Die besten Sony 50mm Objektive
Letzte Aktualisierung : 03/09/2025
Seit ich von der DSLR zur spiegellosen Vollformatkamera gewechselt bin, verbringe ich viel Zeit damit, Objektive zu recherchieren und zu vergleichen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Arbeit in Form von Artikeln mit dir zu teilen. Nachdem ich dir geholfen habe, dein 24-mm-Objektiv für deine Sony-Kamera auszuwählen, sprechen wir nun über die besten 50-mm-Objektive.
Ein 50 mm gilt in der Fotografie als Standardbrennweite – ein vielseitiges Objektiv. Es ist kein Weitwinkel und daher z. B. weniger für Landschafts- oder Architekturfotografie geeignet, aber auch nicht lang genug, um Details aus großer Entfernung wie mit einem 200-mm-Tele einzufangen. Ähnlich wie ein 35 mm ist es ein Allround-Objektiv, allerdings mit einem engeren Bildwinkel. Das hängt natürlich von deinem Sensor ab. An einer Sony-APS-C-Kamera entspricht ein 50 mm etwa 75 mm Kleinbild, an einer Vollformatkamera bleibt es klassisch bei 50 mm. Suchst du an APS-C eine engere Perspektive, musst du zu ca. 35 mm greifen.
Kurz ein Wort zur 50-mm-Brennweite: Sie ist offensichtlich länger als ein 35 mm, aber längst nicht so lang wie echte Telebrennweiten. Viele behaupten, man könne mit 50 mm alles fotografieren – das stimmt weitgehend, doch manche Genres eignen sich besser. Ich denke besonders an enge Porträts (vor allem an APS-C). Du kannst jedoch vieles ablichten: Nahaufnahmen, Haustiere, Pflanzen, Nacht- und Low-Light-Aufnahmen (dank großer Blende) oder Street-Fotografie. Für Wildlife ist die Brennweite allerdings zu kurz.
Die meisten 50-mm-Objektive bieten große bis sehr große Blendenöffnungen (f/2,8 bis f/1,2). Das erleichtert Aufnahmen bei wenig Licht, hält die ISO niedrig und erlaubt kürzere Verschlusszeiten, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden.
Falls du dich gerade fragst, welche Objektive für Sony-Spiegellose erhältlich sind, wirf einen Blick auf diese Übersicht aller verfügbaren Objektive!
Wenn du eines der hier erwähnten Objektive kaufen möchtest, wirst du zu Amazon weitergeleitet. Im Artikel findest du mehrere Übersichtstabellen.
08.03.2024
Ergänzt wurden das Sigma 50 mm F1.4 DG DN Art und das Sony 50 mm f/1.4 GM FE, zwei großartige 50-mm-Objektive.
30.12.2021
Aufnahme des neuen Samyang 50 mm f/1.4 AF II, der zweiten Version dieses 50 mm des Herstellers. Eine sehr interessante Alternative für alle, die ein lichtstarkes 50 mm zu einem vernünftigen Preis suchen.
Die besten 50-mm-Objektive von Sony
Hier stelle ich vor, welche 50 mm-Objektive meiner Meinung nach für deine Sony-Kamera infrage kommen. Ich unterscheide zwischen 50 mm, die für APS-C-Sensoren gedacht sind (entsprechen 75 mm im Vollformat), und solchen, die ursprünglich für Vollformat entwickelt wurden (ja, die Sensorgröße spielt eine Rolle). Dabei habe ich alle nötigen Kriterien berücksichtigt: Bildqualität, Verarbeitung, optische Fehler, Kompaktheit und natürlich den Preis. Abhängig von deinem Budget und deinen speziellen Bedürfnissen oder Wünschen liegt es dann an dir zu entscheiden, was am besten passt! Welches ist also das beste Objektiv?
Die besten 50 mm für eine Sony-APS-C-Kamera
Im Folgenden findest du, was ich für das beste 50-mm-Objektiv für Sony-APS-C-Kameras halte. Wie oben erklärt, erhältst du durch den Crop-Faktor zwischen APS-C- und Vollformatkameras einen Bildwinkel, der einem 75-mm-Tele auf Vollformat entspricht – also einem kleinen Teleobjektiv. Kurz gesagt ermöglicht dir das einen ziemlich engen Bildausschnitt für Porträts. Wenn du auf einer Sony-APS-C-Kamera den Blickwinkel eines klassischen 50-mm-Objektivs haben möchtest, lies unseren Artikel über die besten 35-mm-Objektive für Sony.

- Hervorragende Schärfe
- Sehr lichtstark
- Kompaktes Objektiv
- Wetterfeste Konstruktion

- Metallkonstruktion
- Gute Schärfe in der Bildmitte
- Sehr lichtstark
- Blendenring

- Kompaktes Objektiv
- Mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis
- Solide Schärfe
- Stabilisiertes Objektiv

- Hervorragende Verarbeitung
- 1:1-Makroverhältnis
- Keine optischen Fehler
- Exzellente Schärfe
Diese vier Objektive solltest du dir genauer ansehen:
- Sigma 56 mm f/1.4 DC DN Contemporary
- Viltrox 56 mm f/1.4 STM
- Sony 50 mm f/1.8 OSS
- Zeiss Touit 50 mm f/2.8 Macro
Die Eigenschaften dieser Objektive kannst du in der Tabelle unten vergleichen.
Du möchtest wissen, welche Objektive für Sony-APS-C es sonst noch gibt? Schau doch mal rein!
1 – Sigma 56 mm f/1.4 DC DN Contemporary
| Merkmale | Visuell |
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Laut all meinen Recherchen ist dieses Sigma 56 mm (inklusive Gegenlichtblende) das beste Objektiv für einen Sony-APS-C-Sensor. Es gehört, zusammen mit den beiden 16 mm- und 30 mm-Modellen mit Lichtstärke f/1,4, zur „Contemporary“-Reihe, die speziell für Sony-APS-C entwickelt wurde. Neben dem unten erwähnten Viltrox 56 mm f/1.4 ist es eines der wenigen 50-mm-(ähnlichen) Objektive mit einer derart großen Blendenöffnung.
