Beste Sony-Objektive für spiegellose Vollformatkameras
Letzte Aktualisierung : 25/06/2025
Suchen Sie nach den besten Sony-Objektiven? Wir erzählen Ihnen alles! 2013 überraschte Sony viele, als das Unternehmen mit der Einführung einer Kamera mit Vollformatsensor das Terrain von Nikon und Canon betrat. Solche Kameras galten zuvor als Amateurgeräte mit kleinem Sensor, doch Sony bewies, dass sie Bildprofis ebenfalls Neues bieten konnten.
Die ersten Modelle hatten jedoch etliche Schwächen: wenig klare und anfällige elektronische Sucher, Autofokusleistungen deutlich unter denen gleichpreisiger DSLRs, eine begrenzte Auswahl an Objektiven, die häufig einen Blendenring erforderten und dabei oft die automatische Steuerung verloren, eine lächerlich geringe Akkulaufzeit … Sony brauchte lange, um sich gegen die damaligen DSLR-Größen zu behaupten.
Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir einen hilfreichen Artikel veröffentlicht, der Sie zu einigen Sony-Objektiven je nach Fotografentyp führt!
Sony hatte jedoch einen Vorteil: eine kleine Nutzerbasis im Vergleich zu den zwei Marktführern, sodass sie sich Zeit nehmen konnten, ihre spiegellosen Reihen zu entwickeln – in dem Wissen, dass der Absatz im Laufe der Zeit nur steigen konnte. Die zweite Generation der Vollformat-Mirrorless begann viele zu interessieren, weil deutlich wurde, wie sehr sich dieser Kameratyp entwickeln und DSLRs sogar überflügeln konnte. Die dritte Generation überzeugte endgültig, sodass Nikon, Canon und Panasonic ihre eigenen spiegellosen Modelle herausbrachten, wobei die beiden erstgenannten dies sogar auf Kosten ihrer DSLR-Reihen taten.
Heute ist Sony fest etabliert, und das entwickelte Objektivsortiment zieht immer mehr Fans an. Ein weiterer Vorteil der Sony-E-Mount-Plattform: Sie wurde für Drittanbieter geöffnet, die seit 2018 den Wert eines Einstiegs in diesen Markt erkannt haben. Besonders auffällig sind die spannenden Neuerscheinungen von Sigma, Tamron und Samyang. Übrigens haben wir eine vollständige Seite zusammengestellt, die die besten Sigma-Objektive für Sony E-Mount auflistet.
Hier also eine Liste – nach Brennweite vom kürzesten zum längsten – der meiner Meinung nach besten Objektive für Vollformat-Sony-Kameras. Der Fokus liegt in erster Linie auf der optischen Qualität und allgemein auf der Verarbeitung. Unabhängig davon, welche Kamera Sie besitzen, liefern diese Objektive technisch die besten Bilder.
Wir haben zahlreiche Artikel verfasst, die Ihnen bei der Wahl Ihres Sony-Objektivs helfen – sowohl für bestimmte Brennweiten (24, 35, 50, 85 mm) als auch für spezielle Fotoarten (z. B. Weitwinkel oder Makro).
Beste Sony-Weitwinkelobjektive
Hier finden Sie meiner Meinung nach die detaillierten Empfehlungen, falls Sie ein Sony-Weitwinkelobjektiv suchen. In der Tabelle unten sind sie zusammengefasst.

- Bester Ultraweitwinkel-Zoom
- Exzellente Schärfe bei Offenblende
- Viele Komfortfunktionen
- Sehr guter AF

- Bestes Ultraweitwinkel-Festbrennweite
- Hervorragende Verarbeitung
- Ebenfalls exzellenter AF
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

- Sehr gute UWW-Zoom-Alternative
- Sehr gutes Design
- AF etwas langsamer
- Engerer Brennweitenbereich

- Ausgezeichneter Weitwinkel-Zoom
- Sehr gute optische Qualität
- Hervorragende Verarbeitung
- Zahlreiche Komfortfunktionen

- Sehr gute Bildqualität
- Gute Verarbeitung
- Für Video geeignet
- Stufenloser Blendenring

- Exzellente Bildqualität
- High-End-Design
- Stufenloser Blendenring
- Angemessener Preis für die Qualität

- Bestes Sony-24 mm
- Hervorragende Bildqualität
- Design der GM-Reihe würdig
- Sehr lichtstark

- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Sehr gute Bildqualität
- 1:2-Makrofähigkeit
- Wetterfest
Hier die besten Weitwinkelobjektive, die ich für eine Sony-Vollformatkamera empfehle:
Sony 12-24 mm f/2.8 GM
| Merkmale | Visuell |
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Das 12-24 mm f/2.8 von Sony ist derzeit das beste Ultraweitwinkel-Zoom für das E-Mount. Die Bildqualität ist bei allen Brennweiten ausgezeichnet und ungewöhnlich hoch. Dank der großen Blende eignet es sich für Astrofotografie und Aufnahmen bei wenig Licht, zudem überzeugt die vorbildliche Verarbeitung mit einer frei belegbaren Fokustaste. Der Autofokus ist ebenfalls hervorragend, wenngleich solche Zooms meist nicht für Action gedacht sind.
Ein Premium-Objektiv hat allerdings auch seinen Preis: Unter 3300 € ist es kaum zu bekommen – eine stolze Summe, die nur gerechtfertigt ist, wenn Sie höchste Ansprüche haben. Wer Bedarf und Budget mitbringt, wird jedoch nicht enttäuscht sein.
Sony 14 mm f/1.8 GM
| Merkmale | Visuell |
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Als es erschien, sorgte das Sony 14 mm für Aufsehen, da eine so lichtstarke Offenblende in dieser Brennweite selten ist – auch wenn Sigma dies bereits mit seinem 14 mm f/1.8 Art geschafft hatte. Wiederum handelt es sich um ein Objektiv von sehr hoher Qualität, wobei nur an den Bildrändern bei Offenblende kleine Schwächen sichtbar sind (für diese Brennweite dennoch eine starke Leistung). Es ist die Referenz im Ultraweitwinkel-Segment, was Optik, Verarbeitung, Autofokus und Komfort betrifft: stufenloser Blendenring, frei belegbare Taste.
Der Preis ist mit rund 1500 € für ein so ambitioniertes Objektiv durchaus fair, bedenkt man, dass Sigmas DSLR-Version zum Start ähnlich viel kostete. Überlegen Sie dennoch gut, wie oft Sie diese extreme Brennweite wirklich nutzen.
Sigma 14-24 mm f/2.8 DG DN Art
| Merkmale | Visuell |
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2019 hat Sigma beschlossen, sein 14–24 mm f/2,8 mit einem spiegellosen Design neu auf den Markt zu bringen. Obwohl längere Brennweiten etwas hinterherhinken, haben wir hier eine sehr ernstzunehmende Alternative zu den zuvor genannten Objektiven. Trotz seiner geringeren maximalen Blende bietet es dank einer guten Koma-Kontrolle einen ähnlichen Zoombereich wie das Zoomobjektiv und ähnliche Astrofähigkeiten wie dieses. Darüber hinaus ist das Design hochwertig und verfügt wie die Sony-GM-Objektive über eine anpassbare AF-Taste. Der Autofokus ist etwas langsamer, was bei den meisten Anwendungen dieser Art von Zoom jedoch nicht besonders störend ist.
Der Grund, warum dieses Objektiv so interessant ist, liegt darin, dass es den gleichen vielseitigen Bereich und die gleiche maximale Blende wie das erstere Sony-Objektiv bietet, jedoch zum halben Preis. Eine ausgezeichnete Alternative für alle, die diese Brennweite nutzen möchten.

