Die besten Micro-Four-Thirds-Objektive
Letzte Aktualisierung : 03/09/2025
Als treue Leser*innen dieses Blogs wisst ihr inzwischen sicherlich, dass ich leidenschaftlich gern Foto‑Equipment sammle und ständig auf der Suche nach neuen Kameragehäusen und frisch erschienenen Objektiven bin. Bei allen Marken wird die Auswahl immer größer und man kann sich leicht im Objektiv‑Dschungel verlieren.
Heute präsentiere ich euch einen Leitfaden zu den besten Micro‑4/3‑Objektiven des Augenblicks, auch bekannt als MFT (Micro Four Thirds). Es geht hier um Objektive für spiegellose Kameras. Natürlich ist es nicht das Ziel, euch einen vollständigen Überblick über alle verfügbaren Micro‑4/3‑Objektive zu geben (es sind zu viele, aber ich arbeite daran). Außerdem habe ich bereits einen umfassenden Leitfaden zu Objektiven für spiegellose Kameras erstellt, den ich je nach eurer fotografischen Praxis empfehle.
Dieser Artikel richtet sich besonders an Menschen, die auf besseres Equipment und/oder besser auf ihre fotografischen Bedürfnisse abgestimmtes Zubehör umsteigen möchten. Wir alle beginnen mit einem Kit‑Objektiv, doch dieses stößt je nach Einsatzgebiet schnell an seine Grenzen. Ziel ist es daher, euch vorzuschlagen, welche Micro‑4/3‑Objektive ihr entsprechend euren Bedürfnissen und häufig auch eurem Budget als Upgrade wählen könnt.
Wir haben schließlich unseren kompletten Leitfaden zu spiegellosen Micro‑4/3‑Kameras veröffentlicht. Darin findet ihr alle aktuellen Kameras von Panasonic, OM‑System und Olympus (obwohl die Marke von OM‑System übernommen wurde).
Beachte, dass die Micro‑Four‑Thirds‑Welt hauptsächlich von zwei Marken dominiert wird: Panasonic und Olympus. Du solltest wissen, dass auch andere Drittanbieter‑Marken Objektive in diesem Format anbieten, zum Beispiel Sigma, Rokinon/Samyang oder Tamron. Los geht’s. Beachte außerdem, dass Olympus seine Fotosparte verkauft und dass wir in weniger als einem Jahr kaum noch Produkte aus ihren Fabriken sehen werden (wir werden sehen, was der Käufer damit macht).
Möchtest du weitergehen und alle native und Drittanbieter‑Objektive für den Micro‑4/3‑Anschluss entdecken? Schau dir gerne unseren Leitfaden an!
Dieser Artikel ist das Ergebnis umfangreicher Recherche und Zusammenstellungen, um möglichst qualitativ hochwertige Informationen bereitzustellen. Wenn du unsere Arbeit schätzt und unseren Blog unterstützen möchtest, zögere nicht, dein Objektiv über unsere Amazon‑Links zu bestellen. So erhalten wir eine kleine Provision, während der Preis für dich gleich bleibt 😊
Wie Du Dein Micro‑Four‑Thirds‑Objektiv auswählst – Was Du beachten solltest
Wie üblich werde ich hier nicht alles wiederholen, was man allgemein über das Auswählen eines Objektivs wissen muss, sondern im folgenden Scroll‑Bereich die Grundlagen in Erinnerung rufen. Um zu wissen, zu welchen Micro‑4/3‑Objektiven du greifen solltest, musst du nämlich die wesentlichen Elemente kennen und verstehen, die die Wahl deines Objektivs beeinflussen.
Klicke einfach auf die kleine Lupe unten, um alle diese Punkte zu sehen.
Die Sensorgröße
Dies ist ein äußerst wichtiger Punkt, den man bei der Objektivwahl verstehen muss. Er beeinflusst deutlich mehrere wesentliche Aspekte deiner Fotos, etwa den Bildwinkel bei einer bestimmten Brennweite, die damit verbundene Schärfentiefe, die ISO‑Anhebung und ganz allgemein die Bildqualität. Ich lade dich ein, den vollständigen Leitfaden zu lesen, um zu verstehen, welche Sensorgröße man wählen sollte.
Beim Micro‑4/3‑Format musst du dir merken, dass der Sensor 17,3 × 13 mm groß ist. Er ist damit halb so groß wie ein Vollformatsensor (24 × 36 mm). Gleichzeitig ist er jedoch fast neunmal größer als die meisten Sensoren in Smartphones (z. B. 1/2,3″). Vielleicht denkst du jetzt: Wen kümmert’s, denn ich kaufe ja ohnehin ein Micro‑4/3‑Objektiv und kein Vollformatobjektiv. Das stimmt, doch wie wir gleich sehen werden, hat ein kleinerer Sensor großen Einfluss auf deine Bilder und die damit verbundenen Möglichkeiten.
Die Brennweite
Zur Erinnerung: Die Brennweite bestimmt den Bildwinkel, den du mit einem Objektiv erhältst. Sie kann fest (z. B. 25 mm) oder variabel (z. B. 70–200 mm) sein. Mit einer Festbrennweite kannst du nicht zoomen, während eine variable Brennweite dies erlaubt. Sie wird in Millimetern (mm) auf dem Objektiv angegeben und bleibt immer gleich. Ein 50‑mm‑Objektiv bleibt ein 50 mm. Die Sensorgröße beeinflusst jedoch das Ergebnis einer 50‑mm‑Brennweite. Für die Wahl deines Micro‑4/3‑Objektivs musst du daher etwas rechnen, um die „äquivalente Brennweite“ im Vollformat zu erhalten. Für Street‑Fotografie empfiehlt man oft 35 mm oder für Porträts 90 mm – diese Empfehlungen gelten jedoch für Vollformat. Denke daran, dass der Micro‑4/3‑Sensor halb so groß ist.
Ein 25 mm auf einem Micro‑4/3‑Sensor entspricht also ungefähr dem Bildwinkel eines 50 mm auf Vollformat. Ein 45 mm auf MFT entspricht etwa einem 90 mm auf Vollformat usw.
Maximale Blende und Schärfentiefe
Bei der Wahl eines Objektivs konzentrieren wir uns natürlich auf einen der Hauptparameter: die maximale Blende. Als Zahl nach dem „f/“ angegeben, zeigt sie die Fähigkeit deines Objektivs, Licht zu sammeln. Je kleiner die Zahl, desto lichtstärker das Objektiv – und umgekehrt. Die Blende kann fix (z. B. f/2,8) oder variabel (z. B. f/2,8–4) sein. Im letzteren Fall bedeutet dies einfach, dass sich die maximale Blende je nach gewählter Brennweite verändert.
Behalte im Hinterkopf, dass die Blende wichtig ist, da sie dir kürzere Belichtungszeiten ermöglicht (Blende und Verschlusszeit stehen in direktem Zusammenhang) und die Schärfentiefe beeinflusst, also den unscharfen Bereich deines Bildes. Ein lichtstarkes Objektiv (mit einer kleinen f/-Zahl) erlaubt es dir zum Beispiel, den Hintergrund stärker zu verwischen. Für weitere Informationen lies bitte die Artikel über Blende, Schärfentiefe und Brennweite.
Wie wir gesehen haben, ist der MFT‑Sensor halb so groß wie der Vollformatsensor (24 × 36). Wenn du wissen möchtest, was eine Blende f/2,8 hinsichtlich der Schärfentiefe auf einem MFT‑Objektiv bedeutet, musst du die Zahl hinter dem „f/“ mit zwei multiplizieren.
Ein 25 mm f/1,4 auf MFT ergibt beispielsweise etwa das gleiche Resultat wie ein 50 mm f/2,8 auf Vollformat. Was heißt das konkret? Ganz einfach: Du musst sehr lichtstarke Objektive wählen, um ähnlich geringe Schärfentiefen wie im Vollformat zu erzielen. Obwohl die Belichtungseinstellungen zwischen einem Panasonic 45–150 mm f/4–5,6 auf MFT und einem 70–300 mm f/4–5,6 auf Vollformat identisch sein können und dieselbe Helligkeit liefern, darfst du dich von der Schärfentiefe nicht täuschen lassen, denn das 70–300 mm f/4–5,6 auf Vollformat käme eher einem Olympus 40–150 mm f/2,8 gleich, das deutlich größer und teurer ist. Wenn dein Ziel wirklich darin besteht, die Schärfentiefe zu reduzieren … wirst du das nicht unbedingt erreichen, indem du MFT‑Objektive mit ultrahoher Lichtstärke kaufst! (Das wäre außerdem sehr kostspielig.)
