Die besten Weitwinkelobjektive von Nikon
Letzte Aktualisierung : 03/09/2025
Wenn Sie diesen Blog verfolgen, wissen Sie, dass es bereits einen Artikel zum Thema „Wie wählt man ein Weitwinkelobjektiv aus?“ und einen weiteren Artikel über Objektive für die Landschaftsfotografie gibt, in dem hauptsächlich diese Objektive erwähnt werden. Dennoch möchte ich hier die Objektive vorstellen, die ich für die besten halte, und insbesondere erklären, warum ich sie für die besten halte. Nach dem Artikel über die besten Weitwinkelobjektive von Canon folgt nun meine Auswahl der besten Weitwinkelobjektive von Nikon.
Natürlich werden einige dieser Objektive auch in den beiden anderen Artikeln erwähnt, aber ich habe weder ihre Eigenschaften im Detail vorgestellt noch erklärt, warum sie derzeit die beste Wahl sind. Wenn Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht haben, haben Sie vielleicht schon ein anderes Objektiv ausgewählt, das nicht in diesem Artikel vorkommt. Wenn diese Wahl gut durchdacht ist und den Kriterien entspricht, die Sie sich selbst gesetzt haben, müssen Sie Ihre Meinung natürlich nicht ändern, es sei denn, eine der genannten Optionen erweist sich als interessanter.
Weitwinkelobjektive sind sehr beliebt, da sie einen großen Bildausschnitt abdecken und nützlich sind, wenn zwischen Objektiv und Motiv nicht genügend Abstand ist. Außerdem ermöglichen sie es Ihnen, das Relief einer Szene zu betonen, sofern der Bildausschnitt sorgfältig gewählt ist, und vermitteln einen Eindruck von Weite. Schließlich können sie auch eingesetzt werden, um durch Verzerrung die Bedeutung eines Motivs oder Elements im Verhältnis zu den anderen hervorzuheben.
Für all diese Objektive waren umfangreiche Recherchen erforderlich. Ich konnte einige davon ausprobieren, aber natürlich nicht alle. Daher war es notwendig, die zahlreichen Tests und Meinungen für einige Objektive zusammenzufassen, um eine möglichst objektive Rangliste zu erstellen. Sie finden daher zu jedem Objektiv eine Abbildung, einige zusätzliche Spezifikationen und meine Bewertung. Für jedes Format (APS-C und Vollformat) werde ich auch einige Alternativen nennen, da viele dieser Objektive als Spitzenprodukte gelten und für einige von Ihnen daher möglicherweise übertrieben oder zu teuer sind.
Ich habe meine Auswahl nach der Größe des Sensors getroffen, um die Sache zu vereinfachen. APS-C-Objektive decken bei Verwendung mit einem Vollformatsensor nämlich nicht den gesamten Sensor ab und Vollformatobjektive decken bei Verwendung mit einer APS-C-Kamera nicht das gleiche Sichtfeld ab. Auf technische Aspekte wie Vignettierung oder Verzeichnung möchte ich nicht eingehen, da Sie diese Mängel leicht auf Testseiten mit genauen Zahlen finden können. Zudem können die meisten dieser Mängel durch die Kamera oder eine Bildbearbeitungssoftware behoben werden.
Nikon Z Weitwinkelobjektive (spiegellos)
Obwohl Nikon mit dem Z-Bajonett etwas später als andere Marken in die Welt der spiegellosen Kameras eingestiegen ist, ist die Auswahl an Nikon Z-Weitwinkelobjektiven dennoch interessant.
Nikon Z Weitwinkel Vollformat (Z)
Meiner Meinung nach sind dies die derzeit besten Objektive, wenn du ein Nikon-Weitwinkelobjektiv für deine Vollformatkamera suchst:
- Nikon Z 20mm f/1.8 S
- Nikon Z 14-24mm f/2.8 S
- Nikon Z 14-30mm f/4 S
- Nikon Z 17-28mm f/2.8
- Viltrox AF 16mm f/1.8 Z
Unten findest du eine Tabelle mit allen Merkmalen dieser Objektive.
Nikon Z 20mm f/1.8 S
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das 2020 erschienene Nikon Z 20mm f/1.8 S ist als Qualitätsobjektiv positioniert. Tatsächlich liefert es bereits bei Offenblende eine gute Bildqualität, die sich ab f/2.8 noch weiter verbessert. Größe und Gewicht machen es jedoch zu einem eher schweren und sperrigen Objektiv – nicht gerade ideal für Reisen.
In der Anwendung richtet sich das Objektiv in erster Linie an Landschafts- und Architekturfotograf:innen. Das Koma bleibt über den gesamten Brennweitenbereich hinweg sichtbar, was es klar ungeeignet für Astrofotografie macht. Der Autofokus ist schließlich schnell und leise, mit guter Streulichtresistenz.
Wie man sich denken kann, ist dieses Objektiv teurer als sein (älteres) DSLR-Pendant, auch wenn sich beide nicht wirklich vergleichen lassen. Meiner Meinung nach ist das Nikon Z 20mm f/1.8 S eine ausgezeichnete Wahl!
Nikon Z 14-24mm f/2.8 S
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Ebenfalls im Jahr 2020 brachte Nikon eine spiegellose Version des berühmten 14-24mm f/2.8 heraus. Man muss sagen, dass die DSLR-Version ein voller Erfolg war! Für diese neue Version hat die Marke die Vorteile beibehalten – in einem kompakteren Format.
Was die Leistung betrifft, so ist das Objektiv bereits bei Offenblende bemerkenswert, auch wenn es an den Rändern leicht an Homogenität fehlt. Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt. Die Verarbeitung ist erstklassig und es verfügt über ein LCD-Display. Das Autofokussystem ist sehr schnell und effizient.