Das Sony 14 mm f/1.8 GM – ein Traum, wenn Sie ein lichtstarkes 14 mm suchen! (Preis prüfen bei Amazon)
Sony 16-35 mm f/2.8 GM
| Merkmale | Visuell |
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Ein traditioneller Zoom, auch wenn Nikon und sogar Canon mittlerweile kleinere Varianten anbieten. Während Nikon bereits eine 14-24-mm-Reihe für DSLRs angekündigt hat, hat sich Canon mit dem RF-Mount für einen Bereich von 16 bis 15–35 mm entschieden. Das Sony-Objektiv bietet eine hervorragende optische Qualität, insbesondere bei einer Blendenstufe. Die Konstruktion ist erstklassig und verfügt über eine anpassbare AF-Taste. Der Autofokus ist ebenfalls auf dem Niveau der GM-Reihe, also sehr schnell.
Da es sich um ein Objektiv des Herstellers handelt, müssen wir leider auch mit einem hohen Preis von über 2.500 € rechnen. Dennoch ist dies derzeit die qualitativ hochwertigste Zoomoption für alle, die ein Objektiv bevorzugen, das etwas weniger Ultraweitwinkel abdeckt, aber die sehr geschätzte Reportagebrennweite von 35 mm bietet, oder für alle, die weniger lange Brennweiten, aber mehr Bildwinkel als bei einem 24-70-mm-Objektiv bevorzugen.
Sony 16-35 mm f/4 PZ
| Merkmale | Visuell |
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Anfang 2022 beschloss Sony, ein neues Weitwinkel-Zoomobjektiv auf den Markt zu bringen: das 16–35 mm f/4 G PZ. Es soll das alte, in Zusammenarbeit mit Zeiss entwickelte Objektiv ersetzen, das etwas veraltet und weniger leistungsstark ist. Bislang bot Sony das 16-35 mm f/2.8 GM an, das recht sperrig und teuer war. Die neue Version bietet erhebliche Verbesserungen.
Zum einen ist das 16-35 mm f/4 G PZ das erste Zoomobjektiv der G-Serie von Sony mit einem klickfreien Blendenring und einem motorisierten Zoom namens PZ (PowerZoom). Über eine Taste am Objektivtubus kann der Brennweitenbereich elektrisch gesteuert werden. Die optische Qualität des Objektivs wird bei voller Blendenöffnung als ausgezeichnet angegeben. Allerdings gibt es bei kürzeren Brennweiten einige Vignettierungen und Verzerrungen, was bei dieser Art von Zoomobjektiven üblich ist. Wenn Sie ein 16–35-mm-Objektiv für Ihre Vollformatkamera von Sony suchen, ist das 16–35 mm f/4 G PZ das leichteste und kompakteste Zoomobjektiv.
Die Verbesserungen sind definitiv vorhanden, was sich allerdings auch im Preis widerspiegelt. Das Objektiv kostet rund 1.500 Euro und ist damit immer noch günstiger als das alte Sony Zeiss, das eine schlechtere Leistung bot – auch wenn es über eine Stabilisierung verfügte, die mit unseren stabilisierten Sensoren mittlerweile immer weniger nützlich ist.
Für Videos ist das 16-35 mm f/4 G PZ eine der besten Optionen für Content-Ersteller und Vlogger. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das 16–35 mm f/4 G PZ eine ausgezeichnete Wahl für alle ist, die ein leichtes, kompaktes Weitwinkel-Zoomobjektiv mit erstklassiger optischer Leistung und erweiterten Funktionen suchen. Wenn Sie jedoch eine günstigere Alternative für die Fotografie suchen, ist das Sigma 16–28 mm f/2,8 C sicherlich die bessere Wahl.
Sony 20 mm f/1.8 G
| Merkmale | Visuell |
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Eine tolle Brennweite für Landschaft, Architektur und seit Kurzem auch Vlogging. Sony ordnete das Objektiv der G-Reihe zu, obwohl die Verarbeitung fast GM-Niveau erreicht – wohl um Raum für ein mögliches 20 mm f/1.4 zu lassen. Bei Offenblende ist es minimal schwächer, doch die Qualität insgesamt herausragend: High-End-Design mit stufenlosem Blendenring, frei belegbarer Taste und extrem schnellem AF.
Mit etwa 1000 € ist der Preis deutlich „vernünftiger“ als bei den vorherigen Linsen. Eine Spitzenwahl, wenn Sie ein hochwertiges Weitwinkel ohne Bankrott suchen. Wem die Lichtstärke nicht so wichtig ist, findet günstigere Optionen wie das Tamron 20 mm f/2.8. Einen ausführlichen Testbericht dieses 20 mm finden Sie auf unserem Blog.
Sony 24 mm f/1.4 GM
| Merkmale | Visuell |
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Diese Sony-Referenz wird von einigen Fotografen, die auch andere High-End-24-mm-Objektive von Nikon und Canon verwendet haben, oft als das beste 24-mm-Objektiv aller Zeiten bezeichnet. Zugegebenermaßen gehören diese Brennweiten zu denen, die am meisten von einem spiegellosen Bajonett profitieren. Nikon und Canon sind in diesem Bereich etwas in die Jahre gekommen. Mit diesem 24-mm-GM-Objektiv erhalten Sie jedoch auch bei voller Blendenöffnung eine hervorragende Bildqualität, ein der GM-Reihe würdiges Design, einen klickfreien Ring und eine anpassbare AF-Taste. Der Autofokus ist ebenfalls sehr schnell.
Es ist für rund 1.300 € erhältlich, ist höherwertig als das oben genannte 20-mm-Objektiv und die maximale Blende rechtfertigt meiner Meinung nach den Preisunterschied. Wenn Sie der Meinung sind, dass sich 24 mm nicht so sehr von 20 mm unterscheiden, und wenn Sie auf der Suche nach höchster Qualität sind, ist dieses Objektiv eine gute Wahl. Ansonsten gibt es bei Samyang oder Sigma ernstzunehmende Alternativen für ein geringeres Budget.
Tamron 24 mm f/2.8 Di III OSD
| Merkmale | Visuell |
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Tamron war außerhalb seines traditionellen 90-mm-Makrobereichs nicht an Festbrennweiten gewöhnt. Dennoch entschied man sich, gleich drei Objektive mit einer Lichtstärke von 1:2 auf den Markt zu bringen: 20, 24 und 35 mm. Sie zeichnen sich durch ihre identische Filtergröße und ihren Abbildungsmaßstab von 1:2 aus. Dadurch eignen sie sich fast für die Makrofotografie, wenn auch mit für diesen Bereich etwas ungewöhnlichen Brennweiten. Zwar reicht die Verarbeitungsqualität und der Autofokus nicht ganz an die Sony G- und GM-Objektive heran, doch dieses 24-mm-Objektiv ist wetterfest und bietet bei voller Blendenöffnung eine sehr hohe optische Qualität.
Was den Spaß nicht trübt: Es ist derzeit für 200 € zu haben! Wenn Sie keinen schnellen Autofokus und keine sehr große Blendenöffnung benötigen – was bei einem Objektiv für Landschafts- und Architekturaufnahmen durchaus denkbar ist –, gibt es keinen Grund, mehr für ein anderes Objektiv auszugeben. Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie hier unseren vollständigen Testbericht zu diesem Tamron 24 mm.
Beste Sony-Standardobjektive
Nachfolgend stelle ich vor, was ich für die besten Sony-Standardobjektive halte – sowohl Festbrennweiten als auch Zooms im Bereich 24–105 mm. In der Tabelle unten sind sie zusammengefasst.

