Fujifilm APS-C spiegellose Kameras
Letzte Aktualisierung : 04/05/2026
In diesem Artikel werde ich über Fujifilm spiegellose Kameras sprechen. Die 1934 gegründete Fujifilm ist eine traditionsreiche Fotomarke, die sich in der Filmära dank ihrer geschätzten und wiedererkennbaren Filme einen soliden Ruf aufbaute. Mit dem Aufkommen der Digitalfotografie trat die Marke zunächst etwas in den Hintergrund, bis 2011 die X100 erschien, eine Experten-Kompaktkamera mit APS-C-Sensor.
Noch im selben Jahr brachte Fujifilm seine spiegellosen Kameras mit dem neuen X-Bajonett heraus. Für APS-C-Sensoren konzipiert, entschied sich Fujifilm, sich ausschließlich auf dieses Format zu konzentrieren und hochwertiges Equipment anzubieten, während andere Marken wie Sony, Nikon und Canon dieses Format als Amateursegment betrachten (und dies weiterhin tun), als Sprungbrett zum Vollformat. Wenn dich diese Marke interessiert, haben wir gerade mit der Erstellung unseres ersten umfassenden Leitfadens über die besten Fujifilm-Weitwinkelobjektive begonnen.
Somit konnte Fujifilm ein zuvor unbesetztes Marktsegment erobern – mit relativ erschwinglichen Kameras, die zugleich leicht und kompakt waren, insbesondere im Vergleich zu DSLRs dieses Formats, und mit hochwertigen Objektiven, die solide gebaut sind und große Blendenöffnungen bieten. Ein solches Angebot war bei anderen Marken selten oder verlangte den Einsatz von Vollformat-Objektiven, was Gewicht, Größe und Preis erhöhte.
Seither haben diese Kameras ein großes Publikum gefunden, und Fujifilm hat nicht nur nostalgische Kundinnen, sondern auch Neueinsteigerinnen gewonnen, die die Kompetenz der Marke in puncto Ergonomie und JPEG-Verarbeitung schnell zu schätzen wussten. Dabei musste Fujifilm besonders aufmerksam sein, denn damals konnten nur wenige Programme ihre RAW-Dateien verarbeiten – was ihrem Verdienst keinen Abbruch tut, zumal die Möglichkeit, Filmsimulationen direkt in der Kamera zu erzeugen, von nur wenigen Marken angeboten wird. Fujifilm hat sein Kamerasortiment zudem erweitert, das wir uns nun genauer ansehen. Wenn du den Kauf einer Fujifilm-Kamera erwägst, wirf gern einen Blick auf alle verfügbaren X-Mount-Objektive.
Falls du noch zögerst, eine APS-C-Kamera zu kaufen: Canon hat gerade seine ersten beiden Canon RF APS-C-Kameras herausgebracht.
- 28.10.2025 : Fujifilm X-T30 III
- 15.06.2025 : Fujifilm X-E5
Interessierst du dich für Fujifilm? Überlegst du, eine Kamera zu kaufen? Schau dir unbedingt an, welche Makro-Objektive die Marke anbietet!
Fujifilm APS-C spiegellose Kameras
Bevor wir die wichtigsten Funktionen jeder Kamera im Detail erklären, lade ich dich ein (insbesondere, wenn du auf der Suche nach einer Kamera bist), unseren umfassenden Artikel zu lesen, der alle Punkte erläutert, die du bei der Wahl deiner Digitalkamera beachten solltest.
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Fujifilm X-E5
Für Juni 2025 angekündigt, tritt die Fujifilm X-E5 die Nachfolge der X-E4 an und bringt einen deutlichen Fortschritt in der Reihe der kompakten spiegellosen Kameras von Fujifilm. Ihr „Retro“-Design erinnert an klassische Analogkameras, doch im Inneren steckt moderne Technik. Sie verfügt über einen 40,2 MP APS-C X-Trans CMOS 5 HR Sensor mit 5-Achsen-Bildstabilisierung, kombiniert mit dem X-Processor 5 – ein bereits in anderen Modellen bewährtes Duo. Diese Kombination sorgt für hervorragende Bildqualität mit feinen Details und großem Spielraum bei der RAW-Bearbeitung. Der native ISO-Bereich reicht von 125 bis 12.800 (erweiterbar auf 64–51.200), während die Serienbildgeschwindigkeit bei 8 B/s mechanisch und 13 B/s elektronisch liegt. Für Videoaufnahmen stehen 6,2K 30p und 4K 60p (mit Crop) zur Verfügung.
Die X-E5 behält die Vorteile ihrer Vorgängerin – kompakt und leicht – bei, bietet jedoch ein spürbar verbessertes Handling. Dazu zählen ein ausgeprägterer Griff für besseren Halt, ein 3-Zoll neigbares LCD sowie ein OLED-Sucher mit 2,36 Mio. Punkten, der die Bildgestaltung komfortabler macht. Neu ist außerdem ein Film-Simulationsrad, das direkten Zugriff auf 20 Farbprofile bietet, darunter Klassiker wie Classic Chrome, Acros und Reala Ace.
