Beste Tamron und Samyang-Objektive für Sony E-Mount
Letzte Aktualisierung : 30/04/2026
Nach dem Artikel über die besten Sigma-Objektive für Sony-Kameras möchte ich nun die besten Tamron- und Samyang-Objektive für den Sony E-Mount vorstellen. Obwohl diese beiden Marken in diesem Anschluss nicht so viele Objektive wie Sigma anbieten, sind sie dennoch großartige Optionen.
Wie Sigma sind Samyang und Tamron keine Neulinge in der Fotowelt: Erstere wurde 1972 gegründet, Letztere schon 1950! Tamron galt – ebenso wie Sigma – lange als preisgünstige Alternative zu Herstellern wie Nikon und Canon, während Samyang vor allem für günstige manuelle Fokusobjektive bekannt war. In den letzten Jahren hat Tamron jedoch seine Fertigung verbessert, mit hochwertigeren Produkten und strengeren Qualitätskontrollen, während Samyang den spiegellosen Boom nutzte, um Autofokus-Objektive zu entwickeln – allerdings mit einer stärker kunststoffbasierten Bauweise im Vergleich zu ihren vollständig aus Metall gefertigten manuellen Linsen.
Tamron hat vor allem begonnen, Zoomobjektive für den Sony E-Mount zu entwickeln, während Samyang hauptsächlich Festbrennweiten anbietet. Dadurch stehen sie nicht in direkter Konkurrenz und sorgen für mehr Vielfalt. Die von Tamron für spiegellose Kameras entwickelten Zooms sind recht eigenständig: Sie bieten meist eine durchgehende Lichtstärke von f/2,8, jedoch ohne die Abmessungen und das Gewicht der früheren DSLR-Objektive. Samyangs Objektive lassen sich hingegen grob in drei Reihen einteilen: eine leichte und kompakte f/2,8-Weitwinkelreihe, eine preisgünstige f/1,4-Standardreihe und eine vielseitige f/1,8-Reihe.
Im Gegensatz zu Sigma sind diese Objektive ausschließlich für Sonys E-Mount erhältlich. Wie bei Sigma ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass sie in naher Zukunft auch für die spiegellosen Anschlüsse anderer Marken wie Canon und Nikon erscheinen werden. Übrigens haben wir auch einen umfassenden Leitfaden, der die derzeit besten Sony-Objektive zusammenfasst.
Du fragst dich vielleicht, warum ich gerade über diese beiden Marken spreche. Als ich auf eine spiegellose Kamera umgestiegen bin, habe ich mir alles angesehen, was es für den Sony E-Mount gibt. Dabei habe ich festgestellt, dass Tamron und Samyang großartige Optionen zu deutlich niedrigeren Preisen anbieten. Falls du dich fragst, wofür ich mich beim Umstieg entschieden habe: Ich habe zwei Tamron-Objektive und ein Samyang gewählt:
Tatsächlich haben wir Details zu einigen der in diesem Artikel genannten Objektive in unseren neuen Leitfaden aufgenommen, damit du den idealen Sony-Zoom für dich auswählen kannst!
Beste Samyang- und Tamron-Objektive für Sony-APS-C-Kameras
Auch hier ist das APS-C-Format der arme Verwandte des Vollformats, denn Tamron hat nur sehr wenige Objektive für dieses Format herausgebracht und Samyang sogar nur eines. In Kombination mit den Festbrennweiten von Sigma sind die Zooms von Tamron jedoch gute Begleiter und helfen dir, dich relativ gut auszustatten, auch wenn wir noch weit von dem entfernt sind, was Fujifilm bietet (das meiner Meinung nach nach wie vor die Referenz ist, wenn du beim APS-C-Format bleiben möchtest).
Wenn du weitergehen möchtest, empfehle ich dir, unsere vollständige Übersicht über alle verfügbaren Objektive für Sony-APS-C-Kameras (Sony und alle Drittanbieter) zu besuchen.
Hier sind die drei nachfolgend vorgestellten Objektive:
1 - TAMRON 11-20mm f/2.8 Di III-A RXD
| Merkmale | Visuell |
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Das 11-20 mm von Tamron ist eine Weitwinkel-Alternative, die Sonys in die Jahre gekommenes 10-18 mm mit größerer Blende ersetzt. Es ist die beste Wahl im APS-C-Bereich für diesen Objektivtyp und kann sogar mit den wenigen Festbrennweiten in diesem Brennweitenbereich konkurrieren.