Fazit: Das Nikon Z 14-24 mm f/2.8 S gehört zu den besten Objektiven von Nikon. Wie du dir denken kannst, ist dieses Objektiv nicht günstig – aber wenn du das Budget hast: zugreifen!
Nikon Z 14-30mm f/4 S
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das 2019 vorgestellte Nikon Z 14-30mm f/4 S hat viele überrascht. Damals hatte Nikon den üblichen Zoombereich von 16-35mm f/4 verändert. Zu seinen Stärken zählen das geringe Gewicht und die Kompatibilität mit Schraubfiltern. Auch wenn die Bildqualität nicht ganz an die des 14-24 mm f/2.8 S heranreicht, ist sie dennoch sehr gut. Man sollte jedoch beachten, dass sie bei längeren Brennweiten etwas abnimmt.
In der Praxis, auch wenn das Objektiv nicht speziell für die Astrofotografie entwickelt wurde, liefert es in anderen Bereichen der Fotografie sehr gute Ergebnisse – und das bei kompakter und leichter Bauweise (ein echtes Plus).
Letztendlich ist das Nikon Z 14-30mm f/4 S im Vergleich zu seinen Mitbewerbern eher teuer, aber der Preis ist durchaus gerechtfertigt. Wenn du ein kompaktes Weitwinkelzoom mit guter Leistung suchst, ist dieses Objektiv genau das Richtige!
Nikon Z 17-28mm f/2.8
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Mit diesem Objektiv hat Nikon die optischen Formeln bestimmter spiegelloser Tamron-Objektive übernommen. Tatsächlich entspricht dieses 17-28mm f/2.8 Z dem Tamron 17-28mm f/2.8 Di III RXD.
Es ist solide gebaut und verfügt über einen ziemlich schnellen und effizienten Autofokus. Die optische Qualität ist bemerkenswert, neigt jedoch bei längeren Brennweiten leicht zum Nachlassen. Auf der Negativseite sind Vignettierung und Verzeichnung deutlich sichtbar, insbesondere bei 17 mm. Andererseits fehlen chromatische Aberration und Lens Flare, was für ein Objektiv dieser Kategorie selten ist. Der Brennweitenbereich bleibt zwar eng, aber genau das macht es zu einem der leichtesten Objektive.
Man ist sich einig, dass die entsprechende Tamron-Version für Sony günstiger ist als die von Nikon. Die Verarbeitung des Nikon Z 17-28mm f/2.8 ist jedoch robuster. Dennoch hat es Schwierigkeiten, mit dem 14-30mm f/4 S zu konkurrieren, das zum gleichen Preis erhältlich ist und einen größeren Brennweitenbereich bietet – wenn auch etwas schwerer. Wenn dir die f/2.8-Blende nicht wichtig ist, ist dieses Objektiv eine interessante Option.
Viltrox AF 16mm f/1.8 Z
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das kürzlich vorgestellte Viltrox AF 16mm f/1.8 Z ist ein Ultraweitwinkelobjektiv für spiegellose Vollformatkameras mit Z-Bajonett. Der optische Aufbau besteht aus 15 Elementen in 12 Gruppen, darunter 3 asphärische Linsen und 4 Linsen mit geringer Dispersion. Außerdem verfügt es über eine 9-Lamellen-Blende zur guten Steuerung der Hintergrundunschärfe. Der Autofokus arbeitet präzise und leise.
Die Verarbeitung des Objektivs ist robust und wetterfest, es besteht vollständig aus Metall. Für ein lichtstarkes Ultraweitwinkel ist es vergleichsweise kompakt in Größe und Gewicht. Dank seiner extremen Weitwinkelbrennweite und großen Blendenöffnung eignet sich das 16mm f/1.8 Z hervorragend für Landschafts-, Architektur- und sogar Astrofotografie.
Kurz gesagt richtet sich das Viltrox AF 16mm f/1.8 Z an anspruchsvolle Fotograf:innen, die ein Ultraweitwinkelobjektiv suchen, ohne zu teureren High-End-Modellen greifen zu müssen. Meiner Meinung nach macht das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Objektiv zu einer sehr guten Alternative zu den Premium-Objektiven.
Die folgende Tabelle fasst die Eigenschaften der vorgestellten Objektive zusammen:
| Nikon Z Weitwinkelobjektive für Vollformat | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Nikon Z 14-24mm f/2.8 | 14-24mm | f/2.8 | 650g | 89 x 125 mm | 28 cm | 2 399€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Nikon Z 14-30mm f/4 S | 14-30mm | f/4 | 485g | 89 x 95 mm | 28 cm | 1 349€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Viltrox AF 16mm f/1.8 Z | 16mm | f/1.8 | 550g | 85 x 103 mm | 27 cm | 599€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Nikon Z 17-28mm f/2.8 | 17-28mm | f/2.8 | 450g | 75 x 101 mm | 19 cm | 1 149€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Nikon Z 20mm f/1.8 S | 20mm | f/1.8 | 505g | 85 x 109 mm | 14 cm | 1 199€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Nikon Z Weitwinkel APS-C (Z DX)
Ich stelle die interessantesten Weitwinkelobjektive von Nikon für APS-C spiegellose Kameras vor.
Hier ist übrigens eine Tabelle mit den wichtigsten Merkmalen dieser Objektive.
