Beste spiegellose L-Mount-Kameras von Panasonic, Sigma und Leica
Letzte Aktualisierung : 04/05/2026
Im Jahr 2018 kündigte Panasonic an, Kameras mit Vollformatsensor entwickeln zu wollen. Bis dahin bot die Marke ausschließlich Micro-Four-Thirds-Kameras an. Zu diesem Thema empfehle ich unseren umfassenden Artikel, der alles Wissenswerte über Sensorgrößen erklärt. Als langjähriger Partner von Leica gab Panasonic außerdem bekannt, dass diese Vollformat-Spiegellosen in Zusammenarbeit mit der legendären deutschen Marke Leica und in Kooperation mit Sigma entstehen werden.
Diese Dreierallianz bringt allen Beteiligten Vorteile. Panasonic und Sigma profitieren vom von Leica entwickelten L-Mount, während Leica dank Panasonic und Sigma größere Sichtbarkeit im „Massenmarkt“ erhält (auch wenn sich das bekanntermaßen nicht auf die Preise auswirkt …). Alle drei Marken können zudem auf die bereits verfügbaren Leica-Objektive und die künftig von Panasonic und Sigma entwickelten Objektive zurückgreifen. Ich habe alle L-Mount-Objektive in einem separaten Artikel zusammengefasst.
Panasonic konnte bei den Micro-Four-Thirds-Objektiven auf die Unterstützung von Olympus bauen und musste in diesem Segment nicht sofort konkurrenzfähig sein, da spiegellose Kameras damals insgesamt weniger gefragt waren. Im Vollformat sieht das anders aus: Sony ist seit Langem etabliert, und Nikon sowie Canon kamen zeitgleich mit Panasonic mit voller Kraft auf den Markt.
Da Panasonic und Sigma keine APS-C-Kameras anbieten und die Leica-Modelle in diesem Format sehr teuer und im Handel eher selten sind, konzentriere ich mich hier vor allem auf Vollformatkameras.
- 25.06.2025 : Leica SL3-S
- 12.06.2025 : Panasonic S1 II E
- 11.06.2025 : Panasonic S1 II
- 04.06.2025 : Leica SL2
- 04.06.2025 : Leica SL3
Seit der Veröffentlichung dieser Seite habe ich einen neuen Beitrag online gestellt, der alle aktuellen L-Mount-Cine-Objektive auflistet.
Wenn Sie die Kameras auf dieser Seite mit denen anderer Marken im Detail vergleichen möchten, steht Ihnen unser eigenes, kostenloses Vergleichstool zur Verfügung. Probieren Sie es doch einfach mal aus!
Panasonic Vollformatkameras
Panasonic S1 II
Die Panasonic Lumix S1 II E präsentiert sich als eine wichtige Neuerung im Vollformat-Portfolio von Panasonic. Sie positioniert sich zwischen der S5 II und der S1 II, übernimmt die bewährte DNA der S5 II und bringt zugleich interessante Weiterentwicklungen. Herzstück ist ein 24,2-MP-Vollformatsensor in Kombination mit dem Venus Engine Prozessor, der detailreiche Fotos und beeindruckende 6K-Videos liefert. Dieses Gehäuse bietet die wesentlichen High-End-Technologien zu einem zugänglicheren Preis – daher das „E“ im Namen – ohne Abstriche bei der Verarbeitungsqualität oder dem Bedienkomfort.
Der Unterschied zum großen Bruder, der S1 II, liegt in der Ausrichtung. Während die S1 II mit ihrem teils gestapelten Sensor und Serienaufnahmen mit 70 Bildern pro Sekunde auf pure Geschwindigkeit setzt, verfolgt die S1 II E einen vielseitigeren und ausgewogeneren Ansatz. Sie bietet dennoch schnelle Serien mit 30 Bildern pro Sekunde, ein intelligentes Hybrid-Autofokussystem sowie einen Pre-Burst-Modus. Im Videobereich überzeugt sie mit 6K-Open-Gate-Aufnahme, zukünftiger Arri Log C3-Kompatibilität und dem 2,4:1-Cinemascope-Format ohne Crop. Damit ist sie eine ideale Wahl für Kreative, die eine zuverlässige Allround-Kamera suchen, ohne die maximale Leistung der S1 II zu benötigen.
| Merkmale | Visuell |
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In der Praxis begeistert die S1 II E durch ihre Handhabung. Panasonic hat hier das kompaktere Gehäuse der S5 II übernommen. Trotz des kleineren Formats bleibt die Verarbeitungsqualität erstklassig: Magnesiumlegierung, umfassende Abdichtung gegen Witterungseinflüsse und Kältefestigkeit bis –10 °C. Dazu kommen ein OLED-Sucher mit 5,76 Millionen Bildpunkten – einer der besten auf dem Markt – sowie ein voll schwenkbares Display, das sich sowohl für kreative Aufnahmen als auch für Vlogging eignet. Mit zwei Kartenslots (UHS-II SD und CFexpress), vollständiger Konnektivität (USB-C, HDMI in voller Größe, 5-GHz-WLAN, Bluetooth 5.0) und einer Bildstabilisierung im Gehäuse mit 8 Stufen bleibt die Kamera in nahezu jeder Situation äußerst leistungsfähig.