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Mit ihren Abmessungen von 124,9 x 72,9 x 39,1 mm und einem Gewicht von nur 445 g inklusive Akku eignet sich die Kamera perfekt für Street-Fotografie, leichte Reisen oder diskrete Reportagen. Ihre Vielseitigkeit wird durch das speziell für sie entwickelte neue Objektiv erweitert: das XF 23 mm f/2,8 R WR Pancake, kompakt und wetterfest, das sich hervorragend als täglicher Begleiter für Reise- und Alltagssituationen eignet.
Praktisch gesehen bietet die X-E5 den Charme der Fuji X100VI, jedoch mit der vollen Flexibilität des X-Mount-Systems. Das 425-Punkt-Autofokus-System in Kombination mit der integrierten Stabilisierung sorgt für schnelle und präzise Ergebnisse – egal ob bei statischen oder bewegten Motiven. Zwar liegt der Preis deutlich höher als beim X-E4, doch Fujifilm hat die Hauptschwächen der Vorgängergeneration behoben: fehlende Stabilisierung und eingeschränkter Autofokus. Damit präsentiert sich die X-E5 als kompakte, elegante und leistungsstarke Kamera, die sowohl in der Fotografie als auch im Video überzeugt.
Fujifilm X-M5
Die Fujifilm X-M5, die im Oktober 2024 erschien, läutet die Rückkehr kompakter spiegelloser Kameras im Fujifilm-Portfolio ein, vier Jahre nach der X-E4 (Veröffentlichung März 2021). Mit einem 26,1-MP-APS-C-Sensor und dem brandneuen X-Processor 5 vereint sie Leistung und Kompaktheit in einem nur 355 g schweren Gehäuse. Ihre kompakte Bauform ohne Sucher erinnert an die Philosophie der X100-Serie, bietet jedoch die Freiheit wechselbarer Objektive (X-Mount). Der schwenkbare 1,04-Mio.-Punkt-Bildschirm erleichtert Aufnahmen aus jedem Winkel – ein Plus für Vlogger*innen und Content-Creator.
Trotz ihrer geringen Abmessungen reagiert die X-M5 äußerst schnell: Eine elektronische Serienbildrate von 20 B/s hält rasante Momente präzise fest. Der native ISO-Bereich von 160 bis 12 800, erweiterbar auf 51 200, sorgt für Leistung bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen. Wie ihre Vorgängerin verfügt die X-M5 jedoch weder über Sensor-Stabilisierung noch über eine Wetterabdichtung – kostenbewusste Entscheidungen, um den Preis attraktiv zu halten. Das minimalistische Design ist zugleich elegant und funktional, mit intuitiver Bedienung und einer Ergonomie, die an klassische Fujifilm-Filmkameras erinnert.
| Merkmale | Visuell |
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Auch videoseitig überzeugt die Fujifilm X-M5 mit 6,2K-Aufnahme bei 30 fps – ein bemerkenswertes Novum in dieser Klasse. Zudem sind 4K mit 60 fps und Zeitlupe in Full HD mit bis zu 240 fps möglich. Zwar fehlt eine mechanische Stabilisierung, doch steht eine leistungsstarke digitale Stabilisierung zur Verfügung, wenn auch mit leichtem Schärfeverlust. Der X-Processor 5 optimiert darüber hinaus den Autofokus, der durch KI-Algorithmen unterstützt wird. Er verfolgt zuverlässig eine Vielzahl von Motiven – von menschlichen Gesichtern über Tiere und Fahrzeuge bis hin zu Insekten – und erleichtert dir so die Arbeit erheblich.
Schließlich bleibt die X-M5 dem Fujifilm-Erbe treu und bietet 20 Filmsimulationsmodi, darunter das jüngste REALA ACE für eine besonders naturgetreue Farbwiedergabe. Diese spiegellose Kamera vereint Kreativität, modernste Technik und Zugänglichkeit – ideal für alle, die täglich fotografieren.
Fujifilm X-T50
Die Fujifilm X-T50, vorgestellt im Mai 2024, erscheint fast drei Jahre nach ihrer Vorgängerin, der X-T30 II. Um sich ganz auf dieses Modell zu konzentrieren, entschied sich Fujifilm, keine X-T40 herauszubringen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist der neue 40,2-MP-APS-C-Sensor in Kombination mit dem X-Processor 5, der für eine nochmals gesteigerte Leistung sorgt. Ebenfalls bedeutend: ein UHS-II-SD-Kartenslot, der schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht – ideal für hochauflösende Dateien. Auch die Sucherauflösung wurde auf 2,36 Mio. Punkte erhöht. Das Gewicht stieg jedoch leicht auf 438 g, womit die Kamera etwas größer als ihre Vorgängerinnen ist.