Nikon Z DX 12-28mm f/3.5-5.6 PZ VR
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Angekündigt im April 2023, ist das Nikkor Z DX 12-28mm f/3.5-5.6 PZ VR als Ultraweitwinkel-Zoom für spiegellose APS-C-Kameras mit Z-Bajonett von Nikon positioniert. Mit einer Brennweite, die einem 18–42 mm-Objektiv im Vollformat entspricht, eignet es sich für eine Vielzahl von Anwendungen: Landschaft, Architektur, Vlogging und Reportagen. Die optische Stabilisierung bietet einen Gewinn von 4,5 Belichtungsstufen und basiert auf einem Aufbau aus 12 Linsen in 11 Gruppen, darunter eine ED-Linse und eine asphärische Linse.
Als Objektiv für spiegellose Kameras ist dieses Zoom benutzerfreundlich, mit leisem Fokus und sanftem Zoom. Es eignet sich ideal für Vlogger:innen und Videograf:innen, die weiche Übergänge suchen. Die Stabilisierung erleichtert zudem das Fotografieren aus der Hand.
Kurz gesagt: Das Nikkor Z DX 12-28mm f/3.5-5.6 PZ VR ist ein vielseitiges und kompaktes Objektiv für Landschafts-, Architektur- und Reportagefotografie. Auch wenn seine Brennweite zu kurz für Porträts ist, eignet es sich gut für bewegte Motive. Ehrlich gesagt ist der Preis angesichts der umfangreichen Ausstattung sehr attraktiv.
Sigma 16mm f/1.4 DC DN Contemporary Z
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das Sigma 16mm f/1.4 DC DN Contemporary ist eine Ultraweitwinkel-Festbrennweite, die zuvor bereits für den Sony-E-Mount erhältlich war. Dank seiner Blende von f/1.4 ist das Objektiv besonders lichtstark. Der optische Aufbau besteht aus 16 Elementen in 13 Gruppen, darunter asphärische, FLD- und SLD-Linsen.
Was die Verarbeitung betrifft, ist das Objektiv eher schwer, groß und wetterfest. Es verfügt über einen breiten Fokusring für eine präzise manuelle Steuerung. Mit einer Blendenöffnung von f/1.4 liefert es auch bei schlechten Lichtverhältnissen scharfe Bilder. Tatsächlich ist die Bildschärfe bereits bei Offenblende sehr gut. Und was die Nachteile betrifft: Es gibt kaum etwas zu bemängeln – Verzeichnung und Vignettierung werden optisch gut kontrolliert.
Zusammenfassend ist das 16mm f/1.4 ideal für Reportagen oder Landschaftsaufnahmen. Seine optische Qualität und Lichtstärke sind seine größten Pluspunkte. Darüber hinaus bietet es ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis – das freut natürlich auch den Geldbeutel!
Viltrox AF 13mm f/1.4 Z
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Seit 2022 erhältlich, ist das Viltrox AF 13mm f/1.4 Z ein sehr interessantes Weitwinkelobjektiv für Nikon-APS-C-Kameras. Tatsächlich bietet es – abgesehen von manuellen Objektiven – das derzeit größte Bildfeld auf dem Markt.
Die Abmessungen und das Gewicht sind für ein APS-C-Objektiv eher wuchtig, dafür ist die Verarbeitung hochwertig und vollständig aus Metall gefertigt. Allerdings ist dieses Viltrox nicht wetterfest, was seinen Einsatz etwas einschränken kann. Außerdem ist das Objektiv nicht stabilisiert, was bei dieser Brennweite jedoch nicht unbedingt notwendig ist.
Was die Bildqualität betrifft, so ist die Schärfe in der Bildmitte und an den Rändern sehr gut – auch wenn die Ecken bei Offenblende etwas weich sind. Durch Abblenden auf f/2.8 kann man die Randqualität deutlich verbessern.
Fazit: Das Viltrox AF 13mm f/1.4 Z ist eine ausgezeichnete Wahl für Fotograf:innen, die ein leistungsstarkes Weitwinkelobjektiv suchen. Es ist zudem vielseitig einsetzbar – ideal für Landschaft, Innenräume und Astrofotografie. Meiner Meinung nach ist es ein gutes Objektiv zu einem erschwinglichen Preis.
Alle Eigenschaften der Objektive findest du in der folgenden Tabelle:
| Nikon Z APS-C Weitwinkelobjektive | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Nikon Z DX 12-28mm f/3.5-5.6 PZ VR | 12-28mm | f/3.5-5.6 | 205g | 72 x 64 mm | 19 cm | 369€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Viltrox AF 13mm f/1.4 Z | 13mm | f/1.4 | 455g | 74 x 90 mm | 22 cm | 510€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 16mm f/1.4 DC DN Contemporary Z | 16mm | f/1.4 | 405g | 72 x 92 mm | 25 cm | 519€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Nikon Weitwinkelobjektive für Spiegelreflexkameras
Nikon Weitwinkelobjektive für APS-C (DX) Spiegelreflexkameras
Das Kamerasortiment von Nikon ist nach wie vor sehr breit gefächert – von der Einsteigerkamera D3500 bis hin zur D500, einem Beispiel für ein professionelles Gehäuse. Im Allgemeinen sind die für Nikon-APS-C-Gehäuse entwickelten Objektive leichter und kompakter als diejenigen für Vollformatkameras. Oben stelle ich die besten Nikon-Objektive für APS-C-Kameras vor.
Übrigens: Wenn du nach Weitwinkel-Alternativen suchst und/oder einen guten Überblick darüber bekommen möchtest, was Nikon für das APS-C-Format (DX-Format bei Nikon) anbietet, wirf gerne einen Blick auf unsere dafür vorgesehene Seite.