Unterm Strich vereint die Panasonic Lumix S1 II E die Kernleistungen einer modernen Kamera mit einem deutlich attraktiveren Preis als die S1 II. Zwar erreicht sie nicht die Höchstgeschwindigkeit des Topmodells, punktet jedoch mit beeindruckender Vielseitigkeit und demselben Bedienerlebnis. Für Fotografen und Videografen, die ein robustes, zuverlässiges und vielseitiges Werkzeug suchen, ohne gleich in die Spitzenklasse zu investieren, erweist sich die S1 II E als besonders kluge Wahl. Sie schafft eine nahezu perfekte Balance zwischen kreativen Ansprüchen und Zugänglichkeit.
Panasonic S1 II
Sechs Jahre nach dem S1 bringt Panasonic die Serie mit der Vollformatkamera S1 II mit 24,1 MP wieder ins Rampenlicht – diesmal mit einem neu entwickelten, teilgestapelten Sensor. Diese Architektur ermöglicht eine deutlich schnellere Auslesung, reduziert den Rolling-Shutter-Effekt erheblich und bietet eine elektronische Serienbildaufnahme mit 70 Bildern pro Sekunde über 2,6 Sekunden (≈ 185 RAW/HEIF). Die kürzeste Verschlusszeit im elektronischen Modus liegt bei 1/16.000 s, während der mechanische Verschluss weiterhin 1/8.000 s bei 10 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Trotz dieser Leistungssteigerungen ist das Gehäuse deutlich leichter geworden und wiegt nun 717 g – inklusive des neuen Akkus DMW-BLK22, der zudem eine etwas höhere Ausdauer bietet (≈ 310 Aufnahmen nach CIPA über den EVF, über 1000 im Eco-Modus).
Das visuelle Erlebnis bleibt auf hohem Niveau: ein OLED-Sucher mit 5,76 Millionen Bildpunkten und 120 Hz ohne Blackout, ergänzt durch ein vollständig schwenkbares 3-Zoll-Display mit 1,84 Millionen Bildpunkten. In Sachen Ergonomie überzeugt die Kamera mit einem PASM-Wahlrad auf der Oberseite, einem Schalter für Foto/Video/S&Q sowie einem automatisch schließenden Verschlussmechanismus beim Ausschalten. Der doppelte Speicherkartenslot kombiniert CFexpress Typ B für extrem schnelle Datenraten mit SD UHS-II für Vielseitigkeit – aufladbar über USB-C (externer Lader im Lieferumfang enthalten). Der Sensor bietet Dual Native ISO 800/8000, einen Dynamikumfang von bis zu 15 Blendenstufen (im Boost-Modus) und eine 5-Achsen-Stabilisierung mit einer Kompensation von bis zu 8 Blendenstufen.
| Merkmale | Visuell |
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Für Action konzipiert, bietet die S1 II eine Pre-Burst-Aufnahme von 1,5 Sekunden, einen Pixel-Shift-Modus mit 96 MP, der sogar aus der Hand nutzbar ist, sowie einen praktisch lautlosen Verschluss – ideal für Studio- oder Setaufnahmen. Der hybride Autofokus aus Kontrast- und Phasenerkennung umfasst 779 Messfelder, die 100 % des Bildfelds abdecken, mit Erkennung von Menschen, Tieren und Fahrzeugen sowie einem speziellen „Urban Sports“-Modus. In Kombination mit dem teilgestapelten Sensor ist der Rolling-Shutter-Effekt selbst bei schnellen Bewegungen nahezu eliminiert, und Serienaufnahmen werden dank des schnellen Pufferspeicherleerens in wenigen Sekunden auf CFexpress-Karten geschrieben.
Auch im Videobereich legt die Kamera nochmals zu: Im Vollsensor-Modus sind 6K mit 30 fps im offenen 3:2-Format oder 5,1K mit 60 fps möglich – beide intern in 10 Bit. Der Body unterstützt internes Apple ProRes RAW mit 5,8K bei 30p (1,9 Gb/s) ohne externen Monitor, nimmt in 4K mit 120 fps (Crop 1,24×) sowie im CinemaScope-Format 2,4:1 bis 60p auf. Hinzu kommen Floating-Point-Audio in 32 Bit, Bluetooth-Timecode, direkte Aufzeichnung auf USB-C-SSDs und professionelle Tools wie Falschfarben und Waveform-Monitor. LUTs sowie Log-Profile (V-Log/V-Gamut oder ARRI LogC3 – letzteres per kostenpflichtigem Update) lassen sich über die Lumix Lab App laden, während die „Active“-Stabilisierung ohne Crop das Filmen aus der Hand erleichtert. Spitzenleistungen, die auch einen – zugegeben – recht hohen Einstiegspreis rechtfertigen!