Die Verarbeitungsqualität ist ziemlich gut und ähnelt der der Vollformat-Objektive des Herstellers. Der Tubus ist schmal gehalten und verzichtet zugunsten niedrigerer Kosten auf Schalter oder individuelle Tasten. Die optische Leistung ist sehr gut, insbesondere wenn man um eine Blende abblendet, da die Ränder bei Offenblende etwas zurückliegen. Vignettierung und Verzeichnung treten vor allem bei 11 mm auf, sind aber bei anderen Brennweiten dezenter. Gegenlichtanfälligkeit (Flare) kann dagegen recht ausgeprägt sein, was bei dieser Objektivklasse nicht ungewöhnlich ist. Der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig, ist jedoch nicht der schnellste im Tamron-Portfolio.
Kurz gesagt: ein sehr guter Kauf. Es ist zwar etwas teuer (900 €), kann aber mit den besten Objektiven seiner Klasse im APS-C-Segment mithalten – besonders bei f/5,6, einer beliebten Blende für Landschafts- oder Architekturfotografie.
2 - TAMRON 17-70mm f/2.8 Di III-A RXD
| Merkmale | Visuell |
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Auch hier bietet Tamron eine Alternative zum Sony 16-55 mm sowie zu anderen ähnlichen Zooms wie dem Sony 18-105 mm f/4 oder dem Sony Zeiss 16-70 mm f/4.
Die Konstruktion entspricht den anderen Tamron-Zooms für den Sony E-Mount: gute Qualität, aber wenige Bedienelemente, um die Kosten zu senken. Die optische Leistung ist für diese Zoomklasse ausgezeichnet und auf dem Niveau des Sony 16-55 mm; durch Abblenden um eine Stufe wird sie noch besser. Die längste Brennweite von 70 mm ist vor allem bei Offenblende nicht ideal, doch Sony deckt diesen Bereich gar nicht ab, was ein Vorteil des Tamron bleibt. Hauptsächliche optische Mängel sind Verzeichnung bei der kürzesten Brennweite und Vignettierung bei Offenblende; beides lässt sich in der Nachbearbeitung korrigieren. Das Bokeh profitiert von neun Blendenlamellen – Tamron scheint hier für ein eher porträtaffin ausgelegtes Objektiv wie das 17-70 mm mehr Wert darauf gelegt zu haben als beim 11-20 mm mit seinen sieben Lamellen. Der Autofokus ist schnell und präzise.
Unterm Strich bleibt es eine sehr gute Option. Zwar ist es mit 900 € nicht ganz billig, aber immer noch günstiger als das 16-55 mm von Sony. Hoffen wir, dass Tamron das APS-C-Portfolio weiter ausbaut, das noch recht überschaubar ist.
3 - SAMYANG AF 12mm f/2
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Dies ist derzeit das erste und einzige Samyang-Objektiv mit Autofokus für APS-C. Die Marke entschied sich für ein Ultraweitwinkel, was zu Samyang passt, da sie im Vollformat auch ein 18 mm anbieten.
Die Verarbeitung ist sehr gut, ebenso die Abbildungsleistung in der Bildmitte, doch an den Bildrändern fällt sie bei großen Blenden stark ab. Die optischen Schwächen sind etwas störender, denn auch wenn Verzeichnung und Vignettierung in Ordnung sind, treten chromatische Aberrationen und Flares deutlich auf. Dafür schlägt es sich bei Koma gut und eignet sich daher für Astrofotografie.
Wenn du Festbrennweiten bevorzugst oder Tamrons 11-20 mm zu teuer findest, bekommst du dieses 12 mm schon zum sehr günstigen Preis von 400 €, also weniger als die Hälfte des Preises des Tamron oder des 12 mm f/2.8 Zeiss Touit.
Weitere Objektive
Tamron bietet auch ein 18-200 mm f/3.5-6.3 für Sony APS-C an, aber es handelt sich um eine alte Version mit veraltetem Autofokus und einer Bildqualität, die weit von den beiden oben genannten Zooms entfernt ist. Ganz ehrlich: Wenn du bei APS-C oder Vollformat so ein Zoom in Betracht ziehst, schau dir lieber hochwertige Bridgekameras an. Tamron hat jedoch gerade angekündigt, dass sie dieses Objektiv aktualisieren werden, gleichzeitig mit der Einführung einer Version für Fujifilms X-Mount.