- Leichtes/kompaktes Objektiv
- Vielseitige Brennweite
- Hervorragende Bildqualität
- Individuelle Funktionen

- Bestes 24-70 mm von Sony
- Kürzlich überarbeitet
- Exzellente Verarbeitung
- Individuelle Funktionen

- Tolles 24-70 mm von Sigma
- Exzellente Optik
- Sehr gute Verarbeitung
- Individuelle Funktionen

- Hervorragende Vielseitigkeit
- Exzellente Bildqualität
- Sehr guter AF
- Stabilisiertes Objektiv

- Exzellente Bildqualität
- AF/MF-Schalter
- Leichtes Objektiv
- Faires Preis-Leistungs-Verhältnis

- Sehr gute Bildqualität
- USB-C-Port für Updates
- Vielseitiges Objektiv
- Verbesserte Mk-II-Version

- Ultra-lichtstarkes 35 mm
- Hervorragende Bildqualität
- Komfortfunktionen
- Qualitätsverarbeitung

- Exzellente Bildqualität
- Fantastischer AF
- High-End-Verarbeitung
- Stufenloser Blendenring

- Ultra-lichtstarkes 50 mm
- Hervorragende Bildqualität
- Stufenloser Blendenring
- Schneller AF

- Sehr gutes 50 mm
- Stufenloser Blendenring
- Exzellente Verarbeitung
- Sehr gute Bildqualität