Festbrennweite oder Zoom
Das ist ein großes Diskussionsthema unter Fotograf*innen, und ich habe bereits einen ausführlichen Artikel über die Vor‑ und Nachteile von Festbrennweiten und Zoomobjektiven geschrieben. Jede*r wählt den Objektivtyp, der den eigenen Bedürfnissen, Gewohnheiten und dem Budget entspricht, doch allgemein kann man sagen, dass Festbrennweiten oft leichter, günstiger und lichtstärker sind als Zooms. Im MFT‑Bereich gibt es sehr schöne, lichtstarke Festbrennweiten wie das Panasonic 42,5 mm f/1,2, das Olympus 25 mm f/1,2 oder das Samyang 35 mm f/1,2.
Stabilisierung – nötig oder nicht?
Beim MFT‑Format gibt es zwei Arten der Stabilisierung: im Kameragehäuse und im Objektiv. Olympus bietet nahezu von Anfang an stabilisierte Gehäuse an, während Panasonic diese Technologie in die neueren Lumix‑G‑Kameras integriert hat. Somit werden Objektive (auch wenn sie ursprünglich nicht stabilisiert sind) stabilisiert, wenn du sie an einem stabilisierten Gehäuse verwendest. Panasonic verkauft immer mehr stabilisierte Objektive, die sowohl an alten nicht stabilisierten als auch an neuen Gehäusen gut funktionieren. Bei Olympus sind fast alle Objektive (abgesehen von einigen neueren) nicht stabilisiert, da sie von der im Gehäuse integrierten Bildstabilisierung profitieren (SWD‑IS). Beachte auch, dass beide Stabilisationen kombiniert werden können (sog. Dual IS). In der Regel brauchst du dafür ein Objektiv derselben Marke wie das Gehäuse, was die Leistung der Stabilisierung noch etwas steigert.
Ob du ein stabilisiertes Objektiv wählen solltest, hängt von deiner Fotopraxis ab. Allgemein gilt: Für statische Motive (Landschaften, Architektur usw.) kann es interessanter sein, ein stabilisiertes Objektiv statt eines lichtstarken zu wählen. Du fotografierst häufig mit kleinen Blenden (z. B. f/8) und nutzt die Stabilisierung, um auch bei sehr langen Belichtungszeiten freihändig zu fotografieren. Umgekehrt ist bei schnellen/bewegten Motiven meist ein lichtstarkes Objektiv besser als ein stabilisiertes; hier brauchst du häufig eher kurze Verschlusszeiten. Stabilisierung ist auch sehr hilfreich bei Videoaufnahmen, langen Brennweiten oder um das Fokussieren zu stabilisieren.
Die verschiedenen Serien
Beide Marken unterteilen ihr Objektivsortiment in mehrere Linien. Olympus teilt sein Angebot in zwei Kategorien. Die Einsteiger‑MFT‑Objektive heißen M.Zuiko, während die Profi‑Serie als M.Zuiko Pro bezeichnet wird. Bitte beachte, dass die gesamte Olympus‑PRO‑Reihe wettergeschützt ist.
Panasonic‑Objektive lassen sich in die Lumix‑G‑Serie (von Panasonic) und die High‑End‑Objektive mit der Bezeichnung Leica DG unterscheiden, die in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt, aber unter Panasonic verkauft werden.
Filter verwenden oder nicht?
Auch dies ist ein wichtiger Punkt. Viele Fotograf*innen (mich eingeschlossen) nutzen weiterhin Filter, insbesondere in der Landschaftsfotografie. Ich denke dabei vor allem an ND‑Filter, Polarisationsfilter oder Grauverlaufsfilter (GND). Nach meinem Kenntnisstand erfordern jedoch zwei MFT‑Weitwinkelobjektive spezielle Filterhaltersysteme: das Olympus 7–14 mm f/2,8 und das Panasonic 7–14 mm f/2,8, beide mit gewölbter Frontlinse und fest verbauter Gegenlichtblende. Abgesehen von diesen beiden Objektiven können alle anderen Objektive beider Marken mit Standard‑Schraubfiltern ausgestattet werden.
Drittanbieter‑Marken im MFT‑System
Der Artikel konzentriert sich auf Micro‑Four‑Thirds‑Objektive, dennoch bieten mehrere Drittanbieter passende Objektive für Olympus‑ und Panasonic‑Gehäuse an. Ich denke dabei insbesondere an Samyang/Rokinon (manueller Fokus), Sigma, Tamron, Voigtländer, Tokina, Laowa usw.
Die besten Micro‑4/3‑Objektive
Im Gegensatz zu Leitfäden über die besten Canon‑ und Nikon‑Weitwinkelobjektive muss ich hier etwas kategorisieren. Olympus und Panasonic bieten eine Vielzahl von Objektiven an, die jeweils mehr oder weniger gut zu deiner fotografischen Praxis passen (Porträt, Wildlife, Landschaft usw.). Daher habe ich meine Favoriten wie folgt unterteilt:
- Die besten Micro‑4/3‑Porträtobjektive
- Beste Makroobjektive für Micro‑4/3
- Beste Weitwinkel- und Ultraweitwinkel‑Micro‑4/3‑Objektive
- Beste Micro‑4/3‑Teleobjektive
- Bestes Micro‑4/3‑Reiseobjektiv
- Bestes Micro‑4/3‑Objektiv als Kit‑Ersatz
- Beste Micro‑4/3‑Objektive für Nacht- und Low‑Light‑Fotografie
Ich spreche nicht zwangsläufig nur von den allerbesten Micro‑4/3‑Objektiven, denn diese sind oft die teuersten, schwersten und lichtstärksten, aber nicht unbedingt für jede*n erschwinglich. Es gilt, das für dich passende Objektiv zwischen Budget und Bedarf zu wählen.
Die besten Micro‑4/3‑Porträtobjektive
Wer sich für Porträtfotografie interessiert, merkt schnell, dass die mit dem Kameragehäuse verkauften Kit‑Objektive weder hinsichtlich ihrer Brennweite noch ihrer Blende wirklich geeignet sind. In der Porträtfotografie neigen wir sehr oft dazu, den Hintergrund unscharf zu gestalten, um die Person hervorzuheben. Kit‑Zooms haben jedoch häufig relativ kleine Blendenöffnungen (f/5,6 oder f/6,3), die dies nicht ermöglichen. Daher bevorzugt man oft Festbrennweiten mit großer Blende (f/1,2 oder f/1,4). Natürlich ist es möglich, Porträts mit einigen 12–40 mm‑ oder 35–100‑Zooms (klassisch entspricht das 24–70 mm bzw. 70–200 mm im Vollformat) aufzunehmen, aber im besten Fall haben diese Zooms eine Blende von f/2,8, was deine Möglichkeiten im Porträt einschränkt. Wie auch immer.
Sei außerdem vorsichtig, denn im Porträtbereich werden die Brennweiten häufig als „50 mm oder 85 mm“ im Vollformat angegeben, was beim Äquivalent auf einem kleinen Sensor wie MFT 25 mm bzw. 42,5 mm entspricht.
Für diese Kategorie betrachte ich folgende Brennweiten:
- Rund 25 mm: häufig geschätzt für weite Aufnahmen, Ganzkörper in einer Umgebung oder wenn der Platz knapp ist, etwa in Innenräumen,
- Rund 42,5 mm: die klassische Brennweite für halbnahe Porträts (Kopf + Schultern) und auch für Ganzkörperaufnahmen. Damit lässt sich die Person leicht freistellen,
- Etwa 60/70 mm: ideal für enge Porträts (Kopf) und wenn du Platz hast (Outdoor‑Porträt zum Beispiel).
Los geht’s – hier ist meine Liste der 10 besten Objektive für Porträtfotografie, sortiert von der kürzesten zur längsten Brennweite.