Beste Tamron- und Samyang-Objektive für Sony-Vollformatkameras
Wie bei der Sigma-Liste bespreche ich hier die Objektive, die ich für am interessantesten halte – zunächst die Zooms, dann die Festbrennweiten von Tamron und Samyang. Außerdem lade ich dich ein, unsere vollständige und regelmäßig aktualisierte Seite mit allen Sony-FE-Objektiven für Vollformatkameras anzuschauen.
Hier sind die nachfolgend detailliert vorgestellten Objektive:
- Tamron 17-28mm f/2.8 Di III RXD
- Tamron 20mm f/2.8 Di III OSD M1:2
- Tamron 28-75mm f/2.8 Di III RXD G2
- Tamron 35-150mm f/2-2.8 Di III VXD
- Tamron 50-400mm f/4.5-6.3 Di III VC VXD
- Tamron 70-180mm f/2.8 Di III VXD
- Tamron 150-500mm f/5-6.7 Di III VC VXD
- Samyang AF 24mm f/1.8 FE
- Samyang AF 35mm f/1.8 FE
- Samyang AF 45mm f/1.8 FE
- Samyang AF 50mm f/1.4 II FE
- Samyang AF 75mm f/1.8 FE
- Samyang AF 85mm f/1.4 FE
- Samyang AF 135mm f/1.8 FE
1 - TAMRON 17-28mm f/2.8 Di III RXD
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Während Tamron für DSLRs ein sehr hochwertiges 15-30 mm f/2.8 und ein eher „amateurhaftes“ 17-35 mm f/2.8-4 anbot, scheint man für Sony-Spiegellose einen Kompromiss aus beiden gesucht zu haben: die konstante Blende des einen und die Kompaktheit des anderen.
Die Verarbeitung ist gut und der Autofokus ziemlich schnell und zuverlässig, obwohl Tamrons RXD-Motor nicht der flotteste ist. Die optische Qualität ist sehr gut, schwächelt jedoch etwas am langen Ende. Vignettierung sowie Verzeichnung – besonders bei 17 mm – sind vorhanden, dagegen fehlen chromatische Aberrationen und Flares nahezu vollständig, was für diese Objektivart schwer zu erreichen ist. Der Brennweitenbereich ist zwar eingeschränkt, macht das Objektiv aber zum leichtesten seiner Klasse.
Bei kurzen Brennweiten konkurriert es mit dem Sony 16-35 mm f/2.8 zu einem deutlich niedrigeren Preis von rund 900 € (das Sony kostet 2600 € …). Allerdings fehlen ihm jegliche erweiterten Features und der ergonomische Komfort, den das Sony bietet. Kurz gesagt: ein schlichtes Objektiv – draufschrauben und losfotografieren.
2 - TAMRON 20mm f/2.8 Di III OSD M1:2
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Zeitgleich mit dem 24 mm und 35 mm f/2.8 brachte Tamron drei nahezu identische Linsen hinsichtlich Abmessungen und Gewicht heraus. Diese hier bietet eine 20-mm-Festbrennweite und ersetzt so einen Zoom.
Die Bauqualität entspricht der des 17-28, 28-75 und 70-180 f/2.8. Die optische Leistung ist gut, aber ein bis zwei Stufen Abblenden helfen; bei f/5.6 ist sie ausgezeichnet. Der Autofokus ist etwas langsam und laut, mit gelegentlichen Rucklern – der aus den DSLR-Linsen übernommene OSD-Motor scheint nicht optimal an Sony-Spiegellose angepasst. Die Verzeichnung ist sehr hoch, sonst hat das Objektiv kaum optische Mängel. Zudem bietet es einen Abbildungsmaßstab von 1:2, was spannende Perspektiven im Nahbereich ermöglicht.
Für knapp unter 350 € ist es ein gutes Objektiv, auch wenn manche sagen, dass man bei einem vorhandenen 17-28 mm das Bedürfnis nach diesem 20 mm und dem 24 mm derselben Reihe weniger verspürt. Seine geringe Größe, das leichte Gewicht und das 1:2-Verhältnis sind dennoch starke Argumente. Ich persönlich habe mich für dieses Weitwinkel entschieden, als ich zu Sony wechselte. Sieh dir gern meinen ausführlichen Test zu diesem Objektiv an!
Möchtest du noch mehr Optionen für Weitwinkelobjektive außer dem 20 mm und 17-28 mm kennenlernen? Wir haben einen vollständigen Artikel über die besten Weitwinkelobjektive für Sony geschrieben.