Panasonic S1R II
Die im März 2025 vorgestellte Panasonic Lumix S1R II erscheint sechs Jahre nach ihrer Vorgängerin und bringt eine umfassende Frischzellenkur mit. Sie bleibt dem Geist der L-Mount-Vollformatreihe treu und vereint Robustheit mit moderner Technik. Das Gehäuse ist wetterfest abgedichtet und bietet eine 5-Achs-Stabilisierung mit bis zu 8 Stufen Ausgleich sowie zwei Kartenslots (SD UHS-II und CFexpress Typ B). Der OLED-Sucher mit 5,76 Mio. Punkten ermöglicht in jeder Situation eine klare, präzise Bildkontrolle.
Panasonic setzt auf einen 44.3-MP-BSI-CMOS-Sensor – weniger Megapixel als beim Vorgänger, aber vorteilhaft für ein besseres Rauschverhalten und einen flüssigeren Workflow. Die Empfindlichkeit reicht von ISO 80 bis 51 200 (erweiterbar auf ISO 102 400), was auch Aufnahmen bei wenig Licht erleichtert. Der neue L²-Prozessor beschleunigt die Datenverarbeitung und reduziert Bildrauschen.
| Merkmale | Visuell |
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Die im März 2025 vorgestellte Panasonic Lumix S1R II erscheint sechs Jahre nach ihrer Vorgängerin und bringt eine umfassende Frischzellenkur mit. Sie bleibt dem Geist der L-Mount-Vollformatreihe treu und vereint Robustheit mit moderner Technik. Das Gehäuse ist wetterfest abgedichtet und bietet eine 5-Achs-Stabilisierung mit bis zu 8 Stufen Ausgleich sowie zwei Kartenslots (SD UHS-II und CFexpress Typ B). Der OLED-Sucher mit 5,76 Mio. Punkten ermöglicht in jeder Situation eine klare, präzise Bildkontrolle.
Panasonic setzt auf einen 44,3-MP-BSI-CMOS-Sensor – weniger Megapixel als beim Vorgänger, aber vorteilhaft für ein besseres Rauschverhalten und einen flüssigeren Workflow. Die Empfindlichkeit reicht von ISO 80 bis 51 200 (erweiterbar auf ISO 102 400), was auch Aufnahmen bei wenig Licht erleichtert. Der neue L²-Prozessor beschleunigt die Datenverarbeitung und reduziert Bildrauschen.
Panasonic S5D
Seit Oktober 2024 ist die Panasonic Lumix S5D erhältlich und positioniert sich als preisgünstige Vollformat-Spiegellose. Vereinfacht gesagt übernimmt sie alle Stärken der beliebten Lumix S5: einen stabilisierten 24,2-MP-Sensor, den Venus-Engine-Prozessor und einen OLED-Sucher mit 2,36 Mio. Punkten. Der Autofokus basiert weiterhin auf dem DFD-System und deckt nun einen größeren Bereich ab. Die Serienbildrate beträgt 5 B/s mit AF-Nachführung – moderat und unter vielen neueren Modellen.
Videoseitig zeichnet sie 4K mit 60 fps (APS-C-Crop) oder 4K 30 fps ohne Crop auf und unterstützt V-Log/V-Gamut. Per externem Recorder sind sogar 5.9K 30 fps möglich. Die Akkulaufzeit liegt laut CIPA bei etwa 450 Aufnahmen über das Display bzw. 430 über den Sucher. Das wetterfeste Gehäuse macht sie einsatzbereit bei nahezu allen Bedingungen.

Oft wird die Kamera im Kit mit einem 18–40 mm f/4.5–6.3 angeboten. Sie richtet sich an Content-Creator und Videograf*innen, die eine leistungsfähige, aber günstige Vollformat-Spiegellose suchen. Trotz ihres leichten, kompakten Designs bietet sie solide Foto- und Videoleistung.
Allerdings konkurriert die S5D direkt mit der Lumix S5 II, die zum ähnlichen Preis einen moderneren Autofokus bietet. Der größte Trumpf der S5D bleibt damit ihr ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis – ideal für ambitionierte Amateure und preisbewusste Videografinnen.
Panasonic S9
Die im Mai 2024 vorgestellte Panasonic Lumix S9 ist eine besonders kompakte und leichte Vollformat-Spiegellose. Sie verfügt über einen stabilisierten 24,2-MP-Sensor, 779-Punkt-Autofokus und 6K-Video mit 30 p. Anstelle eines elektronischen Suchers besitzt sie ein klappbares Touch-Display. Die Stabilisierung gleicht bis zu 6,5 EV aus, und die Serienbildrate erreicht schnelle 30 B/s.