Meine 10 besten Portrait‑Objektive für MFT‑Sensoren
- Olympus M.Zuiko 25 mm f/1,2 PRO
- Panasonic Leica DG Summilux 25 mm f/1,4
- Olympus M.Zuiko 25 mm f/1,8
- Panasonic Lumix 25 mm f/1,7 ASPH
- Olympus M.Zuiko 45 mm f/1,2 PRO
- Panasonic Leica Nocticron 42,5 mm f/1,2
- Panasonic Lumix 42,5 mm f/1,7 OIS
- Olympus M.Zuiko 45 mm f/1,8
- Sigma 56 mm f/1,4 DC DN C
- Olympus M.Zuiko 75 mm f/1,8
Wenn du die Objektive vergleichen möchtest, findest du die Tabelle unten.
1 – Olympus M.Zuiko 25 mm f/1,2 PRO
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Kurz gesagt ist dies das beste Porträtobjektiv in diesem Brennweitenbereich. Es verfügt über eine Pro‑Verarbeitung, Wetterschutz, außergewöhnliche Schärfe bereits bei Offenblende und einen sehr schnellen Autofokus. Die Qualität des erzeugten Bokehs gilt als die beste.
The very large aperture at f/1.2 will allow you to use it in all conditions, even indoors, and will save you from having to go up too much in high ISO. The lens is not that light (410g) mounted on a Micro 4/3 camera. Obviously, excellence comes with a price, which is quite high. For people looking for the best 25mm for wide/indoor portraits, and have a large budget, this is simply the lens to consider.
2 - Panasonic Leica DG Summilux 25mm f/1.4
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Dieses 25 mm, von Leica für Panasonic gefertigt, genießt ebenfalls einen sehr guten Ruf. Die Schärfe ist bereits bei Abblenden auf f/2 sehr gut, der Autofokus gilt jedoch als langsamer, da das Objektiv nicht so neu ist wie das 25 mm PRO von Olympus. Beachten Sie, dass das Objektiv nicht abgedichtet ist, dafür aber deutlich kompakter und leichter als die Olympus‑Version mit f/1.2.
Die Verarbeitung ist etwas kunststofflastiger und das Objektiv besitzt keine Stabilisierung. Dafür kostet es nur halb so viel wie das 25 mm f/1.2 von Olympus. Inzwischen gibt es eine Version II des Objektivs.
3 - Olympus M.Zuiko 25mm f/1.8
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Olympus bietet auch eine „günstige“ Version seines 25‑mm‑Objektivs an. Mit einer Offenblende von „nur“ f/1.8 ist diese Olympus‑Version (ohne Stabilisierung) deutlich leichter (137 g) und kompakter und kostet drei Mal weniger als die PRO‑Version mit f/1.2. Die Schärfe wird bereits bei f/2 sehr gut und bei f/2.8 ausgezeichnet.
Die Verarbeitungsqualität ist recht ordentlich und die Optik eignet sich hervorragend für Innenaufnahmen. Meiner Meinung nach eine solide Wahl und eine gute Alternative für alle, die ein 25 mm (entspricht 50 mm im Vollformat) zu niedrigen Kosten suchen. Ich würde allerdings die Panasonic‑Version mit f/1.7 vorziehen, die nur halb so viel kostet.
4 - Panasonic Lumix 25mm f/1.7 ASPH
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Panasonic bietet das günstigste 25‑mm‑Objektiv an und es ist meiner Meinung nach das perfekte Einsteigerobjektiv für die Porträtfotografie, ohne das Budget zu sprengen. Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung (überwiegend Kunststoff) und die Schärfe ist schon bei Offenblende gut.
Mit nur 125 g Gewicht und einem Neupreis von etwa 150 € kann man mit diesem Objektiv kaum etwas falsch machen. Beachten Sie, dass die Optik zu diesem Preis weder stabilisiert noch abgedichtet ist. Dennoch möchte ich vier mögliche Alternativen zu den oben genannten Objektiven vorstellen. Sigma bietet ein hervorragendes 30mm f/1.4 DC DN an, das einen sehr guten Ruf genießt und dank der großen Blende von f/1.4 ein wunderschönes Bokeh liefert. Der Preis ist für eine Optik dieser Lichtstärke angemessen und liegt deutlich unter dem des Panasonic 25 mm f/1.4. Beachten Sie, dass die Sigma DC DN ursprünglich für APS‑C entwickelt wurden.
Wenn Sie manuelles Fokussieren nicht stört, bietet Samyang/Rokinon ein 24 mm f/1.4 an, auch wenn viele es bei Offenblende etwas enttäuschend finden. Ebenfalls interessant sind das 35 mm f/1.2 und f/1.4 derselben Marke. Die f/1.2‑Version lohnt sich eindeutig und hat einen sehr guten Ruf für ein so lichtstarkes Objektiv.
5 - Olympus M.Zuiko 45mm f/1.2 PRO
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Meiner Meinung nach ist dies die beste Wahl, wenn Sie eine Brennweite suchen, die dem klassischen 85 mm im Vollformat entspricht. Dieses 45 mm f/1.2 besitzt eine sehr große Blende, die Ihren Hintergrund perfekt verschwimmen lässt. Bei Innenaufnahmen (sofern Sie genug Platz haben) ersparen Sie sich dank der großen Blende ein Hochdrehen der ISO.
Die Qualität der PRO‑Serie von Olympus ist dank Abdichtung und Objektivstabilisierung eindeutig vorhanden. Die Schärfe gilt bereits bei Offenblende als ausgezeichnet, auch wenn das Objektiv an einem Micro‑4/3‑Body recht wuchtig und schwer ist (410 g). Der Preis ist für eine Optik dieser Qualität natürlich hoch.
6 - Panasonic Leica Nocticron 42.5mm f/1.2
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Dieses 42,5 mm von Leica für Panasonic ist ebenfalls eine sehr gute Referenz in diesem Brennweitenbereich. Die Qualität stimmt natürlich und die Schärfe ist schon bei Offenblende bekanntlich hervorragend. Das Objektiv ist stabilisiert, allerdings funktioniert der Blendenring nur an Panasonic‑Kameras. Beachten Sie, dass der Preis höher bleibt als beim 45 mm von Olympus.
7 - Panasonic Lumix 42.5mm f/1.7 OIS
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Dies ist die „günstige“ Version des 42,5 mm von Panasonic. Trotzdem ist das Objektiv sehr gut. Die Qualität liegt zwar etwas unter der der lichtstarken f/1.2‑Version, bleibt aber vollkommen zufriedenstellend. Die Optik ist stabilisiert und bleibt angenehm leicht. Eine gute Alternative zu einem drei Mal niedrigeren Preis als die f/1.2‑Version der Marke.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, haben wir einen ausführlichen Test zu diesem Panasonic Lumix 42 mm f/1.7 OIS verfasst.
8 - Olympus M.Zuiko 45mm f/1.8
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Dieses Objektiv wird besonders von Einsteigern in die Porträtfotografie geschätzt, die kein großes Budget haben. Die Konstruktion ist allerdings etwas kunststoffreicher als beim 42,5 mm von Panasonic und das Objektiv ist nicht stabilisiert. Dennoch sind Schärfe und Bokeh für eine so preiswerte Optik als sehr gut bekannt.
9 - Sigma 56mm f/1.4 DC DN C
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Hier ein sehr schönes Objektiv, das Sigma kürzlich für den Micro‑4/3‑Anschluss herausgebracht hat. Mit einer Brennweite, die 110 mm im Vollformat entspricht, bietet dieses Objektiv eine unglaubliche Schärfe, die bereits viele begeistert! Das Objektiv ist abgedichtet. Meiner Ansicht nach eine sehr gute Alternative zu f/1.2‑Objektiven zu einem deutlich niedrigeren Preis. Auch dieses wurde ursprünglich für APS‑C entwickelt.
10 - Olympus M.Zuiko 75mm f/1.8
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Als letztes Objektiv dieser Porträtliste genießt dieses sehr gute 75 mm einen ausgezeichneten Ruf. Deutlich besser für Outdoor‑Porträts geeignet, lässt sich das Motiv leicht vom Hintergrund isolieren und ein Bokeh von bemerkenswerter Qualität erzeugen. In Innenräumen benötigen Sie viel Platz, es sei denn, Sie fotografieren enge Porträts. Die Metallverarbeitung ist sehr hochwertig, auch wenn das Objektiv nicht abgedichtet ist!