3 - TAMRON 28-75mm f/2.8 Di III RXD G2
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Die erste Version dieses Objektivs hatte Sigma dazu veranlasst, sein 28-70 mm Contemporary herauszubringen. Die aktuelle Version scheint in vielen Punkten besser zu sein als die erste. Tamron hat nicht gezögert, die ohnehin gute Ursprungsversion zu verbessern und eine „G2“-Variante herausgebracht, die noch besser ist.
Bei nahezu identischer Größe und Gewicht verfügt diese Version über einen neuen Autofokus (VXD), der laut Tamron deutlich besser sein soll als beim Vorgänger. Zudem hat Tamron eine anpassbare AF-Taste hinzugefügt; wer jedoch gern schnell von MF auf AF umschaltet, hat Pech, denn einen entsprechenden Schalter wollte man nicht integrieren. Neu ist auch ein USB-C-Port, um Firmware-Updates einzuspielen oder den Fokusring als Blendenring zu nutzen.
Die Schärfe ist gut, besser als bei der ersten Version, sogar bei Offenblende. Allerdings sind die Vignettierung bei Offenblende und die Verzeichnung am langen Ende deutlich. Für etwa 1000 € bleibt dieses Objektiv eine sehr attraktive Alternative zum deutlich teureren Sony, das in der Praxis kaum besser abschneidet.
4 - Tamron 35-150mm f/2-2.8 Di III VXD
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Tamron hatte etwas Ähnliches bereits für DSLRs umgesetzt und ein 35-150 mm f/2.8-4 von sehr guter Qualität angeboten, das Größe und Gewicht in Grenzen hielt. Ende 2021 entschied man sich, diesen Brennweitenbereich erneut für Sony-Vollformatkameras zu nutzen.
Diesmal ist das Objektiv allerdings schwer und wuchtig (> 1 kg). Die Idee ist natürlich, das klassische Duo 24-70 mm + 70-200 mm f/2.8 oder sogar die eigenen 28-75 mm + 70-180 mm zu ersetzen. Tamron hat hier den Fokus auf Bildqualität gelegt und ein Objektiv mit hervorragender Schärfe bereits bei Offenblende geschaffen. Abblenden steigert die Leistung noch.
Der Autofokus bleibt hinter dem exzellenten AF-Motor meines 70-180 mm von Tamron zurück. Dieses Objektiv ist mit fast 1800 € teuer. Wenn du jedoch das klassische Duo in Betracht ziehst, liegt der Preis ungefähr in dem Bereich, den man für ein sehr hochwertiges Objektiv erwarten würde.
5 - TAMRON 50-400mm f/4.5-6.3 Di III VC VXD
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Im Dezember 2022 brachte Tamron mit dem 50-400 mm f/4,5-6,3 eine leichtere Alternative zu seinem 150-500 mm auf den Markt und positionierte sich damit als Konkurrenz zu Sigmas 100-400 mm. Kurz darauf brachte Sigma ein 60–600 mm Objektiv heraus, das noch vielseitiger, aber auch deutlich schwerer und teurer ist.
Das 50-400-mm-Objektiv liefert eine gute optische Leistung. Es ist besser als das günstigere Sigma 100–400 mm und kommt dem 150–500 mm der Marke recht nahe. Letzteres ist günstiger, aber schwerer als das Sony 100–400 mm GM, das deutlich teurer ist, aber eine bessere Verarbeitungsqualität aufweist. Der Autofokus funktioniert gut, hat jedoch wie bei den meisten Telezoomobjektiven von Sigma und Tamron Schwierigkeiten mit unvorhersehbaren Motiven. In diesem Punkt schneidet das Sony GM deutlich besser ab. Chromatische Aberrationen sind gut kontrolliert und das Objektiv weist eine ausgeprägte Verzeichnung und Vignettierung auf. Diese lassen sich jedoch mit einer Nachbearbeitungssoftware korrigieren.
Unterm Strich bietet Tamron hier ein leichtes und qualitativ hochwertiges Objektiv zum Preis von 1.500 €. Allerdings ist der Stativring, der sich über den USB-Anschluss am Computer direkt konfigurieren lässt, nicht im Lieferumfang enthalten und muss für etwa 150 € zusätzlich erworben werden.