Beim Design setzt Panasonic auf Minimalismus: Ein ausgeprägter Griff fehlt, was die Handhabung mit großen Objektiven erschwert. Videograf*innen freuen sich über 4:2:2-10-Bit-Aufzeichnung und einen digitalen Zoom bis 3,1×; allerdings ist die Aufnahmezeit beschränkt – 10 Minuten in 6K und 15 Minuten in 4K.
| Merkmale | Visuell |
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Die Bedienung richtet sich gezielt an Content-Creator und soll besonders intuitiv sein. Die Lumix-Lab-App erlaubt das Anwenden und Übertragen von LUTs direkt auf die Kamera. Dank ihrer Kompaktheit eignet sich die S9 ideal für Reisen, Street-Fotografie oder Vlogging.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Panasonic S9 als direkter Konkurrent der Sony A7C II gelten kann, dabei jedoch kompakter ist als die Lumix S5 II. Wenn Sie nach einer leicht zu transportierenden spiegellosen Kamera mit guter Konnektivität suchen, dürfte die S9 genau richtig für Sie sein! Natürlich ist sie weniger gut ausgestattet als die S5 II und weist einige Einschränkungen auf.
Panasonic S5 II und S5 II X
Endlich! Anfang 2023 kündigte Panasonic seine S5 II und S5 IIx an und entschied sich endlich, die Technologie zu integrieren, auf die man bei Panasonic seit Jahren wartet: einen Phasendetektions-Autofokus. Seit seinen ersten Micro-4/3-Hybridkameras von 2008 setzte Panasonic nämlich ausschließlich auf einen kontrastbasierten AF, der direkt auf dem Sensor arbeitet. Dieser ist präzise und sogar recht schnell. Die neuesten Panasonic-Kameras beweisen es, denn sie haben das Konzept sehr weit getrieben (zwangsläufig, da es der einzige AF in ihren Kameras war). Dennoch blieb er sehr unbeständig, da er stark pumpte und wegen des fehlenden Kontrasts bei wenig Licht weniger effizient war. Im Gegensatz dazu nutzen die anderen spiegellosen Marken seit mehreren Jahren Phasen- zusammen mit Kontrastdetektion. Tatsächlich verwendeten DSLR-Kameras bereits seit 1985 eine Phasendetektion, was ohnehin notwendig war, da der Sensor bei einem optischen Sucher nichts sehen kann, wenn ein Spiegel davorliegt und somit keinen Kontrast erkennt. In der Filmfotografie war der Sensor nicht digital, daher bestand keine Gefahr bei der Kontrastmessung.
Wenn wir viele Gemeinsamkeiten zwischen der S5 II und ihrer Vorgängerin feststellen, so ist der Phasendetektions-AF doch die größte Neuerung – wenn auch nicht die einzige. Die Serienbildrate mit elektronischem Verschluss liegt nun bei 30 B/s, was sie hinter die Canon R6 II mit ihren 40 B/s stellt, aber vor alle anderen Kameras dieser Preisklasse. Bedenken Sie jedoch, dass bei Sensoren ohne gestapelten Speicher wie in R6 II, A7 IV oder Z6 II die Nutzung des elektronischen Verschlusses unerwünschte Effekte wie Verzerrungen, Banding und Rolling-Shutter verursacht. Der EVF verbessert sich in der Auflösung und erreicht mit 3,68 Mio. Punkten das Niveau der anderen Kameras derselben Preisklasse, bei einer 0,78-fachen Vergrößerung – somit ähnlich wie A7 IV und Z6 II. Nur Canon bietet mit 0,76-fach etwas weniger Komfort, doch in der Praxis ist der Unterschied gering. Auch der rückwärtige Bildschirm gewinnt an Auflösung. Er nutzt den 24-MP-Sensor der S5, was die übliche Auflösung für Kameras dieser Art ist, da lediglich die A7 IV mit 33 MP mehr bietet. Sein ISO-Empfindlichkeitsbereich reicht nativ von 100 bis 51 200 ISO, ebenfalls typisch für heutige Vollformatkameras dieser Art.
Der Sensor ist stabilisiert und äußerst effizient, eine Disziplin, in der die Marke bestens bekannt ist. Die mechanische Serienbildrate erreicht 9 B/s, allerdings nur im AF-S-Modus, und sinkt im AF-C-Modus auf 7 B/s. Auch daran ist Panasonic gewöhnt. Der AF – die wichtigste Weiterentwicklung dieser S5 II – zeigt sich mit neuer Motiverkennung deutlich komfortabler als beim Vorgänger und liegt, auch wenn er noch nicht ganz an die aktuellen Spitzenreiter Sony und Canon heranreicht, nicht weit dahinter und schlägt Nikon ein wenig. Nikon hat bislang noch nicht beschlossen, Teile des Z9-AF in seine Z6- und Z7-Reihe zu übernehmen. Wenn dies geschieht, wird man die Verbesserung beobachten müssen, denn die Z9 ist sehr hoch bewertet.
Details der Panasonic S5 II
| Merkmale | Visuell |
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Details der Panasonic S5 II X
| Merkmale | Visuell |
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Was Video betrifft, enttäuscht Panasonic selten, da das Unternehmen in diesem Bereich über großes Know-how verfügt. Man kann daher auf alle exklusiven Video-Funktionen von Panasonic zählen, etwa Waveform-Anzeige oder LUT-Vorschau, sowie viele weitere Optionen, die das Filmen erleichtern. Die S5 II bietet Aufnahmen bis 6K; 4K 50/60p ist jedoch weiterhin um den Faktor 1,5 gecroppt, wie bei der Z6 II und A7 IV. Nur die R6 in diesem Segment ist von diesem Crop nicht betroffen; das verhindert Überhitzung, erleichtert Korrekturen und ermöglicht eine leistungsstärkere digitale Stabilisierung, bleibt aber dennoch bedauerlich.