Ich komme nun zum Ende dieser Liste von m4/3‑Objektiven für die Porträtfotografie. Natürlich gibt es noch weitere Alternativen, die Sie in Betracht ziehen können, wie das manuell zu fokussierende Samyang/Rokinon 50 mm f/1.2, das bei genügend Abstand eine schöne Linse für Innen‑/Low‑Light‑Porträts sein könnte.
Im Folgenden finden Sie eine sortierbare Übersichtstabelle der 10 genannten Optiken und Alternativen.
Micro‑4/3‑Porträtobjektive Brennweite Max. Blende Gewicht
Maße (Ø x L) Min. Fokusabstand Preis. Approx. Wiederverkäufer
+
Olympus M.Zuiko 25mm f/1.8
25mm f/1.8 136g 56 x 41 mm 24 cm 399€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Leica DG Summilux 25mm f/1.4 II
25mm f/1.4 205g 63 x 55 mm 30 cm 649€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Lumix G 25mm f/1.7 ASPH
25mm f/1.7 125g 61 x 52 mm 25 cm 169€ Amazon
Weitere Informationen +
+
OM System M.Zuiko Digital ED 25mm f/1.2 PRO
25mm f/1.2 410g 70 x 87 mm 30 cm 827€
Weitere Informationen +
+
Panasonic Leica DG Nocticron 42.5mm f/1.2 ASPH Power OIS
42.5mm f/1.2 425g 74 x 77 mm 50 cm 1 471€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Lumix G 42.5mm f/1.7 ASPH Power OIS
42.5mm f/1.7 130g 55 x 50 mm 31 cm 359€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Olympus M.Zuiko 45mm f/1.8 ED
45mm f/1.8 116g 56 x 46 mm 50 cm 319€ Amazon
Weitere Informationen +
+
OM System M.Zuiko Digital ED 45mm f/1.2 PRO
45mm f/1.2 410g 70 x 85 mm 50 cm 1 399€
Weitere Informationen +
+
Sigma 56mm f/1.4 DC DN
56mm f/1.4 280g 67 x 60 mm 50 cm 449€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Olympus M.Zuiko 75mm f/1.8 ED
75mm f/1.8 305g 64 x 69 mm 84 cm 959€ Amazon
Weitere Informationen +
Die besten Makro‑Objektive für Micro‑4/3‑Kameras
In diesem Bereich gibt es vier Referenzen für die Makrofotografie, je zwei pro Marke. Die Wahl ist schwierig, aber ich gebe Ihnen meine zwei Hauptempfehlungen (sowie zwei weitere als Alternativen). Ich spreche hier nur von echten Makro‑Objektiven, die einen Abbildungsmaßstab von 1:1 erreichen (z. B.: Wenn das Insekt in der Realität 1 cm groß ist, misst es auch auf dem Sensor 1 cm).
Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten erfahren möchten, lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten Micro‑4/3‑Makroobjektiven.
1 - Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm f/2.8
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Alle sind sich einig, dass dies das beste Makro‑Objektiv für einen Micro‑4/3‑Sensor ist. Zwar ist das Objektiv nicht stabilisiert, aber die Olympus‑Gehäuse sind es. Dieses abgedichtete 60 mm liefert außergewöhnlich scharfe Aufnahmen und ist in Kombination mit einer „OM‑D“‑Kamera vor Spritzwasser, Regen usw. geschützt. Es hat eine minimale Fokussierdistanz von 19 cm und gewinnt damit ein paar Zentimeter gegenüber seinem Hauptkonkurrenten. Für den Preis bleibt dies für mich die beste Wahl.
2 - Panasonic Leica DG Macro Elmarit 45 mm f/2.8 Mega OIS
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Hier die andere Referenz, die jeder empfiehlt, das berühmte Leica 45 mm. Dieses 45 mm ist das größte und „schwerste“ (220 g) der Micro‑4/3‑Makroobjektive. Mit einer Fokussierdistanz von 15 cm und einer Blende f/2.8 ist es das Objektiv mit dem vermeintlich besten Bokeh. Einziger Nachteil: Es ist etwas teurer als das 60 mm von Olympus.
Makro‑Objektiv‑Alternativen
Abgesehen von den beiden oben genannten Objektiven können Sie bei kleinerem Budget entweder das Olympus 30 mm f/3.5 oder das Panasonic 30 mm f/2.8 verwenden. Beide haben dieselbe minimale Fokussierdistanz (9.5/10 cm) bei geringem Gewicht (130 g bzw. 180 g). Das Panasonic ist mit f/2.8 lichtstärker (gegenüber f/3.5), was nützlich sein kann, sobald das Licht nachlässt (auch wenn man bei Makro‑Objektiven selten mit Offenblende arbeitet).
Seit der Übernahme von Olympus durch OM System hat die Marke ein sehr gutes Makro‑Objektiv herausgebracht, das OM System M.Zuiko Digital ED 90 mm f/3.5 Macro IS PRO.
Schließlich bietet Samyang/Rokinon ein 100 mm‑Makro‑Objektiv für MFT mit manuellem Fokus an. Es hat einen sehr guten Ruf, liefert ein sehr weiches Bokeh und scharfe Bilder. An einem MFT‑Body entspricht der Bildwinkel einem 200 mm‑Objektiv am Vollformat, was für enge Porträts im Freien hervorragend geeignet sein kann.
Die besten Weitwinkel‑ und Ultraweitwinkel‑Objektive für Micro‑4/3
Dies ist mein Spezialgebiet und mein Lieblingsfeld der Fotografie. Für MFT‑Sensoren gilt ein Objektiv zwischen 10 und 17 mm (entspricht 20‑35 mm im Vollformat) als Weitwinkel. Unter 10 mm auf einem Micro‑4/3‑Sensor handelt es sich um ein Ultraweitwinkel. Lassen Sie sich also nicht täuschen, wenn Sie nicht an Brennweitengleichungen zwischen verschiedenen Sensorgrößen gewöhnt sind.
Um die Sache zu vereinfachen, habe ich meine Rangliste der besten WW‑ und UWW‑Objektive für Micro 4/3 in zwei Teile aufgeteilt: Zooms und Festbrennweiten. Jeder wird den Nutzen der einen oder der anderen Wahl gemäß seinen Bedürfnissen und seinem Budget selbst beurteilen. Beachten Sie, dass Sie für Aufnahmen bei wenig Licht (Nacht/Astrofotografie) bei Festbrennweiten größere Offenblenden finden (zum Beispiel 12 mm f/1.4). Lassen Sie sich das einmal durch den Kopf gehen. Außerdem gibt es auf dem Blog einen ausführlichen Artikel, der erklärt wie man ein Weitwinkelobjektiv auswählt.
Abschließend werde ich in diesem Absatz nicht auf alle Standardzooms eingehen, deren Brennweiten bereits im Weitwinkelbereich beginnen, wie 12‑40 mm, 12‑50 mm, 12‑60 mm, 14‑42 mm usw. Diese Optiken werden im Abschnitt „Reisen“ zusammen mit den entsprechenden Telezooms wie 45‑150 mm, 45‑200 mm usw. behandelt.
Die besten Weitwinkel‑ und Ultraweitwinkel‑Zooms für Micro 4/3
Hier sind die vier Objektive, die ich in diesem Brennweitenbereich für die besten halte – ideal zum Beispiel für Landschafts‑ oder Architekturfotografie.
- Panasonic Leica DG Vario‑Elmarit 8‑18 mm f/2.8‑4 ASPH
- Olympus M.Zuiko Digital ED 7‑14 mm f/2.8 PRO
- Panasonic Lumix G Vario 7‑14 mm f/4 ASPH
- Olympus M.Zuiko Digital ED 9‑18 mm f/4‑5.6
Hier finden Sie eine Übersichtstabelle der vier unten aufgeführten Weitwinkel‑Zoomobjektive.
1. Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm f/2.8-4 ASPH
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Meiner Meinung nach ist dies das beste Ultraweitwinkel‑Objektiv für Micro‑4/3‑Sensoren. Die Brennweite ist ideal für Landschafts‑ oder Architekturfotografie – aus genau diesem Grund habe ich zu meiner 6D ein 16‑35 mm (entspricht 8‑18 mm bei MFT) gekauft. Die optische sowie die Verarbeitungsqualität sind ausgezeichnet (abgedichtet) und die Schärfe ist sehr gut.