6 - TAMRON 70-180mm f/2.8 Di III VXD
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Tamron hat uns mit der Veröffentlichung dieses Objektivs überrascht, da wir uns an den 70–200-mm-Bereich und die konstante Größe gewöhnt hatten. Das Unternehmen hat sich dafür entschieden, die lange Brennweite auf 180 mm zu begrenzen, um einen Filterdurchmesser von 67 mm wie bei den anderen Zoomobjektiven beizubehalten. Zudem wurde eine variable Größe gewählt, um an Größe und Gewicht zu sparen, wie es Canon mit seinem 70–200 mm RF getan hat.
Die Konstruktion ist sehr gut, aber bei einem Objektiv dieser Art hat das Fehlen von fortschrittlichen Funktionen noch mehr als bei den beiden anderen Kritik hervorgerufen.
Funktionen wie Stabilisierung oder einem Entfernungsbegrenzer Kritik hervorgerufen. In Bezug auf die optische Qualität können wir jedoch nur Lob aussprechen, da das Objektiv ohne Weiteres mit dem Sony GM mithalten kann, der mehr als doppelt so viel kostet. Es weist nur sehr wenige optische Mängel auf, lediglich einige Verzerrungen, die sich jedoch leicht durch Nachbearbeitung korrigieren lassen. Der Autofokus ist ausgezeichnet und wir hoffen, dass dieser VXD-Motor bald auch in anderen Objektiven der Marke zum Einsatz kommt.
Für rund 1.200 € ist es ein großartiges Objektiv. Wenn Sie eine konstante Größe und erweiterte Funktionen bevorzugen, müssen Sie entweder deutlich mehr für das Sony-Objektiv bezahlen oder auf die Veröffentlichung des DG DN für spiegellose Kameras von Sigma warten. Dies ist das Objektiv, für das ich mich persönlich entschieden habe, als ich kürzlich auf die A7 III umgestiegen bin.
7 - TAMRON 150-500mm f/5-6.7 Di III VC VXD
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Während sich Sigma für die Veröffentlichung von zwei langen „Telezoomobjektiven“ entschieden hat – einem einfachen 100–400 mm und einem hochwertigeren 150–600 mm – hat Tamron einen Mittelweg gewählt und die Brennweite sowie die maximale Blendenöffnung dieses Objektivs im Vergleich zu ihrem 150–600-mm-Modell für DSLRs reduziert.
Die Konstruktion unterscheidet sich von den anderen Zoomobjektiven des Herstellers. Sie ist sehr gut und verfügt über Funktionen und Tasten, die bei den anderen Zoomobjektiven fehlen, wie beispielsweise einen AF/MF-Schalter und einen Entfernungsbegrenzer. Tamron hat zu Recht erkannt, dass diese Art von Objektiv nicht ohne diese ergonomischen Merkmale und die Bildstabilisierung auskommt. Der Autofokus ist sehr gut, wenn auch bei unvorhersehbaren Motiven etwas unberechenbar, ähnlich wie beim 150–600 mm von Sigma. In diesem Punkt schneidet das Sony 200-600 mm besser ab. Die Bildqualität ist ähnlich wie bei Sigma, bei der längsten Brennweite jedoch etwas schlechter als bei Sony. Die optischen Fehler sind moderat und das Bokeh ist das am wenigsten harmonische der drei hier besprochenen Objektive, was insbesondere auf die 7-Lamellen-Blende zurückzuführen ist.
Es ist etwas teurer als das Sigma, insgesamt weniger gut verarbeitet, aber leichter und kompakter. Die Leistung entspricht dem Niveau der anderen Marken.
8 - SAMYANG AF 24mm f/1.8
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Meiner Meinung nach ist die Samyang f/1.8-Reihe die interessanteste. Sie bietet leichte und kompakte Objektive mit einer großen Blende. Das neueste Modell, das 24-mm-Objektiv, verfügt über eine spezielle Option für die Astrofotografie.
Die Konstruktion ist gut durchdacht: Es gibt einen Schalter, mit dem sich der Fokusring auf einen Blendenring umstellen lässt, sowie einen Knopf, mit dem sich der Fokus auf unendlich einstellen lässt. Das ist für die Astrofotografie nützlich. Über das USB-Dock der Marke kann das Objektiv individuell angepasst werden. Die optische Qualität ist gut bis ausgezeichnet. Auf den ersten Blick ist sie für entfernte Motive besser geeignet als für Nahaufnahmen, was für ein Nicht-Makroobjektiv typisch ist. Die optischen Fehler sind insgesamt gut kontrolliert und die Verzeichnung gering. Der Autofokus arbeitet sehr gut.