Für APS-C ist das Sigma nicht das leichteste, doch mit 280 g Gewicht und den Abmessungen 66,5 × 59,5 mm bleibt es sehr kompakt. Dank einer Naheinstellgrenze von 50 cm, einer wettergeschützten Bajonettdichtung und solider Verarbeitung ist es für Porträtfotografie an APS-C – mit einem Bildwinkel wie ein 85 mm am Vollformat – meiner Meinung nach die beste Wahl. Das Objektiv besitzt allerdings nur einen breiten Fokusring ohne AF/MF-Schalter; das Autofokus-Feedback fällt jedoch sehr gut aus.
Vergleicht man die Bildqualität verschiedener 50-mm-Objektive, zeigt sich, wie herausragend das Sigma 56 mm f/1.4 ist: Schon bei Offenblende liefert es in der Bildmitte und an den Rändern exzellente Schärfe, besser als alle später genannten Objektive. Abblenden auf f/2 oder f/2.8 verbessert die Qualität kaum noch. An optischen Fehlern gibt es starke Kissenverzerrung und deutliche Vignettierung bei Offenblende, beides aber leicht in der Nachbearbeitung zu korrigieren; chromatische Aberrationen treten nur minimal auf.
Unterm Strich bietet Sigma hier ein nahezu perfektes, kompaktes und hochwertig gebautes Objektiv zu einem weiterhin erschwinglichen Preis (379 €) – nur wenig teurer als das deutlich schwächere Sony 50 mm f/1.8 OSS.
2 – Viltrox 56 mm f/1.4 STM
| Merkmale | Visuell |
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Viltrox ist eine weniger bekannte Marke, bringt jedoch immer mehr interessante Objektive für Sony-APS-C-Sensoren (und inzwischen auch Fuji) heraus – darunter dieses 56 mm f/1.4 STM. Zusammen mit dem oben erwähnten Sigma ist es eines der wenigen speziell für Porträts gedachten Objektive mit so großer Blendenöffnung (f/1.4).
Dieses Objektiv überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung (besser als beim Sigma), vollständig aus Metall, bei fast identischem Gewicht (369 g), aber etwas größerer Länge (71 mm). Eine Wetterschutzabdichtung fehlt, dafür besitzt es einen stufenlosen Blendenring, was vor allem Videofilmer schätzen. Die Naheinstellgrenze ist zudem größer (60 cm gegenüber 50 cm beim Sigma).
Die Bildqualität ist sehr gut, besonders in der Mitte bei Offenblende. An den Rändern und Ecken bleibt es etwas zurück; abgeblendet auf f/2.8 liefert es jedoch durchgängig gleichmäßige, hochwertige Ergebnisse. Das Viltrox weist weniger Verzeichnung auf als das Sigma – leicht in der Nachbearbeitung zu korrigieren. Chromatische Aberrationen sind allerdings deutlich vorhanden. Vignettierung und Flares sind gut kontrolliert. Der Autofokus gilt als ebenso gut wie der des Sigma.
Unterm Strich bietet Viltrox hier ein gelungenes Objektiv für Sony-APS-C-Kameras. Wer viel Video dreht, sollte eher zu diesem als zum Sigma greifen. Zudem kostet das Viltrox rund 30 % weniger als das Sigma – ein wichtiges Argument bei knappem Budget (unter 300 €). Wir selbst haben dieses Objektiv für unsere Sony-APS-C-Kamera gekauft. Hier findest du unseren ausführlichen Test des Viltrox 56 mm f/1.4 STM.
3 – Sony 50 mm f/1.8 OSS
| Merkmale | Visuell |
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Unter den besten 50-mm-Objektiven für eine Sony-APS-C-Kamera ist auch das Sony 50 mm f/1.8 OSS eine Option, die man sich genauer ansehen sollte. Es ist leichter als das Sigma f/1.4 und bringt gerade einmal 208 g auf die Waage bei einer Länge von 62 mm. Die Lichtstärke ist jedoch kleiner als bei den beiden oben genannten f/1.4-Objektiven.
Das Objektiv verfügt über eine optische Stabilisierung, wird mit Gegenlichtblende geliefert und überzeugt durch eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Der Autofokus gilt als sehr schnell. Die Bildqualität des 50 mm f/1.8 bleibt jedoch deutlich hinter den beiden f/1.4-Modellen zurück: Bei Offenblende ist die Schärfe in der Mitte ordentlich, an den Rändern jedoch stark abgefallen. Abblenden auf f/2.8 verbessert das Ergebnis, für ein wirklich gleichmäßig scharfes Bild muss man jedoch auf f/4–5.6 schließen.
Das seit 2011 erhältliche Objektiv wirkt inzwischen etwas in die Jahre gekommen und zeigt einige optische Schwächen, darunter ausgeprägte chromatische Aberrationen bei Offenblende und deutliches Vignettieren. Diese lassen sich allerdings in der Nachbearbeitung korrigieren.
Sein Hauptvorteil ist die Bildstabilisierung (ideal für nicht stabilisierte Kameras wie die A6000 bis A6300) sowie die solide Bauqualität. Angesichts der Bildleistung und des Preises würde ich jedoch eher zum Sigma oder Viltrox greifen – für wenig mehr Geld erhält man dort deutlich bessere Ergebnisse.