Die Fujifilm X-T50 wartet mit deutlichen Verbesserungen bei Foto- und Videoqualität auf. Die Auflösung des Touchscreens wuchs leicht auf 1,84 Mio. Punkte, während die Videofunktion nun 6,2K bei 30 fps bietet und Videografinnen so mehr Spielraum gibt. Der ISO-Bereich wurde zudem nach unten erweitert und beginnt nun bei ISO 125. In puncto Leistung erreicht die Kamera eine beeindruckende elektronische Verschlusszeit von 1/180 000 s und eine elektronische Serienaufnahme von 20 B/s – ideal, um schnelle Action festzuhalten.
| Merkmale | Visuell |
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Trotz dieser Fortschritte bleiben einige Aspekte – etwa die Akkulaufzeit – durchschnittlich, sodass sich die X-T50 nicht vollständig von ihrer Konkurrenz abhebt. Die Ergonomie wurde überarbeitet: ein stärker ausgeprägter Daumenaufsatz und rundere Formen sorgen für besseren Halt. Dank ihres kompakten, leichten Designs eignet sich die Kamera hervorragend für Street- oder Reisefotografie. Das Fehlen einer Wetterabdichtung und der einzelne SD-Slot könnten jedoch für anspruchsvolle Nutzer*innen Nachteile darstellen.
Zusammengefasst ist die Fujifilm X-T50 eine sehr gute APS-C-Systemkamera, die Eleganz, Leistung und Kompaktheit verbindet. Sie positioniert sich mühelos zwischen einer X-T5 und einer X-S20. Sie liefert exzellente Bildqualität und fortschrittliche Videomöglichkeiten und integriert zugleich Fujifilms neueste Technologien.
Fujifilm X-S20
Im Juni 2023 brachte Fujifilm den Nachfolger der beliebten X-S10 heraus: die X-S20 mit einem hochwertigen Gehäuse und 26,1 MP. Fujifilm setzt weiterhin auf den stabilisierten 26,1-MP-APS-C-Sensor und integriert den X-Processor 5, der bereits in aktuellen Kameras wie der Fuji X-H2S zum Einsatz kommt. Dies verbessert die Fähigkeiten der Kamera erheblich, insbesondere beim Tracking von Motiven, beim Autofokus und bei Serienaufnahmen.
Bei den Hauptmerkmalen gibt es viele Gemeinsamkeiten mit der X-S10: derselbe ISO-Bereich (ISO 160 bis 12 800, erweiterbar von 80 bis 51 200), ein 2,36-Mio.-Punkt-Elektroniksucher, Wi-Fi und Bluetooth sowie die gleiche Anzahl an AF-Punkten (425).
| Merkmale | Visuell |
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Es gibt jedoch eine Reihe von Verbesserungen gegenüber der Vorgängerin, insbesondere einen größeren Akku (NP-W235), der die Videoaufzeichnungszeit (von 40 min in 4K auf 80 min) verlängert und vor allem die Reichweite laut CIPA-Standard auf etwa 750 Aufnahmen erhöht (die X-S10 schaffte 350). Auch der Autofokus wurde verbessert und nutzt KI-Technologien ähnlich dem Tracking der X-T5 oder X-H2. Die Stabilisierung soll zudem leicht besser sein. Die Serienbildrate bleibt wie beim Vorgängermodell, mit bis zu 30 B/s im Sportmodus. Die Auflösung des LCDs wurde erhöht und der Bildschirm ist nun vollständig schwenk- und klappbar.
Bei Video orientiert sich die Fujifilm X-S20 an der X-T5: 6,2K-Auflösung bei 30 fps und 4:2:2-Farbauflösung in 10-Bit. Außerdem stehen 4K im DCI-Format mit 60 fps oder 4K UHD zur Wahl. Der Pufferspeicher wurde ebenfalls vergrößert, dank des schnelleren Prozessors und der Unterstützung von UHS-II-Speicherkarten (statt zuvor UHS-I).
Insgesamt hat Fujifilm eine äußerst attraktive Kamera entwickelt, die viele Nutzer*innen begeistern wird und eine hervorragende Alternative zur deutlich teureren Fujifilm X-T5 darstellt.
Fujifilm X-T5
Die Fujifilm X-T5, ein Juwel in der APS-C-Spiegellos-Reihe des Herstellers, zeugt von Fujifilms Engagement für Innovation und Qualität. Auf den ersten Blick ähnelt die X-T5 ihrem Vorgänger stark. Bei genauerem Hinsehen fallen jedoch subtile Änderungen auf, die Ergonomie und Handling deutlich verbessern: Der Griff ist tiefer und stärker ausgeformt, wodurch die Kamera bei längeren Einsätzen komfortabler in der Hand liegt. Tasten und Einstellräder wurden leicht versetzt, um die Bedienung zu erleichtern, und das Gesamtlayout wirkt intuitiver. Dieses kompakte Kraftpaket misst nur 130,3 × 92,9 × 58,2 mm und wiegt 557 g (nur Gehäuse) – ein Traum für Reisende.
Die X-T5 verfügt über einen neu entwickelten 40-MP-APS-C-X-Trans-CMOS-Sensor, kombiniert mit dem leistungsstarken X-Processor 5. Dieses Duo liefert eine herausragende Bildqualität mit knackigen Details, präzisen Farben und beeindruckender Leistung bei wenig Licht. Ob Landschaften, Porträts oder Action – die X-T5 fängt beeindruckende Aufnahmen ein.