Dies ist ein sehr ausgewogenes 24-mm-Objektiv, das bei gleichem Gewicht eine größere Blende als das Tamron bietet und dabei kompakt bleibt. Für weniger als 500 € kann man kaum mehr verlangen.
9 - SAMYANG AF 35mm f/1.8
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Der Sony E-Mount bietet zwar eine große Auswahl an 35-mm-Objektiven, aber dieses f/1,8-Objektiv von Samyang bietet meiner Meinung nach die ausgewogensten Eigenschaften. Nicht ohne Grund habe ich es für diese Liste ausgewählt!
Die Konstruktion ist ähnlich wie bei dem 24-mm-Objektiv: Es verfügt ebenfalls über einen Schalter, mit dem sich der Fokusring in einen Blendenring umwandeln lässt. Der Autofokus ist sehr schnell und zuverlässig. Die optische Qualität ist bereits bei voller Blendenöffnung sehr gut und wird ab f/2,8 ausgezeichnet. Es gibt nur wenige Mängel, abgesehen von chromatischen Aberrationen und sichtbarer Vignettierung bei voller Blendenöffnung sowie einer moderaten Verzeichnung. Das Bokeh ist weicher als beim Sony f/1,8.
Für weniger als 400 € gibt es an diesem 35-mm-Objektiv von Samyang nichts auszusetzen. Ein solches Leistungsniveau würde bei Sony sicherlich doppelt so viel kosten. Wenn Sie mehr über dieses Objektiv erfahren möchten, lesen Sie meinen vollständigen Testbericht!
Wenn Sie sich für eine 35-mm-Kamera interessieren, haben wir auch einen ausführlichen Artikel über die beste 35-mm-Kamera für Sony-Kameras geschrieben!
10 - SAMYANG AF 45mm f/1.8
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Ein weiteres f/1,8-Objektiv von Samyang, das mir sehr gut gefällt. Samyang hat sich für eine Brennweite von 45 mm statt der üblichen 50 mm entschieden.
Die Verarbeitung ist gut, allerdings verfügt das Objektiv dieses Mal nicht über einen Allwetterschutz und der Fokusring lässt sich nicht in einen Blendenring umwandeln. Die optische Qualität ist bei voller Blendenöffnung gut und wird ab f/2,8 sehr gut bis ausgezeichnet. Insgesamt fallen die optischen Fehler sehr moderat aus, was angesichts der Größe des Objektivs eine bemerkenswerte Leistung ist. Der Autofokus ist schnell und zuverlässig. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass Sie die neueste Version der integrierten Firmware haben, da diese mit dem Sony Eye-AF besser zu funktionieren scheint.
Für etwa 350 € ist es eine ausgezeichnete Wahl für eine Standardbrennweite. Es könnte einige Nutzer von 35- und 50-mm-Objektiven verwirren, ist aber recht vielseitig.
11 - Samyang AF 50mm F1.4 FE II
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Im Jahr 2021 hat Samyang seine erste Version des 50-mm-f/1,4-AF-FE-Objektivs aktualisiert. Dieses war zwar nicht schlecht, erreichte aber nicht ganz das Niveau der derzeit besten 50-mm-Objektive. Diese neue Version bietet eine deutliche Verbesserung und kommt dem Sony 50 mm Zeiss sehr nahe.
Die Bildqualität in der Mitte ist bereits ausgezeichnet und wird durch das Schließen einer Blendenstufe noch besser. Die Ränder bleiben etwas zurück, sind aber immer noch gut. Die optischen Mängel sind stärker ausgeprägt als beim Sony-Objektiv, doch der Preisunterschied gleicht diesen Punkt wieder aus!
12 - SAMYANG AF 75mm f/1.8
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Samyang hat sich hier für eine Brennweite von 75 mm anstelle der klassischen 85 mm entschieden. Dadurch konnten vermutlich die Abmessungen reduziert und die Filtergröße bei 58 mm beibehalten werden.
Die Verarbeitung ist wieder gut, allerdings verfügt das Objektiv, wie das 45-mm-Modell, nicht über einen Allwetterschutz. Der Autofokus ist schnell und zuverlässig. Zudem gibt es einen Schalter, mit dem sich der Fokusring in einen Blendenring umwandeln lässt. Obwohl die Ränder immer noch etwas hinter der Mitte zurückbleiben, erhalten wir ab Blende 2,8 eine hervorragende Bildqualität mit erneut moderaten optischen Fehlern.