4 – Zeiss Touit 50 mm f/2.8 Macro
| Merkmale | Visuell |
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Ich wollte eine vierte Option für Porträtfotografen mit Sony-APS-C vorstellen. Dieses Objektiv hat die kleinste Lichtstärke (f/2,8) der hier präsentierten vier APS-C-Modelle. Es bringt zwar ein angenehmes Gewicht mit, ist aber länger als das oben erwähnte 50-mm-Objektiv (91 mm). Wie bei vielen Zeiss-Objektiven ist die Verarbeitungsqualität hervorragend, auch wenn häufig bemängelt wird, dass der Fokusring Staub anzieht.
Besonders hervorzuheben ist das Kürzel „Macro“ – es handelt sich tatsächlich um ein echtes Makroobjektiv mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 und einer Naheinstellgrenze von nur 11 cm. Die Bildqualität gilt bei Offenblende in der Mitte als hervorragend und bleibt auch in den Ecken sehr gut. Viele halten es für ein wirklich scharfes Objektiv.
Optische Fehler sind bei diesem Objektiv nahezu nicht vorhanden. Der Autofokus wird hingegen von vielen Anwendern, vor allem im Videoeinsatz (Geräusch), nur als durchschnittlich bewertet.
Unterm Strich ist dieses Zeiss ein großartiges Objektiv mit exzellenter Verarbeitung und beeindruckender Bildqualität, allerdings zu einem sehr hohen Preis (knapp 900 €), der schwer zu rechtfertigen ist – zugegeben, es handelt sich auch um ein „echtes“ Makro. Für diesen Betrag bekommt man fast schon ein Vollformat-Objektiv wie das Sony 55 mm f/1.8 ZA Sonnar T*.
In der Tabelle unten findest du die Eigenschaften der vier genannten Objektive.
| 50 mm für Sony APS-C | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Sony E 50mm f/1.8 OSS | 50mm | f/1.8 | 202g | 62 x 62 mm | 39 cm | 299€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Zeiss Touit 50mm f/2.8 Macro | 50mm | f/2.8 | 290g | 75 x 91 mm | 15 cm | 777€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Viltrox 56mm f/1.4 STM E | 56mm | f/1.4 | 290g | 65 x 72 mm | 55 cm | 320€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 56mm f/1.4 DC DN Contemp. | 56mm | f/1.4 | 280g | 67 x 60 mm | 12 cm | 469€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Weitere Drittanbieter führen ebenfalls 50-mm-Objektive für Sony-APS-C. Eine Auswahl:
| 50-mm-Alternativen für Sony APS-C | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Meike 55mm f/1.4 AF E | 55mm | f/1.4 | 286g | 66 x 76 mm | 61 cm | 259€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Tokina atx-m 56mm f/1.4 E | 56mm | f/1.4 | 315g | 65 x 72 mm | 60 cm | 506€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | TTArtisan AF 56mm f/1.8 E | 56mm | f/1.8 | 245g | 65 x 62 mm | 50 cm | 189€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Viltrox AF 56mm f/1.7 E | 56mm | f/1.7 | 171g | 65 x 54 mm | 55 cm | 199€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Welches 50-mm-Objektiv für eine Sony-Vollformatkamera wählen?
Für alle mit einem Sony-Vollformatsensor findest du nachfolgend meine Auswahl der besten 50-mm-Optionen.

- Unglaubliche Schärfe
- Sehr große Blendenöffnung
- Fantastisches Bokeh
- Viele Funktionen

- Ultralichtstarke f/1.2-Blende
- Weiches, cremiges Bokeh
- Schneller, präziser Autofokus
- Wetterfeste Konstruktion

- Hervorragende Schärfe
- Sehr hochwertige Verarbeitung
- Knackige Bilder
- Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis

- Hervorragende Schärfe
- Gute Verarbeitung
- Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Kompakt

- Kompaktes Objektiv
- Metallgehäuse
- Keine optischen Fehler
- Sehr gute Schärfe
Hier die Details zu den Objektiven.
- Sony 50 mm f/1.2 GM FE
- Sigma 50 mm f/1.2 DG DN Art
- Sony 50 mm f/1.4 GM FE
- Sigma 50 mm F1.4 DG DN Art
- Sony 50 mm f/1.4 ZA Planar T*
- Sony 55 mm f/1.8 ZA Sonnar T*
- Samyang 45 mm f/1.8 FE AF
Du kannst in der Tabelle unten die Eigenschaften vergleichen.
Sony 50 mm f/1.2 GM FE
| Merkmale | Visuell |
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Spät dran im Vergleich zu Canon / Nikon, die beide bereits ein 50 mm f/1.2 in RF- bzw. Z-Mount herausgebracht hatten, bietet Sony seit März 2021 dieses wunderschöne Sony 50 mm f/1.2 GM FE an. Zur Erinnerung: Das Kürzel „GM“ kennzeichnet die Top-Objektivserie des Herstellers.
Dieses Objektiv, das mit Gegenlichtblende geliefert wird, besticht für eine f/1.2-Blende durch ein erstaunlich kompaktes Format, besonders im Vergleich zur Konkurrenz. Es ist sogar das leichteste (778 g) und kürzeste (10,8 cm). Das Gehäuse ist wettergeschützt, jedoch nicht stabilisiert. Wie bei Sony-GM-Objektiven üblich gibt es zwei Einstellringe – einen gekerbten Blendenring, der sich für Video entklicken lässt, sowie einen Fokusring. Hinzu kommen ein Schalter zum Umschalten zwischen AF und MF sowie zwei frei belegbare Tasten, etwa zum Fixieren des Fokus.
Die Bildqualität liegt erwartungsgemäß nahe an der Perfektion. Die Schärfe ist bei Offenblende in der Bildmitte hervorragend und fällt an den Rändern nur minimal ab, bleibt aber sehr gut. Bei f/1.8 verbessert sich das Ergebnis weiter, und ab f/2.8 ist das Bildfeld vollständig homogen. Bei Offenblende treten etwas Vignettierung und unter schwierigen Bedingungen leichte Farbsäume auf, die sich jedoch problemlos in der Nachbearbeitung korrigieren lassen.