Natürlich gleitet die Blende am langen Ende auf f/4, was Landschaftsfotografen, die häufig mit kleineren Blenden fotografieren, kaum stören wird. Ein großer Pluspunkt ist zudem, dass sich 67‑mm‑Schraubfilter anbringen lassen – anders als bei den 7‑14 mm (beider Marken). Für mich gibt es nur einen Grund, es nicht zu wählen: Aufnahmen bei sehr wenig Licht oder in Astro‑Situationen, in denen eine größere Offenblende hilfreich ist. Für mich ist es das perfekte Objektiv – allerdings zu einem relativ hohen Preis.
2 - Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm f/2.8 PRO
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Dieses Ultraweitwinkel hat einen hervorragenden Ruf. Die PRO‑Reihe von Olympus steht für eine sehr hohe Verarbeitungsqualität (abgedichtetes Objektiv). Das 7‑14 mm besitzt eine durchgehende Blende von f/2.8 und begeistert damit alle, die bei weniger Licht arbeiten müssen.
Die optische Qualität und Schärfe gelten als exzellent. Als lichtstarkes Objektiv ist es jedoch schwerer als seine Konkurrenten (534 g). Ein weiterer wichtiger Punkt: Standard‑Schraubfilter lassen sich nicht anbringen; man benötigt ein teures Filtersystem, um etwa einen Polfilter oder ND‑Filter zu nutzen. Das Objektiv ist zwar recht kostspielig, bleibt aber eine feste Größe der Marke.
3 - Panasonic Lumix G Vario 7-14mm f/4 ASPH
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Das 7‑14 mm von Panasonic ist ebenfalls eine hervorragende Alternative, wenn Sie nicht zwingend ein Ultraweitwinkel mit f/2.8 benötigen. In meinen Augen ein großartiger Kompromiss zwischen dem 8‑18 mm f/2.8‑4 von Panasonic und dem 7‑14 mm f/2.8 von Olympus.
Aufgrund der gewölbten Frontlinse und der integrierten Sonnenblende lassen sich leider auch hier nur schwer Filter verwenden – sehr schade. Die Objektivqualität gilt jedoch als ausgezeichnet, und für Landschaftsfotografen ist es ebenfalls eine tolle Option! Die maximale Blende von lediglich f/4 hält den Verkaufspreis angenehm niedrig.
4 - Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm f/4-5.6
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Dieses Weitwinkel von Olympus ist für mich das ideale Objektiv für alle, die mit sehr kurzen Brennweiten einsteigen möchten, ohne sich zu ruinieren. Der Brennweitenbereich ist interessant, doch die gleitende Blende schränkt Sie natürlich in manchen Situationen ein.
Als Einstiegsmodell bei Olympus ist die Verarbeitung nicht so hochwertig wie bei den drei oben genannten Optiken (Kunststoff, nicht abgedichtet). Auch die Schärfe liegt deutlich unter dem Niveau der anderen drei. Dafür ist das Objektiv sehr leicht (155 g) und erlaubt die Nutzung von herkömmlichen 52‑mm‑Schraubfiltern. Für Einsteiger mit begrenztem Budget (das günstigste der vier) auf jeden Fall eine Überlegung wert.
Weitere Weitwinkel‑Zoom‑Alternativen für MFT
Unter den Weitwinkel‑Zooms erwähne ich nur eine (sehr interessante) Alternative: das Panasonic LEICA 10‑25 mm f/1.7 DG VARIO‑SUMMILUX. Die Marke hat mit diesem extrem lichtstarken Weitwinkel in einem ungewöhnlichen Brennweitenbereich (entspricht 20‑50 mm) ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Das Objektiv kann in nahezu allen Situationen eingesetzt werden und ist besonders bei wenig Licht – etwa nachts oder in der Astrofotografie – begehrt. Es ist das derzeit lichtstärkste MFT‑Zoom auf dem Markt und seine Schärfe gilt als exzellent, so gut oder sogar besser als bei Festbrennweiten. Die große Offenblende von f/1.7 macht es allerdings schwerer als durchschnittliche Zooms (700 g), ermöglicht aber ein sehr weiches Bokeh, sobald man sich dem Motiv nähert. Standard‑77‑mm‑Schraubfilter lassen sich jedoch anbringen, was ich für einen großen Pluspunkt halte. Der Preis bleibt allerdings hoch.
| Objektiv | Brennweite | Max. Blende | Gewicht | Maße (Ø x L) | Min. Fokusabstand | Preis. Approx. | Wiederverkäufer | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + | Olympus M.Zuiko 7-14mm f/2.8 PRO ED | 7-14mm | f/2.8 | 534g | 79 x 106 mm | 20 cm | 950€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
|
||||||||||
| + | Panasonic Lumix G Vario 7-14mm f/4 ASPH | 7-14mm | f/4 | 300g | 75 x 83 mm | 25 cm | 854€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
|
||||||||||
| + | Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm f/2.8-4 ASPH | 8-18mm | f/2.8-4 | 315g | 73 x 83 mm | 23 cm | 1 199€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
|
||||||||||
| + | Olympus M.Zuiko 9-18mm f/4-5.6 ED | 9-18mm | f/4-5.6 | 155g | 57 x 50 mm | 25 cm | 550€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
|
||||||||||
| + | OM System M.Zuiko Digital ED 9-18mm f/4-5.6 II | 9-18mm | f/4-5.6 | 154g | 56 x 49 mm | 25 cm | 550€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
|
||||||||||
| + | Panasonic Leica DG Vario-Summilux 10-25mm f/1.7 ASPH | 10-25mm | f/1.7 | 690g | 88 x 128 mm | 28 cm | 1 799€ | Amazon | Weitere Informationen + | |
|
||||||||||
Die besten Festbrennweiten‑Weitwinkel‑ und Ultraweitwinkel‑Objektive für Micro 4/3‑Sensoren
Wenn Sie eine bestimmte Brennweite suchen – vor allem aber ein lichtstärkeres Weitwinkel –, sollten Sie sich Festbrennweiten (mit Auto‑ und manuellem Fokus) ansehen. Ihre Hauptmerkmale habe ich in der Tabelle unten zusammengefasst.
Hier die Objektive, die ich besonders empfehle:
1 - Panasonic Leica DG Summilux 12mm f/1.4 ASPH
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Meiner Meinung nach ist dies das beste festbrennweitige Weitwinkel für Micro‑4/3‑Sensoren. Die komplett aus Metall gefertigte, abgedichtete Konstruktion und der Autofokus bieten eine Bildqualität, die allerorten begeistert. Die große Offenblende von f/1.4 erlaubt den Einsatz für Astrofotografie oder Innenaufnahmen (Konzerte, Hochzeiten). Das Gewicht ist mit 335 g noch in Ordnung, doch der Preis ist hoch – Exzellenz hat nun einmal ihren Preis.
2 - Olympus M.Zuiko Digital ED 12mm f/2
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Dieses 12 mm von Olympus ist eine sehr gute Alternative zum oben genannten 12 mm von Leica für alle, die eine 24‑mm‑Äquivalent‑Brennweite suchen und ein kleineres Budget haben. Es ist kompakt, leicht (132 g) und mit Autofokus versehen und liefert trotz seines Alters eine gute Bildqualität. Natürlich erreicht es nicht die Qualität des Leica f/1.4, kostet aber auch nur die Hälfte.
3 - Laowa 9mm f/2.8 Zero-D
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Hier betreten wir die Welt der Ultraweitwinkel mit manuellem Fokus. Laowa bietet ein sehr bekanntes 9 mm f/2.8 mit hervorragender optischer Qualität. Beachten Sie jedoch, dass weder Autofokus noch EXIF‑Daten vorhanden sind. Wer jedoch einen sehr großen Bildwinkel und eine hohe Lichtstärke benötigt, findet hier ein äußerst interessantes Objektiv zu einem vernünftigen Preis.
4 - Laowa 7.5mm f/2
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Als letztes manuell zu fokussierendes Objektiv bietet das Laowa 7.5 mm einfach den größten Bildwinkel auf einem MFT‑Sensor bei gleichzeitig großer f/2‑Blende. Kompakt, leicht und für seine gute Qualität bekannt – ein Objektiv, das man in Innenräumen lieben wird, zu einem Preis ähnlich dem des 9 mm derselben Marke.