Hier sind meiner Meinung nach die 4 besten Nikon-Objektive für ein APS-C-Gehäuse:
- Tamron 10-24mm f/3.5-4.5 Di II VC HLD
- Nikon AF-P DX 10-20mm f/4.5-5.6G VR
- Tokina AT-X 116 PRO DX II AF 11-16 mm f/2.8
- Sigma AF 10-20mm f/3.5 EX DC HSM
Die technischen Hauptmerkmale dieser vier Objektive findest du in der untenstehenden Tabelle.
Tamron 10-24mm f/3.5-4.5 Di II VC HLD
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Diese neue Version des Tamron 10-24mm unterscheidet sich von der vorherigen durch ihre Bildstabilisierung und auch vom 10-24mm f/3.5-4.5G, das von Nikon angeboten wird. Dieses Weitwinkelobjektiv von Tamron überzeugt mit einer soliden Verarbeitung, wie man sie von den neueren Tamron-Objektiven kennt, und bleibt dabei relativ leicht.
Die maximale Blendenöffnung ist nicht besonders groß, aber für Landschaftsaufnahmen mit großer Tiefenschärfe ist das kein Problem – auch nicht bei wenig Licht, da die Stabilisierung in vielen Fällen hilfreicher ist als eine f/2.8-Blende. Die Bildqualität in der Mitte ist sehr gut, aber es empfiehlt sich, die Blende etwas zu schließen, um eine bessere Homogenität im gesamten Bild zu erreichen. Angesichts seines Preises, seiner Ausstattung und Leistung ist es für mich derzeit das interessanteste Weitwinkelobjektiv für Nikon-APS-C-Gehäuse.
Nikon AF-P DX 10-20mm f/4.5-5.6G VR
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Kürzlich veröffentlicht, wird dieses Weitwinkelobjektiv für APS-C-Fotograf:innen begeistern, die Wert auf Lichtstärke legen. Es liefert gute Bildqualität und verfügt über eine Stabilisierung, die sich in vielen Situationen als nützlich erweisen kann. Der Brennweitenbereich passt sehr gut zu gängigen Standardzooms wie 18–55 mm oder 17–50 mm.
Im Vergleich zum Tamron verliert es zwar etwas an maximaler Blendenöffnung, gewinnt dafür aber an Gewichtseinsparung. Man sollte die Blende insbesondere bei kürzester Brennweite schließen, um eine gleichmäßige Bildqualität zu erreichen – bei längerer Brennweite und geschlossener Blende ist die Qualität hingegen ausgezeichnet. Zusammen mit dem sehr günstigen Preis ist dieses Objektiv eine hervorragende Alternative zum Tamron – sofern man mit der reduzierten Lichtstärke leben kann.
Tokina AT-X 116 PRO DX II AF 11-16 mm f/2.8
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Mit einer Blende von f/2.8 und der für Tokina typischen, weniger „plastiklastigen“ Bauweise ist diese neue Version des Tokina 11–16 mm eine sehr gute Wahl – und sogar besser als die vorherigen Versionen, wenn man eine große Blendenöffnung nutzen möchte.
Für Nachtaufnahmen oder Astrofotografie bietet die große Blende hervorragende Möglichkeiten. Die Bildqualität bei Offenblende ist zwar nicht perfekt, verbessert sich aber deutlich beim Abblenden. Man darf nicht vergessen: Es handelt sich um ein f/2.8-Objektiv – abgeblendet auf f/4 oder f/5.6 kann es in manchen Fällen bessere Ergebnisse liefern als Tamron oder Nikon.
Sigma AF 10-20mm f/3.5 EX DC HSM
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das letzte empfohlene Ultraweitwinkelobjektiv für eine Nikon APS-C DSLR – dieses Sigma ist eine gute Wahl für ein begrenztes Budget und wird häufig empfohlen.
Die maximale Blendenöffnung ist zwar nicht so groß wie beim Tokina f/2.8, hat aber den Vorteil, konstant über den gesamten Zoombereich zu bleiben – im Gegensatz zu Tamron und Nikon. Im APS-C-Bereich wird es für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sehr geschätzt.
Es gibt noch einige weitere Möglichkeiten für Weitwinkelobjektive für Nikon-APS-C-Kameras, aber die oben genannten Objektive sind meiner Meinung nach die besten Empfehlungen. Eine weitere Option wäre das Tokina 11-20mm f/2.8 Pro DX, das ebenfalls eine große, feste Blendenöffnung von f/2.8 bietet und einen etwas größeren Brennweitenbereich als das 11–16mm derselben Marke abdeckt. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale der oben genannten Objektive zusammen.
| Nikon Weitwinkelobjektive für APS-C-Spiegelreflexkameras | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Sigma 10-20mm f/3.5 EX DC HSM | 10-20mm | f/3.5 | 520g | 87 x 88 mm | 24 cm | 343€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Nikkor AF-P DX 10-20mm f/4.5-5.6G VR | 10-20mm | f/4.5-5.6 | 230g | 77 x 73 mm | 22 cm | 349€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Tamron Di II 10-24mm f/3.5-4.5 VC HLD | 10-24mm | f/3.5-4.5 | - | - | - | 401€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Tokina ATX-I 11-16mm f/2.8 CF | 11-16mm | f/2.8 | 555g | 84 x 89 mm | 30 cm | 679€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Nikon Weitwinkelobjektive für Vollformat-Spiegelreflexkameras (F)
Was Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektive für Nikon-Vollformatkameras betrifft, so ist die Auswahl deutlich größer. Manche führen dieses Argument sogar als Vorteil für die Wahl des Vollformats gegenüber APS-C an – denn bei gleicher Brennweite bietet das Vollformat einen größeren Bildwinkel, wodurch die Konstruktion von Weitwinkelobjektiven für dieses Format „einfacher“ ist. Hier findest du meine Auswahl der fünf besten Zoomobjektive und der fünf besten Festbrennweiten in dieser Kategorie. Weiter unten stelle ich außerdem mögliche Alternativen vor.
