Welches Sony-Objektiv für welchen Fotografen?
Letzte Aktualisierung : 25/06/2025
Seit einiger Zeit, nachdem wir auf spiegellose Vollformatkameras von Sony umgestiegen sind, haben wir auf dem Blog eine ganze Reihe von Artikeln veröffentlicht, um euch bei der Wahl eines Objektivs zu helfen. Das Sony-E-Bajonett war in den letzten Jahren besonders dynamisch, da sich Sony große Mühe gegeben hat, die Palette an Objektiven schnell zu erweitern – unter anderem mit Hilfe von Drittherstellern wie Tamron, Sigma und Samyang. Die vollständige Liste aller Sony-Objektive findet ihr übrigens auf dieser Seite, die wir bei jeder Neuerscheinung täglich aktualisieren!
Ihr findet dort auch Artikel über das beste 24mm, 35mm, 50mm, 85mm Objektiv usw., die eher Ranglisten auf Basis der „technischen“ Qualitäten der Objektive darstellen und eine mehr oder weniger vollständige Übersicht über das Angebot für das E-Bajonett bieten.
Auch wenn diese Ranglisten unserer Meinung nach die besten Entscheidungen in Bezug auf Bildqualität, Verarbeitung oder Preis widerspiegeln, berücksichtigen sie nicht unbedingt, für welche Art von Fotograf sie am relevantesten sind. Über die Bildqualität oder die AF-Leistung hinaus hat jeder Fotograf seine eigenen Anforderungen, Einschränkungen und Favoriten.
Heute wird es also ein kurzer Artikel – was, ich gebe es zu, eine Abwechslung zu sonst ist! Wenn ihr euch gerade fragt, welchen Kameratyp ihr wählen solltet oder ob ihr aufsteigen wollt, schaut euch gerne unsere Seite mit allen aktuellen spiegellosen Sony-Kameras an, sowohl APS-C als auch Vollformat.
Welche Objektive für welche Fotografen?
Für diese Auswahl haben wir uns entschieden, nicht die Objektive, sondern die Fotografen zu klassifizieren – was gar nicht so einfach ist! Wir haben die Fotografen daher in vier Kategorien eingeteilt:
- „Budget“-Fotografen, die das günstigste Produkt suchen, selbst wenn sie dafür große Kompromisse eingehen müssen, etwa bei der AF-Reaktionszeit oder der maximalen Blende – aber dennoch etwas von guter Qualität erwarten,
- „Pragmatische“ Fotografen, die die besten Kompromisse suchen, auch wenn sie etwas mehr ausgeben müssen, und zumindest eine gute Bildqualität und einen zuverlässigen AF erwarten,
- „Leidenschaftliche“ Fotografen, die schöne Produkte suchen, die nicht nur optisch hochwertig sind, sondern auch ansprechend aussehen – selbst wenn leichte Kompromisse nötig sind,
- „High-End“-Fotografen, die das Beste wollen – ohne Rücksicht auf das Budget – und daher kaum Kompromisse akzeptieren, sondern höchste Verarbeitungsqualität, beste Bildqualität und den reaktionsschnellsten AF suchen.
Wir versuchen also, für die meisten Zoom-Typen und Festbrennweiten die Auswahl zu treffen, die unserer Meinung nach am besten zu jedem dieser Fotografentypen passt. Beachtet jedoch, dass manche Objektive sehr wohl zu zwei Kategorien passen könnten (zum Beispiel kann das 20mm f/2 von Sigma sowohl für einen pragmatischen als auch für einen leidenschaftlichen Fotografen geeignet sein).
Ein kleines Diagramm …
Auch wenn es nicht ganz so offensichtlich ist, haben wir versucht, euch zu zeigen, wie man die Wahl eines Objektivs in Bezug auf Preis und Qualität betrachten kann.

Wie ihr sehen könnt, scheint es ab einem bestimmten Preisniveau oft gerechtfertigt zu sagen, dass ein höherer Preis keinen so großen Unterschied mehr macht. Während man zwischen einer 300€- und einer 700€-Festbrennweite oft noch eine deutliche Verbesserung in Qualität, Verarbeitung und Leistung erkennt, ist der Unterschied ab etwa 1000€ meist deutlich geringer. Für Zooms sollte man etwa 400–500€ zusätzlich einplanen.
Und eine kleine Tabelle
Man kann gewisse Tendenzen erkennen. Unserer Meinung nach sind Zoom-Objektive von Tamron und Sigma ausgezeichnete Optionen für Fotografen mit kleinem Budget oder für alle, die die „clevere Wahl“ treffen möchten – während Samyang sich bei den Festbrennweiten in diesen Kategorien etwas stärker hervortut. Die Festbrennweiten der Sigma-„I-Serie“ sind mit ihrer Metallkonstruktion und dem etwas nostalgischen Look eher für leidenschaftliche Fotografen geeignet.
Für alle, die das Beste ohne Kompromisse suchen, hat Sony mit seiner GM-Reihe die Nase vorn, da sie die besten Optionen für jede Objektivart abdeckt – allerdings zu einem hohen Preis. Die Sigma-Art-Serie bietet ebenfalls eine starke Leistung zu einem günstigeren Preis, und wir hoffen sehr, dass nach den 35mm- und 85mm-f/1.4-Objektiven noch weitere Modelle folgen werden.
So, ich höre hier mit diesem etwas anderen Mini-Artikel auf. Ziel war es wirklich, euch bei der Wahl entsprechend dem Fotografentyp, der ihr seid, zu helfen. Mit dieser zusammenfassenden Tabelle dürften die Entscheidungen klarer sein!
Wenn ihr ein bestimmtes Sony-Objektiv sucht – je nachdem, welche Art von Fotos ihr machen wollt – oder einfach präzise Tests benötigt, schaut gerne in unsere komplette Sony-Artikelrubrik.
Bis bald,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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