Festbrennweiten‑Weitwinkel‑Alternativen für MFT‑Sensoren
Über Fisheye‑Objektive, die nicht wirklich klassischen Weitwinkeln entsprechen, habe ich bewusst nicht gesprochen. Wer jedoch auf der Suche nach einem Weitwinkel ist, kann sich auch Samyang/Rokinon ansehen, die zwei gut bekannte und preiswerte manuelle Objektive anbieten: das 10 mm f/2.8 und das 12 mm f/2. Voigtländer bietet außerdem ein sehr spezielles Objektiv an, das Nokton 10.5 mm f/0.95.
Am Rande des Weitwinkelbereichs habe ich es nicht ausführlich erwähnt, aber es gibt weitere Möglichkeiten, um nur einige zu nennen: das Panasonic 15 mm Leica f/1.7 (meiner Meinung nach das beste), das Sigma 16 mm f/1.4 DC DN (sehr gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis), das Olympus 17 mm f/1.8 (das günstigste), das Olympus 17 mm f/1.2 (sehr gute Qualität, aber teuer) sowie das Voigtländer 17.5 mm f/0.95 Nokton. Meiner Meinung nach ist diese Brennweite bereits etwas zu lang für klassische Landschaftsaufnahmen (35 mm Vollformat‑Äquivalent), aber der Vollständigkeit halber erwähne ich sie hier!
Hier eine Übersichtstabelle der oben genannten Festbrennweiten‑Weitwinkel.
Festbrennweiten-Weitwinkel Micro 4/3 Brennweite Max. Blende Gewicht
Maße (Ø x L) Min. Fokusabstand Preis. Approx. Wiederverkäufer
+
Laowa 7.5mm f/2 MFT
7.5mm f/2 170g 50 x 55 mm 12 cm 499€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Laowa 9mm f/2.8 Zero-D
9mm f/2.8 215g 53 x 60 mm 12 cm 599€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Olympus M.Zuiko 12mm f/2 ED
12mm f/2 130g 56 x 43 mm 20 cm 580€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Leica DG 12mm f/1.4 ASPH
12mm f/1.4 335g 70 x 70 mm 20 cm 1 399€ Amazon
Weitere Informationen +
Übrigens haben wir kürzlich einen ausführlichen Test des Panasonic Leica Summilux 15 mm f/1.7 veröffentlicht – ein sehr gutes Objektiv für Micro‑4/3‑Kameras zu einem hervorragenden Preis.
Die besten Teleobjektive für Micro 4/3
Wenn Sie neu in der Fotografie sind, haben Sie wahrscheinlich ein 12‑40 mm‑Kit‑Objektiv erhalten, werden aber schnell feststellen, dass Sie je nach fotografischer Praxis längere Brennweiten wünschen. Je nach Einsatzgebiet, Budget und Anspruch können Sie unter diversen Teleobjektiven wählen. Es ist unmöglich, hier alle MFT‑Teleobjektive zu nennen und zu beschreiben, daher stelle ich nur meine Favoriten vor.
Hier die Teleobjektive, die ich vorrangig empfehle:
- Olympus 40‑150 mm f/4‑5.6 und Panasonic 45‑150 mm f/4‑5.6
- Panasonic Lumix 35‑100 mm f/2.8 II
- Olympus 40‑150 mm f/2.8 M.Zuiko Digital ED PRO
- Panasonic Lumix 100‑300 mm f/4‑5.6 ASPH
- Panasonic 50‑200 mm f/2.8‑4 Leica DG Vario Elmarit
- Panasonic Leica 100‑400 mm f/4‑6.3 DG Vario Elmar
- Panasonic Leica 200 mm f/2.8 und Olympus 300 mm f/4
Die Eigenschaften all dieser Teleobjektive finden Sie in der Übersichtstabelle weiter unten.
1 - Olympus 40-150mm f/4-5.6 und Panasonic 45-150mm f/4-5.6
Ich habe die beiden Modelle der beiden Marken bewusst zusammengefasst. Wenn Sie Ihr erstes Teleobjektiv suchen und nur ein kleines Budget haben, sollten Sie zu diesen beiden Modellen greifen. Entsprechend 80‑300 mm im Vollformat ist diese Brennweite bestens geeignet für Reisen, Alltag, Porträt‑ oder Tierfotografie.
Es handelt sich um die Einstiegsmodelle beider Marken: Bei diesem Preis ist die Bauweise sehr kunststofflastig, ohne Stabilisierung und natürlich ohne Abdichtung. Zum Einstieg sind sie jedoch völlig ausreichend. Olympus ansehen auf Amazon / Panasonic ansehen auf Amazon.
2 - Panasonic Lumix 35-100mm f/2.8 II
Mit einer klassischen 70‑200 mm‑Äquivalent‑Brennweite ist dieses Tele ein sehr schönes Objektiv, das alle begeistert, die sich eine lichtstärkere Alternative zum oben genannten 40‑150 mm wünschen. Es bietet eine sehr gute Bildqualität, ist stabilisiert und bemerkenswert leicht. Meiner Meinung nach ist es die erste ernsthafte Referenz von Panasonic in diesem Brennweitenbereich.
3 - Olympus M. ZUIKO 40-150 mm f/2.8 PRO
Hier präsentiert Olympus ein sehr schönes Objektiv – die hochwertige Weiterentwicklung des 40‑150 mm f/4‑5.6. Dieses Tele ist stabilisiert, abgedichtet (PRO‑Reihe) und bietet eine große, durchgehende Offenblende von f/2.8. Damit ist es die erste ernstzunehmende Option von Olympus für die Tierfotografie. Natürlich ist der Preis recht hoch, doch wer ein qualitativ hochwertiges Teleobjektiv sucht, findet hier meiner Meinung nach die beste Olympus‑Referenz.

Das Panasonic Lumix G X Vario 35‑100 mm f/2.8 ASPH Power O.I.S, ein wunderschönes lichtstarkes Teleobjektiv!
(Preis auf Amazon prüfen)

Das Olympus M.Zuiko ED 40‑150 mm f/4‑5.6 R, ein Teleobjektiv für Einsteiger zum kleinen Preis !
(Preis auf Amazon prüfen)
4 - Panasonic Lumix 100-300mm f/4-5.6 ASPH
Mit einer Brennweite, die einem 200‑600 mm‑Objektiv am Vollformatsensor entspricht, richtet sich dieses Tele klar an die Tierfotografie – weniger an Sport, wo man eher eine lichtstärkere Optik (f/2.8) bevorzugt. Das Objektiv ist stabilisiert und abgedichtet und liefert eine hervorragende Bildqualität. Zu dem aufgerufenen Preis und sofern Sie keine extrem lichtstarke Telebrennweite benötigen, gehört es eindeutig zu den besten Optionen.
5 - Panasonic 50-200mm f/2.8-4 Leica DG Vario Elmarit
Diese Brennweite ist geradezu prädestiniert für die Tierfotografie (entspricht 100‑400 mm im Kleinbild). Das Objektiv genießt einen ausgezeichneten Ruf und bietet eine beeindruckende Bildqualität. Es ist außerdem eine hervorragende Wahl – wenn nicht die beste – für Sportaufnahmen (gemeinsam mit dem 35‑100 mm f/2.8 II). Die Offenblende von f/2.8 erleichtert das Einfrieren schneller Bewegungen. Auch für Wildlife ist es sehr geeignet, auch wenn die Brennweite hier mitunter etwas kurz sein kann.
6 - Panasonic Leica 100-400mm f/4-6.3 DG VARIO ELMAR
Hier haben wir einen „anderen Brocken“, ganz klar auf Wildlife ausgelegt. Dieses stabilisierte und abgedichtete Objektiv überzeugt mit einer hervorragenden Verarbeitung. Die Lichtstärke ist zwar nicht enorm, doch solange genug Licht vorhanden ist, arbeitet die Linse tadellos. Für Sportaufnahmen würde ich eher zum 200 mm f/2.8 oder zum 40‑150 mm f/2.8 von Olympus raten.
7 - Panasonic LEICA 200mm f/2.8 and Olympus 300mm f/4
Ich habe diese beiden hervorragenden, lichtstarken Festbrennweiten der beiden Marken bewusst zusammengefasst. Beide Objektive sind stabilisiert, abgedichtet und bieten eine exzellente Bildqualität. Ihr Gewicht ist nahezu identisch. Die Wahl hängt in erster Linie von Ihrem Einsatzzweck ab und davon, ob Sie die längere Brennweite benötigen oder nicht. Die Preise sind natürlich hoch – typisch für Objektive der Spitzenklasse –, aber die Qualität stimmt!