Hier sind die 10 Objektive (5 Zooms und 5 Festbrennweiten), die ich für die besten an einer Nikon-Vollformatkamera halte:
Wenn du die wichtigsten technischen Daten der 10 Objektive vergleichen möchtest, habe ich alles in der Tabelle unten für die Weitwinkelzooms zusammengefasst und in der folgenden Tabelle für die Weitwinkel-Festbrennweiten.
Sigma 24-35mm f/2 DG HSM ART
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das Sigma 24–35mm f/2 Art ist das erste Vollformat-Zoomobjektiv mit einer Blendenöffnung von f/2. Sein Brennweitenbereich ist kurz – für manche zu kurz –, denn sie hätten sich gewünscht, dass es bei 20 mm beginnt oder bei 50 mm endet. Das hätte jedoch mehr Gewicht und größere Abmessungen bedeutet. Es wurde im Grunde dafür entwickelt, 24, 28 und 35 mm in einem Objektiv mit der gleichen Qualität wie die besten Festbrennweiten abzudecken.
Sigma ist dieses Vorhaben gelungen, denn dieses Zoomobjektiv liefert bei allen Brennweiten bereits bei Offenblende eine hervorragende Bildqualität. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet, da es für unter 1000 $ angeboten wird – ein Preis, der zwar hoch erscheinen mag, aber sicherlich deutlich höher ausgefallen wäre, hätte Nikon oder Canon es entwickelt. Dennoch macht der eingeschränkte Brennweitenbereich das Objektiv weniger vielseitig und daher in vielen Situationen weniger interessant als die weiter unten genannten Objektive.
Tamron SP 15-30mm Di VC USD f/2.8 G2
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Für mich ist es derzeit das beste Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektiv für einen Nikon-Vollformatsensor. Dieses Tamron-Objektiv steht den High-End-Objektiven von Canon und Nikon in nichts nach – und bietet sogar neue Funktionen.
Neben einer vergleichbaren Qualität – und das nicht im negativen Sinne – verfügt es über eine durchgehende Blendenöffnung von f/2.8 sowie über eine Bildstabilisierung, die seine Einsatzmöglichkeiten bei wenig Licht und im Video-Handbetrieb deutlich erweitert. Und als wäre das nicht genug, ist es auch noch günstiger – bei einer sehr hochwertigen Verarbeitung, die allen Bedingungen gewachsen ist.
Sigma 14-24mm f/2.8 DG HSM ART
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Sigma hat den Brennweitenbereich und die Lichtstärke des legendären Nikon 14–24mm f/2.8G übernommen, jedoch – wie bei Sigma üblich bei dieser Objektivklasse – keinen Bildstabilisator integriert. Es handelt sich bereits um eine hochwertige Referenz, die sich vom legendären 14–24mm von Nikon nicht beeindrucken lässt.
Die Qualität ist ausgezeichnet, besonders bei längeren Brennweiten – und das bereits bei Offenblende. Im Vergleich zum Nikon bleibt es auf sehr hohem Niveau, ist aber zu einem günstigeren Preis erhältlich. Es ist das ideale Objektiv, um es mit einem 24–70mm f/2.8 desselben Herstellers zu kombinieren – insbesondere, wenn du über das USB-Dock verfügst, mit dem sich die Objektive individuell anpassen lassen.
Nikon AF-S 16-35mm f/4G VR
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Für alle, die keine Blende von f/2.8 benötigen, ist dieses 16–35mm eine sehr gute Option. Im Vergleich zu den meisten Zoomobjektiven mit f/2.8 bietet dieses 16–35mm eine Bildstabilisierung, die in Situationen interessant sein kann, in denen eine größere Blendenöffnung keinen spürbaren Vorteil bringt.
Auch wenn die Qualität nicht ganz auf dem Niveau der zuvor genannten Objektive liegt, bleibt sie sehr gut – und sogar ausgezeichnet, wenn man die Blende schließt. Die Bildstabilisierung ist zudem äußerst effektiv. Der Verzicht auf die f/2.8-Blende führt zu einer deutlichen Gewichts- und Größenersparnis, was vor allem bei Kameras wie der D610 oder D750 angenehm ist.
Sigma 12-24mm f/4 DG HSM ART
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Unter den Weitwinkelobjektiven für Nikon ist dieses Sigma eines der wenigen, das einen Brennweitenbereich ab 12 mm bietet. Canon-Nutzer:innen können zum 11–24mm f/4L greifen – allerdings zu einem deutlich höheren Preis als das Sigma.
Es liefert bereits bei Offenblende eine ausgezeichnete Bildqualität. Dennoch machen sein Preis, Gewicht, seine Abmessungen und der fehlende Bildstabilisator es weniger interessant als das 16–35mm f/4G – vorausgesetzt, man ist nicht zwingend auf Brennweiten zwischen 12 und 16 mm angewiesen.
Wenn du interessiert bist, kannst du in der folgenden Tabelle die wichtigsten technischen Daten der 5 genannten Weitwinkel-Zoomobjektive vergleichen. Die Tabelle lässt sich nach den für dich relevanten Informationen sortieren.
| Objektiv | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Sigma 12-24mm f/4 DG HSM Art | 12-24mm | f/4 | - | - | - | 1 500€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 14-24mm f/2.8 DG HSM Art | 14-24mm | f/2.8 | 1150g | 96 x 135 mm | 26 cm | 1 299€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Tamron Di SP 15-30mm f/2.8 VC USD G2 | 15-30mm | f/2.8 | - | - | - | - | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Nikkor AF-S 16-35mm f/4G ED VR | 16-35mm | f/4 | 680g | 83 x 125 mm | 29 cm | 1 299€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 24-35mm f/2 DG HSM Art | 24-35mm | f/2 | - | - | - | 557€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Was die festen Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektive für Nikon-Vollformatkameras betrifft, sind hier meine 5 Empfehlungen.