- Ungewöhnliche Brennweite
- Hochwertige Verarbeitung
- Komfortfunktionen
- Exzellente Bildqualität
Hier die Liste der besten Sony-FE-Standardobjektive, die ich empfehle:
- Sony 20-70 mm f/4 G
- Sony FE 24-70 mm f/2.8 GM II
- Sigma 24-70 mm f/2.8 DG DN Art
- Sony 24-105 mm f/4 G OSS
- Sigma 28-70 mm f/2.8 DG DN Contemporary
- Tamron Di III 28-75 mm f/2.8 VXD G2
- Sigma 35 mm f/1.2 DG DN Art
- Sony 35 mm f/1.4 GM
- Sony 50 mm f/1.2 GM
- Sony Zeiss 50 mm f/1.4
- Sigma 65 mm f/2 DG DN Contemporary Serie I
Wenn Sie ein vielseitiges Objektiv suchen, verpassen Sie nicht unseren aktuellen Artikel über die besten Sony-Standardzooms!
Sony 20-70 mm f/4 G
| Merkmale | Visuell |
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Anfang 2023 brachte Sony einen etwas ungewöhnlichen Zoom heraus, der bereits bei 20 mm startet statt bei 24 oder 28 mm. Er tritt gegen Sonys 24-105 mm f/4 sowie die 28-70 mm- und 28-75 mm-f/2.8-Objektive von Sigma und Tamron an.
Er ist teurer, profitiert aber von Sonys neuesten optischen Vergütungen, ist leicht und kompakt und bietet erstklassige Bildqualität. Tests zeigen Leistungsniveau moderner GM-Zooms, inklusive stufenlosem Blendenring und Custom-Taste. Der AF ist sehr schnell, Focus Breathing gering, optische Fehler sind gut kontrolliert – Verzerrungen erfordern jedoch Korrektur in der Kamera oder Software.
Für seinen Preis ist das 20-70 mm f/4 G eine ausgezeichnete Wahl für Reisende, die mit nur einem Objektiv Landschaft, Street und Porträt abdecken und dabei Gewicht sparen wollen.
Sony FE 24-70 mm f/2.8 GM II
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Mitte 2022 beschloss Sony, sein professionelles Standard-Zoomobjektiv für Vollformatkameras, das 24-70 mm f/2,8, zu überarbeiten, obwohl die Vorgängerversion erst 2016 auf den Markt gekommen war. Sechs Jahre Lebensdauer sind für ein professionelles Objektiv relativ kurz, was zeigt, dass die erste Version Mängel hatte.
Die neue Version, die zum gleichen Preis wie das Vorgängermodell auf den Markt kommt, ist daher deutlich teurer als die Sigma-Art-Version, bietet im Vergleich zur GM I jedoch in fast allen Punkten eine bessere Leistung. Sie ist leichter, etwas kürzer im zusammengeklappten Zustand, bietet eine hervorragende Bildqualität bei voller Blendenöffnung über alle Brennweiten, verfügt über die Funktionen des GM I und des Sigma Art und sogar noch mehr (klickfreier Blendenring und „IRIS-Lock”-Schalter) und hat einen noch effizienteren Autofokus sowie eine noch geringere Naheinstellgrenze bei fast keinem Fokus-Breathing.
Das Sigma Art ist nach wie vor eine ausgezeichnete Wahl. Wenn Sie jedoch bereit sind, den Preis des GM I zu zahlen, ist es diesmal eindeutig sinnvoller, dieses GM II zu kaufen, um das Beste zu erhalten, was Sony zu bieten hat.
Sigma 24-70 mm f/2.8 DG DN Art
| Merkmale | Visuell |
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Das traditionelle Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 24–70 mm und einer Lichtstärke von 1:2,8 ist aufgrund seiner Vielseitigkeit bei Reportagen sehr beliebt. Sony bietet zwar eine GM-Version an, die jedoch insbesondere im Vergleich zu den aktuellen Modellen von Nikon und Canon nicht besonders überzeugend ist (die zweite Version ist in allen Punkten allerdings besser). Interessanter ist die eigene Version von Sigma, die mit einer sehr guten optischen Qualität, insbesondere bei einer Blendenstufe, einer sehr guten Verarbeitung und einer anpassbaren AF-Taste überzeugt. Der Autofokus erreicht zwar nicht das Niveau des GM, ist aber dennoch sehr schnell.
Das Sony GM ist nach wie vor sehr teuer, während dieses Sigma nur etwas mehr als 1.000 € kostet. Damit ist es derzeit die beste Wahl im Bereich 24–70 mm f/2,8 (mit Ausnahme des teureren Sony Mk II).
Sony 24-105 mm f/4 G OSS
| Merkmale | Visuell |
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Das vielseitige Zoomobjektiv Sony 24-105 ist besonders bei Reisenden beliebt und hat gute Bewertungen erhalten. Anders als bei den meisten Zoomobjektiven, die schnell an Qualität einbüßen, wenn sie zu vielseitig sind, bietet dieses Modell von Sony bei allen Brennweiten eine sehr gute Bildqualität bei voller Blendenöffnung. Es ist gut verarbeitet, verfügt über einen guten Autofokus, eine anpassbare AF-Taste und eine Bildstabilisierung, die sich mit der im Sensor integrierten kombinieren lässt.
Mit einem Preis von rund 1.300 Euro ist es immer noch recht teuer, da es 24–70-mm-Objektive gibt, die zwar nicht so viele lange Brennweiten bieten, dafür aber eine Blende von f/2,8 haben und weniger kosten. In Situationen, in denen die Stabilisierung von Vorteil ist, beispielsweise bei festen Motiven, kann die Stabilisierung des 24-105 dennoch den Unterschied ausmachen.
Sigma 28-70 mm f/2.8 DG DN Contemporary
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Angesichts des Erfolgs von Tamron mit seinem leichten und vergleichsweise kompakten 28–75-mm-f/2,8-Objektiv entschied sich Sigma, ein ähnliches Produkt auf den Markt zu bringen. Allerdings versuchte man, die Schwächen des Tamron-Objektivs durch einen schnelleren Autofokus, eine überlegene optische Qualität und einen AF/MF-Schalter auszugleichen. Zudem ist das Objektiv sogar noch etwas leichter als das Tamron.
Sigma hat sein 28-70 mm sehr gut positioniert: Es ist mit 850 € etwas teurer als das Tamron, schneidet aber in allen Bereichen etwas besser ab. Es hätte das Tamron ersetzen können, wenn dieses nicht so schnell erneuert worden wäre.
Tamron Di III 28-75 mm f/2.8 VXD G2
| Merkmale | Visuell |