Siehe das 200 mm oder 300 mm.
Außerdem sollten Sie wissen, dass Olympus nach der Übernahme durch OM System einige sehr gute Teleobjektive für diesen Anschluss anbietet, unter anderem:
- OM System M.Zuiko Digital ED 40‑150 mm f/4 PRO : Die klassische Aktualisierung des Olympus‑Objektivs
- OM System M.Zuiko Digital ED 40‑150 mm f/2.8 PRO : das neuere Pendant zum Olympus M.Zuiko 40‑150 mm f/2.8 PRO ED
- OM System M.Zuiko 150‑400 mm f/4.5 TC 1.25 IS PRO : ein bisher unerreichter Brennweitenbereich (1200 mm äquivalent) im Micro‑4/3‑System
Hier eine Zusammenfassung der Eigenschaften der oben genannten Optiken.
Für Zoom‑Objektive
Micro 4/3 zoom lenses Brennweite Max. Blende Gewicht
Maße (Ø x L) Min. Fokusabstand Preis. Approx. Wiederverkäufer
+
Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 35-100mm f/2.8 POWER O.I.S.
35-100mm f/2.8 360g 67 x 100 mm 85 cm 1 249€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Olympus M.Zuiko 40-150mm f/2.8 PRO ED
40-150mm f/2.8 760g 79 x 160 mm 70 cm 1 470€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Olympus M.Zuiko 40-150mm f/4-5.6 ED
40-150mm f/4-5.6 190g 64 x 83 mm 90 cm 229€ Amazon
Weitere Informationen +
+
OM System M.Zuiko Digital ED 40-150 mm f/4 PRO
40-150mm f/4 382g 69 x 99 mm 70 cm 859€ Amazon
Weitere Informationen +
+
OM System M.Zuiko Digital ED 40-150mm f/2.8 PRO
40-150mm f/2.8 880g 79 x 160 mm 70 cm 1 499€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Lumix G Vario 45-150mm f/4-5.6 ASPH Mega OIS
45-150mm f/4-5.6 200g 62 x 73 mm 90 cm 299€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm f/2.8-4 ASPH Power OIS
50-200mm f/2.8-4 655g 76 x 132 mm 75 cm 519€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Lumix G Vario 100-300mm f/4-5.6 II Power OIS
100-300mm f/4-5.6 520g 74 x 126 mm 150 cm 649€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400mm f/4-6.3 ASPH Power OIS
100-400mm f/4-6.3 985g 83 x 172 mm 130 cm 1 699€ Amazon
Weitere Informationen +
+
OM System M. Zuiko 150-400mm f/4.5 TC 1.25 IS PRO
150-400mm f/4.5 1880g 116 x 314 mm 130 cm 7 499€ Amazon
Weitere Informationen +
Und Festbrennweiten
Fixed telephoto lenses for Micro 4/3 Brennweite Max. Blende Gewicht
Maße (Ø x L) Min. Fokusabstand Preis. Approx. Wiederverkäufer
+
Panasonic Leica DG Elmarit 200mm f/2.8 Power OIS
200mm f/2.8 1245g 88 x 174 mm 115 cm 3 199€ Amazon
Weitere Informationen +
+
Olympus M.Zuiko 300mm f/4 IS PRO
300mm f/4 1475g 93 x 227 mm 140 cm 2 899€ Amazon
Weitere Informationen +
Die besten Micro‑4/3‑Objektive fürs Reisen
In diesem Abschnitt gibt es natürlich keine absolute Wahrheit, denn Reisefotografie ist sehr persönlich – jeder packt letztlich das ein, was ihm wichtig ist. Das Problem: Auf Reisen fotografiert man Landschaften ebenso wie Porträts, Alltagsszenen oder mitunter sogar Tiere. Kurzum: Es ist kompliziert. Zusammengefasst haben Sie mehrere Möglichkeiten:
- Wenn Sie kein großes Gepäck möchten, können Sie zu einem einzigen, vielseitigen Objektiv greifen, etwa 12‑140 mm oder 12‑200 mm. In den meisten Fällen sind diese Allround‑Zooms jedoch nicht besonders lichtstark (f/4.5 – 5.6 – 6.3), was je nach Situation einschränkend sein kann. Dafür sind sie leicht und preisgünstig.
- Eine von mir bevorzugte Alternative: ein Standard‑Zoom (z. B. 12‑50 mm) plus ein Teleobjektiv (z. B. 40‑150 mm). Hier können Sie höherwertige, lichtstarke Optiken mit f/2.8 wählen. Natürlich steigen Budget und Gewicht, doch die Abbildungsqualität ist deutlich besser. Sie können auch bei einem Standard‑Zoom plus lichtschwachem Tele bleiben – sonst könnten Sie fast gleich eine Kompaktkamera kaufen, oder?
Die besten Olympus‑Kombos für die Reise – welche denn?
1 - OM System M.Zuiko Digital ED 12-40mm f/2.8 II Pro + 40-150mm f/2.8
Dies ist eine ideale Kombination, die ich wärmstens empfehle. Mit zwei lichtstarken f/2.8‑Objektiven sind Sie für fast jede Reisesituation gerüstet. Sie können Landschaften bei 12 mm, Porträts bei 25 mm oder 40 mm und sogar Tiere bei 150 mm aufnehmen. Dank der großen Blende lassen sich Hintergründe leichter freistellen und das Motiv hervorheben. Bei wenig Licht oder Nachtaufnahmen sind diese beiden Objektive hervorragende Begleiter!

Das Olympus M.Zuiko Digital 12‑40 mm f/2.8, ein wunderschönes, lichtstarkes Objektiv – perfekt zum Reisen
(Preis auf Amazon prüfen)

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 40‑150 mm f/2.8 PRO – die perfekte Ergänzung zum 12‑40 mm f/2.8
(Preis auf Amazon prüfen)
2 - Panasonic Lumix G Vario 12-60mm f/3.5-5.6 ASPH Power OIS + 40-150mm f/4-5.6
Dies ist fast dieselbe Kombination wie oben, mit dem Unterschied, dass diese Objektive nicht besonders lichtstark sind und je nach Situation an ihre Grenzen stoßen. Verarbeitung, optische Qualität und Schärfe liegen deutlich unter dem zuvor genannten Duo. Dafür sind die Optiken leicht und wirklich günstig. Wer mit leichtem Gepäck und kleinem Budget reisen will, trifft hiermit eine gute Wahl.

Das Olympus M.Zuiko 12‑50 mm 1:3.5‑6.3 EZ, eine preiswerte Alternative zur f/2.8‑Version
(Preis auf Amazon prüfen)

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 40‑150 mm f/4‑5.6 R, ein günstiges Tele für die Reise
(Preis auf Amazon prüfen)
3 - Nur ein Olympus‑Objektiv zum Reisen?
Wenn Sie im Urlaub nur ein einziges Objektiv mitnehmen möchten, sind hier meine drei Empfehlungen von Olympus:
- Das 12‑100 mm f/4 IS PRO: die beste der drei Optionen, mit konstanter f/4‑Blende und einem Brennweitenbereich, der einem 24‑200 mm im Kleinbild entspricht. Für Wildlife ist das zwar etwas eingeschränkt, doch für Landschaft, Porträt, Alltagsszenen usw. hervorragend geeignet. Es bietet die beste optische Qualität, ist abgedichtet, stabilisiert und vollständig aus Metall gefertigt. Für mich eine sehr gute, nicht zu schwere Alternative (560 g) – allerdings recht teuer.
- Das 12‑200 mm f/3.5‑6.3: halb so teuer wie das oben genannte f/4‑Modell und etwas leichter. Allerdings verliert man deutlich an Lichtstärke, besonders am langen Ende mit f/6.3. Dafür gewinnt man an Brennweite – 400 mm äquivalent. Wer im Urlaub Tiere fotografieren möchte, trifft hiermit eine gute Wahl!