Sigma 20mm f/1.4 DG HSM
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Mit der Einführung dieses Objektivs ist Sigma ein beeindruckender Coup gelungen: eine ausgezeichnete Abbildungsleistung bei einer solch extremen Brennweite – was keineswegs selbstverständlich ist. Zudem bietet es eine erstaunliche Blendenöffnung von f/1.4, die weder Nikon noch Canon zuvor in diesem Bereich gewagt hatten.
Die Bildqualität ist bereits bei Offenblende sehr gut und wird exzellent, sobald man etwas abblendet – mit einem gestochen scharfen Zentrum und bemerkenswerten Rändern. Das ideale Objektiv für Weitwinkelfans, die gerne Landschaften fotografieren, oft bei schlechten Lichtverhältnissen arbeiten und sich für Astrofotografie begeistern.
Sigma 24mm f/1.4 DG HSM
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Noch ein Sigma! Die Marke hat sich mit ihrer Art-Serie einen Namen gemacht, und dieses 24mm ist ein würdiger Vertreter – es erlaubt sich sogar den Luxus, die Modelle von Nikon und Canon in vielen Punkten zu übertreffen.
Schon bei Offenblende ist es sehr gut, doch bereits nach leichtem Abblenden liefert es bei mittleren Blendenöffnungen atemberaubende Bilder. Sein Preis liegt fast bei der Hälfte des Nikon-Pendants – was das Ganze noch attraktiver macht. Unter allen derzeit für Nikon-DSLRs verfügbaren 24mm-Objektiven gilt: Wenn du das Beste suchst, brauchst du nicht weiter zu suchen!
Nikon AF-S 24mm f/1.8G
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Das neueste Objektiv der f/1.8G-Serie von Nikon. Sein vierter Platz im Ranking liegt vor allem daran, dass es genauso viel kostet wie das Sigma, aber eine geringere Lichtstärke bietet.
Seine optische Qualität ist jedoch auf dem gleichen Niveau wie die des Sigma, dabei ist es deutlich kompakter und somit vor allem viel leichter. Wenn du keine f/1.4-Blende brauchst, ist dies DAS 24mm-Objektiv, das man bei Nikon haben sollte. Auch die Verarbeitung ist sehr hochwertig – mit einer Dichtung am Bajonett, was beim Sigma fehlt.
Nikon AF-S 20mm f/1.8G
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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|
Das f/1.8-Objektiv mit der kürzesten Brennweite bei Nikon. Es reiht sich perfekt in die f/1.8G-Serie der Marke ein – ein eher leichtes Objektiv mit solider Verarbeitung, auch wenn es äußerlich etwas nach Kunststoff aussieht, und guter Leistung.
Im Vergleich zum Sigma f/1.4 zum gleichen Preis bietet es eine etwas geringere optische Qualität, hat aber andere Vorteile. Wie das 24mm ist es deutlich leichter und kompakter und erlaubt zudem die Verwendung von Schraubfiltern – im Gegensatz zum Sigma. Eine sehr gute Wahl also, wenn du auf die f/1.4-Blende verzichten kannst.
Sigma 14mm f/1.8 DG HSM ART
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Einer der kürzesten Brennweiten, wenn man das Fisheye außen vor lässt – dieses 14mm sticht besonders durch seine große maximale Blendenöffnung hervor, die größte, die man bei einem 14mm-Objektiv finden kann.
Es liefert eine sehr gute Leistung, besser als das inzwischen in die Jahre gekommene 14mm f/2.8 von Nikon und Canon. Wenn du ein 14mm-Objektiv brauchst und deine Aufnahmesituation oder dein Fotostil eine große Blende erfordern, um mehr Licht einzufangen, dann ist dieses Objektiv genau das Richtige für dich.
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eigenschaften der fünf Weitwinkel-Festbrennweiten für Nikon-Vollformatkameras. Du kannst die Tabelle sortieren, indem du auf die gewünschte Spalte klickst.
| Nikon Weitwinkel-Festbrennweiten für Vollformat-Spiegelreflexkameras | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
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| + | Sigma 14mm f/1.8 DG HSM Art | 14mm | f/1.8 | - | - | - | 1 499€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Nikkor AF-S 20mm f/1.8G ED | 20mm | f/1.8 | 355g | 83 x 81 mm | 20 cm | 919€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 20mm f/1.4 DG HSM Art | 20mm | f/1.4 | 950g | 91 x 130 mm | 28 cm | 899€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Nikkor AF-S 24mm f/1.8G ED | 24mm | f/1.8 | 355g | 78 x 83 mm | 23 cm | 777€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 24mm f/1.4 DG HSM Art | 24mm | f/1.4 | 665g | - | - | 799€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Hier sind meiner Meinung nach die 5 besten Zooms und die 5 besten Festbrennweiten, die für Nikon-Vollformat-Spiegelreflexkameras erhältlich sind. Einige dieser Objektive haben eine gewölbte Frontlinse, was den Einsatz von Schraubfiltern unmöglich macht. In diesem Fall musst du spezielle (und meist sehr teure) Filtersysteme verwenden. Ich habe einen ausführlichen Artikel über Filterhalter-Systeme für Weitwinkelobjektive geschrieben.