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Die X-T5 profitiert von einem deutlich aufgewerteten Autofokussystem: 425 Phasendetektionspunkte mit Motivverfolgung, Augen- und Tiererkennung erleichtern das Erfassen und Halten des Fokus selbst bei schwierigen Lichtbedingungen. Für Videografinnen ist die X-T5 ein Traum – sie zeichnet 6K-Videos mit bis zu 30 fps und 4K-Videos mit bis zu 120 fps auf, perfekt für Zeitlupenaufnahmen. Zudem unterstützt sie 10-Bit-Aufnahme intern und F-Log-Ausgabe, was in der Postproduktion mehr Spielraum bietet.
Die X-T5 überzeugt nicht nur mit ihren technischen Daten, sondern auch mit einem reibungslosen Workflow, der deine Kreativität unterstützt. Ein neuer USB-C-Port mit Ladefunktion hält dich länger einsatzbereit, während Bluetooth und Wi-Fi das Teilen deiner Meisterwerke erleichtern. Intuitive Bedienelemente und anpassbare Aufnahmemodi lassen sich individuell konfigurieren, und der intelligente „Auto-ISO“-Modus erspart Rätselraten bei schwierigen Lichtverhältnissen. Aufbauend auf Fujifilms Film-Erbe bietet die X-T5 eine Vielzahl an Filmsimulationen: von den klassischen Tönen des Classic Chrome bis zum kontrastreichen Monochrom von Acros – kreative Optionen direkt in der Kamera.
Fujifilm X-H2S & Fujifilm X-H2
Zum 10-jährigen Jubiläum des Fujifilm-X-Mount stellte das Unternehmen 2022 gleich zwei neue Kameras vor. Zunächst erschien im Mai die X-H2S (das „S“ steht für „Speed“) – eine 26-MP-Spiegellose mit APS-C-Sensor auf Basis eines gestapelten BSI-CMOS der 5. Generation. Wenige Monate später kündigte Fujifilm mit der X-H2 eine weitere APS-C-Systemkamera an, ausgestattet mit einem 40,2-MP-Sensor derselben Generation.
Optisch sind die Gehäuse der X-H2 und X-H2S nahezu identisch; lediglich der Schriftzug und das „S“-Badge der High-Speed-Variante unterscheiden sie. Beide verfügen über robuste, wettergeschützte Bodies und sind etwas größer als eine X-T4 oder X-S10. Die Abmessungen sind identisch: 136,3 × 92,9 × 84,6 mm bei 660 g (inklusive Akku und Speicherkarte). Ein großer, ergonomischer Griff sorgt für sicheren Halt. Sucher und Displays sind gleich: ein voll schwenkbarer Touchscreen hinten und ein großer OLED-Sucher mit 0,8-facher Vergrößerung.
Der Sensor ist einer der größten Unterschiede zwischen X-H2 und X-H2S. Beide verwenden zwar einen X-Trans-CMOS der 5. Generation, doch sorgt der gestapelte Sensor der X-H2S für deutlich höhere Auslesegeschwindigkeiten. Dadurch sind Serienaufnahmen mit bis zu 40 B/s, ein schnellerer und ausgefeilterer Autofokus sowie höherwertige Videos mit minimalem Rolling Shutter möglich. Für Sport- und Actionfotografie liegt der Vorteil klar bei der X-H2S. Der nicht gestapelte BSI-Sensor der X-H2 ist einfacher, ermöglicht aber immer noch 15 B/s – häufig ausreichend.
Die Fujifilm X-H2S
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Die Fujifilm X-H2
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Für hochauflösende Fotografie ist die X-H2 die erste Wahl. Mit ihrem 40-MP-Sensor ist sie zum Zeitpunkt des Schreibens die APS-C-Systemkamera mit der höchsten Auflösung am Markt. Der Sensor der 5. Generation bietet bessere Low-Light-Leistung, höheren Dynamikumfang und mehr Detailtiefe.
Beim Autofokus wurde das System der X-H2S stark verbessert, um ein dauerhaftes Motiv-Tracking zu ermöglichen. Die Motiverkennungsmodi funktionieren sehr zuverlässig. Zwar nutzt die X-H2 denselben Prozessor und dieselben Algorithmen, doch ist ihre Leistung in Actionszenen merklich geringer – hier macht sich der gestapelte Sensor der X-H2S bemerkbar. Das „S“-Modell hat daher Vorteile bei schnellen und unvorhersehbaren Motiven.
Beim Video hat die X-H2 erwartungsgemäß einen leichten Auflösungsvorteil: Dank ihres 40-MP-Sensors zeichnet sie 8K mit 30 p auf. Wer kein 8K benötigt, kann 6,2K mit 30 p oder 4K UHD/DCI mit 60 p aufnehmen – alles in 4:2:2 10-Bit. Die X-H2S ist auf 6,2K 30 p und 4K 60 p (ohne Crop) beschränkt. Dafür bietet sie 4K 120 p (mit 1,29-fach Crop), was die X-H2 nicht kann. Der langsamere Sensor der X-H2 erreicht zudem nicht die beeindruckenden Auslesegeschwindigkeiten der X-H2S. Kurz: Ob Foto oder Video – die X-H2 eignet sich eher für statische oder langsame Motive, während die X-H2S auf Geschwindigkeit optimiert ist. Es gibt also kein absolut besseres Modell; jede Kamera hat ihr Spezialgebiet – Tempo bei der X-H2S, hohe Auflösung bei der X-H2. Beide sind extrem leistungsfähig und erfüllen die Ansprüche zahlreicher anspruchsvoller Foto- und Videografinnen.