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Als Reaktion auf das 28-70 mm f/2,8 von Sigma entschied sich Tamron für die schnelle Veröffentlichung des 28-75 mm f/2,8 G2. Es ist ziemlich selten, dass ein Objektiv so schnell überarbeitet wird. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Vorgängermodell von Sigma wirklich in den Schatten gestellt wurde. Tamron entschied sich daher, die optische Formel und den AF-Motor leicht zu modifizieren, um mit Sigma gleichzuziehen. Zusätzlich wurde ein anpassbarer AF-Knopf hinzugefügt, allerdings immer noch kein AF/MF-Schalter. Das Objektiv verfügt außerdem über einen USB-C-Anschluss, über den sich die Firmware aktualisieren und einige Optionen anpassen lassen, beispielsweise die Umwandlung des Fokusrings in einen Blendenring.
Tamron konnte natürlich keinen ähnlichen Preis wie für die erste Version verlangen. Das Unternehmen war der Meinung, dass das Objektiv interessant genug sein sollte, um für rund 1.000 € verkauft zu werden – ein für ein Objektiv dieser Art mit einer solchen Leistung immer noch sehr angemessener Preis.
Sigma 35 mm f/1.2 DG DN Art
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Mit der Veröffentlichung dieses 35-mm-Objektivs hat Sigma alle überrascht. Es ist das erste Sigma-Objektiv mit einer Blende von f/1.2, wiegt allerdings auch entsprechend viel und ist recht sperrig. Dafür macht es keine Abstriche bei der Bildqualität, die bereits bei voller Blendenöffnung hervorragend ist. Außerdem verfügt es über einen guten Autofokus und eine solide Konstruktion mit einem klickfreien Blendenring und einer anpassbaren AF-Taste, wie man sie von der Sony GM-Reihe kennt.
Mit einem Preis von rund 1.350 Euro mag es auf den ersten Blick teuer erscheinen, doch man darf nicht vergessen, dass es sich um ein Objektiv mit einer Blende von f/1.2 handelt. Objektive desselben Herstellers mit derselben Brennweite und einer Blende von f/1.4 sind oft deutlich teurer – der Beweis …
Sony 35 mm f/1.4 GM
| Merkmale | Visuell |
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In der kürzlich vorgestellten Sony-Produktpalette fehlte ein hochwertiges 35-mm-Objektiv mit einer Blende von 1,4 (es gab zwar ein 35-mm-Objektiv mit einer Blende von 1,4 von Sony Zeiss, aber dieses wurde offenbar weder seinen Ambitionen noch seinem Preis gerecht). Daher brachte Sony ein sehr hochwertiges 35 mm f/1,4 auf den Markt, das bei größten Blendenöffnungen optisch sogar besser ist als das Sigma f/1,2, über einen schnellen Autofokus und eine hochwertige Konstruktion verfügt. Wie alle GM-Objektive verfügt es natürlich über einen klickfreien Blendenring und eine anpassbare AF-Taste.
Wie im Abschnitt zu Sigma erwähnt, ist der Preis mit rund 1700 € recht hoch. Es ist leichter und kleiner als das f/1,2 Art, aber Sigma hat fast zeitgleich mit Sony ein 35 mm f/1,4 herausgebracht, das etwas schlechter ist als die beiden hier erwähnten 35 mm, aber halb so teuer wie das Sony.
Sony 50 mm f/1.2 GM
| Merkmale | Visuell |
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Während alle fälschlicherweise dachten, dass der E-Mount keine Objektive mit einer Blende von f/1,2 zulässt (was Sigma mit dem 35 mm f/1,2 Art bereits zuvor bewiesen hatte), hat Sony alle überzeugt, indem das Unternehmen nach der Veröffentlichung des 50 mm f/1.2 Z und RF nun auch das 50 mm f/1.2 auf den Markt gebracht hat. Das Objektiv ist sehr hochwertig, bietet eine außergewöhnliche Bildqualität bereits ab voller Blendenöffnung, ein High-End-Design und den vollen Komfort der GM-Reihe. Dazu gehören ein abnehmbarer Blendenring und eine anpassbare AF-Taste.
Ein so außergewöhnliches Objektiv hat natürlich auch einen außergewöhnlichen Preis: Es kostet nicht weniger als 2.300 €. Dennoch muss man Sony gratulieren: Ihr 50 mm f/1,2 ist das kompakteste und leichteste seiner Kategorie, bietet eine bessere Qualität und hat dabei die gleichen Abmessungen und das gleiche Gewicht wie das 50 mm Sony Zeiss, das allerdings nur f/1.4 ist.
Sony Zeiss 50 mm f/1.4
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Bevor das Sony 50 mm f/1,2 GM auf den Markt kam, war das Sony Zeiss das hochwertigste 50-mm-Objektiv mit der größten Blendenöffnung. Es überzeugt durch seine hochwertige optische Qualität und Konstruktion, verfügt über einen abnehmbaren Blendenring, jedoch nicht über eine anpassbare AF-Taste. Wir sind gespannt, was das kürzlich von Samyang vorgestellte 50 mm f/1,4 II oder ein mögliches 50 mm f/1,4 Art von Sigma leisten werden.
Der Preis des Sony Zeiss beträgt 1.500 € und ist somit sehr hoch. Wenn Sie kein absoluter Fan der Brennweite 50 mm sind, gibt es günstigere Alternativen. Und wenn Sie wirklich ein Fan von Zeiss sind, gibt es auch ein sehr gutes 55-mm-Objektiv f/1.8 von Sony Zeiss, das fast halb so viel kostet (und etwas weniger öffnet).
Sigma 65 mm f/2 DG DN Contemporary Serie I
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Mit seiner I-Serie hat sich Sigma dazu entschlossen, hochwertige Festbrennweitenobjektive anzubieten. Dabei ist man hinsichtlich der maximalen Blendenöffnung vernünftig geblieben, um Gewicht, Größe und Preis nicht zu sehr in die Höhe zu treiben. Mit 65 mm wurde eine untypische Brennweite gewählt, die sich deutlich von den üblichen 50-mm- und 85-mm-Brennweiten unterscheidet. Und das ist auch der Fall: Wir haben hier eine sehr hochwertige Konstruktion und eine außergewöhnliche optische Qualität bei voller Blendenöffnung. Das Objektiv verfügt über einen Blendenring und einen AF/MF-Schalter, jedoch nicht über anpassbare Tasten.
Bei einem Preis von rund 650 € sind die Verarbeitungs- und Bildqualität bemerkenswert. Wenn Sie diese besondere Brennweite schätzen, wird Sie dieses Objektiv nicht enttäuschen. Videografen könnten jedoch den klickfreien Blendenring vermissen, wie er bei allen Objektiven der Sigma I-Serie zu finden ist. Er hätte ohne wesentliche Änderung des Designs hinzugefügt werden können.
Beste Sony-Teleobjektive
Unten finden Sie alle Teleobjektive für eine Sony-Kamera, die ich für einen genaueren Blick sehr interessant halte. In der Tabelle unten sind sie zusammengefasst.

- Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Sehr gute Bildqualität
- Gute Verarbeitung
- Wenige Komfortfunktionen

- Bestes 70-200 mm f/2.8
- Herausragende Bildqualität
- Zahlreiche Komfortfunktionen
- Stabilisiertes Objektiv

- Vielseitiges Qualitäts-Zoom
- Hervorragende Verarbeitung
- Exzellente Bildqualität
- Durchschnittliches Preis-Leistungs-Verhältnis

- Ausgezeichnet für Makro und Porträt
- AF etwas langsamer
- Hervorragende Bildqualität
- Bietet 1:1-Makroverhältnis

- Hervorragende Bildqualität
- High-End-Verarbeitung
- Zahlreiche Komfortfunktionen
- Sehr schneller AF

- Großartige Alternative zu Sony
- Hervorragende Bildqualität
- Wenige optische Fehler
- Zahlreiche Komfortfunktionen
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der besten Sony FE-Teleobjektive. Klicken Sie auf den Namen des Objektivs, um mehr darüber zu erfahren:
Tamron Di III 70-180mm f/2.8 VXD
| Merkmale | Visuell |
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Da es im Bereich 70–200 mm f/2.8 keine vergleichbaren Produkte gibt, bleibt uns nur dieses 70–180-mm-Objektiv. Glücklicherweise müssen wir dabei in vielen Fällen keine Einbußen hinnehmen. Tamron hat sich dafür entschieden, den Zoom auf 180 mm zu begrenzen, um sowohl die Blende von f/2.8 als auch den Filterdurchmesser der beiden anderen Zoomobjektive (17–28 mm und 28–75 mm) der Marke beizubehalten. Außerdem hat man sich, wie Canon bei seinem 70–200 mm RF, für ein verlängertes Design entschieden, um noch mehr Gewicht und Größe einzusparen. Das 70-180 mm liefert dennoch sehr hochwertige Bilder, die a priori besser sind als die des ersten 70-200 mm GM von Sony, wenngleich die längeren Brennweiten etwas schlechter sind. Der Autofokus ist ebenfalls sehr schnell, aber weniger zuverlässig als der des Sony GM, da er eine etwas höhere Ausfallrate hat. Die Konstruktion ist gut, aber ohne Schnickschnack. Es gibt nicht einmal einen AF/MF-Schalter, was etwas Komfort kostet.
Mit rund 1.200 € liegt der Preis deutlich unter dem des 70-200 mm Mark I von Sony. Wir sind jedoch gespannt, was Sigma anbieten könnte, wenn sie sich entscheiden, eine spiegellose Version ihres 70–200 mm f/2.8 Sport zu entwickeln.
Sony 70-200 mm f/2.8 GM OSS II
| Merkmale | Visuell |
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Sony hat kürzlich eine neue Version seines 70–200 mm f/2,8 herausgebracht. Dessen Vorgängermodell stand, wie oben erwähnt, in Konkurrenz zu Tamron, was für ein High-End-Objektiv etwas beleidigend ist – insbesondere, wenn es mehr als doppelt so viel kostet … Sony hat sein Modell also überarbeitet und mit dem 70-200 mm GM II ein ausgezeichnetes Objektiv herausgebracht, das sich durch eine bemerkenswerte Bildqualität, einen beeindruckenden Autofokus und eine hervorragende Konstruktion auszeichnet. Im Vergleich zur ersten Version konnten 500 g eingespart werden. Und das alles ohne die verlängerte Bauweise von Canon. So ist es leichter als das f/2,8 RF von Canon, ohne dabei Balance, Komfort und Robustheit einer konstanten Größe einzubüßen. Selbstverständlich sind alle Optionen der GM-Objektive vorhanden: Ein Schalter für den Fokus, drei Stabilisierungsmodi, ein Entfernungsbegrenzer und erstmals bei einem Sony-Zoom ein Blendenring.
Für 3.000 € erhalten Sie das derzeit beste 70–200-mm-Objektiv von Sony. Die Investition ist zwar hoch, doch die Leistung ist in diesem Bereich unübertroffen.
Sigma 85 mm f/1.4 DG DN Art
| Merkmale | Visuell |
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Derzeit ist es die unangefochtene Referenz unter den 85-mm-Objektiven mit Sony E-Mount. Zwar bietet Sony ein 85-mm-f/1,4-GM-Objektiv an, dieses ist jedoch nicht so gut: Es ist größer, schwerer, langsamer und deutlich teurer. Das Sigma-Objektiv liefert bereits ab voller Blendenöffnung eine hervorragende Bildqualität, verfügt über einen sehr guten Autofokus und eine hochwertige Konstruktion. Es bietet den Komfort der Sony GM- und Sigma Art-Festbrennweitenobjektive und ist mit einem klickfreien Blendenring sowie einer anpassbaren AF-Taste ausgestattet.
Für etwas mehr als 1.000 US-Dollar ist es schwer, dieses Objektiv nicht zu empfehlen, obwohl Samyang ein etwas weniger hochwertiges 85-mm-Objektiv mit einer Lichtstärke von f/1,4 anbietet, das fast halb so viel kostet. Das Sigma hat zwar einen schnelleren Autofokus. Wenn Ihnen das jedoch nicht so wichtig ist, ist das Samyang eine ausgezeichnete Alternative.
Sony 100-400 mm f/4.5-5.6 GM OSS
| Merkmale | Visuell |