Alternativen
Die unten in den Absätzen als Alternativen aufgeführten Objektive sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
Einige dieser Objektive entsprechen möglicherweise nicht dem Geschmack mancher Nutzer:innen oder sind zu teuer. Was mögliche Alternativen betrifft, findest du hier einige Überlegungen.
Für ein lichtstarkes Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv abgesehen von Tamron und Sigma kannst du natürlich das Nikon 14–24mm f/2.8G wählen – auch wenn es meiner Meinung nach den Preis inzwischen nicht mehr wert ist. Eine gute Alternative bleibt das Tamron 17–35mm f/2.8–4, das zu einem sehr günstigen Preis angeboten wird, mit ordentlicher Lichtstärke, einem soliden und sehr leichten Gehäuse (450 g) und guter Bildqualität.
Schließlich gibt es noch das Nikon 18–35mm f/3.5–4.5G, das leichteste seiner Kategorie (385 g), das meiner Meinung nach jedoch zu teuer ist – denn für 33 % weniger bekommt man das Tamron 17–35mm mit größerer maximaler Blende und besserer Leistung.

Das Tamron 17–35mm F/2.8–4 Di OSD – eine schöne Alternative für ein Nikon-Weitwinkel zum fairen Preis!
Was Festbrennweiten betrifft, so gibt es nur wenige aktuelle Objektive, die im Vergleich zu denen in der Tabelle wirklich interessant sind. Nikon bietet ein 14mm f/2.8D an (veraltet) – und das zudem zu einem viel zu hohen Preis. Wenn du wirklich an einem 14mm interessiert bist, dir das Sigma Art aber zu teuer ist, solltest du eher das kürzlich erschienene 14mm f/2.8 AF von Samyang/Rokinon in Betracht ziehen, das mindestens genauso gut ist und deutlich günstiger als das Nikon.
Unter den älteren Objektiven hat Nikon auch ein 20mm sowie ein 24mm f/2.8D im Angebot – beide immer noch recht gut, insbesondere bei mittleren Blendenöffnungen, allerdings mit weniger scharfen Bildrändern bei Offenblende.
Alternative Weitwinkelobjektive mit manuellem Fokus für Nikon-DSLRs
Wie bei Canon werden auch die Zeiss-Objektive mit 15mm f/2.8, 18mm f/2.8 und 21mm f/2.8 oft als Sammlerstücke betrachtet – mit dem Unterschied, dass Sammlerstücke meist zum Anschauen gedacht sind, während diese Objektive Bilder von bemerkenswerter Qualität liefern sollen. Aber wie alle Sammlerstücke sind sie auch sehr teuer, zumal sie einen weniger komfortablen manuellen Fokus erfordern – was bei dieser Art von Objektiven allerdings keine große Einschränkung darstellt.
Für alle, die sich diese Juwelen nicht leisten können, bietet Samyang/Rokinon ein bemerkenswertes 14mm f/2.8 MF, das definitiv eine Überlegung wert ist, denn es muss sich – abgesehen vom fehlenden Autofokus – nicht hinter den Modellen von Nikon und Canon verstecken.
Schließlich sorgte die Marke Irix für Aufsehen, als sie ein 15mm f/2.4 auf den Markt brachte. Viele Fotograf:innen sind mit diesem günstigen Weitwinkelobjektiv (unter 500 €) sehr zufrieden. Es gibt zwei Versionen: Firefly und Blackstone.
Die Wahl des richtigen Weitwinkelobjektivs – Wichtige Hinweise
Der Sensor
Dies ist das Hauptelement deines Kameragehäuses – der Teil, der das Licht aufnimmt. Bei Nikon können spiegellose Kameras und DSLRs entweder mit einem APS-C- oder einem Vollformatsensor ausgestattet sein. Grundsätzlich gilt: Solange das Bajonett passt, lassen sich Objektive mit jedem Gehäuse verwenden. In der Praxis jedoch sind Objektive mit der Bezeichnung DX für APS-C-Sensoren konzipiert, während solche mit der Bezeichnung FX für Vollformatsensoren gedacht sind. Zum Beispiel wurde das Nikon 16–35mm f/4G FX für Vollformat entwickelt. Dieses Objektiv an einem APS-C-Gehäuse zu verwenden, ergibt wenig Sinn – denn für diese Sensorgröße gibt es etwa 17–50mm f/2.8-Objektive, die einen größeren Brennweitenbereich und eine größere Blende bei geringerem Gewicht und Preis bieten. Bei Festbrennweiten ist die Auswahl im APS-C-Bereich jedoch so begrenzt, dass man oft gezwungen ist, auf Vollformatobjektive zurückzugreifen.
Das Bajonett
Nikon verfügt über zwei Bajonette: das F-Bajonett, das seit 1959 bis heute verwendet wird und bei allen DSLR-Kameras zu finden ist, sowie das Z-Bajonett, das vor weniger als zwei Jahren eingeführt wurde und bei den neuen spiegellosen Kameras zum Einsatz kommt. F-Bajonett-Objektive lassen sich zwar mithilfe eines Adapters am Z-Bajonett verwenden, dennoch empfehle ich, möglichst Objektive zu wählen, die für das jeweilige Bajonett nativ entwickelt wurden. Das Bajonett ist ein wichtiger Aspekt bei der Wahl deines Objektivs, denn du wirst vielleicht versucht sein, dich für eine Fremdmarke wie Sigma oder Tamron zu entscheiden – diese bieten oft qualitativ sehr gute Objektive zu einem günstigeren Preis als Nikon selbst. Meistens gibt es diese Objektive in mehreren Varianten mit unterschiedlichen Bajonetten, daher solltest du unbedingt darauf achten, das richtige Bajonett für deine Kameramarke auszuwählen.