Ältere Fuji X spiegellose Kameras
In diesem Abschnitt findest du Details zu allen „alten“ Kameras, die überarbeitet wurden oder nicht mehr auf dem Markt sind. Einige sind noch erhältlich.
Fujifilm X-T30 II
Erschienen kurz nach der X-E4, ist die X-T30 II die zweite Version der X-T30 (und die erste Fujifilm-Kamera mit der Bezeichnung „Mark II“). Viele erwarteten eine X-T40, inspiriert von der X-T4 mit stabilisiertem Sensor, doch Fujifilm entschied sich, größtenteils das Gehäuse der X-T30 beizubehalten und die Firmware zu aktualisieren, um den AF, die Szenenerkennung im Automatikmodus sowie einige Filmsimulationen und Videooptionen zu verbessern.
| Merkmale | Visuell |
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Somit begegnet uns erneut das Gehäuse der X-T30 mit einem SD-Kartenslot, einem schmalen, aber im Vergleich zu X-A und X-E angenehmeren Griff sowie dem 26-MP-X-Trans-Sensor mit einem nativen Empfindlichkeitsbereich von ISO 160–12 800 (erweiterbar auf 80–51 200), dem AF mit 425 Feldpunkten und dem 2,36-MP-Sucher. Die Akkulaufzeit beträgt – wie bei der X-E4 – 380 Aufnahmen, und die Serienbildrate liegt weiterhin bei 30 B/s. Der rückwärtige Bildschirm bleibt berührungsempfindlich und kippbar, ist aber nicht drehbar und bietet jetzt eine höhere Auflösung. Der Videomodus liefert weiterhin 4K mit 30 fps, profitiert jedoch von einer höheren Datenrate und einer Aufnahmebegrenzung von 30 Minuten. Full HD beherrscht nun 240 fps statt 120 fps. Wie alle aktuellen Fujis sind Wi-Fi und Bluetooth vorhanden.
Preis, Gewicht und Leistung dieser Kamera können sie interessanter machen als die X-E4. Letztlich entscheiden Design und Griffgefühl.
Fujifilm X-T4
Nun kommen wir zur Profiklasse von Fujifilm mit der X-T4. Hier zeigt sich die Quintessenz der Fujifilm-Ergonomie und die gesamte Expertise des Herstellers in puncto Gehäusebau, denn es handelt sich um ein wetterfestes Modell.
| Merkmale | Visuell |
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Wir finden erneut den 26-MP-X-Trans-Sensor, der wie bei der X-S10 stabilisiert ist und einen nativen ISO-Bereich von 160–12 800 (erweiterbar auf 80–51 200) bietet. Dazu kommen 425 AF-Punkte, Serienaufnahmen mit 20 B/s, Wi-Fi, Bluetooth sowie das dreh- und schwenkbare Touch-Display. Interessant wird es bei den Details: zwei SD-Slots, ein 3,7-MP-Sucher, 4K-Video mit 60 fps (allerdings mit 1,18-fach Crop), eine Akkulaufzeit von 500 Aufnahmen und insgesamt ein reaktionsschnelleres Gehäuse, insbesondere beim AF.
Die X-T4 bietet das Beste der Fujifilm-Leistung in einem robusten Gehäuse mit hervorragendem Griff, was Gewicht und Größe erhöht. Nur eine Kamera steht darüber.
Fujifilm X-S 10
2020 brachte Fujifilm, um Nutzer*innen klassischer DSLRs oder anderer Marken anzusprechen, die X-S10 heraus – eine Kamera, die auf die graduierten Zeitenräder verzichtet und stattdessen Programmwählräder sowie einen ausgeprägteren Griff bietet. Damit ist sie etwas schwerer als die X-T30 und liegt auch bei großen Händen besser.
| Merkmale | Visuell |
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Viele Elemente der oben genannten Kameras finden sich wieder, etwa der 26-MP-X-Trans-Sensor mit demselben ISO-Bereich von 160–12 800 (erweiterbar auf 80–51 200), ein SD-Slot, ein 2,36-MP-Sucher, 425 AF-Punkte sowie Wi-Fi und Bluetooth. Die Serienbildrate liegt bei 20 B/s – etwas niedriger als bei der X-T30 II –, doch ist der Sensor diesmal stabilisiert. Die Akkulaufzeit sinkt leicht auf 325 Aufnahmen. Der Videomodus ähnelt dem der X-T30 II: weiterhin kein 4K 60 fps, aber Zeitlupe mit 240 fps in Full HD.