Das weiche, hochwertige Bokeh der großen Blendenöffnung ist schlicht beeindruckend. Sony verbaut drei XA-Linsen zur Verbesserung des Hintergrundrenderings sowie Nano- und Fluor-Beschichtungen zur Reduzierung von Flares, Ghosting, Fingerabdrücken u. Ä.
Unterm Strich bietet Sony hier aus meiner Sicht das Beste, was man als 50-mm-Objektiv für eine Vollformat-Sony bekommen kann. Natürlich hat diese Qualität ihren Preis, sodass wohl nur finanzstarke Hobbyfotografen oder Profis zugreifen werden. Als Alternative – und um 800 € günstiger – lohnt sich ein Blick auf das fantastische Objektiv im folgenden Abschnitt!
Sigma 50 mm f/1.2 DG DN Art
| Merkmale | Visuell |
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Erschienen im April 2024, positioniert sich das Sigma 50 mm f/1.2 DG DN Art als High-End-Objektiv für den Sony-E-Mount. Es bietet eine Lichtstärke von f/1.2 und zeichnet sich durch eine optische Konstruktion mit 17 Linsenelementen in 12 Gruppen aus, darunter vier asphärische Elemente. Seine 13-Lamellen-Blende sorgt für ein weiches, cremiges Bokeh, das das Motiv wirkungsvoll vom Hintergrund abhebt. Zwar ist das Objektiv nicht stabilisiert, doch verfügt es über einen modernen, schnellen und präzisen Autofokus.
Hinsichtlich der Verarbeitung ist das Objektiv wetterfest abgedichtet und dank seiner kompakten Abmessungen angenehm zu transportieren. Die Abbildungsleistung überzeugt: Schon bei Offenblende liefert das Sigma scharfe, detailreiche und gleichmäßige Resultate. Beim Filmen verfolgt der Autofokus bewegte Motive sehr zuverlässig. Dank der hohen Lichtstärke eignet sich das Objektiv perfekt für Porträts, Street-Fotografie und alle Situationen mit wenig Licht. Sein natürliches Bokeh begeistert vor allem kreative und künstlerisch ambitionierte Fotografen. Andererseits könnte das Fehlen einer Stabilisierung gerade bei Handheld-Videos manche Anwender stören.
Wie Sie sehen, richtet sich das Sigma 50 mm f/1.2 DG DN Art vor allem an anspruchsvolle Fotografen, die ein leistungsstarkes Objektiv in einem kompakten Gehäuse suchen. Der aktuelle Preis ist im Vergleich zum direkten Konkurrenten, dem Sony 50 mm f/1.2, bei ähnlicher Bildqualität noch „erschwinglich“. Meiner Meinung nach ist es eine hervorragende Wahl – lichtstark und vielseitig zugleich.
Sony FE 50 mm F1.4 GM
| Merkmale | Visuell |
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Erhältlich seit März 2023, wirbelt das neue Sony 50 mm f/1.4 GM FE die kleine Welt der Sony-50-mm-Objektive kräftig auf und bietet eine erstklassige, hochwertige Alternative. Mit nur 516 g Gewicht und 9,6 cm Länge ist es ein hervorragender Kompromiss zwischen Kompaktheit und optischer Leistung! Dieses Spitzenobjektiv rangiert zwischen dem Sony FE 50 mm F1.2 G (deutlich teurer, schwerer und länger) und dem betagten Sony 50 mm f/1.4 ZA Planar T*, das zwar immer noch gut, aber sichtbar in die Jahre gekommen ist.
Bei der Verarbeitung bewegt sich das Objektiv auf gewohnt hohem GM-Niveau: erstklassige Materialien, äußerst robuste Bauweise, AF/MF-Schalter, Iris-Lock, Fokusring und natürlich ein hochwertiger Blendenring. Optisch arbeitet es mit 14 Elementen in 11 Gruppen, darunter zwei Extreme Aspherical-Linsen (XA) und ein ED-Glaselement zur Minimierung chromatischer Aberrationen. Das Gehäuse ist wetterfest abgedichtet, die Naheinstellgrenze liegt bei sehr guten 38 cm.
Auch optisch zeigt Sony fast das Maximum: Die Testergebnisse erreichen nahezu das Niveau der f/1.2-Version. Bereits bei Offenblende ist die Schärfe in der Bildmitte exzellent und steigert sich durch leichtes Abblenden noch einmal. Vignettierung und Verzeichnung sind zwar vorhanden, lassen sich aber problemlos korrigieren. Mit Flares oder Farbsäumen hat man praktisch keine Schwierigkeiten.
Fazit: Sony liefert hier ein weiteres Meisterstück, das sich nahtlos in das aktuelle Line-up einfügt. Sowohl Verarbeitungs- als auch Bildqualität überzeugen durchweg, und im Vergleich zur f/1.2-Variante bietet das Objektiv ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine hervorragende Wahl für alle, die ein großartiges Sony-50-mm suchen.
Sigma 50 mm F1.4 DG DN Art
| Merkmale | Visuell |
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Im Februar 2023 hat Sigma endlich ein lang erwartetes Objektiv vorgestellt – das Sigma 50 mm F1.4 DG DN Art. Es trifft auf einen bereits hart umkämpften Markt mit zahlreichen starken Konkurrenten, positioniert sich dank seines aggressiven Preises jedoch als hervorragende High-End-Alternative zum jüngst erschienenen (aber deutlich teureren) Sony 50 mm F1.4 GM FE und zum noch kostspieligeren Sony 50 mm F1.2 GM FE. Fast im direkten Wettbewerb steht es zudem mit dem Samyang 50 mm F1.4 AF II, das etwas darunter angesiedelt, aber ebenfalls günstiger ist. Was die Kompaktheit betrifft, liegt es zwischen den beiden Sony-Modellen (F1.4 und F1.2), wiegt 660 g und misst 11,5 cm in der Länge. Sigmas Positionierung scheint genau richtig und dürfte für einiges Aufsehen sorgen!