- Schließlich gibt es noch das 14‑150 mm f/4‑5.6 II. Es stellt einen guten Kompromiss zwischen den beiden oben genannten Linsen dar. Die Lichtstärke ist am Teleende etwas besser, dafür verliert man etwas Brennweite. Das Objektiv ist abgedichtet, relativ leicht (440 g), allerdings ist die Kunststoffkonstruktion etwas schade. Es ist das günstigste der drei, falls Ihr Budget begrenzt ist.
Die besten Panasonic‑Optionen für die Reise?
1 - Panasonic 12-35mm f/2.8 II + 35-100mm f/2.8 II
Dies entspricht bei Panasonic ungefähr dem Duo 12‑40 mm + 40‑150 mm von Olympus. Der Unterschied: Das Tele ist hier auf 100 mm begrenzt, was mir fürs Reisen etwas kurz erscheint. Wer jedoch ein lichtstarkes Tele sucht, hat bei Panasonic wenig Auswahl. Dafür ist diese Kombination dank des 35‑100 mm leichter und kompakter als das Olympus‑Set.

Der Panasonic Lumix GX Vario 12‑35 mm f/2.8 II ASPH Power OIS – das beste Standardzoom für unterwegs!
(Preis auf Amazon prüfen)

Der Panasonic Lumix G X Vario 35‑100 mm f/2.8 ASPH Power O.I.S – das beste Tele für die Reise
(Preis auf Amazon prüfen)
2 - Panasonic 12-60mm f/2.8‑4 + 50-200mm f/2.8‑4
Eine sehr interessante Möglichkeit (bei Olympus nicht verfügbar): Dieses Duo vereint zwei hochwertige Objektive mit großer Lichtstärke an der kurzen Brennweite. Für etwa denselben Preis wie das erste Set erhalten Sie mehr Tele (200 mm statt 100 mm), verlieren jedoch etwas an Lichtstärke.
Panasonic 12‑60 mm f/2.8‑4 bei Amazon ansehen – Panasonic 50‑200 mm f/2.8‑4 bei Amazon ansehen.
3 - Panasonic 12-60mm f/3.5‑5.6 + 45-200mm f/4‑5.6
Für kleinere Budgets ist dies die empfohlene Kombi. Damit sind Sie für die meisten Aufnahmesituationen gerüstet – solange genügend Licht vorhanden ist, denn die geringe Lichtstärke setzt Grenzen. Ideal für preisbewusste Reisende, die leichte Optiken suchen.
4 - Nur ein Panasonic‑Objektiv für die Reise wählen?
Bei Panasonic ist die Auswahl an vielseitigen Reisezooms deutlich kleiner als bei Olympus. Empfehlen kann ich hier nur das 14‑140 mm f/3.5‑5.6 II. Viel Besseres gibt es in diesem Bereich leider nicht. Wenn Sie keine lange Brennweite brauchen, greifen Sie lieber zum 12‑100 mm f/4 von Olympus – deutlich besser, aber doppelt so teuer.
Als Alternative bietet Tamron ein 14‑150 mm f/3.5‑5.8 Di III an; aufgrund der Rückmeldungen und der geringen Lichtstärke empfehle ich jedoch eher das 14‑150 mm von Olympus oder das 14‑140 mm von Panasonic.
Die besten Micro‑4/3‑Objektive als Upgrade zum Kit‑Objektiv
Wenn Sie erst vor Kurzem mit einer Micro‑4/3‑Kamera eingestiegen sind, haben Sie vermutlich ein Kit‑Objektiv wie das 12‑32 mm f/3.5‑5.6 oder 14‑42 mm f/3.5‑5.6. Schnell merken Sie jedoch, dass diese Linsen in vielen Situationen – innen, bei Nacht, Konzert, im Wald – zu dunkel sind. Eine lichtstärkere Optik verhindert, dass Sie die ISO zu stark erhöhen müssen. Hier meine drei Empfehlungen.
1 - Olympus M.Zuiko ED 12‑40 mm f/2.8 PRO
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Als Ersatz für das einfache Kit‑Objektiv ist dies meine klare Empfehlung. Die PRO‑Serie von Olympus bietet ein abgedichtetes Objektiv mit herausragender Abbildungsqualität. Die Verarbeitung gilt als sehr hochwertig, und mit dieser vielseitigen Linse sind Sie in den meisten Situationen gut gerüstet. Die Blende f/2.8 erspart Ihnen hohe ISO‑Werte, was beim MFT‑Sensor von Vorteil ist.
2 - Panasonic Leica DG Vario‑Elmarit 12‑35 mm f/2.8 ASPH Power OIS
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Besitzen Sie ein Micro‑4/3‑Gehäuse ohne IBIS, ist dies die zweite Wahl als Ersatz für das Kit‑Zoom. Die optische Bildstabilisierung (OIS) harmoniert hier perfekt mit Gehäusen ohne internen Stabilisator. Als klassisches 24‑70 mm‑Äquivalent eignet es sich hervorragend für Alltag und Reisen – und das mit Blende f/2.8.
3 - Panasonic Leica 12‑60 mm f/2.8‑4 ASPH Power OIS
| Merkmale | Visuell |
|---|---|
|
|
Diese von Panasonic vertriebene Leica‑Linse bietet hervorragende Bild‑ und Verarbeitungsqualität. Sie ist stabilisiert und relativ lichtstark und deckt einen größeren Brennweitenbereich ab als die beiden zuvor genannten. Trotz gleitender Blende bleibt die Abbildungsleistung bemerkenswert – in einem äußerst vielseitigen Objektiv.
Die besten Micro‑4/3‑Objektive für Nacht‑ und Low‑Light‑Fotografie
Natürlich kann ich hier nicht alle passenden Objektive auflisten, sondern nur die meiner Meinung nach geeignetsten und lichtstärksten (unter f/2). Die Wahl hängt letztlich davon ab, was Sie fotografieren möchten – und in welcher Brennweite.
Für lichtstarke Weitwinkel bei Nacht‑ und Astrofotografie oder sehr weiten Innenaufnahmen empfehle ich das Panasonic LEICA 10‑25 mm f/1.7 (das weiteste mit der größten Blende) oder das Panasonic LEICA 12 mm f/1.4, beide mit exzellentem Ruf, aber hohem Preis (> 1000 €).
Für Street‑ oder Alltagsfotografie bei wenig Licht empfehle ich eine Brennweite um 30‑35 mm (KB‑Äquivalent). Drei Optionen: das Panasonic LEICA 15 mm f/1.7 (leicht, großartige Bildqualität), das Olympus 17 mm f/1.8 (ähnliche Klasse, etwas längere Brennweite) oder das Panasonic 20 mm f/1.7 (lichtstarkes, ultrakompaktes Pancake mit nur 87 g).
Für Innenporträts und andere Motive, die längere Brennweiten bei großer Blende erfordern, empfehle ich – von kurz nach lang – die im Porträt‑Abschnitt genannten Linsen:
- Das Olympus 25 mm f/1.2,
- das Panasonic 25 mm f/1.7,
- das Olympus 25 mm f/1.8,
- das Panasonic 42.5 mm f/1.2,
- das Panasonic LEICA 42.5 mm f/1.7,
- das Olympus 45 mm f/1.8,
- das Olympus 45 mm f/1.2,
- das Olympus 75 mm f/1.8.
Ich komme nun zum Ende dieses Artikels über die besten Micro‑Four‑Thirds‑Objektive aktuell – sortiert nach fotografischen Bedürfnissen. Ich hoffe, der Artikel hat Ihnen gefallen und hilft, den Objektiv‑Dschungel bei spiegellosen Kameras besser zu durchblicken. Falls Sie weitergehen oder noch keinen Body gewählt haben, lesen Sie gern den Beitrag zu den besten spiegellosen Kameras derzeit!
Viel Spaß beim Lesen und bis bald,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
Dank Ihnen, unseren Lesern, kann unser Blog weiter wachsen. Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, was bedeutet, dass wir eine Provision verdienen können, wenn Sie über diese Links einen Kauf tätigen, ohne dass es für Sie teurer wird. Das hilft uns, Ihnen immer mehr zu bieten und unsere Arbeit zu unterstützen
Trotz unserer Sorgfalt kann sich in diesem Artikel ein Fehler eingeschlichen haben. Wenn Sie einen Fehler entdecken, teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir ihn korrigieren und unsere Informationen auf dem neuesten Stand halten können!