Mit einem Preis von rund 350 € ist es schwer, etwas Besseres zu finden. Wenn Sie die zusätzlichen 10 mm nicht unbedingt benötigen, ist dies eine klare Wahl gegenüber dem 85-mm-Modell. Bemerkenswert ist diese f/1,8-Reihe, da Sie für den Preis eines 50-mm-f/1,4-Sony-Zeiss-Objektivs die Objektive 24, 35, 45 und 75 mm f/1,8 erhalten!
13 - SAMYANG AF 85mm f/1.4
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Samyang bietet 35-mm- und 50-mm-Objektive mit einer Blende von 1,4 an. Diese scheinen jedoch weit von dem entfernt zu sein, was dieses 85-mm-Objektiv bietet. Es kann mit dem Sony GM mithalten und kommt sogar an das Sigma Art heran.
Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Allerdings gibt es, anders als bei den meisten ihrer f/1,8-Objektive, keine Funktion, um den Fokusring in einen Blendenring umzuwandeln. Die Bildqualität ist sehr gut und wird durch das Schließen von ein oder zwei Blendenstufen sogar ausgezeichnet. Es gibt nur moderate optische Fehler und eine durchschnittliche Streulichtempfindlichkeit. Der Autofokus ist ebenfalls schnell und zuverlässig. Insgesamt haben wir hier ein Objektiv, das genauso gut ist wie das Sony GM, aber nur ein Drittel des Preises kostet. Nur das Sigma ist noch besser.
Für weniger als 600 € gibt es kaum einen Grund, sich für ein anderes 85-mm-Objektiv mit Blende f/1,4 zu entscheiden – es sei denn, Ihnen ist ein klickbarer Blendenring und eine etwas bessere Bildqualität wichtig. In diesem Fall müssen Sie jedoch fast doppelt so viel für das Sigma Art ausgeben.
Zögern Sie nicht, unseren vollständigen Artikel über die besten 85-mm-Objektive für Sony-Kameras zu lesen. Natürlich ist dieses Samyang-Objektiv auch dabei!
14 - Samyang AF 135mm f/1.8
| Merkmale | Visuell |
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Anfang 2022 angekündigt, ist es nun endlich da. Das neue Samyang 135 mm AF f/1,8 AF FE eröffnet Fans der Porträtfotografie neue Möglichkeiten. Mit seiner klassischen und beliebten Brennweite für Außenporträts tritt dieses Samyang in direkte Konkurrenz zum sehr guten, aber auch sehr teuren Sony 135 mm GM.
Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut und sogar besser als die der anderen f/1,8-Objektive von Samyang. Sie erreicht fast das Niveau der Art-Serie von Sigma. Das Objektiv verfügt über einen Schalter, mit dem sich der Fokusring in einen Blendenring umwandeln lässt, sowie über einen Entfernungsbegrenzer zur Unterstützung des Autofokus und eine belegbare Taste, ähnlich wie bei den Sony G/GM-Objektiven. Das 135 mm f/2, das Samyang ursprünglich für DSLRs angeboten und für spiegellose Sony-Kameras angepasst hat, war bereits sehr gut in Bezug auf die Bildqualität. Das neue f/1,8 AF verbessert diese durch den bisher fehlenden Autofokus. Es kommt dem 135 mm f/1,8 GM von Sony nahe, ist aber deutlich günstiger (fast halb so teuer). Die manuelle f/2-Version litt bei großen Blendenöffnungen unter Streulicht und chromatischer Aberration. Dies ist bei der f/1.8 nicht mehr der Fall, die in diesen Punkten sogar besser abschneidet als das Sony GM.
Für 950 € ist es das 135-mm-Objektiv der Wahl. Auch wenn der Autofokus nicht so reaktionsschnell ist wie der seines Sony-Konkurrenten, ist es günstiger, leichter und liefert Bilder in hervorragender Qualität. Das Sigma Art, das von der DSLR-Version adaptiert wurde, ist deutlich schwerer und nicht so gut. Das gleiche gilt für das Zeiss Batis, das nicht nur teurer ist, sondern auch eine Brennweite von f/2,8 hat. Sein einziger Vorteil ist, dass es das leichteste der vier Objektive ist.
Wenn Sie sich für längere Objektive interessieren, lesen Sie bitte unseren Artikel über die besten Sony-Teleobjektive.