Die Objektivkonstruktion ist exzellent: 14 Elemente in 11 Gruppen, darunter drei asphärische und ein SLD-Element zur Reduktion chromatischer Aberrationen. Am Tubus befinden sich ein AF/MF-Schalter, ein Blendenarretierungsschalter, ein Fokusring samt Fokus-Hold-Taste sowie ein Blendenring – alles von sehr hoher Qualität. Das Gehäuse ist zudem tropenfest versiegelt und damit staub- und spritzwassergeschützt. Der Autofokus arbeitet dank HLA-Motor äußerst präzise und schnell. Die nicht stabilisierte Optik fokussiert ab 45 cm und verwendet Filter mit 72 mm Durchmesser.
Auch optisch spielt das Objektiv in der Spitzenklasse: Bei Offenblende ist die Schärfe im Zentrum herausragend, und auch Ränder sowie Ecken werden sehr gut aufgelöst. Bereits bei F2 zeigt das Bild über die gesamte Fläche hinweg perfekte Homogenität. Einige optische Makel wie deutliche Vignettierung und tonnenförmige Verzeichnung lassen sich in der Nachbearbeitung leicht korrigieren. Vereinzelt auftretende chromatische Aberrationen können ebenfalls problemlos am Computer behoben werden. Das Bokeh gilt als besonders weich und angenehm.
Fazit: Sigma landet hier einen Volltreffer und bietet ein echtes High-End-Objektiv zu einem Preis, der die Konkurrenz fast schlägt. Verarbeitung, Schärfe und Autofokus sind erstklassig – viele Fotograf*innen dürften daher eher zu diesem Sigma 50 mm F1.4 DG DN Art greifen als zu den deutlich teureren Sony-Modellen mit F1.4 oder gar F1.2, die kaum Mehrwert bieten. Für das Sony-System ist dies aktuell das wohl beste Preis-Leistungs-Verhältnis im 50-mm-Segment!
Sony 50 mm f/1.4 ZA Planar T*
| Merkmale | Visuell |
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Dieses bereits 2016 erschienene Sony 50 mm f/1.4 ZA Planar T* kostet rund 800 € weniger als das oben erwähnte Sony 50 mm f/1.2 GM FE und ist definitiv eine Überlegung wert! Es besitzt nahezu das gleiche Gewicht und die gleichen Abmessungen wie das 50 mm f/1.2, was viel darüber aussagt, wie Sony ein so kompaktes f/1.2 realisieren konnte. Wie das f/1.2 ist das Objektiv wetterfest, jedoch nicht stabilisiert, und überzeugt mit einer hervorragenden Verarbeitung samt Blenden- und Fokusring.
Die Bildqualität ist bereits bei Offenblende bemerkenswert, selbst im Zentrum; Ränder und Ecken bleiben exzellent. Abblenden auf f/2 liefert ein durchgehend homogenes und hochwertiges Bild. Optische Fehler sind nahezu nicht vorhanden und lassen sich zudem leicht in der Nachbearbeitung beheben.
Je nach Kamera variiert das Ergebnis, doch selbst an einer A7R IV ist die Leistung erstklassig. Auf Sensoren mit geringerer Auflösung wird man kaum einen Unterschied zum Sony 55 mm f/1.8 ZA Sonnar T* feststellen.
Insgesamt bietet dieses Objektiv eine herausragende Bildqualität zu einem deutlich moderateren Preis (relativ gesehen) im Vergleich zum neuen 50 mm f/1.2. Wer sich dafür entscheidet, wird mit Sicherheit nicht enttäuscht sein!
Sony 55 mm f/1.8 ZA Sonnar T*
| Merkmale | Visuell |
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Hier ist das dritte „50 mm“-Objektiv von Sony, zugleich das kleinste, mit einer geringeren Lichtstärke von f/1,8. Was die Eigenschaften betrifft, ist es ebenfalls leicht (281 g) und recht kurz (7 cm). Die Naheinstellgrenze beträgt 55 cm. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut (komplett aus Metall). Allerdings besitzt das Objektiv nur einen Fokusring (keinen Blendenring für Videofilmer) und keinerlei Tasten am Tubus. Es ist daher dezenter und schlichter.
Die Bildqualität ist nahezu identisch mit der des Sony 50 mm f/1,4 ZA Planar T*. Einen Unterschied in der Schärfe erkennt man erst an sehr hochauflösenden Kameras wie der 61-MP-Sony A7R IV. Optische Fehler sind ebenfalls so gut wie nicht vorhanden. Die Bokeh-Qualität dieses 2013 erschienenen Objektivs wird bisweilen etwas kritisiert, doch in der Praxis wirst du kaum Unterschiede zu anderen Objektiven feststellen.
Unterm Strich ist dieses 55 mm f/1,8 nach wie vor ein hervorragendes Objektiv, das eine herausragende Bildqualität in einem wesentlich kompakteren Paket als die oben genannten f/1,4- und f/1,2-Modelle bietet. Wenn du keinen Blendenring für Videos benötigst und mit einem Vollformatsensor wie dem der A7 III arbeitest, dürfte dieses Objektiv perfekt sein – und das zu einem deutlich niedrigeren Preis (unter 900 €).