Der Preisunterschied zur X-T30 II liegt vor allem an der Stabilisierung. Deine Wahl hängt also von diesem Argument sowie vom Gehäusedesign ab – einschließlich des nach allen Seiten schwenkbaren Touch-Displays gegenüber dem nur kippbaren der X-T30 II. Die X-T30 II bleibt der klassischen Fujifilm-Ergonomie näher, während die X-S10 eher mit klassischen DSLR-Bedienkonzepten vergleichbar ist.
Fujifilm X-Pro3
2019 erneuerte Fujifilm sein wohl ungewöhnlichstes Gehäuse mit der X-Pro3. Warum ungewöhnlich? Erstens, weil höherwertige Bodies normalerweise größer und schwerer sind, hier jedoch ein recht kompaktes und fast so leichtes Gehäuse wie bei der X-S10 vorliegt. Zweitens, weil sie einen einzigartigen Hybrid-Sucher bietet: Im Sucher kann wahlweise ein elektronisches oder ein optisches Bild angezeigt werden. Achtung: Es handelt sich nicht um den Spiegelreflex-Sucher, sondern um einen Messsucher mit nur einem Blickfeld, der bei langen Brennweiten schwieriger zu nutzen ist.
| Merkmale | Visuell |
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Im Inneren befindet sich erneut der 26-MP-X-Trans-Sensor mit einem ISO-Bereich von 160–12 800 (erweiterbar auf 80–51 200), diesmal ohne Stabilisierung, sowie 425 Fokuspunkte. Der elektronische Sucher ist derselbe 3,7 MP wie bei der X-T4. Nicht für Sportfotografie oder Video prädestiniert, beträgt die Serienbildrate nur 8 B/s, die Akkureichweite 370 Aufnahmen (im Messsucherbetrieb mehr) und der Videomodus ist auf 30 fps in 4K bzw. 60 fps in Full HD begrenzt. Es gibt nicht einmal eine Shortcut-Taste für Video. Der Bildschirm ist berührungsempfindlich, aber nur kippbar, mit einer Besonderheit: einem kleinen Zweitdisplay auf der Rückseite, das standardmäßig eine „Film-Etikett“-Grafik des gewählten Filmsimulationsmodus sowie ISO- und Weißabgleichsinformationen anzeigt, die sich anpassen lassen.
Diese Kamera wird zu einem recht hohen Preis angeboten und richtet sich insbesondere an nostalgische Fotograf*innen, die den Messsucher schätzen. Das Zweitdisplay lädt dazu ein, die Anzeige zu deaktivieren und sich beim Fotografieren ganz auf den Sucher zu konzentrieren.
Fujifilm X-E4
Erschienen 2021, weist die X-E4 ein Design auf, das dem Experten-Kompaktmodell X100 nahekommt – mit einem Zeitenrad und ohne ausgeprägten Griff. Endlich kommt auch hier der 26-MP-X-Trans-Sensor der höherwertigen Modelle zum Einsatz, der eine etwas bessere Qualität liefert als die 24-MP-Sensoren der Einstiegsmodelle. Der native ISO-Bereich liegt bei 160–12 800, erweiterbar auf 80–51 200. Der elektronische Sucher (2,36 MP) und 425 AF-Punkte bleiben gleich. Die Serienbildrate steigt auf 20 B/s, die Akkureichweite auf 380 Aufnahmen. 4K-Video ist weiterhin auf 30 fps begrenzt, die Qualität wurde jedoch im Vergleich zur X-T200 deutlich verbessert und kommt ohne Crop aus. Der rückwärtige Bildschirm ist berührungsempfindlich und lässt sich schwenken.
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Die X-E4 hat ein eher vintage-inspiriertes Design und kann einzeln erworben werden. Sie ist zudem so kompakt und leicht wie die X-T200 und daher leicht mitzunehmen. Ihre Leistung ist sehr solide; sie reagiert schneller und bietet eine schnellere elektronische Serienbildrate als X-A7 und X-T200 – bei kaum höherem Preis. Sie kann ohne Kit-Objektiv erworben werden, wobei man sich fragen kann, ob nicht ein besser greifbares Gehäuse für denselben Preis sinnvoller ist, wie zum Beispiel …
Fujifilm X-T200
Erschienen 2020, bildet die X-T200 das Einstiegsmodell der X-T-Reihe, auch wenn die Segmentierung nicht ganz klar ist. Es handelt sich um eine Einsteigerkamera mit eher plastikartigem Design, geringfügig größer und schwerer als die X-A7, dafür mit einem 2,36-MP-Sucher. Verbaut ist weiterhin der klassische 24-MP-Sensor aus der X-A7 und ihrem Vorgänger X-T100, jedoch kein X-Trans. Der ISO-Bereich liegt bei 200–12 800 und ist auf 100–51 200 erweiterbar; der AF verfügt über 425 Punkte. Die Serienbildrate steigt auf 8 B/s, Video und Akkureichweite entsprechen jedoch der X-A7. Der Bildschirm ist ebenfalls berührungsempfindlich und schwenkbar.