Brennweite
Die Brennweite bestimmt das Sichtfeld deines Objektivs – je kürzer sie ist, desto weiter wirkt der Bildausschnitt, und umgekehrt. Weitwinkelobjektive haben also kurze Brennweiten, typischerweise im Bereich von 20 bis 35 mm. Ultraweitwinkelobjektive (UWW) liegen bei einer Vollformatkamera unter 20 mm. Bei APS-C-Sensoren, die kleiner sind, muss ein Crop-Faktor von 1,5 angewendet werden. Das bedeutet: Weitwinkelobjektive liegen dort im Bereich von etwa 14 bis 24 mm, und Ultraweitwinkel sind alle unterhalb von 14 mm.
Die maximale Blendenöffnung
Je kleiner die „f/“-Zahl eines Objektivs, desto weiter lässt es sich öffnen – dadurch gelangt mehr Licht auf den Sensor und die Schärfentiefe wird verringert. In der Landschaftsfotografie bei Tageslicht zum Beispiel werden Weitwinkelobjektive oft geschätzt, und hier ist es meist sinnvoll, eine große Schärfentiefe durch kleine Blenden wie f/8 oder f/16 zu erzielen. In anderen Bereichen wie der Astrofotografie, Architektur-, Innenraum- oder Landschaftsfotografie bei schwachem Licht hingegen ist eine größere Blende von Vorteil, um Lichtmangel auszugleichen.
Beachte jedoch, dass bei kürzeren Brennweiten die Schärfentiefe bei gleicher Blende größer ist. Wenn du z. B. ein 14mm-Objektiv an einer Vollformatkamera mit f/2.8 verwendest, ist bereits ab einer Fokussierung auf ein Objekt in mehr als 2 m Entfernung der gesamte Hintergrund bis unendlich scharf. Tatsächlich wird bei sehr kurzen Brennweiten meist abgeblendet, um die Detailwiedergabe – also die sogenannte Schärfe – zu verbessern, da diese bei Offenblende oft nicht optimal ist. Mit einem hochwertigen Objektiv kannst du allerdings auch bei größeren Blenden eine durchgehend scharfe Abbildung erzielen. Bei schwachem Licht erlaubt dir das, die ISO-Werte oder die Belichtungszeit zu begrenzen.
Wenn du mit Stativ fotografierst, kannst du dein Objektiv idealerweise bei seiner besten Blende nutzen – in der Regel liegt diese zwischen f/5.6 und f/8. Bedenke außerdem, dass eine größere Blendenöffnung in der Regel ein größeres, schwereres und teureres Objektiv bedeutet. Wenn du dein Weitwinkelobjektiv also meist bei mittleren Blenden verwendest, kannst du dir viel Gewicht und Geld sparen, indem du eine bescheidenere Wahl triffst.
Stabilisierung
Die Bildstabilisierung kann in Situationen mit wenig Licht und bei Aufnahmen aus der Hand sehr nützlich sein – vorausgesetzt, die Motive bewegen sich nicht oder Bewegungsunschärfen sind in deinem Bild nicht relevant. Die Stabilisierung ermöglicht längere Belichtungszeiten, indem sie Verwacklungen reduziert. Auch im Videobereich ist sie sehr hilfreich.
Festbrennweite oder Zoom?
Festbrennweiten wird oft nachgesagt, sie hätten viele Vorteile – sie gelten als „kreativ“ und sollen dich dazu zwingen, dich mehr zu bewegen. In Wirklichkeit muss die Kreativität von dir selbst kommen. Ob du nun mit einer 24mm-Festbrennweite arbeitest und dich entsprechend bewegst oder dein 16–35mm-Zoomobjektiv auf 24mm einstellst, ist im Grunde das Gleiche. Die eigentlichen Unterschiede liegen meist in der größeren maximalen Blendenöffnung bei Festbrennweiten und der offensichtlich höheren Vielseitigkeit von Zooms. Du musst selbst entscheiden, was dir wichtiger ist.
Verwendung von Filtern
Einige Weitwinkelobjektive – insbesondere im Ultraweitwinkelbereich – besitzen ein gewölbtes Frontelement, das es erforderlich macht, dass die Gegenlichtblende fest am Objektiv angebracht ist, um es zu schützen. Dadurch ist die Verwendung von Schraubfiltern nicht möglich, und du bist gezwungen, spezielle Filterhaltersysteme zu verwenden, um die Effekte von Grauverlaufs-, ND- oder Polarisationsfiltern nutzen zu können.
Die Auswahl
Die Profi-Objektive von Nikon zeichnen sich durch eine robuste, wetterfeste Bauweise aus und verfügen in der Regel über besonders große Blendenöffnungen. Sie sind leicht an dem goldenen Ring am vorderen Ende des Objektivs zu erkennen – und natürlich auch an ihrem Preis …
Das ist das Ende dieses Artikels über die besten Nikon-Weitwinkelobjektive für DSLR- und spiegellose Kameras. Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Entscheidung helfen, und soweit möglich wird dieser Artikel mit zukünftigen Neuerscheinungen aktualisiert. Zögere nicht, deine Meinung zur Auswahl der in diesem Artikel vorgestellten Objektive mitzuteilen! Für Canon-Fans findest du auf derselben Website einen entsprechenden Artikel mit den besten Canon-Weitwinkelobjektiven. Für Landschaftsfotograf:innen empfehle ich außerdem unseren umfassenden Leitfaden über die besten Objektive für die Landschaftsfotografie.
Bis bald,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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