Samyang 45 mm f/1.8 FE AF
| Merkmale | Visuell |
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Als letztes Objektiv in diesem Brennweitenbereich lohnt sich ein Blick auf das Samyang 45 mm f/1.8 FE AF! Dieses sehr kompakte Objektiv (nur 162 g bei 5,6 cm Länge) gehört zur neuen „Tiny Series“ von Samyang. Im Vergleich zu den drei oben genannten Objektiven ist es deutlich kleiner. Die Verarbeitungsqualität ist ordentlich, mit einem Gehäuse aus Metall und hochwertigem Kunststoff. Zu beachten ist, dass das Objektiv nicht abgedichtet ist und keine Tasten am Tubus besitzt – vorhanden ist lediglich ein hochwertiger Fokusring.
Was die Bildqualität betrifft, braucht sich das kleine 45 mm nicht zu verstecken. Schon bei Offenblende f/1,8 ist die Schärfe in der Bildmitte sehr gut. Nach meinen Eindrücken liegt sie nicht weit hinter der des Sony 50 mm f/1.4 ZA Planar T* bei f/1,4. Abblenden auf f/2 und dann f/2,8 steigert die Bildqualität über das gesamte Feld, bleibt an den Rändern und Ecken jedoch etwas zurück. Das 50 mm f/1,4 ist besser, kostet jedoch das Vierfache! Einige optische Fehler (chromatische Aberrationen) sind vorhanden, lassen sich aber in der Nachbearbeitung problemlos korrigieren.
Zusammengefasst erhältst du mit diesem 45 mm ein sehr schönes Objektiv, das zwar keine Wetterabdichtung bietet, dafür aber einen sehr guten Autofokus, ein angenehmes Bokeh dank der Lichtstärke f/1,8 und eine hervorragende Schärfe in der Mitte (am Rand etwas schwächer, je nach Einsatz). Und das alles zu einem wirklich fairen Preis von rund 350 €. Meiner Meinung nach ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis!
Samyang 50 mm f/1.4 AF II
| Merkmale | Visuell |
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Ende 2021 beschloss Samyang, sein 50 mm f/1,4 neu aufzulegen. Ehrlich gesagt war das nötig, denn die erste Version überzeugte leistungsmäßig nicht und wurde dem 85 mm derselben Reihe nicht gerecht. Hoffen wir, dass Samyang auch sein 35 mm f/1,4 überarbeitet, das ebenfalls Schwächen zeigt – obwohl es dafür inzwischen Alternativen, etwa von Sigma, gibt.
Für Sony-Kameras ist die Auswahl an 50-mm-Objektiven ohnehin begrenzt, und hochwertige Modelle sind meist teuer, beispielsweise das Sony 50 mm f/1,2 oder das Zeiss f/1,4. Die neue Samyang-Version punktet mit besserer optischer Qualität und Autofokus-Leistung, geringerem Gewicht, kompakterem Design, kürzerer Naheinstellgrenze und einem wettergeschützten Gehäuse. Ein Makel bleibt: ausgeprägte chromatische Aberrationen, die sich jedoch leicht korrigieren lassen.
Mit 750 € liegt der Preis über dem der Vorgängerversion, ist aber angesichts der Verbesserungen gerechtfertigt – zumal die aktuell einzige qualitativ bessere Option in dieser Brennweite, das Sony-Zeiss, rund 1 500 € kostet.
Im folgenden Vergleich findest du die Eigenschaften der acht genannten Objektive:
| Beste 50 mm für Sony-Vollformat | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Samyang 45mm f/1.8 FE AF | 45mm | f/1.8 | 162g | 62 x 56 mm | 45 cm | 293€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sony 50mm f/1.2 GM FE | 50mm | f/1.2 | 778g | 87 x 108 mm | 40 cm | 2 299€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sony 50mm f/1.4 GM FE | 50mm | f/1.4 | 516g | 81 x 96 mm | 41 cm | 1 599€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sony 50mm f/1.4 ZA Planar T* | 50mm | f/1.4 | 780g | 84 x 108 mm | 45 cm | 1 349€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 50mm f/1.4 DG DN Art | 50mm | f/1.4 | 660g | 78 x 112 mm | 45 cm | 939€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sigma 50mm f/1.2 DG DN Art | 50mm | f/1.2 | 740g | 81 x 111 mm | 40 cm | 1 499€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Samyang 50mm f/1.4 FE AF II | 50mm | f/1.4 | 420g | 80 x 89 mm | 40 cm | 594€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sony 55mm f/1.8 ZA Sonnar T* | 55mm | f/1.8 | 281g | 65 x 71 mm | 50 cm | 670€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Wer noch mehr Brennweite wünscht, findet in unserem ausführlichen Beitrag zu den besten 85-mm-Objektiven für Sony weitere Tipps!
Weitere 50mm Alternativen in Betracht ziehen?
Natürlich gibt es noch viele weitere 50-mm-Objektive für Sony. Hier vier Alternativen, falls dich die Top-Modelle oben nicht überzeugen. Ihre Daten findest du unten in der Tabelle.
Die vier Objektive:
Sprechen wir kurz über das Sigma 45mm f/2.8 DG DN Contemporary. Dieses Objektiv gehört zur neuen „I-Serie“ von Sigma, die sich durch leichte (235 g) und kompakte (4,8 cm lange) Modelle auszeichnet. Die komplett aus Metall gefertigte Verarbeitungsqualität ist hervorragend, zumal das Objektiv wettergeschützt ist. Es verfügt über einen Blendenring (für Video nicht entklickbar) und einen Fokusring, den viele als zu schmal empfinden. Die Bildqualität wird bei Offenblende f/2,8 als gut, aber nicht überragend beschrieben. Unterm Strich ist dies ein sehr hochwertig verarbeitetes Objektiv (besser als das Samyang 45 mm), doch da Bildqualität und Autofokus etwas schwächer sowie der Preis höher sind, würde ich eher zum Samyang 45mm f/1.8 FE AF raten.