| Merkmale | Visuell |
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Auch hier scheint der AF weniger leistungsfähig als bei höherwertigen Modellen. Zudem ist die Kamera meist nur im Kit mit einem Zoom erhältlich, was den Preis in die Nähe besser ausgestatteter Modelle treibt – zum Beispiel der folgenden …
Fujifilm X-A7
Die X-A-Reihe von Fujifilm gilt als Einstiegsmodell für den X-Mount. Diese Kameras zeichnen sich durch den fehlenden elektronischen Sucher aus. Daher hat Fujifilm beim X-A7, das 2019 erschien, einen großen, berührungsempfindlichen und drehbaren Bildschirm integriert. Die Kamera bietet – wie alle X-Mount-Modelle – einen APS-C-Sensor, allerdings keinen 26-MP-X-Trans, sondern einen klassischen 24-MP-Sensor, vermutlich den gleichen, der auch in Sony- und Nikon-APS-C-Kameras eingesetzt wird. Der native ISO-Bereich reicht von 200 bis 12 800, erweiterbar auf 100 bis 51 200. Hinzu kommen 425 AF-Punkte, 6 B/s Serienbildrate, 4K 30p-Video (60p in Full HD, 100p in HD) und eine Akkureichweite von 270 Aufnahmen.
Aus Tests geht hervor, dass der AF trotz gleicher Punktzahl weniger effektiv ist als bei höherwertigen Kameras. Der fehlende elektronische Sucher ist ebenfalls ein großes Zugeständnis. Deshalb richtet sich die Kamera an Einsteiger*innen, die sich hochwertige Modelle nicht leisten können oder nicht benötigen. Obwohl die Bedienelemente einfach und intuitiv gestaltet sind, bietet sie nicht die von Fuji-Nutzer*innen geschätzte Ergonomie.
Diese Kamera könnte recht interessant sein, wäre sie nicht so schwer zu finden und meist nur mit einem Einsteiger-Kit-Zoom erhältlich. Ihr Preis variiert daher stark und ist für eine Einsteigercam eher hoch, während besser ausgestattete Modelle wie X-E4 oder X-T200 (mit Sucher) nicht viel teurer sind.
Fujifilm APS-C-Kameras in Kürze
Unten findest du eine Tabelle mit den wichtigsten Merkmalen der oben genannten Fujifilm-APS-C-Kameras. Die Tabelle ist sortierbar – klicke einfach auf die gewünschte Spalte, um zu filtern.
| Fotogehäuse | Definition | Bildstabilisierung | Gewicht | Abmessungen | Serienbildrate (elektr.) | Video | Akkulaufzeit (Sucher) | Akkutyp | Preis approx. | Wiederverkäufer |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fujifilm X-S10 | 26.1 Mp | JA | 465g | 126 x 85 x 65 mm | 20B/s | 4K DCI 30B/s | 325 Bilder | NP-W126S | 1 599€ | |
| Fujifilm X-T4 | 26.1 Mp | JA | 607g | 135 x 93 x 64 mm | 20B/s | 4K DCI 60B/s | 500 Bilder | NP-W235 | - | |
| Fujifilm X-T5 | 40.2 Mp | JA | 557g | 130 x 91 x 64 mm | 13B/s | 6.2K 30B/s | 580 Bilder | NP-W235 | 1 699€ | Amazon |
| Fujifilm X-S20 | 26.1 Mp | JA | 491g | 128 x 85 x 65 mm | 20B/s | 6.2K 30B/s | 750 Bilder | NP-W235 | 1 399€ | Amazon |
| Fujifilm X-T200 | 24.2 Mp | NEIN | 370g | 121 x 84 x 55 mm | 20B/s | 4K UHD 30B/s | 270 Bilder | NP-W126S | - | |
| Fujifilm X-T30 II | 26.1 Mp | NEIN | 378g | 118 x 83 x 47 mm | 13B/s | 4K DCI 30B/s | 380 Bilder | NP-W126S | 950€ | |
| Fujifilm X-E4 | 26.1 Mp | NEIN | 364g | 121 x 73 x 33 mm | 20B/s | 4K DCI 30B/s | 380 Bilder | NP-W126S | - | |
| Fujifilm X-Pro3 | 26.1 Mp | NEIN | 497g | 141 x 83 x 46 mm | 20B/s | 4K DCI 30B/s | 370 Bilder | NP-W126S | - | |
| Fujifilm X-H2 | 40.2 Mp | JA | 660g | 136 x 93 x 85 mm | 13B/s | 8K UHD 30B/s | 540 Bilder | NP-W235 | 2 050€ | Amazon |
| Fujifilm X-H2S | 26.1 Mp | JA | 660g | 136 x 93 x 85 mm | 40B/s | 6.2K 30B/s | 580 Bilder | NP-W235 | 2 550€ | Amazon |
| Fujifilm X-T50 | 40.2 Mp | JA | 438g | 124 x 84 x 49 mm | 20B/s | 6.2K 30B/s | 305 Bilder | NP-W126S | 1 359€ | Amazon |
| Fujifilm X-M5 | 26.1 Mp | NEIN | 355g | 112 x 67 x 38 mm | 20B/s | 6.2K 30B/s | - | NP-W126S | 899€ | Amazon |
| Fujifilm X-E5 | 40.2 Mp | JA | 396g | 125 x 73 x 39 mm | 20B/s | 6.2K 30B/s | 305 Bilder | NP-W126S | 1 500€ | Amazon |
| Fujifilm X-T30 III | - | - | - | - | - | - | - | - | 1 099€ |
Welche Fujifilm X-Mount spiegellose Kamera wählen?