Die Standard-Akkulaufzeit ist nicht überragend. Sie liegt hier deutlich hinter Sony, doch bietet Panasonic bei den meisten seiner etwas höherklassigen Kameras sehr effektive Energiesparoptionen, die sie vervielfachen – und die S5 II gehört dazu. Schließlich setzte Panasonic bei den Speicherkartensteckplätzen weiterhin auf SD-Karten, während einige Mitbewerber bereits mindestens einen schnelleren CFexpress-Schacht einführen, insbesondere für hochauflösende und hochfps-Videoaufnahmen. 6K-Aufzeichnungen der S5 II erfolgen extern über einen Recorder.
Die S5 II X, die etwa sechs Monate später für 2 600 € erscheint, ist in den meisten Punkten identisch. Sie richtet sich insbesondere an Nutzer, die in ProRes oder RAW filmen und live streamen möchten, und ist somit für eine spezielle Zielgruppe gedacht. Darin liegt meiner Meinung nach die große Stärke der S5 II: Indem Panasonic einige Video-Optionen wegließ, die nur wenige verwenden (oder die zu noch spezialisierteren Kameras führen), konnte sie zu einem sehr attraktiven Preis angeboten werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Strategie, zwei getrennte Kameras statt einer herzustellen, langfristig auszahlt.
L-Mount Leica Vollformatkameras
Hier sind die einzigen beiden Vollformat-Leica-Kameras, die den L-Mount verwenden. Nicht zu verwechseln mit M-Mount-Leica-Kameras wie der Leica M10 und M11.
LEICA SL2 und SL2-S
Zwei weitere Kameras mit sehr ähnlichen Eigenschaften, da sie physisch Klone mit denselben Abmessungen und demselben Gewicht sind. Ihr AF ist identisch, ebenso der elektronische 5,76MP-Sucher, die Akkulaufzeit von 370 Aufnahmen und die nahezu gleiche Serienbildrate.
Sie unterscheiden sich erneut durch ihren Sensor: 24MP für die SL2-S bis ISO 100 000, während die SL2, die früher erschien, 46,7MP bis ISO 50 000 bietet. Beide sind stabilisiert. Beide liefern 4K 60p, doch die SL2 schafft bis zu 5K 30p und 180p in Full HD. Vielleicht von Panasonic inspiriert, scheint Leica mit der SL2-S einen eher fotoorientierten Body und mit der SL2 einen videoorientierten anbieten zu wollen.
Offensichtlich ist der andere Hauptunterschied der Preis, denn die SL2-S liegt bei 4 600 €, bereits hoch selbst für Vollformat, während die SL2 über 6 000 € kostet. Wenn Leica eine Legende ist, kann man sagen, dass auch ihre Preise legendär sind!
Sigma Vollformatkameras
Sigma BF
Im März 2025 sorgte Sigma mit der Ankündigung der Sigma BF für Aufsehen: Eine spiegellose Vollformatkamera, die sich stark von aktuellen herkömmlichen Modellen unterscheidet. Die aus einem einzigen Aluminiumblock gefertigte 24,6-MP-Kamera besticht durch ihr sehr schlankes und minimalistisches Design. Es vereint Leichtigkeit – die Kamera wiegt 446 g mit dem Akku BP-81 – und Robustheit und zeugt von einem hohen Maß an Fachkompetenz, das (nach Meinung einiger) mit der akribischen Ästhetik von Apple vergleichbar ist. Sie hat die Besonderheit, dass sie keinen Speicherkartenslot hat, sondern stattdessen über 230 GB internen Speicher verfügt.
Die Benutzeroberfläche der Sigma BF ist äußerst einfach gestaltet. Nur drei Tasten, ein Drehrad und der Auslöser steuern die wichtigsten Einstellungen wie Verschlusszeit, Blende, ISO, Belichtungskorrektur und die 13 Farbmodi. Diese werden auf einem fest eingebauten 2,1-Megapixel-Touchscreen mit einer Diagonale von 8 cm angezeigt. Diese von mobilen Anwendungen inspirierte, minimalistische Gestaltung bietet eine sehr intuitive und schnelle Bedienung mit integrierten Farbmodi, die die kreativen Möglichkeiten erweitern und das Fotografieren erleichtern.
| Merkmale | Visuell |
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Im Herzen der Kamera arbeitet ein 24,6-Megapixel-Vollformatsensor, der in Kombination mit einem hybriden Phasen- und Kontrast-Autofokus eine hervorragende Erkennung von Gesichtern, Tieren und sich bewegenden Objekten gewährleistet. Auch beim Video enttäuscht die Sigma BF nicht: Sie bietet 6K-Aufnahme bei 30 fps und L-log-Unterstützung, was den großen Dynamikbereich des Sensors betont – auch wenn die Stabilisierung rein elektronisch bleibt. Die (zugegebenermaßen enttäuschende) Serienbildrate von 8 fps und der Puffer für 350 RAW-Dateien sind ein Kompromiss zwischen Kompaktheit und Leistung.