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Es scheint, als hätte Sony mit der Einführung seiner ersten spiegellosen Vollformatkameras nicht auf Sport- oder Tierfotografen abzielen wollen. Angesichts der wenigen Kunden, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, und der technischen Herausforderungen, einen mit DSLRs konkurrierenden Autofokus zu entwickeln, ist dies nachvollziehbar. Seitdem hat Sony den Autofokus jedoch erheblich verbessert und konnte mit der Einführung der A9 einen Vorstoß in diesen Markt wagen. Dennoch dauerte es lange, bis das Unternehmen adäquate Objektive auf den Markt brachte. Dieses 100–400 mm ist trotz seiner relativ durchschnittlichen Lichtstärke ein High-End-Teleobjektiv mit einer erstklassigen Konstruktion, einem ultraschnellen Autofokus und einer sehr guten Bildqualität, sowohl bei voller Blendenöffnung als auch bei allen Brennweiten.
Aufgrund des „GM-Standards“ wird es zu einem Preis von 2.800 € angeboten. Das erscheint zwar teuer, ist für ein Zoomobjektiv dieser Art und Reichweite aber durchaus angemessen (Gerüchten zufolge soll Sony ein 150–400 mm f/4 entwickeln, sodass der Preis dieses 100–400 mm als relativ „angemessen“ betrachtet werden kann). Wenn Sie keine hohen Anforderungen an sportliche Gehäuse wie die A9 oder A1 stellen, gibt es interessante Alternativen von Drittanbietern wie Tamron und Sigma.
Sigma 105 mm f/2.8 DG DN Art Macro
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Sigma hat uns seit Beginn der DSLRs daran gewöhnt, ein 105-mm-Makroobjektiv anzubieten. Insbesondere die DG-HSM-Version wird aufgrund ihres aggressiven Preises sehr geschätzt. Mit der Aufnahme dieses Makroobjektivs in die Art-Reihe war jedoch ein höherer Preis zu erwarten, dafür sollte die optische und verarbeitende Qualität aber auch noch besser sein. Und Sigma hat uns nicht enttäuscht: Optisch ist es wahrscheinlich eines der besten Makroobjektive. Der Autofokus ist jedoch nicht der schnellste. Das ist bei einem Makroobjektiv zwar keine Überraschung, wir hätten uns in diesem Bereich aber eine bessere Leistung gewünscht. Für Makroaufnahmen ist es außerdem weniger komfortabel als andere Objektive, beispielsweise das Sony 90 mm GM, da es über keine Anzeige für die Fokusentfernung oder Vergrößerung verfügt und nicht stabilisiert ist.
Sein Preis macht es jedoch sehr attraktiv, da es nur etwa 750 € kostet. Wir können jedoch hoffen, dass Tamron ein 90-mm-Makroobjektiv in derselben Preisklasse auf den Markt bringt, das interessantere Makrofunktionen bietet.
Sony 135 mm f/1.8 GM
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Für Porträts ist dieses 135-mm-Objektiv die Referenz von Sony. Zwar ist auch die Brennweite von 85 mm beliebt, doch viele Porträtfotografen lieben auch das 135-mm-Objektiv. Diese Brennweite wird auch von Nikon und Canon mit dem 135 mm f/2 DC bzw. dem renommierten 135 mm f/2L abgedeckt. Das Sony-Objektiv ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich: Es überzeugt durch seine optische Leistung bei voller Blendenöffnung, seine hervorragende Verarbeitung, den Komfort der Serie sowie den extrem schnellen Autofokus.
Mit einem Preis von etwa 1.850 € ist es nicht für jedermann geeignet. Sie erhalten jedoch mit diesem 135-mm-Objektiv das Beste von Sony – vorausgesetzt, die Brennweite entspricht Ihren Anforderungen. Zeiss hat das Batis 135 mm f/2,8 vorgestellt, aber die maximale Blende ist weniger interessant, da sie bei einigen Zoomobjektiven gleich ist, und der Preis ist recht hoch. Wenn Sie 1 500 € ausgeben möchten, können Sie die Differenz genauso gut für das Sony GM ausgeben. Wenn Sie jedoch nicht so viel ausgeben möchten, haben Sie mit den folgenden Modellen jetzt eine Alternative.
Samyang 135 mm f/1.8 AF
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Anfang 2022 hat Samyang endlich beschlossen, ein 135-mm-Objektiv mit Sony-E-Mount anzubieten. „Endlich“, weil das Unternehmen zwar ein 135-mm-Objektiv mit der Lichtstärke 2 angeboten hatte, dieses jedoch eine Adaption der DSLR-Version war – von hervorragender Qualität, aber manuell. In Sachen Bildqualität konkurriert es mit dem Sony GM und ist in einigen Punkten, wie beispielsweise bei Streulicht oder chromatischen Aberrationen, sogar besser. Außerdem überzeugt es durch eine sehr gute Verarbeitung und ein geringeres Gewicht als das Sony und sogar als das Sigma Art (das ebenfalls eine adaptierte DSLR-Version ist). Samyang bietet sogar einen Abstandsbegrenzer zur Erleichterung des Autofokus und eine anpassbare Taste, wie sie bei dem Sony G/GM und einigen Sigma-Objektiven zu finden ist. Das ist eine Neuerung bei einem Samyang-Objektiv. Man kann sagen, dass Samyang mit dieser Brennweite einen Meisterzug gemacht hat, indem das Unternehmen sich mit dieser Leistung genau dort positioniert hat, wo es hingehört – zu einem Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenz liegt.
Für 950 € – fast die Hälfte des Preises der GM – könnte man es nur bereuen, nicht die Sony genommen zu haben, wenn man einen besonders schnellen Autofokus sucht. Der Autofokus des Samyang ist jedoch mehr als ordentlich und könnte durch einige Firmware-Updates noch verbessert werden.
Beste Sony-Superteleobjektive
Zum Schluss die ernstzunehmenden Optionen, falls Sie ein Supertele für Ihre Sony-Kamera suchen. In der Tabelle unten zusammengefasst.