Obwohl ich bereits meine Meinung zu jeder dieser Kameras geäußert habe, möchte ich hier zusammenfassen, welche Wahl ich je nach Bedarf und Leistungsumfang empfehle.
Mit seinem breiten Angebot an APS-C-Kameras hat Fujifilm für jeden Fotografinnentyp etwas dabei – von Einsteigerinnen über ambitionierte Amateure bis hin zu Profis. Hier unsere Empfehlungen, damit du entsprechend deinen Anforderungen auswählen kannst.
Für Einsteigerinnen oder Hobbyfotografinnen, die eine kompakte und preisgünstige Kamera suchen: Fujifilm X-M5
Die Fujifilm X-M5 ist ideal, wenn du eine kompakte, leichte und einfach zu bedienende Kamera suchst. Ohne elektronischen Sucher, dafür mit einem verstellbaren Bildschirm, eignet sie sich perfekt für Street-Fotografie, Reisen oder Content-Creation, besonders wenn du unauffällig bleiben möchtest. Sie bietet hervorragende Bildqualität in einem günstigen Gehäuse – ideal für Einsteiger*innen oder als Ergänzung.
Für ambitionierte Hobbyfotograf*innen: Fujifilm X-S20, X-T50 und X-T30 II
Wenn du mehr Leistung und eine vielseitige Kamera suchst, ist die Fujifilm X-S20 eine ausgezeichnete Wahl. Ihr stabilisierter 26-MP-Sensor und die beeindruckende Akkulaufzeit machen sie für alles bereit, inklusive Video dank 6,2K-Aufnahme und KI-Autofokus. Kompakt und robust ist sie ideal, wenn du mit nur einer Kamera verschiedene Fotobereiche erkunden möchtest.
Die Fujifilm X-T50 hingegen spricht alle an, die Retro-Design mit moderner Leistung verbinden wollen. Mit 40-MP-Sensor und 20 B/s Serienbild eignet sie sich für Street, Landschaft und bewegte Motive. Preiswerter als High-End-Modelle bleibt sie eine hervorragende Option, um die eigene Fotografie auf das nächste Level zu heben, ohne das Budget zu sprengen.
Die etwas ältere X-T30 II rundet diese Kategorie ab und bietet ein interessantes Gleichgewicht zwischen Kompaktheit und Leistung. Mit 26 MP und exzellenter Bildqualität eignet sie sich für nahezu alle Fotogenres. Günstiger als X-T50 oder X-S20 bewahrt sie Fujifilms Retro-DNA und bleibt eine zuverlässige Wahl für alle, die sich weiterentwickeln möchten, ohne in ein teureres Modell zu investieren.
Fujifilm X-T5: ein erstklassiger Allrounder für Fortgeschrittene
Die Fujifilm X-T5 ist der perfekte Kompromiss zwischen Kompaktheit und Spitzenleistung. Mit 40-MP-Sensor und fortschrittlicher Bildstabilisierung ist sie ideal für anspruchsvolle Fotograf*innen, die feinste Details in Landschaft, Architektur und Porträt festhalten wollen. Dank 6,2K-Video glänzt sie auch im Film-Bereich – alles verpackt in einem stilvollen Retro-Gehäuse. Eine vielseitige Option für alle, die eine leistungsstarke Kamera suchen, die Spaß macht.
Für Sport oder höchste Auflösung: Fujifilm X-H2 und X-H2S
Die X-H-Serie bietet zwei Modelle, die unterschiedliche Bedürfnisse abdecken.
Die X-H2S eignet sich besonders für schnell bewegte Motive. Ihr ultraschneller Autofokus, 40 B/s Serienbild und die Stabilisierung machen sie zur idealen Wahl für Sport, Wildlife und Action. Dazu kommen fortschrittliche Videofunktionen – perfekt für ambitionierte Videografinnen.
Mit ihrem 40-MP-Sensor ist die X-H2 dagegen auf Landschaft, Porträt und kommerzielle Fotografie ausgelegt. Sie liefert herausragende Bildqualität mit hohem Dynamikumfang und unglaublicher Detailtreue. Auch bei 8K-Video punktet sie – das Werkzeug der Wahl für anspruchsvollste Content-Creator.
Ich hoffe, diese Seite über Fujifilm X spiegellose Kameras ist hilfreich und unterstützt dich bei deiner Entscheidung. Meiner Meinung nach bietet Fujifilm derzeit das beste Angebot an APS-C-Hybriden auf dem Markt – es konkurriert mit den Einsteiger- und Mittelklasse-Vollformaten anderer Hersteller und bietet ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als das Micro-Four-Thirds-System. Wenn dich Fujifilms höherklassige Kameras interessieren, wirf einen Blick in unseren vollständigen Leitfaden zu Fujifilm-Mittelformatkameras.
Bis bald,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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