Other lenses
Tamron und Samyang bieten zwar noch weitere Objektive an, von denen einige oben bereits erwähnt wurden, aber meiner Meinung nach sind diese nicht interessant genug, um in die Übersichtstabelle aufgenommen zu werden. Dabei denke ich insbesondere an:
- Das Tamron 28-200 mm f/2,8-5,6 Di III RXD kostet 800 € und bietet einen schönen Brennweitenbereich und eine interessantere maximale Blende als andere Zoomobjektive dieser Art. Obwohl ich gesagt habe, dass diese Art von Zoomobjektiv im Allgemeinen keine interessante Wahl ist, bietet dieses 28-200 mm dennoch mehr als das 24-240 von Sony.
- Das Tamron 70-300 mm f/4,5-6,3 Di III RXD ist mit einem Preis von 550 € im Vergleich zur Sony-Version ebenfalls recht interessant. Es ist eine gute Option, wenn Sie keine längeren Brennweiten oder eine höhere Qualität und Blende wünschen.
- Das Tamron 24 und 35 mm f/2,8 Di III OSD M1:2 haben einen sehr attraktiven Preis (derzeit ca. 200 €) und eine sehr gute Bildqualität. Ihre Blende von f/2,8 erscheint mir weniger interessant als die des Samyang f/1,8, der zudem das gleiche Gewicht hat. Übrigens haben wir das Tamron 24 mm f/2,8 hier in unserem Blog ausführlich getestet.
Für seinen Preis ist es eine ausgezeichnete Wahl für kleine Budgets. - Die Samyang f/2.8 Reihe umfasst Objektive mit Brennweiten von 14, 18, 24 und 35 mm. Diese sind sehr leicht und kompakt, was jedoch mit einer geringeren optischen Qualität und einer Kunststoffkonstruktion einhergeht.
- Die 35- und 50-mm-Objektive mit einer Blende von 1,4 von Samyang erreichen leider nicht die Bildqualität des 85-mm-Objektivs aus derselben Serie und sind sogar insgesamt schlechter als die 35- und 45-mm-Objektive der f/1,8-Serie.
Fazit
Mit diesen Objektiven von Tamron und Samyang für Sony-Kameras haben wir eine gute Alternative zu Sony-Objektiven, die oft teurer und nicht immer besser sind, wenn man nicht in den High-End-Bereich geht. Mit diesen drei Drittanbietermarken Sigma, Tamron und Samyang können Sie sich zu einem deutlich günstigeren Preis mit Sony-Vollformatobjektiven ausstatten, ohne dabei auf ein gewisses Maß an Qualität verzichten zu müssen. In geringerem Maße profitiert auch das APS-C-Format von Sony von den Angeboten dieser Marken.
Wir können davon ausgehen, dass diese Hersteller noch viele weitere interessante Objektive auf den Markt bringen werden. Tamron hat beispielsweise bereits die Erneuerung des 28-75 mm f/2,8 und die Entwicklung eines 35-150 mm f/2-2,8 angekündigt (ich hoffe jedoch, dass sie die Festbrennweiten nicht außer Acht lassen – insbesondere ein 90-mm-Makroobjektiv, das Tamron für Spiegelreflexkameras im Angebot hatte).
Ich hoffe, dieser Artikel hilft Ihnen bei der Auswahl von Objektiven für den Sony E-Mount und ermutigt Sie, diesen Marken eine Chance zu geben, Ihnen zu beweisen, dass Sie kein Vermögen für hochwertige Sony-Objektive ausgeben müssen, um schöne Bilder zu machen. Wenn Sie mehr über diese Objektive erfahren möchten, lesen Sie unseren vollständigen Artikel über die besten 24-mm-Objektive für Sony-Kameras unter die besten 24-mm-Objektive für Sony-Kameras.
Bis bald,
Geschrieben von Sylvain PONS
Ich bin seit 2010 leidenschaftlicher Fotograf und habe mir alles selbst beigebracht, während ich auf Entdeckungsreise war. Heute widme ich mich der Aufgabe, andere bei der Wahl ihrer Fotoausrüstung zu beraten und verschiedene Tipps weiterzugeben, um ihre fotografische Praxis zu bereichern.
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Trotz unserer Sorgfalt kann sich in diesem Artikel ein Fehler eingeschlichen haben. Wenn Sie einen Fehler entdecken, teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir ihn korrigieren und unsere Informationen auf dem neuesten Stand halten können!