Durch den Verzicht auf überflüssige Anschlüsse – ein einziger USB-C-Port dient sowohl der Verbindung als auch dem Laden – positioniert sich die Sigma BF als Lieblingskamera für Fotografen, die ein diskretes, leichtes und elegantes Gerät suchen. Diese Wahl, gepaart mit dem Fehlen eines Suchers und einer reduzierten Ergonomie, bestätigt Sigmas mutigen Schritt, die Dinge aufzurütteln. Diese Kamera wird besonders Fotografen ansprechen, die einen schönen, leichten Body suchen, der sich beispielsweise perfekt für Reisen eignet, alles in einem mehr als eleganten Stil!
SIGMA fp und fp L
Nach dem Einstieg von Sigma in die L-Mount-Allianz entschied man sich, neue spiegellose Kameras mit diesem Anschluss herauszubringen, um von der Leica-Expertise und den Leica/Panasonic-Objektiven zu profitieren. Man brachte daher originelle, eher videolastige Kameras heraus, die von sich behaupten können, die leichtesten und kompaktesten in diesem Format zu sein. Die beiden Kameras sind physisch identisch und wiegen gleich viel. Dennoch gibt es einige relativ wichtige Unterschiede zwischen beiden Modellen.
Der erste Unterschied ist natürlich der Sensor, 24,6 MP ohne Tiefpassfilter in der Sigma fp und 60 MP mit Tiefpassfilter in der fp L (eine sehr überraschende Wahl). Die fp verfügt nur über einen kontrastbasierten AF und eine Serienbildrate von 18 B/s, während die fp L einen hybriden Phasen/Kontrast-AF besitzt, aber eine geringere Serie von 10 B/s. Auch das ist etwas überraschend, da eine höhere Serienbildrate mit einem schnelleren Hybrid-AF interessanter wäre.
Details der Sigma FP
| Merkmale | Visuell |
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Details der Sigma FP L
| Merkmale | Visuell |
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Obwohl sie offenbar auf Video ausgelegt sind, bieten sie kein 4K 60p. Auch einen integrierten elektronischen Sucher haben sie nicht; man muss den EVF-11 separat für 650 € erwerben (manchmal als Paket mit dem Gehäuse für 500 € erhältlich).
Beide Kameras kosten rund 2 000 €, was für diese Marke zwar ein guter Preis zu sein scheint, aber die Konkurrenz in diesem Segment ist sehr hart und bietet umfassendere Leistungen.
Ältere Panasonic Vollformatkameras
PANASONIC S5
Die S5 ist wahrscheinlich die interessanteste der Panasonic Vollformatkameras, konkurriert direkt mit der Sony A7III/A7C, der Nikon Z6 und der Canon R6. Wie Sony und Nikon verfügt sie über einen 24MP stabilisierten Sensor, jedoch mit der Besonderheit, dass kein Tiefpassfilter vorhanden ist, was ein höheres Maß an Details ermöglicht. Die einzige andere Marke, die ihn bei einem Sensor dieser Größe und Auflösung entfernt hat, ist … Leica! Ihre Serienbildrate von 7 B/s ist im Vergleich zu Sonys 10 oder Canons 20 nicht die schnellste, sollte jedoch außerhalb der Action-Fotografie kaum einschränken. In diesem Zusammenhang verfügt ihr AF über 225 AF-Punkte, aber Panasonic verwendet eine reine Kontrasttechnologie, was sie nicht zur idealen Marke für das „Sport“-Segment macht. Ihr ISO-Bereich reicht von ISO 100 bis 51 200 und bietet ein natives Dual-ISO, das dem Sensor bei ISO 640 und 4 000 einen Schub verleiht.
| Merkmale | Visuell |
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Im Vergleich zu den zuvor veröffentlichten S1-Modellen hat Panasonic auf die Kritiken reagiert und das Design überarbeitet, um ein kompakteres und leichteres Gehäuse anzubieten, das dem entspricht, was die Konkurrenz in dieser Kategorie bietet. Sie verfügt außerdem über alle aktuellen Konnektivitätsfunktionen, WLAN und Bluetooth, und ermöglicht Filmaufnahmen in 4K 60p mit 1,5-fachem Crop sowie Full HD 180p. Darüber hinaus bietet sie einen High-Definition-Fotomodus, mit dem unter idealen Bedingungen (Stativ und unbewegtes Motiv) 96 MP-Aufnahmen möglich sind. Der elektronische Sucher beginnt mit seinen 2,36 MP, hinter der Konkurrenz zurückzubleiben, bleibt aber auf gutem Niveau. Die Akkulaufzeit von 470 Aufnahmen ist im Vergleich zu Nikon und Canon ordentlich, aber nicht so gut wie bei Sony.
Ihr Preis von unter 2 000 €, mit regelmäßig attraktiven Rabatten, macht sie meiner Meinung nach zu einer der besten aktuellen Kameras.