Ein weiteres Objektiv, das man in Betracht ziehen kann, ist das Sony 50mm f/2.5 G FE. Es gehört zu den neuen kompakten (4,5 cm langen) und leichten (nur 174 g) Linsen. Die Verarbeitungsqualität gilt als sehr gut, und besonders erwähnenswert sind zwei Ringe – einer für den manuellen Fokus und einer für die Blende, die sich für Video entklicken lässt. Die Bildqualität ist bereits bei Offenblende ausgezeichnet, ähnlich wie beim Samyang 45 mm. Insgesamt ist dies eine hervorragende Alternative, doch halte ich den Preis von rund 700 € für zu hoch. Für halb so viel Geld, eine zusätzliche Blendenstufe, ein ähnliches Gewicht (wenn auch mit vermutlich mehr Kunststoff) würde ich zum Samyang 45mm f/1.8 FE AF greifen.
Eine weitere Möglichkeit, die meiner Meinung nach aber noch weniger interessant ist, ist das Sony 50 mm f/1.8. Es handelt sich hier um ein leichtes (186 g) und recht kompaktes Objektiv (6 cm Länge). Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung (ohne Stabilisierung und ohne Wetterschutz). Der Autofokus gilt als durchschnittlich. Die Schärfe ist bei Offenblende recht weich, wird aber bei f/4 sehr gut. Wenn Ihr Budget begrenzt ist und Sie ein Einsteiger-50 mm suchen, kann dieses Objektiv für unter 200 € dennoch eine Überlegung wert sein.
Das letzte Objektiv, über das ich ein paar Worte verlieren möchte, ist das Samyang 50 mm f/1.4. Alle Tests, die ich gelesen habe, zeigen ein ähnliches Ergebnis: Obwohl die Verarbeitungsqualität gut ist (jedoch ohne Wetterschutz), überzeugt die Bildqualität bei Offenblende nicht, und man muss mindestens auf f/2,8 abblenden, um gute Resultate zu erzielen. Hinzu kommen ein nur durchschnittlicher Autofokus, ein hohes Gewicht und große Abmessungen sowie einige optische Mängel (chromatische Aberrationen). Ich würde dieses Objektiv daher nicht besonders empfehlen. Günstiger und deutlich leichter findet man bessere Optionen, zum Beispiel das Samyang 45 mm f/1.8 FE AF.
| 50-mm-Alternativen für Sony-Vollformat | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Sigma 45mm f/2.8 DG DN I C | 45mm | f/2.8 | 215g | 64 x 46 mm | 24 cm | 549€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sony 50mm f/2.5 G FE | 50mm | f/2.5 | 174g | 68 x 45 mm | 31 cm | 579€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Sony 50mm f/1.8 | 50mm | f/1.8 | 186g | 69 x 60 mm | 45 cm | 209€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Samyang 50mm f/1.4 FE AF | 50mm | f/1.4 | 585g | 74 x 98 mm | 45 cm | 483€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Meike 50mm f/1.8 AF | 50mm | f/1.8 | - | - | 63 cm | 146€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Viltrox AF 50mm f/1.8 FE | 50mm | f/1.8 | 340g | 70 x 88 mm | 55 cm | 399€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Welche manuellen 50-mm-Objektive lohnen sich?
As with Sony’s 24mm and 35mm lenses, you’ll find a whole range of 50mm manual focus lenses. Some of them are of very nice quality, and some a little less!
I’ll let you have a detailed look at the different manual alternatives to consider in the table below.
| MF 50mm-Objektive für Sony-Vollformat | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | TTArtisan 50mm f/1.4 ASPH. | 50mm | f/1.4 | 457g | - | 50 cm | 251€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | TTArtisan 50mm f/2 | 50mm | f/2 | - | - | 50 cm | 251€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Zeiss 50mm f/2 Loxia Planar T* | 50mm | f/2 | 320g | 62 x 59 mm | 45 cm | 804€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Samyang 50mm f/1.4 AS UMC | 50mm | f/1.4 | 556g | 81 x 102 mm | 45 cm | 330€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | 7artisans 50mm f/1.05 | 50mm | f/01.05 | 606g | - | 57 cm | 275€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Voigtlander 50mm f/1.2 Nokton ASPH | 50mm | f/1.2 | 434g | 70 x 59 mm | 45 cm | 766€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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| + | Voigtlander 50mm f/2 APO-LANTHAR ASPH | 50mm | f/2 | 364g | 63 x 61 mm | 45 cm | 781€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
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Dein 50 mm-Objektiv auswählen – welche Kriterien beachten?
Wie in meinem Artikel über die besten 24-mm- und 35-mm-Objektive für Sony-Kameras erwähnt, werde ich nicht alles wiederholen, was ich in dem über die Wahl eines Objektivs geschrieben habe. Dennoch erschien es mir offensichtlich, die technischen Aspekte zu nennen, die man bei der Auswahl dieser Objektivart berücksichtigen sollte.
Größte Blendenöffnung
Ich werde hier nicht über die Brennweite sprechen, da sich der Artikel einer festen Brennweite widmet. Die maximale Blendenöffnung ist daher meiner Meinung nach das wichtigste zu berücksichtigende Element.
Bei einem 50 mm haben Sie die Wahl zwischen maximalen Blendenöffnungen von f/1,2 (bei den neuesten Sony-Objektiven) und f/2,8 bei den weniger lichtstarken. Zur Erinnerung: Die Blende ist einfach die Zahl hinter dem „f/“ auf dem Objektivtubus. Man gewöhnt sich schnell daran, doch grundsätzlich gilt: Je kleiner die Zahl, desto lichtstärker das Objektiv (und umgekehrt). Vergessen Sie nicht, dass eine große Blende es Ihnen ermöglicht:
- Den Hintergrund (oder Vordergrund) stärker zu verwischen und Ihr Motiv besser hervorzuheben (größere Blende = mehr Unschärfe = geringe Schärfentiefe, einfach ausgedrückt).