- Lange Brennweite
- Hervorragende Bildqualität
- Sehr gute Verarbeitung
- Stabilisiert

- Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Sehr gute Bildqualität
- Zahlreiche Komfortfunktionen
- Stabilisiert

- Längster Zoombereich
- Sehr gute Bildqualität
- Hervorragende Verarbeitung
- Sehr guter AF

- Exzellente Verarbeitung
- Sehr große Blende (für 400 mm)
- Herausragende Bildqualität
- Rasanter AF
Hier eine Übersicht der besten Sony-FE-Superteleobjektive:
Sigma 60-600 mm f/4.5-6.3 S OS DG DN
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Anfang 2023 brachte Sigma mit dem 60-600 mm f/4,5-6,3 DG DN OS Sports ein neues Teleobjektiv für Sony auf den Markt, das manchmal scherzhaft als „Bigma” bezeichnet wird (es gab es bereits mit EF- und F-Bajonett). Dieses neue Super-Teleobjektiv bietet gegenüber dem 150–600 mm Sport mehrere wesentliche Verbesserungen. In puncto optischer Qualität übertrifft das 60–600 mm das 150–600 mm und andere Sony-Teleobjektive. Darüber hinaus soll der neue Autofokus sehr schnell und präzise sein und fast mit den Spitzenmodellen G und GM von Sony mithalten können. Die Bildstabilisierung ermöglicht eine Stabilisierung um bis zu 7 Blendenstufen. Das exklusiv für spiegellose Vollformatkameras von Sony entwickelte Objektiv bietet eine hervorragende Bildqualität ab voller Blendenöffnung. Es bietet eine hohe optische Leistung über den gesamten Brennweitenbereich (was eher selten ist). Das Objektiv ist außerdem staub- und spritzwassergeschützt.
Trotz der eher durchschnittlichen Streulichtresistenz sind chromatische Aberrationen gut kontrolliert und in der Nachbearbeitung leicht zu korrigieren. Im Vergleich zum 150–600 mm bietet das 60–600 mm eine bessere optische Qualität, einen besseren Autofokus und eine verbesserte Stabilisierung. Das zusätzliche Gewicht könnte für einige Fotografen ein Nachteil sein, ist meiner Meinung nach aber noch akzeptabel.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Sigma 60–600 mm eine ausgezeichnete Wahl ist, wenn Sie eines der besten Sony-Objektive für die Tierfotografie suchen. Es ist vielseitig einsetzbar und bietet eine hervorragende Bildqualität. Zwar mag der Preis im Vergleich zum 150–600 mm noch hoch erscheinen, doch die hohe Leistung und Qualität rechtfertigen diesen Preis!
Sigma 150-600 mm f/5-6.3 DG DN S OS
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Vor kurzem hat Sigma eine neue Version seines 150–600-mm-Objektivs für spiegellose Kameras vorgestellt. Tamron bietet ein 150–500 mm mit einigen Abstriche gegenüber der DSLR-Version an, da man sich für 500 mm statt 600 mm und eine maximale Blende von f/6,7 statt f/6,3 bei vollem Zoom entschieden hat. Die spiegellose Version von Sigma hat den Vorteil, dass sie leichter ist als die DSLR-Version, obwohl sie mit über 2 kg immer noch schwer ist. Das ist bei einem Zoom dieser Art jedoch nicht überraschend. Die Bildqualität ist sehr gut, wenn auch etwas schlechter als die des 100–400 mm von Sony. Der Gewinn an langer Brennweite ist jedoch ein wichtiges Argument. Das Design des Sigma ist erstklassig und besser als das des Tamron 150–500. Es verfügt über einen vergleichsweise schnellen Autofokus, der jedoch nicht so schnell ist wie der des Sony 100–400 und 200–600. Darüber hinaus bietet es zahlreiche Komfortoptionen wie einen AF/MF-Schalter, eine anpassbare AF-Taste, drei Stabilisierungsmodi, einen Entfernungsbegrenzer und einen Schalter zum Ändern der Leichtgängigkeit des Zoomrings.
Mit einem Preis von 1.400 € ist es halb so teuer wie das 100–400 mm und 600 € günstiger als das 200–600 mm von Sony. Es ist sogar günstiger als das 150–500 mm von Tamron, das insgesamt weniger bietet. Allerdings könnte Tamron reagieren und den Preis für sein 150–500 mm bald senken.
Sony 200-600 mm f/5.6-6.3 G OSS
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Das längste Zoomobjektiv von Sony verfügt über ein Design mit konstanter Größe. Dadurch ist es zwar deutlich größer und schwerer, bietet aber auch eine bessere Balance bei der Verwendung. Gegenüber den oben genannten Modellen von Sigma und Tamron ist es jedoch schwierig, dieses Sony-Modell zu bevorzugen, da die Unterschiede in den meisten Fällen vernachlässigbar sind. Es bietet ein sehr gutes Design und den gewohnten Sony-Komfort mit AF/MF-Umschalter, drei Stabilisierungsmodi, einem Entfernungsbegrenzer und einer anpassbaren AF-Taste.
Der Preis von 2.000 € ist immer noch angemessen. Es wird jedoch schwierig sein, gute Gründe zu finden, die zusätzlichen 600 € gegenüber dem Sigma 150–600 auszugeben, das auch einen etwas größeren Brennweitenbereich bietet. Wenn Sie die konstante Größe nicht als angenehmer empfinden, ist die Kompatibilität mit Sony-Telekonvertern meiner Meinung nach der einzige triftige Grund, die 100-400 und 200-600 von Sony den 150-600 und 150-500 von Sigma und Tamron vorzuziehen.
Sony 400 mm f/2.8 GM OSS
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Sony hat damit begonnen, lange Objektive für Sport- und Tieraufnahmen anzubieten – insbesondere seit der Veröffentlichung der A9, die für diesen Einsatzzweck entwickelt wurde. Wie bei den meisten High-End-Objektiven ist natürlich die optische Qualität außergewöhnlich, ebenso wie die Konstruktion. Letztere ist der GM-Reihe mit allem Komfort würdig und verfügt über eine Reihe von Schaltern zur Steuerung der AF/MF-Übergänge, drei Stabilisierungsmodi, anpassbare Einstelltasten und sogar einen „Beep”-Schalter. Der Autofokus ist ultraschnell, sodass es in Kombination mit der A9 oder A1 praktisch unmöglich ist, das Motiv zu verfehlen.
Der Preis von rund 12.000 € ist erwartungsgemäß recht hoch. Wenn Sie also nicht sehr vermögend sind und keine besonders hohen Ansprüche haben, sind die oben genannten Zoomobjektive mit einer Brennweite von 400 mm eine wesentlich günstigere Alternative.
Sony 600 mm f/4 GM OSS
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Parallel zum 400-mm-Objektiv hat Sony dieses 600-mm-Objektiv mit einer Blende von 4 auf den Markt gebracht. Es verfügt über die gleichen Optionen wie das 400-mm-Objektiv, bietet eine außergewöhnliche Bild- und Verarbeitungsqualität und alle bereits erwähnten Komfortmerkmale.
Da das 400-mm-Objektiv bereits 12.000 € kostet, liegt das 600-mm-Objektiv natürlich bei 14.000 €. Wenn Sie keine sehr hohen Anforderungen haben und Ihr Geldbeutel nicht besonders gefüllt ist, sind die genannten Zoomobjektive die sinnvollere Wahl.
Damit bin ich am Ende dieses (sehr langen) Artikels über die derzeit besten Sony-Objektive angekommen. Wir aktualisieren die Inhalte, sobald neue Modelle erscheinen. Ein Dankeschön an Alex, den Autor dieses umfangreichen Beitrags. Wir hoffen, dass unsere Artikel Ihnen bei der Wahl Ihres nächsten Objektivs helfen.
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Bis bald zu einem neuen Artikel! Für Porträtfans haben wir außerdem einen Testbericht zu den besten Sony-Porträt-Objektiven verfasst.
Bis zum nächsten Mal,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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