- Schlafen in Zelten statt in Lodges: ja, wir haben uns für die preiswertere Safari-Variante entschieden. Wer günstig sagt, sagt auch (sehr oft) Zelte. Seien Sie nicht abgeneigt, es war ziemlich cool und es ist wirklich schön, so in einem Zelt mitten in der Savanne zu schlafen!
Mit wem bin ich gereist?
Wir reisten mit Moses Cliff Mwanga. Ich empfehle ihn zu 100 %. Er bietet verschiedene Safari-Pakete je nach gewünschter Dauer an, passt sich euren Wünschen an und hilft, Kosten zu sparen, indem er das Fahrzeug mit anderen teilt. Wir wählten eine 3B-Safari: Lake-Manyara-Nationalpark, Serengeti (2 Tage), Ngorongoro-Krater und Tarangire-Park.
Moses bietet inzwischen Komplettpakete an, die einige Safaritage und den Transfer an die tansanische Küste kombinieren – ebenfalls traumhaft.

Rückblickend würde ich, sofern möglich, als Paar oder mit Freunden (also zu zweit) reisen. Ist das Budget zu knapp, wähle die geteilte Variante.
Unsere Woche war großartig: reichhaltige Mahlzeiten in den Camps, tolle Stimmung mit Moses, spektakuläre Parks … eine magische Zeit.
Kontaktiere ihn gern mit Hinweis auf mich über seine Facebook-Seite.
Wie kommt man hin?
Organisierst du deine Safari selbst (über eine kleine Agentur oder direkt über Moses), musst du selbst nach Tansania reisen. Für Safaris im Norden ist Arusha das Tor zur Region. Am einfachsten landest du am Kilimanjaro International Airport (JRO) – nicht zu verwechseln mit dem Regionalflughafen Arusha (ARK). Wenn du die günstigsten Flüge nach Tansania suchen willst, empfehle ich dir diesen Flugvergleich. Ich nutze ihn seit über zehn Jahren.

Wann sollte man hinfahren?
Grundsätzlich kann man Tansania das ganze Jahr über bereisen, doch für Safaris sind bestimmte Zeiten besser. Hier einige Punkte, die ich zusammengestellt habe – frag auf jeden Fall deine Agentur oder deinen Guide nach ihrer Einschätzung.
Safari in Tansania – die beste Reisezeit?
Empfohlen wird die Zeit von Mai bis September/Oktober. Dann findet die große Tiermigration (vor allem in Tarangire und Ngorongoro) statt. Ideal, um viele Tiere zu sehen. Zudem ist dies die trockenste Jahreszeit.

Geburtenzeit?
Sie liegt zwischen Januar und März, zugleich die heiße Trockenzeit und der Beginn der Regenzeit.
Wir waren im Februar 2015 dort und hatten keinen Regen!
Regenzeit?
Sie dauert im Wesentlichen von März bis Mai. Die Pisten sind schlechter befahrbar, und Tiere lassen sich schwerer beobachten.
Safari von Oktober bis Dezember?
In diesen Monaten ist Regenzeit und es kann zu Regenschauern kommen. Diese Zeit wird auch als „kurze Regenzeit“ bezeichnet.
Ich hoffe, dieser Artikel hat dich ein wenig zum Träumen gebracht. Eine Safari im Lake-Manyara-Nationalpark ist großartig. Warst du schon auf Safari? Was war dein schönstes Erlebnis, in welchem Park? Für mich bleiben die Serengeti und der Tag im Ngorongoro-Krater unübertroffen!
Bald folgen meine persönlichen Eindrücke zu den anderen Parks. Falls du nicht weißt, welche Fotoausrüstung du für eine Safari wählen sollst, habe ich dazu einen Artikel verfasst.
Fragen zu unserer Route, unserem Guide oder irgendetwas anderem? Hinterlasse gern einen Kommentar unter dem Artikel!
Geschrieben von Sylvain PONS
Im Jahr 2015 hatte ich gemeinsam mit Mélanie die Gelegenheit, Tansania über mehr als zwei Urlaubswochen vor Ort zu entdecken. Auf dem Programm standen eine Safari in den Nationalparks und die Insel Sansibar!
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