- Schneller zu fotografieren. Denken Sie daran, dass die drei Belichtungsparameter miteinander verbunden sind (Blende, Verschlusszeit und ISO). Ein Objektiv, das bei f/2,8 statt f/4 öffnet, lässt doppelt so viel Licht auf den Sensor und ermöglicht Ihnen daher eine doppelt so kurze Verschlusszeit. Das ist einer der Gründe, warum man von „schnellen“ Objektiven spricht. Je größer die maximale Blendenöffnung, desto teurer ist das Objektiv,
- Ein zu starkes Erhöhen des ISO-Werts zu vermeiden. Wenn Sie bei f/2 statt f/2,8 fotografieren können (und damit doppelt so viel Licht auf den Sensor lassen), können Sie beispielsweise von ISO 6400 auf ISO 3200 heruntergehen.
Danach müssen Sie sich fragen, welchen Nutzen eine große Maximalblende bei einem 50 mm für Sie hat. Bei einem Weitwinkelobjektiv ist dieser Nutzen eher begrenzt, besonders wenn Sie zum Beispiel Landschaften fotografieren. Beim 50 mm hingegen ist eine große Blende äußerst hilfreich, etwa in der Porträtfotografie, um Motive freizustellen. Meiner Ansicht nach lohnt sich daher eine große Öffnung. Letztlich legt aber Ihr Budget die Grenze fest – und natürlich, was Sie fotografieren.
Wie bei den meisten Objektiven gilt: Je größer die Blendenöffnung Ihres 50 mm ist, desto schwerer, größer und teurer wird es.
Einsatzbereich
Einsatzbereich. Auch dies ist ein Punkt, den man berücksichtigen sollte, auch wenn er für mich bei einem 50 mm weniger ausschlaggebend ist. Mit einem Objektiv dieser Art können Sie praktisch alles fotografieren – vom Alltag über Porträts bis hin zu Haustieren im Garten oder Details im Haus. Letztlich würde ich sagen, dass eine große Blendenöffnung von Vorteil ist. Wenn Sie also ein Objektiv mit f/1,8 oder f/1,4 wählen können, das in Ihr Budget passt, tun Sie es!
Zoom oder Festbrennweite?
Sie müssen jetzt sicher schmunzeln, denn wir sprechen hier schließlich von einer Festbrennweite. Trotzdem stellen Sie sich vielleicht die Frage, ob Sie nicht doch ein Zoomobjektiv wählen sollten, das die 50-mm-Brennweite abdeckt, etwa ein 18-55 mm-Kit-Objektiv.
Da braucht man gar nicht lange drumherumreden: Ein 18-55 mm-Zoom wird niemals eine so große Blendenöffnung bieten wie ein festes 50 mm. Im besten Fall erreichen manche Zooms f/2,8. Eine größere Blende eröffnet jedoch deutlich mehr fotografische Möglichkeiten. Hinzu kommt, dass Zoomobjektive in der Regel länger und schwerer sind als ein 50-mm-Festbrennweitenobjektiv. Festbrennweiten sind immer lichtstärker.
Bildstabilisierung
Die meisten 50 mm verfügen nicht über eine optische Stabilisierung. Du kannst jedoch die große Blende und den kamerainternen Stabi vieler Sony-Gehäuse nutzen, um Verwacklungen zu minimieren.
Wetterschutz
Nicht alle der unten aufgeführten 50-mm-Objektive verfügen über eine wetterfeste Konstruktion. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Sie unter schwierigen Bedingungen fotografieren (Regen, Nebel, Sand, Schnee usw.) oder viel reisen. Nutzen Sie Ihr 50 mm hingegen nur bei schönem Wetter mitten am Tag, ist das meiner Meinung nach weniger entscheidend. Wie ich gern sage: „Wer mehr kann, kann auch weniger!“
Gewicht und Größe
Das sollten Sie berücksichtigen, wenn es Ihnen wichtig ist. Für mich macht ein Unterschied von 100 g oder 200 g kaum etwas aus, aber ich verstehe, dass dies je nach fotografischer Praxis ein bedeutender Faktor sein kann. Wenn Sie zum Beispiel wandern gehen und Ihre Ausrüstung mehrere Tage lang tragen müssen – warum nicht? Und wenn Sie bei einer Hochzeit stundenlang mit Kamera + Objektiv fotografieren, ist das genauso wichtig!
Manuell oder Autofokus?
Moderne AF-Objektive sind heute so gut, dass manuelle 50 mm meist nur für spezielle Anwendungen sinnvoll sind. Für Porträts oder dynamische Motive würde ich Autofokus vorziehen; bei Landschaften kann MF interessant sein.
Sony oder Dritthersteller?
Das ist beim Kauf eines Objektivs stets ein großes Dilemma. Es gibt immer Leute, die einem alles und das Gegenteil erzählen. Wie Sie sehen werden, ist es im APS-C-Bereich für mich kein Sony-Objektiv, das am empfehlenswertesten ist (sondern ein Sigma).
Umgekehrt kommt das beste 50-mm-Objektiv für eine Vollformatkamera von Sony. Allerdings sind die Preise der Sony-Objektive in der Regel sehr hoch und meiner Meinung nach nicht immer gerechtfertigt. Bei 50 mm gelten Sony-Objektive zwar oft als besser als Modelle von Drittherstellern, dennoch bekommen Sie ein Samyang oder Sigma für deutlich weniger Geld.
Damit bin ich am Ende dieses Artikels über die besten 50 mm für Sony. Ich hoffe, du hast jetzt mehr Klarheit für deine Wahl! Lass mich gern wissen, wie dir mein Ranking gefällt oder welche Erfahrungen du mit deinem 50 mm gemacht hast.
Bis bald mit einem neuen Artikel über Sony-Objektive. Lies bis dahin unseren Beitrag zu den besten Sony-Weitwinkelobjektiven!
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Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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