PANASONIC S1 und S1R
Ich habe hier die S1 und S1R zusammengefasst, weil sie ein sehr ähnliches technisches Datenblatt haben, obwohl sie zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Meiner Meinung nach stellen ihre Abmessungen und ihr Gewicht wichtige Nachteile im Vergleich zu den Mitbewerbern dar. Beide Kameras haben denselben AF wie die S5 und teilen sich denselben 5,76MP-Sucher, dieselbe Serienbildrate von 9 B/s, dieselbe Akkulaufzeit von 360 Aufnahmen und bieten 4K 60p. Sie verfügen außerdem beide über einen stabilisierten Sensor.
Was die beiden Kameras unterscheidet, sind: die Auflösung des Sensors – die S1 bietet 24MP Bilder (High-Definition-Modus mit 96MP) mit einem Bereich von 100 bis 51 200 ISO nativ, während die S1R 47MP Bilder (High-Definition mit 187MP) mit einem Bereich von 100 bis 25 600 ISO bietet; 4K 60p ohne Crop bei der S1 und ein 1,5-facher Crop bei der S1R; der Preis der S1R, der 50 % höher liegt als der der S1.
Details der Panasonic S1
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Details der Panasonic S1R
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Wenn die S1 mit ihrem Preis von 2 400 € attraktiv sein kann, machen ihre physischen Eigenschaften und ihr kontrastbasierter, bei wenig Licht langsamerer AF sie weniger interessant als einige Konkurrenten wie die Sony A7R IIIa oder die Canon R6. Die S1R hat all diese Nachteile ebenfalls und kostet zusätzlich 3 600 €. Auch hier erscheinen mir die A7R IIIa oder sogar die A7R IVa beziehungsweise die Nikon Z7 II als bessere Wahl.
PANASONIC S1H
Die Eigenschaften der S1H hätten mich dazu bewegen können, sie zusammen mit der S1 und S1R zu gruppieren, aber sie ist etwas stärker auf Video ausgerichtet und einige ihrer Merkmale lassen sie ausreichend hervorstechen, um ihr einen eigenen Abschnitt zu widmen. Obwohl sie dieselbe Auflösung und denselben nativen ISO-Bereich wie die S1 bietet, verfügt sie nicht über denselben Sensor, da Panasonic sich entschieden hat, einen Tiefpassfilter hinzuzufügen. Für die Fotografie reduziert dieser Filter zwar die Detailmenge, die das Objektiv liefern kann, doch für Video ist er besonders interessant, um Moiré (wiederholte Muster, die sich überlagern) zu reduzieren.
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
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Als Videospezialist bietet sie selbstverständlich 4K 60p, aber auch leicht höhere Auflösungen (6K 24p), eine beeindruckende Anzahl an Bildraten und Formaten und natürlich eine Sensorstabilisierung. Wenn Sie das zusätzliche Gewicht und die zusätzlichen Millimeter im Vergleich zu der bereits imposanten S1 und S1R für den professionellen Videoeinsatz akzeptieren, kann die S1H eine ausgezeichnete Wahl sein.
Außerdem verfügt sie über denselben AF, dieselbe Serienbildrate und denselben 5,76MP-Sucher wie die anderen S1-Modelle sowie über denselben Preis von 3 600 € wie die S1R.
Vergleichstabelle der Eigenschaften
Hier sind alle Hauptmerkmale der oben genannten Kameras.
| Fotogehäuse | Definition | Bildstabilisierung | Gewicht | Abmessungen | Serienbildrate (elektr.) | Video | Akkulaufzeit (Sucher) | Akkutyp | Preis approx. | Wiederverkäufer |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Panasonic S5 | 24.2 Mp | JA | 714g | 133 x 97 x 82 mm | 7B/s | 4K UHD 60B/s | 470 Bilder | DMW-BLK22 | 1 350€ | Amazon |
| Panasonic S5 II | 24 Mp | JA | 740g | 134 x 102 x 90 mm | 30B/s | 6K 30B/s | 370 Bilder | DMW-BLK22 | 1 399€ | Amazon |
| Panasonic S1 | 24.2 Mp | JA | 1021g | 149 x 110 x 97 mm | 9B/s | 4K UHD 60B/s | 380 Bilder | DMW-BLJ31 | 1 500€ | Amazon |
| Panasonic S1R | 47.3 Mp | JA | 1016g | 149 x 110 x 97 mm | 9B/s | 4K UHD 60B/s | 340 Bilder | DMW-BLJ31 | 3 400€ | Amazon |
| Panasonic S1H | 24.2 Mp | JA | 1164g | 151 x 114 x 110 mm | 9B/s | 6K 24B/s | 380 Bilder | DMW-BLJ31 | 3 600€ | Amazon |
| Panasonic S5 II X | 24.2 Mp | JA | 740g | 134 x 102 x 90 mm | 30B/s | 6K 30B/s | 370 Bilder | DMW-BLK22 | 1 699€ | Amazon |
| Panasonic S9 | 24.2 Mp | JA | 486g | 126 x 74 x 47 mm | 30B/s | 6K 30B/s | - | DMW-BLK22 | 1 700€ | Amazon |
| Sigma FP | 24.6 Mp | NEIN | 422g | 113 x 70 x 45 mm | 18B/s | 4K UHD 30B/s | - | BP-51 | 1 819€ | Amazon |
| Sigma FP L | 61 Mp | NEIN | 427g | 113 x 70 x 45 mm | 10B/s | 4K UHD 30B/s | - | BP-51 | 2 299€ | Amazon |
| Panasonic S5D | 24.2 Mp | JA | 714g | 133 x 97 x 82 mm | 7B/s | 4K DCI 60B/s | 430 Bilder | DMW-BLK22 | 2 099€ | |
| Panasonic S1R II | 44.3 Mp | JA | 795g | 134 x 102 x 92 mm | 40B/s | 8K UHD 30B/s | 280 Bilder | DMW-BLK22 | 3 199€ | Amazon |
| Sigma Bf | 24.6 Mp | NEIN | 446g | 130 x 73 x 37 mm | 8B/s | 6K 30B/s | - | BP-81 | 2 339€ | Amazon |
| Leica SL2 | - | - | - | - | - | - | - | - | 5 400€ | Amazon |
| Leica SL3 | - | - | - | - | - | - | - | - | 6 800€ | |
| Panasonic S1 II | 24.1 Mp | JA | 717g | 134 x 102 x 92 mm | 70B/s | 6K 30B/s | 370 Bilder | DMW-BLK22 | 3 499€ | Amazon |
| Panasonic S1 II E | 24.1 Mp | JA | 712g | 134 x 102 x 92 mm | 30B/s | 6K 30B/s | 340 Bilder | DMW-BLK22 | 1 999€ | Amazon |
| Leica SL3-S | - | - | - | - | - | - | - | - | 5 190€ |
Welche L-Mount spiegellose Kamera wählen?
Wie ich bereits früher in diesem Artikel erwähnt habe, gibt es drei große Marken von L-Mount-Kameras, zwischen denen Sie wählen können: Leica, Sigma und Panasonic. Leica-Kameras sind für ihre Verarbeitungsqualität und ihr Design bekannt und richten sich tendenziell an wohlhabende Amateure mit einer Leidenschaft für schöne Werkzeuge. Wenn Ihr Ziel also darin besteht, in die Welt des L-Mount einzutauchen, ohne ein Vermögen auszugeben, sind dies eindeutig nicht die ersten Kameras, die ich empfehlen würde.
Wenn Sie Anfänger sind oder ein begrenztes Budget haben, sollten Sie sich Modelle wie die S5D ansehen. Diese Kamera basiert auf der S5, ist aber eine neuere Version und ein würdiger Ersatz für ihren mittlerweile etwas betagten Vorgänger, der seinerseits von der S5D und dann der S5 II ersetzt wurde. Die S9 ist etwas teurer, bleibt aber eine interessante Option, wenn Sie eine kompakte und leichte Kamera mit hervorragenden Funktionen suchen. Auch die Sigma FP ist eine Überlegung wert, auch wenn ihre Leistung langsam nachlässt und ihre Funktionen im Vergleich zu neueren Kameras etwas veraltet erscheinen.
Für eine ausgewogenere und vielseitigere Kamera bietet die Panasonic S5 II dank ihrer physischen Eigenschaften und Robustheit ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses Modell überzeugt sowohl im Foto- als auch im Videomodus und stellt ein sehr schönes Update der ersten Version dar, die unter einem eingeschränkten Autofokus litt.
Für Videoprofis sind die Panasonic S1 II und S1H die ideale Wahl. Die S1 II übernimmt das robuste Gehäuse der S1, bringt aber zahlreiche Modernisierungen mit sich: einen reaktionsschnelleren Vollformatsensor mit 24 MP, den hybriden Autofokus der S5 II, aktive Kühlung sowie Videoaufnahmen bis zu 6K mit 60p (4K mit 120p). Sie gehört aktuell zu den besten Optionen im Hinblick auf Preis-Leistungs-Verhältnis für hybride Content-Creator und bietet dabei deutlich mehr Vielseitigkeit als die ursprüngliche S1.
Im März 2025 brachte Panasonic die S1R II auf den Markt, die nun als Maßstab für High-End-Kameras gilt. Mit voller Leistung und der Fähigkeit, sehr hohe Auflösungen zu liefern, erfüllt sie perfekt die Bedürfnisse von Profis, die das ultimative Maß an fotografischer Qualität suchen.
Schließlich ist die Sigma BF ebenfalls eine ausgezeichnete Option, wenn Sie eine Kamera mit elegantem, leichtem und kompaktem Design und großartigen Funktionen suchen. Allerdings bedeutet das Fehlen eines Suchers und eines integrierten Bildstabilisierungssystems (IBIS), dass sie nicht für jeden geeignet ist.
Um herauszufinden, was andere Marken zu bieten haben, lade ich Sie ein, die Artikel über Sonys E-Mount-Kameras, Nikons Z-Mount-Kameras und Canons RF-Mount-Kameras zu lesen.
Bis bald,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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